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Hundeforum Der Hund
Merlin2005

Dringend Hilfe - Panikattacken - Feuerwerk

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

unsere Hündin ist wirklich sehr lieb, aber sie ist auch sensibel. Das merkt man z.B. daran, dass sie vor anderen Bodenbelägen zurück schreckt oder sich vor Männern mit großen Paketen versteckt, aber das ist alles im Rahmen und händelbar.

Was absolut gar nicht händelbar ist, ist ihre massive Angst vor Knallern und Fuerwerk und Schüssen! Mit anderen Geräuschen hat sie keine Probleme (wie z.B. Rettungswagen).

(Leider kennen wir ihre Vorgeschichte nicht genau. Sie kommt aus Griechenland und hat in ihrer Prägephase wohl nicht viel erlebt. Sie ist jetzt 1 1/2 Jahre und seit ca. 4 Monaten bei uns.)

Heute war ich mit ihr spazieren und wir haben Dummy gespielt und ein wenig Unterordnung alles super.

Dann laufen wir weiter und es knallt aus der Ferne (wirklich weit weg und nur leise zu hören - für menschliche Ohren ;-)) Dann ist sie sofort in Panik verfallen. Sie hat an der Leine gezogen wie eine verrückte :(:motz: (Richtung nach Hause). Ich musste stehen bleiben, damit ich nicht hinfalle. Daraufhin fing sie an zu bellen (sie bellt eigentlich nie). Ich habe nichts zu ihr gesagt und erstmal nur die Leine festgehalten bis ich mich auf eine Bank retten konnte (sie zog wirklich so, dass ein Weiterlaufen schwierig war). Dann hat sie sich neben mich gesetzt und furchtbar angefangen zu zittern und hat lauter Stressschuppen bekommen. So saßen wir da... Lange... Und es änderte sich nichts... Nach einer Stunde hatte sie sich ein wenig beruhigt und wir konnten weiter laufen. Nach wiederum einer halben Stunde war sie immer noch nicht ruhig aber immerhin wieder ansprechbar. Daraufhin bin ich erstmal noch eine Runde mit ihr gelaufen und habe mich dann nochmal auf verschieden Bänke gesetzt (Wollte nicht, dass sie das mit den Bänken verbindet...) Wie es kommen musste... Ertönten erneut Knaller 5x hintereinander. Unsere Hündin war nicht mehr zu halten und befreite sich beinah aus der Doppelsicherung :wall: (Halsband und Sicherheitsgeschirr... Es war wirklich knapp :( ) Dann sprang sie wie verrückt auf die Bank und verletzte sich dabei an der Pfote (Eine Kralle halbabgerissen) Ich bin dann natürlich sofort zum Tierarzt, was wirklich sehr schwierig war, weil sie mich mehrmals fast zu Boden gerissen hat...

Jedenfalls bin ich jetzt ein wenig verzweifelt und mache mir auch Vorwürfe... Meiner TÄ habe ich natürlich alles berichtet und sie hat mir ein Mittel empfohlen, welches unsere Hündin gelassener machen soll. (Dieses Jahr wird es wohl ohne Medikament nicht gehen, weil ein Training in der kurzen Zeit bis Silvester und noch mehr Knallern wohl kaum möglich ist :(:(:(

Habt ihr irgendwelche Ratschläge für mich?

Wie hätte ich mich besser verhalten können?

Vielen Dank und LG

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hast PN :)

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(bearbeitet)

Ich würde mit ihr sprechen und ihr evtl. auch körperlich etwas Halt geben, wenn Du den Eindruck hast, dass ihr das gut tut (kenne ja Deine Hündin nicht).

Ich meine damit nicht übertriebenes Betütern, aber Du solltest ihr meiner Meinung nach schon zeigen, dass Du sie auch mit ihrer Angst ernst nimmst und verstehst - im Grunde so ähnlich, wie man es bei einem verängstigten Kind machen würde.

Auf keinen Fall würde ich sie in der Angst ignorieren (weiß nicht, ob Du das gemacht hast, konnte ich nicht heraus lesen). Meiner Ansicht nach verunsicherst Du Deine Hündin erst Recht, wenn Du in der Situation nicht mit ihr sprichst und sie nicht beachtest.

Dass man durch Aufmerksamkeit und Ansprache die Angst eines Hundes verstärkt, IST eine Legende - auch wenn sich das erst sehr langsam herumspricht. "Social support" heißt hier das Stichwort (einfach mal googlen im Zusammenhang mit "Hund").

Edit: Hier mal ein Link... klick

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Bin sehr froh, dass ich jetzt schon öfter gelesen habe, man soll Angst bei Hunden doch nicht ignorieren. Da ich mich eher auf meine Intuition verlasse und nicht so sehr auf "Experten"tipps habe ich meinen Hund ohnehin immer angesprochen, wenn er ängstlich war. Eher aufmunternd, nicht bedauernd. Hatte allerdings danach immer ein bisschen das Gefühl "Oje, schon wieder was falsch gemacht."

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Ich hock mich daneben, Rahme ihn mit dem Arm ein und wir warten bis er ruhiger ist. Alleine lassen ist fies.

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