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Hundeforum Der Hund
Elise2013

Die Aufregung steigt, unsere Griechin kommt

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Kopf hoch! Hattest du auch den Baby-Blues? Ich weiß was du damit meinst, aber glaub mir, es muss sich alles erst einpendeln! Zu den Kindern kann ich nur Vermutungen äussern, da bei mir vor den Kindern die Hunde da waren, also die Kinder sind mit Hunden aufgewachsen. Aber ich denke, sowohl Kids als auch der Hund müssen sich erstmal kennenlernen, ist ja für alle neu. Wie alt sind die Kinder denn? Ich denke, dein Alltagsplan ist jetzt einfach mehr durcheinander, als du dir das vorgestellt hast vorher. Schön, dass du Urlaub hast, das macht es doch schonmal leichter.

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Und wer deutlich schreibt, lässt keine Mißverständnisse aufkommen ... ;)

Ich wußte, wenn ich das hier schreibe, wird man mir sagen: "ich hab's ja gleich gesagt!"

Ich war im engen Kontakt mit der Pflegestelle. Wir haben uns fast täglich ausgetauscht und was soll ich sagen, es klang alles völlig entspannt und problemlos....

Gut, also ich hätte es lassen sollen...und was nun? Ist es nicht normal, dass einen plötzlich alles übermannt? Man kann sich noch so gut informieren und vorbereiten aber wie es wirklich ist und wie es sich wirklich anfühlt, merkt man doch erst, wenn der Hund daist ...

"Technisch" klappt ja auch alles, z.B. War ich heute morgen eine halbe Stunde mit ihr draußen, seitdem liegt sie im Schlafzimmer und schläft, während ich in der Zwischenzeit schon zweimal für ca. 30Minuten unterwegs war. Zur Vorbereitung auf ihr Alleinsein, wenn ich in vier Wochen wieder arbeiten muss doch schon ganz gut.

Wenn sie nur meine kleine nicht so einschüchtern würde und andersrum. Ich werde jetzt zur Schule gehen, meine 9-jährige abholen und den Hund mitnehmen. So kann sie sich an Kinder gewöhnen.

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Es IST normal, wenn einen das übermannt! Da spielt Vorbereitung keine Rolle..Sie ist ja auch erst ein paar Tage da.

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Erst mal: hallo im Forum.

Zum zweiten: ich hatte deinen "Ersthunde-Blues" ebenfalls.

Ich konnte nicht schlafen, denn ich wusste nicht, ist der Hund stubenrein? Und dann war ich es einfach nicht mehr gewohnt, dass noch jemand im Haus atmet :)

Erst mal durchatmen. Versuche dir wieder Schlaf zu verschaffen. Und wenn das für die nächste Woche bedeutet, der Hund kommt in einen Zimmerkennel o.ä. über Nacht.

Das war bei mir nicht anders. Ich habe ihn zwar nicht in einen Kennel tun müssen, aber ich bin auch alleine… Dennoch bekam ich den Tipp von meiner Vermittlerin, ich solle ihn aus meinem Schlafzimmer raus tun und Türe zu. Mein Hund hätte die letzten Jahre auch ohne mich geschlafen.

Also habe ich ihn mit schlechtem Gewissen raus geworfen… (mittlerweile schläft er wieder bei mir, denn ich schlafe gut wenn er im Zimmer ist).

Dass deine Tochter Angst vor dem Hund hat, ist natürlich doof (für alle Seiten).

Mein Hundle hatte auch sehr viel Angst vor Kindern. Diese sind einfach (neben Männern) meist die "Bösen" in südlichen Ländern. Die Frauen sagen den Männern "mach' den Hund weg" und die Kinder machen das natürlich nach. Von daher verständlich.

Ich habe mit dem Kind von Freunden üben können.

Anfangs ist mein Hund entweder ins Nebenzimmer geflüchtet oder gleich im EG verschwunden.

Als er etwas ruhiger war, saß das Kind auf Papas Schoß und der Kompromiss zum Streicheln war das Ansehen.

Mittlerweile lässt er sich von Kindern anfassen. Findet es nicht toll, aber versucht nicht zu flüchten.

Idee: mach' doch mit deiner Tochter "modertierte Treffen". Also alle sind im Raum, der Hund evtl angeleint und bei dir gesichert. Und man ist einfach zu Beginn nur gemeinsam im Raum. Keine Interaktion zwischen Hund und Kind.

So können beide erst mal entspannen.

Zeigt der Hund Interesse, lass' ihn mal an deiner Tochter schnüffeln. Sie braucht ihn nicht anzufassen. Einfach nur abriechen lassen. Würde der Hund knurren muss das natürlich untersagt werden. Schließlich ist das dein Haus, deine Regeln.

Vielleicht es auch eine Idee, wenn deine Kleene den Hund das Futter hinstellt?

Ich fände es wichtig, die Angst deiner Tochter abzubauen. Vielleicht kannst du mit ihr mal reden, was ihr am Hund am meisten Angst macht. Ist es das Knurren, "versteht" sie den Hund einfach nicht, etc. Und dann muss man gemeinsam daran arbeiten, dass deine Tochter souverän mit dem Tier umgeht.

