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Hundeforum Der Hund
katba

Perinalhernien

Empfohlene Beiträge

Liebe Forumsmitglieder,

nun bin ich neu hier und steige noch nicht ganz durch... also wenn ich mich irgendwo vorstellen soll, dann mache ich das gerne - ich habe es noch nicht alles so gefunden und bin momentan auch etwas durcheinander.

Daher bräuchte ich Rat...

Vor 6 Wochen hat uns leider unser Schäferhundmischling Rocky im Alter von 14einhalb Jahren verlassen. Natürlich waren und sind wir alle ganz traurig. Trotzdem war bald klar, dass das Körbchen nicht leer bleiben sollte und so zog dann letzten Mittwoch ein kleiner Mischlingswelpe bei uns ein. Er ist schon 7 Jahre alt und kommt aus Spanien. Eine Behinderung hat er auch - seine Vorderbeinchen sind deformiert (und das ganz schön arg), aber ansonsten wurde er uns als ganz gesund angekündigt.

Nun kam er am Mittwoch mit dem Flieger und wir bekamen einen riesigen Schrecken, da sein ganzes Hinterteil eine einzige große, vernähte Wunde ist. Er hatte wohl am Montag mehrere Darmbrüche mit Einbruch der Blase und musste notoperiert werden. Ob es dann so sinnvoll war, ihn am Mittwoch ins Flugzeug zu setzen, bleibt fraglich, aber nun ist er da und sein Zustand macht mich wirklich sehr besorgt. Wir haben den kleinen, sehr freundlichen und lieben Burschen nämlich schon so sehr ins Herz geschlossen!

Der kleine (Scooty) scheint noch starke Schmerzen zu haben - er bekommt derzeit ein AB, Paraffinöl und Metacam. Leider trinkt er überhaupt nicht. Wir waren schon mehrfach (genaugenommen täglich) mit ihm beim Tierarzt - er brauchte mehrfach einen Einlauf und Infusionen. Nun stellte sich heute auch noch heraus, dass auf manchen (komischerweise nicht auf allen) Röntgenbildern ein Fremdkörper im Magen zu sehen ist. Also noch eine Baustelle!

Wir sind mittlerweile schon so verzweifelt, es scheint nicht voran zu gehen. Und nun muss er morgen schon wieder in Narkose und eine Magenspiegelung über sich ergehen lassen.

Wenn jemand noch einen Tipp der Hilfestellung hätte, dann wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße

Scootyfrauchen

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oh je, ich kann euch nur alle Daumen drücken, nach meiner Meinung hätte ein frisch operierter Hund gar nicht ausreisen dürfen

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Ist doch wohl nicht wahr.....? :o

Aber erstmal möchte ich dir sagen, dass ich es wirklich toll finde, wie du schreibst, du beschwerst dich nicht, sondern machst dir Sorgen...!

Viele andere hätten das kleine Männlein wahrscheinlich postwendend wieder abholen lassen und hätten damit nicht mal unrecht!

Verstehe ich das wirklich richtig, der Hund wurde Montag notoperiert und Mittwoch ins Flugzeug gesetzt?

Hatte man euch denn wenigstens vorher Bescheid gesagt, dass ihr einen frischoperierten Hund bekommt?

Was ist denn mit den Kosten, müsst ihr die alleine tragen?

Magst du uns mal die Organisation sagen, von der der Hund ist?

Oh man, was ein Mist, raten kann man euch da nicht viel, anscheinend fühlt ihr euch ja bei eurem Tierarzt in guten Händen, sonst vielleicht in einer Tierklinik vorstellen?

.....so zog dann letzten Mittwoch ein kleiner Mischlingswelpe bei uns ein. Er ist schon 7 Jahre alt und kommt aus Spanien.

Ist er ein Welpe oder 7 Jahre alt?

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Liebe Christian,

Entschuldigung: Mischlingsrüde sollte es heißen. :-) Ich bin grade ziemlich durch den Wind. Und er ist 7 Jahre alt.

Ja, Montag operiert, Mittwoch in den Flieger. Und Nein, wir wussten es nicht und waren entsprechend geschockt. Am Flughafen bekamen wir einen Hund, dessen Hinterteil grauenvoll aussah mit einem Beutel an Medizin.

Tja, natürlich habe ich die "Schutzgebühr" entrichtet und was da jetzt alles noch nach kommt - öh, ja, das ist nun "unser Problem. Ich habe zwar alles an die Organisation ladridos vagabundos weiter gemeldet, aber da kam bisher eigentlich nur: oh, tut uns leid...

Das ist aber auch gar nicht das Problem, ich möchte einfach nur dem kleinen Scooty helfen.

