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Hundeforum Der Hund
gast

Alles zu viel gerade

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Eigentlich bin ich kein Mensch der viel jammert, für gewöhnlich mache ich fast alles mit mir selber aus. Aber jetzt gerade muss ich jammern. Es tut mir leid. *seufz*

Gerade ist mir alles zu viel und ich sehe kein Ende.

Wir sitzen schon länger in einer Unglückssträhne doch jetzt häuft sich alles so sehr, dass ich nicht mehr klar komme. Charly-Opi geht es nicht gut, Amy geht es nicht gut, mir geht es nicht gut und dann noch der ganze Stress und das ganze Chaos um uns rum.

Es ist ja noch gar nicht sooo lange her, da hatte Charly die Probleme mit den Ohren. Grannen in den Ohren, ein durchstochenes Trommelfell und entzündete Augen. Nach mehreren Tierarztbesuchen und einer Narkose und Kontrollbesuchen war es dann irgendwann wieder alles so weit okay. Dann folgte letztens eine Verletzung im Auge. Mein Opi hat Grauen Star und Grünen Star und sieht deswegen nicht mehr so viel und er schien sich durch seine schlechte Sehkraft wohl etwas ins Auge gestoßen zu haben. Seit ca. einer Woche sieht sein Auge wieder gut aus. Von der Verletzung sieht man nichts mehr. Mein Opi hat Grauen Star und Grünen Star und sieht deswegen nicht mehr viel. Dauend läuft es überall gegen und ich weiß nicht was ich dagegen tun soll. Es wird jetzt immer schlimmer. Manchmal steht es irgendwo und jammert ganz bitterlich weil er nicht weiß wie er weiter kommt. Und in den letzten zwei Wochen ist er schon drei mal die Treppe runtergerutscht weil er zu schnell runter wollte. Zum Glück ist da nichts passiert.

Hier Zuhause ist gerade auch sehr viel Stress so, dass keiner der Hunde mehr zur Ruhe kommen kann.

Meine Mutter musste von "heute auf morgen" aus ihrem Haus ausziehen weil ihr Partner sie rausgeschmissen hat, und ist jetzt hier eingezogen (weil ich noch im Eigentumshaus von meinem Vater wohne und hier viel Platz ist). Trotzdem ist das alles natürlich verdammt viel Chaos und ich komme mit Chaos, Stress, Rüsel und Veränderungen überhaupt nicht klar. Überall stehen Sachen rum (und Raumausstattungen wurden verändert) und Charly, der ja kaum mehr etwas sieht, läuft immer überall gegen. Er hat bestimmt schon schreckliche Kopfschmerzen so oft stößt er sich. Ich würde ihm am liebsten einen Schutzhelm aufziehen.

Meine Mutter musste auch ihre zwei Katzen mitbringen und mit Katzen kommt Amy absolut nicht klar. Katzen sind für Amy DIE Beutetiere! So bald sie irgendwo eine Katze sieht will sie hin und sie sofort töten. Ist das nicht möglich bebt ihr ganzer Körper vor Anspannung und sie steht extrem unter Stress. Das ist teilweise kaum zumutbar. Die Katzen kommen ca. Mitte Dezember weg zu meiner älteren Schwester. Da sie Anfang Dezember selber umzieht (von der Großstadt wieder zurück zum Niederrhein) kann sie die nicht früher nehmen.

Also muss Amy den Stress ertragen und außerhalb von meinem Schlafzimmer immer mit Maulkorb und kurzer Leine rumlaufen. Gerade ist mir aufgefallen, dass ihr ganzer Anus blutig/wund ist. Das scheint schrecklich zu jucken und jetzt wohl auch ziemlich weh zu tun. :( Nachher geht es direkt zum Tierarzt. Ob das mit dem Stress zu tun hat oder etwas anderes ist? Sie juckt sich gerade auch sonst recht viel. Gestern habe ich die Hunde schon komplett nach Flöhen/Flohkot abgesucht aber nichts gefunden.

Zu dem ganzen Chaos kommt auch noch, dass es mir selber nicht gut geht. Psychisch wie Physisch und dass ich Donnerstag für unbestimmte Zeit in eine Fachklinik muss weil ich mich durch meine Erkrankung kaum mehr richtig bewegen kann.

Amy-Hund kommt dann für die Zeit in das Tierheim (Rudelhaltung mit "Familienanschluss" ) in dem ich öfter mal bin und zu dem Amy mich schon seit Junghundtagen begleitet. Charly wird zu meiner älteren Schwester nach Köln gehen aber ich habe Sorge, dass er auch da ziemlichen Stress hat. Meine Schwester hat ein Baby vom 7 Monaten, welches gerade kränkelt und Zähne bekommt und darum ziemlich viel Streit. Dazu kommt halt noch, dass sie Anfang Dezember zurück an den Niederrhein zieht und das heißt, dass dort auch wieder Umzugsstress ist. Außerdem kann Charly, wenn er woanders ist, nicht mehr alleine bleiben. Er bellt dann alles zusammen und dass dann auch durchgehend bis die Person wieder da ist. Ich habe Sorge, dass das zu viel wird für meinen alten geliebten Schatz. Aber sonst weiß ich nicht wo er hin könnte. :(

Ach man ich könnte noch so viel mehr schreiben aber wahrscheinlich ließt eh keiner alles.

