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Hundeforum Der Hund
Brianna_Novak

Stubenreinheit oder Reviermarkierung?

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Hallo liebe Hundefreunde,

mein kleiner Zwergspitz- Welpe (12 Wochen) wird so langsam stubenrein. Er hält es nachts durch und macht auch nicht mehr so oft in die Wohnung. Als wir es ihm beibringen wollten, haben wir ihm diese Unterlagen hingelegt, damit er darauf sein Geschäft erledigt, wenn er es nicht mehr aushält, was zunächst auch sehr gut geklappt hat. Die erste Woche hat er nur einmal pro Spaziergang gepinckelt, mittlerweile macht er es öfter und versucht auch schon sein Beinchen zu heben. Jetzt ist es seit ein paar Tagen leider wieder so, dass er auf den Boden pinckelt. Er geht nicht mal mehr auf die Unterlagen, wie er es gemacht hat, sondern pinckelt einfach in die Wohnung und das tropfweise an verschiedene Orte. Will er sein Revier markieren? Das hat er sonst nie gemacht. Was kann man dagegen tun?

Wurde mich sehr über ein paar Antworten freuen!

Brianna. [sMILIE][/sMILIE]

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Hallo :winken:

Eigentlich gibst Du Dir eine mögliche Antwort schon selbst: er wird so langsam stubenrein, die Betonung liegt auf "so langsam" :) . Mit 12 Wochen kann man noch keine vollständige Stubenreinheit erwarten, dass kann noch ein bisschen dauern bis es wirklich ohne Zwischenfälle klappt.

Das er sein Revier schon markiert, halte ich in dem Alter für unwahrscheinlich. Bleib einfach noch weiter dran mit üben, immer kräftig loben wenn er draußen pinkelt, und drinnen einfach aufwischen.

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"Tröpfeln" finde ich seltsam. Welpen lassen ja meist einfach laufen, das ist dann eher ein Bächlein als ein tröpfeln.

Blasenentzündung hat er keine?

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Mit 12 Wochen kann er seine Blase ganz sicher noch nicht kontrollieren. Ihr werdet schon noch etwas Geduld aufbringen müssen, bis er wirklich stubenrein ist.

Ob das mit der Unterlage so eine gute Idee ist, weiß ich nicht. Ich würde lieber alle zwei Stunden mit ihm rausgehen und immer, wenn er geschlafen/gefressen/getobt hat. Und wenn er sonst Anzeichen von Unruhe zeigt. Habt ihr die Unterlage drinnen liegen? Finde ich nicht so optimal, ehrlich gesagt. Denn er soll ja lernen, drinnen nicht zu machen, sondern nur draußen.

Was das Tröpfeln angeht: Könnte er evtl. auch eine Blasenentzündung haben? Geht es ihm sonst gut, ist er munter? Vielleicht zumindest mal Fieber messen, und dann ggf. zum TA.

Ansonsten wie gesagt Geduld, Geduld... :)

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Ich denke, durch die Verwendung der Unterlage hast Du ihm beigebracht, dass drinnen pinkeln schon ok ist....

Also: vorn vorne an der Sauberkeit arbeiten!

und abgesehen davon würde ich sicherheitshalber eine Urinprobe auffangen und zur Untersuchung zum Tierarzt bringen.....

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Ich denke, durch die Verwendung der Unterlage hast Du ihm beigebracht, dass drinnen pinkeln schon ok ist....

Also: vorn vorne an der Sauberkeit arbeiten!

und abgesehen davon würde ich sicherheitshalber eine Urinprobe auffangen und zur Untersuchung zum Tierarzt bringen.....zitieren

Mit 12 Wochen kann er seine Blase ganz sicher noch nicht kontrollieren. Ihr werdet schon noch etwas Geduld aufbringen müssen, bis er wirklich stubenrein ist.