Wir waren mit Scooty in der Tierklinik, heute hat er dort ja auch wieder eine Infusion bekommen. Was ich von den Tierärzten halten soll weiß ich noch nicht wirklich - ich denke, dass er noch immer starke Schmerzen hat und dass ihm vielleicht auch von den ganzen Medikamenten übel ist, so dass er nicht fressen und trinken mag. Aber darauf wurde nicht eingegangen.

Morgen nun die Magenspiegelung - was ich davon halten soll, weiß ich auch noch nicht. Mal sieht man was auf dem Röntgenbild, mal nicht...

Ich fühle mich so machtlos und hilflos.

Aber wir lassen den kleinen, verunsicherten Burschen nicht alleine dort, es bleibt immer jemand bei ihm. Mein Mann nimmt sich morgen Urlaub.

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, was da mit dem Röntgenbild ist. Oder noch einen anderen Tipp. Oder vielleicht helfen uns auch ein paar Daumen, ich bin so fertig, es erinnert mich auch alles so sehr an den Verlust von unserem Rocky... das ist noch so frisch.

Zwar sage ich mir imer, dass es seine Zeit braucht, dass Scooty sich von der schweren OP erholen muss und da eben Geduld gefragt ist. Aber nun noch die nächste Baustelle - puh.

So, sorry, jetzt habe ich doch gejammert. :)

Liebe und sehr besorgte Grüße

Antje

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Wenn du jammerst, wird da wohl jeder Verständnis für haben, mir stellen sich die Haare auf bei dieser Geschichte!

Für Scooty freut es mich von Herzen, dass er ausgerechnet bei euch "gelandet" ist, für euch tut es mir ganz doll leid, das ist eine scheußliche Geschichte und so etwas dürfte nicht passieren!

Da entscheidet ihr euch schon für einen Hund mit deformierten Vorderbeinchen (wir haben hier auch so ein Exemplar, unseren Theo aus Ungarn!) und dann kommt es so viel schlimmer!

Ich habe keine Ahnung, was da im Magen sein könnte, was mal zu sehen ist und mal

nicht, aber vielleicht macht ihm ja das die Probleme mit Fressen und Saufen...?

(Mal abgesehen davon, dass er von dieser OP und allem anderen, was da noch über ihn weggewalzt ist, bestimmt vollkommen fertig sein wird!)

Die Organisation von der er kommt, kenne ich jetzt nicht, aber das Ganze wirft ein mehr als schlechtes Licht auf sie!

Ich drücke euch und vor allem Scooty ganz feste die Daumen und würde mich freuen, wenn du uns weiterberichten würdest!

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Dankeschön, Christiane,

wir freuen uns über jeden Daumen.

Morgen schon wieder Narkose... ich hoffe nur, dass, was auch immer da im Magen ist, einfach "rausgeholt" werden kann, ohne noch mal eine OP! Es könnte meines Erachtens ein Knochenrest sein, da der arme Hund wohl in der letzten Zeit ausschließlich mit Knochen gefüttert wurde (dadurch auch die Darmbrüche).

Ich hoffe so sehr, dass ihm nun endlich geholfen werden kann!!!

Ich berichte - und hoffentlich nur Gutes!

Liebe Grüße

Antje

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(bearbeitet)

Oh Mann. Ich bin auch fassungslos. Dafür finde ich gar keine Worte. Tier"schutz"orgas sehen für mich anders aus.

Zum trinken: Vielleicht würde es helfen, wenn Du das Futter "wässerst". Also großzügig einweichen, oder wenn es Nassfutter ist, noch einen Schuss Wasser extra dazumischen. Dann muss der Kleine erstmal nicht extra an den Wassernapf.

Ich drücke für morgen ganz fest die Daumen.

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Was für eine traurige Sache. Der arme, arme Hund. :(

Hier werden alle Daumen und Pfoten für Scooty gedrückt.

(Ich finde es super, dass du/ihr euch so gut um ihn kümmert!)

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Ich hab`mir euren Scooty jetzt mal angeschaut, was ein süßes Kerlchen, der schafft das und dann habt ihr ganz viele gute Jahre zusammen und könnt dieses Desaster vergessen!

Theo hat genau solche Beine, vielleicht sogar noch ein bisschen schlimmer!

Vielleicht und hoffentlich ist es wirklich "nur" ein Knochenrest und sie können den so rausangeln!

Ich schicke euch morgen eine ganze Armee an guten Gedanken!

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Ich drücke auch ganz doll die Daumen für Euer armes Hündchen! - Und ziehe den Hut vor Eurem großen Engagement und Eurer Fürsorge!

Alles, alles Gute!

Lasst mal hören, wie es weitergeht.

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