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Hundeforum Der Hund
2013butterfly

Wandern mit dem Vier-Beiner

Empfohlene Beiträge

:winken:

Ich habe vor mit meinem Hund für etwas länger in Deutschland zu wandern.

Die Wanderzeit steht noch nicht ganz fest, wird aber wohl so 3 Monate dauern, vielleicht auch länger. Meine Eltern sind schockiert, denn "das ist doch Tierquälerei" :kaffee:

Da ich meinen Hund auf jeden Fall mitnehme, möchte ich mich nach ihm richten.

Ihm soll es ja gut gehen und auch Spaß machen. Er wird zu diesen Zeitraum ca. 1 Jahr und 7-8 Monate alt sein.

Meine Fragen:

Wie lange wäre es ihm zumutbar zu wandern (also am Tag)?

In Welchen Abständen sollten in etwa Pausen eingelegt werden und für wie lange?

(Nachts wird geschlafen)

Eine Frage, vielleicht kann die jemand auch beantworten ;)

Weiß jemand, ob Hunde in Jugendherbergen erlaubt sind?

Ansonsten würde ich zum größten Teil Zelten, aber da es nicht überall Campingplätze gibt oder das Wetter dem entsprechend schlecht werden kann, brauche ich auch eine Alternative. Wenn Hunde in Jugendherbergen nicht geduldet werden, welche Alternativen gibt es?

Was wäre noch zu beachten?

Vielen Dank schon mal im voraus =)

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Hi, wir sind mal den Westweg (Pforzheim-Basel) gewandert mit 2 Dobermännern, einer war 2 Jahre und der andere 6 Jahre, wir haben vorher immer lange Wanderungen unternommen damit die Hunde auch fit waren. Wir sind ca. 20 km am Tag gelaufen, meist am Stück. Ein Hund (der jüngere) hat dies gut verkraftet, die andere war danach "kaputt" die wollte nie wieder weit laufen, ist meist schon nach einer halben Stunde Spaziergang wieder heimgegangen.

Probiere es aus, jeder Hund ist anders. Du solltest aber vorher schon regelmäßig lange Wanderungen mit deinem Hund machen, damit es ihn nicht unvorbereitet trifft.

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Ich mache 1-2 mal im Jahr eine grössere Wanderung mit meinem Hund, immer so zwischen 7 und 14 Tagen. Dabei ist es bisher immer so gewesen, das meine Hündin sehr viel mehr Kondition hat als ich. Aber sie fängt nach spätestens 2 Tagen dann auch an, sich ihre Kräfte einzuteilen. Unsere Tagestouren sind je nach Gegend zwischen 10km (Berge) und 30 km (Ebene) lang - für den Hund war das nie ein Problem.

Je nachdem ob Du in der Ebene oder im bergigen läufst, wirst Du von ganz allein nach spätestens 2-3 Stunden immer eine Pause einlegen - mal was essen, was trinken. Hinsezten. Das sind die Zeiten wo der Hund sich dann auch ablegt. Reicht.

Hunde in Jugendherbergen sind so gut wie nicht möglich. In Wanderbauden/Wanderhütten ist es oft möglich - aber auch oft gegen Aufpreis (bis zu 10 Euro die Nacht). In machen Gegenden gibt es Schutzhütten, die man zum schlafen nutzen kann - das bedeutet dann aber auch, das Du Lebensmittel, einen Kocher usw mitnehmen musst. Auch bei Campingplätzen sind Hunde nicht überall erlaubt - Planung ist bei sowas unabdingbar (ohne Übernächtungsplanung lauf ich mittlerweile am liebsten in Tschechien, da war es bisher noch nie ein Problem, mit Hund unterzukommen). In den "echten" Wandergebieten (zB Rennsteig, oder in den Alpen) wird aber auch kein Wanderer draussen stehen gelassen - ich hatte am Rennsteig eine nette Frau in einem vollem Gasthof, die sich die Zeit nahm und für mich (ohne das ich drum gebeten hätte) alle Pensionen/Unterkünfte/Hotels in der Umgebung abtelefoniert hat, bis sie eine Unterkunft für mich gefunden hatte. In vielen Gegenden, gerade auf den Dörfern, kommt man aber auch gut und günstig in Pensionen oder bei Privatleuten unter, die Zimmer vermieten. Auch und gerade mit Hund. Und dann hat man Frühstück inklusive und bekommt meist noch ein Stullenpaket für unterwegs mit (und der Hund wird eigentlich auch immer noch extra verwöhnt).