Ich fühle mich gerade einfach unheimlich überfordert und hilflos und wie eine ganz, ganz, ganz schlechte Hundehalterin. :(

Es tut mir leid das ganze Gejammer. Aber es musste jetzt mal alles raus.

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Hallo Kristina da hast du wirklich jede Menge Stress. Kannst du den Klinikaufenthalt nicht verschieben, zumindest bis in deiner Wohnung wieder "normale" Verhältnisse eingekehrt sind?

Und Charlie, könnte er nicht zusammen mit Amy in das Rudel mit Familienanschluß?

Oder versuche doch mal hier über's Forum eine Pflegestelle in deiner Nähe zu finden. Die Lösung, ihn zu deiner Schwester zugeben, die selbst genug Streß hat, ist eher nicht so gut.

Wenn die Katzen doch im Dezember ausziehen und du deinen Aufnahmetermin in der Klinik bis dahin ziehen könntest, wäre es dann nicht möglich das deine Mutter die Hunde dann in deiner Wohnung betreut?

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Gelesen hab ich wohl alles, nur helfen kann ich dir leider nicht.

Vielleicht hat allein das Aufschreiben schon ein kleines bisschen geholfen.

Ich drücke dich mal ganz, ganz fest :knuddel :knuddel :knuddel

Da fällt mir noch ein, wenn doch deine Mutter bei dir wohnt, kann dann Charly nicht besser bei ihr in deinem Haus bleiben?

Ich drück dir die Daumen, ganz, ganz fest das bald alles wieder besser wird. :kuss:

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(bearbeitet)

Nein den kann ich nicht verschieben. Ich musste jetzt schon länger als erwartet auf den Termin warten. Für Amy ist es gut, dass sie am Mittwoch Abend erst einmal im Tierheim ist. Dort wird sie wohl weniger Stress haben als hier. Vielleicht sollte ich sie da heute schon hinbringen? Auch wenn es für mich grausam aber für sie vielleicht besser wäre?

Als ich letztes Jahr einmal Nachts als Notfall ins Krankenhaus kam da kam Charly dann auch erst einmal mit ins Tierheim aber für ihn ist das ganz und gar nichts. Nach kürzester Zeit musste er da schon wieder weg weil es für ihn unerträglich war.

Daran, dass meine Mutter auf ihn aufpassen könnte habe ich auch gedacht, aber sie ist immer soooo viele Stunden am Tag weg und auch damit hat Charly mittlerweile seine Schwierigkeiten. Er kann ja nicht 12 Stunden oder ähnliches am Tag alleine bleiben.

Danke fürs drücken und Daumen drücken.

Edit: Ich hoffe sehr, dass ich nicht länger als eine Woche in der Klinik bin, denn dann wäre ich wieder Zuhause bevor meine Schwester umzieht.

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Kristina, leider kann ich dir nicht helfen, aber ich hoffe und habe ja erst selber die Erfahrung gemacht, dass es auch hilft darüber zu schreiben.

Du bist kein schlechter Hundehalter, ganz bestimmt nicht, selbst in dieser rundrum schwierigen Situation versuchst du für deine beiden das Beste draus zu machen, einem schlechtem Hundehalter wäre das egal :kuss: !

So wünsche ich dir jetzt viel Kraft und das Vertrauen, dass deine beiden auch mit den veränderten Situationen gut umgehen können. Ihr schafft das!

Ich denke aun dich!

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Vielen Dank Nicola.

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Oh Mann. Das ist echt dicke.

Bleibt nur Augen zu und durch.

Ich drücke die Daumen, dass es nach dem Krankenhaus ruhiger und besser fuer alle wird.

Manchmal laeuft's echt bescheiden .... aber es wird wieder, Du wirst sehen!!! Ganz bestimmt!!!

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Das ist echt viel auf einmal.

Ich hoffe, Du kannst ein bisschen Zuversicht aus der Tatsache schöpfen, dass dieser Zustand nur sehr vorrübergehend besteht (bis auf Opa Charlys Gesundheit).

Da einige Angelegenheiten derzeit ad hoc nicht zu ändern sind, würde ich mir dort etwas Freiraum schaffen, wo es geht. Ich finde es daher z.B. sinnvoll, wenn Du Amy heute schon in Pension geben könntest. Möglicherweise auch für sie.

Ich schick´Dir ´ne ordentlich dicke Portion Durchhaltekraft - u. hoffe, dass Du nicht zu lange in die Klinik musst!

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Kristina, das hört sich wirklich alles mehr als dicke an. :(

Dein "Glück" im Unglück ist dabei sogar noch, dass du Möglichkeiten hast wohin die Hunde können, auch wenn es nicht unbedingt ideale Möglichkeiten sind. Es tut mir sehr leid für dich dass alles so gehäuft kommt, leider habe ich keine Idee wie ich dir helfen könnte. Wir sind ja auch nicht gerade Nachbarn...

Ich wünsche dir dass du möglichst bald wieder aus der Kliinik zurück nach Hause kannst und es dir dann auch besser geht! Und dass alle um dich herum tatkräftig helfen und dich unterstützen!

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Wenn,dann immer alles gleichzeitig :( Ohman, da hat es euch ja mehr als bitter erwischt :(

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