Ob das mit der Unterlage so eine gute Idee ist, weiß ich nicht. Ich würde lieber alle zwei Stunden mit ihm rausgehen und immer, wenn er geschlafen/gefressen/getobt hat. Und wenn er sonst Anzeichen von Unruhe zeigt. Habt ihr die Unterlage drinnen liegen? Finde ich nicht so optimal, ehrlich gesagt. Denn er soll ja lernen, drinnen nicht zu machen, sondern nur draußen. zitieren

Ich glaube mein Problem wurde falsch verstanden. Mir wurde von sehr vielen das mit den Unterlagen vorgeschlagen. Das hat die Züchterin ebenso gemacht und ich denke, dass die viel Erfahrung mit Hunden hat. Sehr viele Freunde haben das auch so gemacht und der Hund wurde stubenrein. Ich weiss auch, dass man Geduld haben muss. Ich finde es nur eben sehr komisch, dass er sonst, wenn er dann mal musste, immer auf die Unterlage gegangen ist und jetzt nicht mehr. Wir gehen alle 2-3 Stunden raus und auch immer nach dem Essen oder nach einem Schläfchen. Das klappt alles ganz gut. Und wie gesagt, nachts hält er es mittlerweile ohne rausgehen aus, was in dem Alter schon ganz schön super ist. Er hat auch keine Blasenentzündung.. Mit tropfenweise meine ich, dass er ein bisschen auf den Boden pinckelt, dann 1m weiter läuft und dort wieder hinpickelt. Das hat er davor nämlich nicht gemacht. Und meine Frage ist jetzt, was das zu bedeuten hat oder, ob das üblich ist. Das ist eben erst seit ein paar Tagen so.

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Wahrscheinlich geht er nicht mehr auf die Unterlage (halte ich auch für keine gute Idee), weil er gemerkt hat, dass es viel angenehmer ist draußen sein Geschäft zu erledigen. Im Widerspruch dazu kann er aber seine Blase noch nicht kontrollieren, deswegen geht eben manchmal noch was daneben.

Mit der Unterlage verwirrst Du ihn wohl, die liegt ja in der Wohnung und in der Wohnung soll er ja eigentlich nicht pinkeln.

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Blasenentzündung kannst Du nur mittels Urinprobe ausschließen.

Ich hab hier einen Einjährigen, der nie stubenrein wurde, nachts aber in Box gesperrt immer durchhielt.

Als er eines Tages kolabierte und notoperiert wurde, kam als Nebenbefund eine eitrige Blasenentzündung heraus, die von den Vorbesitzern nicht bemerkt wurde. Seine Blasenwände sind nun nicht mehr so dehnbar durch die langandauernde entzündung, dass seine Blase ein leben lang nie mehr das "Fassungsvermögen" haben kann, wie eine gesunde Blase UND er bleibt Empfindlich für Infekte und damit auch Harngriess.

Bitte nimm eine Urinprobe und lass sie untersuchen - lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig!

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Mir erschließt sich der Sinn der Unterlage nicht so ganz. Warum soll der Hund lernen, DRINNEN auf eine Unterlage zu machen, obwohl ihr doch alle zwei bis drei Stunden raus geht und er ja eigentlich draußen machen soll?

Klar kenne ich das von Züchtern so, dass die um die Wurfkiste herum, Zeitungen auslegen, aber sicher nicht, um den Hunden unbedingt beibringen zu wollen, dass die da drauf machen, sondern um den Boden zu schützen und besser sauber machen zu können. Bei vielen Welpen sicher eine einfache Lösung. Aber deswegen muss ich mir ja als Ein-Welpenbesitzer nicht dringend Zeitungen hin legen. Mit nur einem Hund ist es doch viel einfacher, darauf zu achten, wann er muss und ihn dann frühzeitig raus zu bringen.

Trotz allem sollte auch beim Züchter schon ein bisschen darauf geachtet werden, dass die Welpen möglichst oft nach draußen kommen und dort auch machen und dafür schon gelobt werden.

Ihr werdet sicher noch einige Zeit brauchen, bis der Hund seine Blase kontrollieren kann.