Der beste Tipp, den ich vor meiner ersten Tour bekommen hab, war "die beste Vorbereitung für ne Tour ist ne Tour". Bevor Du so eine riesen-STrecke in Angriff nimmst, mach erst mal ne Tour von ner Woche. Man bekommt dann sehr gut mit, was man wirklich braucht, was man gar nicht braucht, wie man des Gepäck noch optimieren kann, wie der Hund das findet, wie die Streckenlänge so sein kann. Wieviel Futter man mitnehmen kann und das mitunter Futter vorausschicken ne sehr gute Idee ist.

Auf jeden Fall viel Spaß! Wo willst Du denn lang gehen? Ach, je mehr ich darüber schreibe, um so mehr Lust krieg ich auf meine nächste Tour und kann es kaum noch erwarten....

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In manchen JuHes geht es mit dem Hund. Da muss man dann aber ein Einzelzimmer nehmen (bzw. an der Ostssee gab's so kleine Container-Häuser). Und in den Essensraum darf der Hund leider nicht mit rein.

Vielleicht gibt dir dieser Reisblog etwas Inspiration?

http://100tage.jensfranke.com/reiseberichte/

Der war 100 Tage mit seinem Hund in Deutschland unterwegs. Schöne Fotos und Routenbeschreibungen hat er auch dabei.

Auf jeden Fall: Viel Spaß!

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Ich wuerde wie die anderen auch vorgeschlagen haben erstmal ne Probe-Woche gehen.

Du kannst deine Ausruestung, speziell Rucksack und die Schuhe(!!!) testen, ob du damit laenger zurechtkommst. Du merkst, was du an deiner Ausstattung optimieren kannst, was du wirklich brauchst, was du nur rumtraegst. Du erlebst dich mit dem Tragen vom Gepaeck und auch die Laufmoeglichkeiten deines Hundes.

20,30,40km am Tag sind machbar (flach), aber ich wuerd da auf den Hund achten, ob und wie er damit zurechtkommt. Er sollte nicht den Spass am Laufen verlieren und sich morgens hochraffen muessen. Also ruhig auch aufhoeren, wenn da augenscheinlich noch Energie genug vorhanden ist.

Wenn du von Dorf zu Dorf wanderst und dir nicht die Uebernachtungsmoeglichkeiten in DEN Touri-Zentren suchst, triffst du auf Gaestezimmer, FeWo und auch nette Bauern, die dich bei Nachfrage auch mal so aufnehmen. Da sind auch meist Hunde kein Thema.

Vorher unbedingt ne Route ungefaehr zurechtlegen und dich online schonmal ueber Uebernachtungsmoeglichkeiten informieren. Gaestezimmer, FeWos findest du da auch.

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Schon mal vielen Dank für die tollen Antworten. Ich fange mal von oben an.

Jack (ein Großspitz) kann schon längere Strecken laufen.

Allerdings hielten die sich bisher bei höchstens 10 Km. haben Pause am Wasser gemacht, wo er auch plantschte. Er fand keine Ruhe-bis er die Gelegenheit hatte sich in der Autobox wieder auf das Kissen einzukuscheln-dann zeigte er erst, dass er fix und fertig war.

Ansonsten ist es auch hier, bei kürzeren Strecken, dass er wenn wir heim kommen nochmal total aufdreht aber nach 5 Minuten einschläft :)

Ich merke auch hier schon, dass ich oft Pausen brauche-wo Jack noch ganz fitt ist-vor allem wenn es bergauf und dann wieder bergab geht.

Vorher werde ich mich selbst auch erst wieder "einüben"-so auch Jack.

Ich habe meine Route schon grob geplant und auch da schon gemerkt, dass Hunde nicht überall willkommen sind. Auf Campingplätze ist es weniger das Problem, bei manchen ist es kostenlos,in Pensionen ist meist ein Aufpreis von 10€. Ferienzimmer ist schon teurer als so manche Pensionen, denn dann kommen meist 30-40€ Aufpreis, alleine für die Endreinigung zusammen-und das für eine Nacht. Schade ist wirklich, dass das Wildcampen nicht erlaubt ist.

