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Hundeforum Der Hund
Jumanji

Billinghurst und was von seinen Fans ignoriert wird

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Ein bisschen provokativ, ich weiss..

Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Magensäure des

Ich habe mir natürlich auch Billinghurst`s Seite angesehen und stiess auf seine Zusatzfutter dass er mit den Worten bewirbt:

Text wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht entfernt. Das Forenteam

Diese Ergänzer zeichnen sich aus durch viele Enzyme und Bakterienkulturen in getrockneter Form,usw.

Hier lese ich aber immer wieder, dass die Barf- Fütterung ja sehr vielfältig ist und sich die Nährstoffgehalte sicherlich irgend wann oder irgend wie ausgleichen oder balancieren.

Nun, ich sehe das nicht so locker und finde die Zusatzfütterung absolut angebracht, genau so wie eine etwas ernsthaftere Betrachtungsweise der Fütterung, wenn man denn selbst ein Futter zusammenstellen will. Insofern bin ich mir mit Billinghurst einig.

Wie aber kommt es denn nun zu diesem stille Post Effekt, bei dem letztlich die Wertigkeit der Ausgewogenheit der Nährstoffe so in den Hintergrund gerät und fast sträflich vernachlässigt wird?

Danke für Eure Antworten schon im Vorraus.

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Wie kommst du darauf, dass die verschiedenen Nährstoffe vernachlässigt werden?

Und was sollte man unbedingt supplementieren müssen, was nicht auch über natürliche Quellen ins Futter kann?

Du weißt schon, wie extrem über- und unterdosiert verschiedene Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in fertigfutter sind? Was ist daran dann so viel besser? Oder andersherum: Wenn es bei Fertigfutter trotz Fehlversorgung gut geht, warum sind dann nicht zu 100 % ausgewogene Werte bei einer Frischfütterung so ein Drama?

Wie ging das nur von noch gar nicht langer Zeit, als es schlichtweg kaum Fertigfutter gab? Da fehlen die ganzen wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Hunde wurden trotzdem gesund groß und auch alt. Und ich rede nicht von der Steinzeit sondern den 1980er Jahren. ;)

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...weil die Hunde in den meisten Fällen mehr Bewegung hatten und nicht zum Sofa- hocken vorgesehen waren sondern, wie wohl in den meisten Fällen, zur Bewachung des Grundstücks dienten oder ähnliches, die Unterbringung draußen erfolgte im Stall oder ähnlichem und der Stoffwechsel gut gefordert wurde?

Wer hat denn heute noch eine Hundehütte in der der Hund lebt. Ich wage mal die Vermutung dass der überwiegende Teil der Hunde im Haus lebt- meine übrigens auch.

;) Tatsächlich leben die Hunde heute wohl länger, auch aufgrund der verbesserten medizinischen Betreuung.

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Und wo liegt nun das Problem?

Was soll einem Hund denn nun per se fehlen, wenn er kein Fertigfutter bekommt?

Und was macht Fertigfutter so viel besser?

Wenn ich einen Hund hoch belaste oder unter eher schwierigen Bedingungen halte, dann ändert sich der Bedarf an Spurenelementen und Mineralstoffen kaum, ähnlich sieht es bei den Vitaminen aus.

Also beschreibe doch bitte einmal genauer, wo jetzt dein Problem liegt?

Ich halte Hunde seit einer Zeit, wo Fertigfutter nicht üblich war. Und leider hat Fertigfutter für mich nur Nachteile. ich nutze es gern aus Reisen oder wenn jemand anderes die Hunde versorgen muss. Aber dauerhaft sind mir die Ergebnisse im vergleich zu schlecht. ;)

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Es geht sicherlich auch ganz gut ohne Fertigfutter.

Der Mischling meiner Schwiegereltern ist bei guter Gesundheit fast 18 Jahre alt geworden, ohne Hundefutter.

Er bekam ausschließlich Essensreste und Schlachtabfälle von Geflügel oder auch bei der Hausschlachtung vom Schwein. Außerdem, wenn Schinken, Speck oder Wurst überaltert war, bekam er auch diese.

Wenn Knochen, roh oder gekocht übrig blieben war das auch Hundefutter.

Es wurde nicht sonderlich auf die Futtermenge geachtet. Wenn er sich den Bauch mal richtig vollgeschlagen hat, na dann hat er eben mal 2 Tage nichts gefressen.

Es wurde aus der Hundefütterung kein Drama gemacht. Er sollte satt sein, möglichst kei8ne Kosten verursachen und fertig.