Das wäre so meine unfachmännische Meinung…

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Ich verstehe mich selbst nicht mehr... Ich kann nichts mehr essen und bin nur am weinen, dabei ist es doch überhaupt nicht schlimm. Die kleine ist entspannt, stubenrein, gut an der Leine, schläft gut, nur hat sie Angst vor meiner Familie, die nun mal alles für mich bedeutet. Wir haben uns die Entscheidung, Maya zu holen nicht leicht gemacht, es hat lange gebraucht, bis wir uns zu dem Schritt durchgerungen haben, dann hat es lange gedauert, bis sie endlich dawar und nun hätte ich gerne meine alte Seelenruhe zurück. Ich verstehe das nicht...

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Liebe Elise,

man kann noch so gut planen. die Umstellung muss einfach durchlebt werden. Der Alltag verläuft anders, ihr müsst den Hund kennenlernen und er euch - erstmal scheint alles auf den Kopf gestellt zu sein.

Oft entsteht diese innere Unruhe dann, wenn man alles so machen möchte, wie vor der Veränderung. Das klappt aber nicht und schon entsteht das Gefühl der Überforderung.

Schau doch mal, welche Aufgaben du in der nächsten Zeit liegen lassen kannst, um mehr Zeit für die Zusammenführung von Hund und Familie zu haben. Dann bleibt der Staub halt mal lánger auf den Schränken.

Jetzt ist es erstmal wichtig, dass Hund und Kind sich aneinander gewöhnen. Setz die Prioritäten um, dann kehrt auch schnell wieder Ruhe ein - in deinem Innern.

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Wir haben hier im Forum dieses Thema "Welpen/Hunde-Blues" in regelmässigen Abständen immer wieder.

Es ist tatsächlich so, dass so ein neues Familienmitglied erstmal alles, wirklich alles durcheinander wirbelt, plötzlich ist da noch jemand, den man in den Alltag integrieren, um den man sich Gedanken machen und für den man verantwortlich sein muss.

Die ganze schöne Routine ist erstmal futsch!

Sag mal, auf der Pflegestelle waren keine Kinder?

Hast du dich mal mit der Pflegestelle in Verbindung gesetzt?

Mit deiner Tochter das ist blöd, da steigern die beiden sich jetzt gegenseitig rein, der Hund ist selber unsicher uns spürt, dass das Kind Angst hat und sich dadurch in den Augen des Hundes "komisch" benimmt.

Bevor sich das verfestigt, würde ich euch raten, weil ihr ja doch wenig Erfahrung habt, euch einen fähigen Trainer zu suchen, der zu euch heim kommt, sich den Hund (und euch) mal anschaut und euch mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

Hier im Forum wäre es vielleicht nicht schlecht, du würdest für eure Probleme nochmal ein eigenes Thema aufmachen, in der Rubrik "Erziehung" z.B., da lesen dann mehr mit, die sich vielleicht für den Titel dieses Themas nicht so interessieren.

Könnte auch gut sein, dass dann jemand aus deiner Gegend einen guten Tipp für einen kompetenten Trainer hat.

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:kuss:

Ich denk mal, EBEN weil man sich so lange Gedanken drum macht, x mal überlegt, lange drauf wartet - dann steigen die Erwartungen, man hat eine bestimmte Vorstellung. Man glaubt, daß man alles bedacht und eingeplant hat .... und plötzlich ist doch alles ganz anders.

Als ich vor 1,5 Jahren meinen Erst-Hund als Welpe bekommen habe, habe ich 4 oder 5 kg abgenommen, weil ich an Essen gar nicht mal gedacht habe. 24 Stunden des Tages haben sich um den Hund gedreht. Auch bei uns gab es Startschwierigkeiten zwischen Kind und Hund (obwohl mein Sohn schon 17 Jahre war) und ich dachte: Oh Gott, was hab ich da bloß getan. Wie bin ich nur auf die Idee gekommen, daß ICH einen Hund halten und erziehen kann.

Jetzt kann ich es mir ohne Hund nicht mehr vorstellen, mein Sohn liebt unseren Knallfrosch heiß und innig und umgekehrt.

Hab Geduld - mit dir, mit dem Hund, mit deinem Kind - das wird schon.

Mir hat damals übrigens einen Hundetrainerin sehr geholfen, die zu uns in die Wohnung kam und sich die ganze Situation angesehen hat. Die hat auch meinem Sohn gezeigt, wie er mit dem Welpen umgehen soll, das hat ihm und mir sehr viel Sicherheit gegeben.

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Ich kenne deine Gefühle nur zu gut. Man freut sich auf den Hund und dann steht alles Kopf und man bereut die Entscheidung.

Hatte ich bei allen Hunden und auch PS Hunden, die hier eingezogen sind.

Das muss sich erst alles finden und man muss seinen Alltag neu sortieren. Das dauert ein paar Tage und dann lacht man über den Blues.

Klar ist das mit der Kleinen keine schöne Situation, muss die Hündin den im Schlafzimmer liegen. Habe es so verstanden das sie da ist.

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Und dann kommt noch dazu, dass sie ständig bellt, wenn sie ein Geräusch hört ... Ich versuche es zu ignorieren, dirigiere sie auf ihren Platz und wenn sie still ist, kuschel ich sie. Aber es ist so anstrengend, dass ich das Gefühl habe, es nicht zu schaffen.

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