In meinem Heimatdorf haben wir oft gezeltet. Es gab nie Probleme, haben aber auch dafür gesorgt, dass wir wieder den Müll mitnehmen und es so hinterlassen haben wie wir es vorgefunden haben (ab und an sogar sauberer)-bis andere sich gedacht haben "ach dann können wir dort ja auch mal Dazustoßen und die Bänke zerstören und sowas.

Wäre das erlaubt, dann könnte man sich da nieder lassen, wo man möchte-bleibt aber ein Traum, zumindest in Deutschland.

Was mi noch Sorgen bereitet ist die Nahrung. Ich selbst bin klein und leicht.

Wirklich klein (1,53m) und wirklich leicht (39 Kilo), drum ist es nötig, in Einkaufsläden zu gehen,

denn alles könnte ich nicht mit rumschleppen. Tierbedarfshop wäre ja kein Problem, aber ich möchte meine Nahrung nicht auf Dosenfutter umstellen :D

Mit einem Reisepartner wäre das ein kleineres Problem.

Den Block kenne ich-finde ich super und vor allem sehr inspirierend :)

Nun zu meiner Route.

Ich gebe mal die Zielpunkte grob an, die ich mir bis jetzt "eingeplant" habe:

Starten werde ich in Eberbach, dann geht es weiter Saarlouis - Trier - Eifel - Köln - Essen - Twist - Leer - Emden - Varel - Hannover - Fulda - Nürnberg - Bad Endrof/Prien - Ravensburg - Basel - Karlsruhe - und wieder heim

Wobei ich meiner Wanderroute auch den Schlafmöglichkeiten anpassen würde.

Was meine Mutter noch meinte ist, dass sich der Hund die Pfoten blutig laufen würde.

Es würden verschiedene Untergründe geben. Eigentlich habe ich aber vor, von Dorf zu Dorf zu laufen, über Feldwege. Was ich machen würde, wenn es regnet oder gewittert-der Hund wird krank. (Sie weiß genau das ich spätestens dann zweifel, wenn es um meinen Hund geht ;) )

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Meine Hündin hat sich noch auf keiner Wanderung die Pfoten blutig gelaufen - auf der letzten hat sie sich allerdings eine Pfote ein wenig wund gelaufen, weil auf den Wegen sehr viel Split (oder sowas wie) gestreut war. Nun ist meine klein, und ich kann sie im Bedarfsfall tragen - entweder einfach oben auf den Rucksack setzen oder in eine Tragevorrichtung, die ich für Klettersteige dabei habe. Ansonsten ist sie aber an Pfotenschuhe gewöhnt, was ich Dir auch sehr empfehle. Es gibt da verschiedene Modelle, man sollte da ein wenig rumprobieren, nicht jeder Hund läuft mit allem.

Wird der Hund ernsthaft krank - dann brichst du ab. Ebenso wenn Du krank wirst. Irgendwann muss man dann einfach die Bremse ziehen. Für alle kleinen Wehwehchen sollte ein 1. Hilfe Pack im Rucksack sein, für Mensch, wie für Hund. Bei Regen stellt man sich unter, ebenso bei Gewitter, bei Dauerregen legt man einen Pausentag ein. Ein Regencape hilft wunderbar gegen Nieselregen, ein Regenmantel für den Hund musss man gucken.... für meine hab ich einen dabei, weil sie halt nur wenig Fell und keine Unterwolle hat und auch leider nicht jünger wird. Ein Wolfspitz - bei dem Fell... das musst du wissen.

Auf Wanderungen gibt es für Selbstvoersorger Müsli und Nudeln mit oder ohne Sauce oder essen in Gasthäusern. Wandern ist leider nicht billig... Für einen Hund der so gross ist wie deiner, würd ich Futter vorausschicken, entweder in Unterkünfte, bei denen Du weisst, das Du vorbei kommst oder postlagernd auf die Post.

Wie alt ist dein Hund eigentlich?

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Du traust dich was! Das wäre nichts für mich, alleine schon eh nicht.

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Wow, Respekt vor der Route!

Wie wäre die Idee, hier im Forum ca die Route (wann du ca wo bist) zu Posten?

So könntest du vielleicht teilweise auf der Couch von Forumsmitglieder schlafen?

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Also auf dem Weg von Köln nach Essen hättest du bei mir schonmal ne Couch :winken:

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