Wir (ich schließe mich da durchaus mit ein) machen sicherlich einen zu großen Aufriss ums Hundefutter und das oftmals mit sehr mäßigem Erfolg.

An was das liegt und ob unsere Hunde bei so ein er Fütterung auch gesund bleiben würden?

Waren die Hunde früher (vor 10 bis 20 Jahren) gesünder oder sind Mischlinge robuster und leben länger.

Darüber habe ich schon oft nachgegrübelt - natürlich ergebnislos.

Bin mal gespannt auf Eure Meinung.

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(bearbeitet)

Ich kenne viele Hunde, die mit Fertigfutter gesund steinalt wurden und auch genuegend, die mit Haus- und Hofresten (dem Vorlaeufer von Barf) ebenso alt wurden.

Ich glaube, es wird übertrieben, aus allem eine Extreme Wissenschaft zu machen - kaum einer von uns macht sich um seine eigene Ernaehrung so viele Gedanken, wie um die seines Hundes.

Und ebenso, wie ein Mensch nicht unbedingt 110 Jahre alt werden muss, muss ein Hund auch nicht unbedingt 19 werden (auch wenn manche es gerne hätten).

Unsere Hunde werden so oder so erheblich besser ernährt, als Millionen von Hunden in anderen Regionen der Welt. Ob da nun noch ein Nü von diesem oder jenem fehlen mag ... keine Ahnung. Mag sein. Aber irgendwie kann man auch mal auf dem Teppich bleiben, normale Mischkost anbieten (ob nun in trockener, nasser, roher oder gekochter Variante oder einer Mischung aus allem) und alles ist gut.

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Ich wiederhole mich zum gefühlten 20.000en Mal ;)

Ein GESUNDER (Hunde-)Organismus kann sich aus einer halbwegs ausgewogenen Kost das rausziehen, was er gerade benötigt. (was ja nicht jeden Tag das gleiche ist, das wäre z.B. sonst eine Schwierigkeit beim Füttern mit Fertigfutter: Die Hunde brauchen mal mehr mal weniger hiervon und davon, z.B. wegen Fellwechsel, irgendeinem Stressfaktor, täglich variierender Beschäftigung, ..... und bekommen doch jeden Tag das gleiche ;) )

Mit "halbwegs ausgewogener Nahrung" meine ich, dass ich es absolut absurd finde einen Hund vegan ernähren zu wollen.

Ein GESUNDER Organismus braucht nicht täglich das (errechnete, statistische, aber keinenfalls individuelle) Optimum!

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Was ich halt immer so beeindruckend finde, ist dieser Glauben, dass mit Fertigfutter immer alles gut in passender Menge da ist.

Das stimmt nicht und das lässt sich jederzeit leicht nachrechnen. Trotzdem fallen die Hunde auch bei jahrelanger (Fehl-)Ernährung mit nur einer bestimmten Ernährung nicht tot um.

Aber wenn man frisch füttert dann gefährdet man sofort seinen Hund. Komisch, die gleichen Haken und Fehler im Fertigfutter sind kein Problem, oder wie?

Es ist doch gar nicht so schwer, egal wie man sich nun entscheidet.

Ich habe gute Gründe frisch zu füttern:

-die Futtermenge ist klein, der Hund kann schell wieder arbeiten, aufdrehen, toben.

-entsprechend simpel ist die Kotentsorgung, es ist einfach angenehm, wenn Hund nur einen Haufen am Tag macht.

-ich vermeide Überversorgungen, die problematisch werden könnten. Mein Spinner bekäme mit handelsüblichem Fertigfutter, dank seine hohen Umsatzes, z.B. die vierfache Menge Vit. A. Da ist eindeutig im toxischen Bereich.

-es ist billiger.

-es beschäftigt Hund mehr, als eben nur einen Napf leer zu machen.

Andere haben ganz andere Gründe für ihre Fütterungsweise und keiner ist deshalb ein besserer oder schlechterer Mensch. ;)

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Ich nehme als Mensch nicht 100 Pülverchen oder Tablettchen zwecks Nahrungsergänzung zu mir, und ernähre mich weder optimal wissenschaftlich ausgewogen, noch mit ausbilanzierter Fertignahrung.

Warum sollte mein Hund, dessen Nahrung ich bedachter zusammenstelle als meine eigene, dann irgendwelche Mittelchen brauchen?

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Originalbeitrag

Ich halte Hunde seit einer Zeit, wo Fertigfutter nicht üblich war

au ha!

dann muste aber uralt sein!

Unser Tierazt sagte mal das er "daurend" gebarfte Hunde hat die an Mangelerkrankungen leiden.

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