Auf Blasenentzündung würde ich ggf. auch mal testen lassen, einfach, damit man das ausschließen kann. Ansonsten weiter machen wie bisher, Hund nach dem Schlafen, Spielen, Fressen, Trinken immer raus bringen und zwischendurch immer mal, wenn man merkt, dass er unruhig wird.

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(bearbeitet)

Hm - ich glaube, dir geht es darum zu erfahren, WARUM er nun TRÖPFCHENWEISE in die Wohnung macht, oder?

Nun:

1. würde ich in jedem Fall zunächst eine Blasenentzündung ausschließen; alle Handhabungen/Vorgehensweisen zur Stubenreinheit bringen nämlich REIN GAR NICHTS außer Frust - sowohl für dich, als auch für deinen Welpen - wenn diese aus organischen Gründen gar nicht fruchten können!

2. Sind organische Probleme ausgeschlossen !!! , dann kann es durchaus sein, dass hier die "Natur" schon ein wenig durchschlägt. An richtiges "Markieren" glaube ich hier nicht, wäre ein wenig früh für solch pubertären Anflüge - aber die Fähigkeit, die Blase kontrolliert zu entleeren, also eben immer nur wenig Urin abzusetzen, das könnte hier eine "Erfahrung" deines Welpen sein, die er ausprobiert ;)

In diesem Fall halte ich eine Unterlage auch für kontraproduktiv, weil deinem Hund tatsächlich nicht eindeutig klar signalisiert wird, dass die Wohnung als nicht zu verunreinigender Ort zu betrachten ist.

Allerdings finde ich das von dir beschriebene Verhalten - ein paar Tröpfchen ablassen und dann 1m weiter wieder ein paar Tröpfchen - sehr ungewöhnlich.

Mich erinnert das an meine Blasenentzündung vor 2 Jahren, da hatte ich auch permanent das Gefühl, Wasser lassen zu müssen, obwohl wirklich nur wenig in der Blase war :(:Oo (... und zum Arzt gegangen bin ich damit auch erst, als es richtig schmerzhaft wurde ... :wall: ).

Bitte tu das nicht so leicht ab, eine Blasenentzündung ist über den Tierarzt schnell erkannt und schnell aus der Welt geschafft - bei entsprechender Behandlung!

Hm ... ich kenne einen Fall, wo eine solche Blasenentzündung so sehr verschleppt wurde ... dass die Hündin im Alter von 8 Monaten an den Folgen (völlig verkeimter Bauchraum) verstorben ist ...

Deshalb schließe ich mich hier auch uneingeschränkt dem Rat der Anderen an:

Lieber ein Mal zu viel beim Tierarzt ... als ein Mal zu wenig!

Die Verknüpfung von "Lob für Pipi Draußen" und schnelles Rausbringen beim geringsten Anzeichen von Lösebedarf dauert und geht einher mit der schrittweise voranschreitenden Kontrolle der Blase.

Dabei ist so ein Jungspund dermaßen beansprucht von den vielen neuen Erfahrungen in seinem jungen Leben, dass die "Konzentration" auf die Blasenfunktion auch schon mal in Vergessenheit gerät ;)

Das ist kein Drama und kein Rückschritt - Automatismen benötigen einfach ihre Zeit, um sich zu etablieren :)

Wie seltsam die Wege der Verknüpfung sind, hat uns unser Amigo mal als Welpe gezeigt: Nach wenigen Wochen waren wir davon überzeugt, dass Amigo begriffen hat, dass er uns anzeigen soll wenn er muss :) ; er ging nämlich von sich aus zur geschlossenen Terrassentür und blieb davor stehen, wir haben sie dann natürlich sofort geöffnet, damit er sich lösen konnte.

So auch mein Mann, als Amigo dieses Verhalten an einem sommerlich warmen Frühlingstag zeigte ...

... woraufhin Amigo sofort zur mit Wasser gefüllten Bademuschel ging, dort ein kühles Bad nahm ... sich anschließend schüttelte und wieder ins Wohnzimmer reinstolzierte ... :klatsch::Oo

Hab viel Spaß mit deinem Kleinen :D:winken:

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