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Hundeforum Der Hund
MaryB

Warum ist es so schwer einen Hund aus dem Tierheim zu bekommen?

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Ich selbst habe nie einen Hund aus dem Tierheim zu mit geholt, meine Hunde waren alle von Welpenbeinen an bei mir. Aber mein nächster Hund soll evlt. Aus dem Tierschutz kommen, ich möchte mir keinen Welpen mehr antun. Früher dachte ich immer, Du fährst ins örtliche Tierheim, suchts Dir den passenden Hund aus, und gut ist. Von wegen.....

Bekannte von uns, Geld wie Heu, ein traumhaftes Haus mi großem parkähnlichen Grundstück. Sie ist zu Hause, betreut ihre beiden Kinder (12 und 14) und dazu 3 Hunde, die allesamt aus dem Tierschutz sind. Beide haben ein riesen Herz für Hunde, sind Hundefanatiker. Alle 3 Hunde werden nicht nur betüddelt, sondern die beiden sind mit Hunden im Hundesport, Agility und Begleithundprüfung aktiv, je nach Hund.

Diesen Sommer hatten sie einen Collierüden im Tierheim gesehen. Die Hunde, die jetzt bei ihnen leben sind nicht aus dem Tierheim, sondern von Pflegestellen, von Tierschutzorganisationen (Windhundhilfe und Spanienhilfe). Der Collie, ich habe ihn selbst auch gesehen, war sehr runtergekommen, das Fell verfilzt, der Hund deprimiert und hoffnungslos. Es ist für alle Tiere sehr schwer im Tierheim zu leben, für einen Collie ist es der Untergang. Wer die Rasse kennt, weiß was ich meine. Die beiden wollten den Hund gerne zu sich nehmen. Sie haben sich mit dem Tierheim in Verbindung gesetzt, sie haben wirklich alles erdenklich versucht, sie haben den Hund nicht bekommen. Begründung: es wären ja schon 3 Tiere im Haushalt vorhanden, man könne nicht so vielen Hunden gerecht werden.

Unsere Bekannten haben den Tierheimleiter gebeten sich das Zuhause und die Umgebung anzusehen, sie haben richtig gebettelt. Nichts zu machen, der Hund bleibt im Tierheim. Mittlerweile sind 6 Monate vergangen, der Hund sieht zwar jetzt gepflegter aus, das Fell wurde geschoren und wächst nach. Aber - der Hund ist immer noch im Tierheim. Ich könnte heulen. Da ich selbst schon 2 Hunde habe, u.a. auch einen Collie, kann ich ihn nicht nehmen und würde ihn wohl auch nicht bekommen.

Irgend einen Grund muss es ja haben, dass der Hund nicht abgegeben wurde, aber den genauen Grund hat man unseren Bekannten nicht mitgeteilt. Der Hund hat, lt. Tierheimleiter, wohl vorher auch im Rudel gelebt, von daher kann es ja nicht sein dass er nur an Einzelhundhalter vergeben wird. Ich verstehe es nicht.

Gruß Mary

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Scheint von Tierheim zu Tierheim unterschiedlich zu sein

Wir hatten nie schwierigkeiten (bei unterschiedlichen Tierheimen)

Wir sind hingefahren (mit Hund), haben einen ausgesucht, Runde gassi gegangen (mit beiden) und mitgenommen.

ALso keine Vor und nachkonterolle.

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Das ist allerdings auch schon immer die Problematik.

Vor ca 17/18 Jahren wollte ich gern einen Hund aus dem Tierheim eine Chance geben, die Begründung für ein *Nein* waren.... Ich würde Arbeiten , ich habe keinen Garten an der Wohnung bzw kein Haus usw.

Die vorabklärung war damals das sich mein Oma und meine Eltern mit kümmern würden, der Hund also nie den ganzen Tag allein gewesen wäre.

Gut. Ende vom Lied war das ich dann einen aus einer Tierpension bekommen habe, einenWelpen... der mich durchaus überforderte und alle mit, deswegen wollten wir gern ein älteres Semester. Er hatte dann zwar trotzalledem 14,5 Jahre der Glücksseeligkeit und viel Spaß bei uns und wir mit Ihm aber es war eben nicht das was wir wollten.

2,5 Jahre nach dem Tod unseres Lieblings war ich dann in der Lage wieder einen Hund aufzunehmen.

Wir waren zuversichtlich das es nun nach unseren Vorstellungen im Tierheim klappt.

Allein blieben maximal 4-6 Stunden, manchmal eher weniger. Garten, zwar nich an der Wohnung aber mehrmals die Woche dort. Hundeerfahren(mehr oder weniger)

Wir hatten in mehreren Tierheimen in unserer Gegend potentielle neue Familienmitglieder gefunden. Mehrere Anrufe später...... Laut Aussagen der Mitarbeiter sind wir und unsere Verhältnisse nicht Hundetauglich( meine Formulierung dazu)

Dank mehrerer Tips sind wir auf diverse Tierschutzseiten gelang und haben nach langem suchen unseren Liebling bekommen, sie passt wie die Faust aufs Auge und ich bin den Herrschaften aus dem betreffenden Forum sehr Dankbar.

Ergebnis dieser Ereignisse.... so leid mir die Hunde in den hiesigen Tierheimen auch tun. Der 2. Hund der kommen sollte wird einer aus dem Tierschutz , und auch der wird hier den Himmel auf Erden haben, auch wenn wir ja so gar nicht Hundetauglich sind.

(Pü, nun isses doch so viel geworden, könnte noch mehr.... mich regt es nur auf *Sorry*)

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Uns ging es leider genauso .

Obwohl damals ein Fall von Animalhording im Nachbardorf war und das Tierheim

rappelvoll war bekam ich am Telefon die Ansage : Berufstätige ,die ca.5-6 h

außer Haus sind ,bekommen keinen Hund von ihnen .

Daraus resultierte ,das wir doch einen Welpen suchten und fanden .

Ich fragte mich lange Zeit ,wie man denn bitte die Tierhaltung finanzieren soll ,wenn man zuhause sitzt .

Unseren Hunden ging es immer gut und das Erste was ich tue, wenn ich nachhause komme ist :Mit Buddy loslaufen !!!

Schade für die ,die deshalb unnötig lange im Knast sitzen ........

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Wir haben auch andere (positive) Erfahrungen gemacht! Auch im WW!!! Eigentlich wollten wir nur mal den Hund angucken, der mir im I-Net so gut gefallen hatte. EIGENTLICH!!! :D

Wir durften gleich Gassi gehen mit Jule. Gassigang war positiv und den Hund direkt mitnehmen. Also haben wir erstmal das Nötigste eingekauft, was wir ihnen auch gesagt haben: ist Ersthund, noch keine Grundausstattung, beide arbeiten, ..., 3 Katzen, alles kein Thema. Keine Erfahrungen mit Hunden! :so

Also haben wir Jule mit in den Zooplus genommen, dort das Wichtigste eingekauft, und ab nach Hause, wo ein geschocktes Herrchen stand, ..., da wir ja NUR gucken wollten!!! :D Ich war mit einer Freundin unterwegs! :so

2 bis 3 Wochen später kam eine nette Dame zur Kontrolle. Alles unterschrieben und das wars. Seitdem nix mehr gehört!!! Ist jetzt im nächsten April schon 3 Jahr her!!! :kuss:

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Ging uns leider vor ca. 13 Jahren genauso. Wir wollten einen Hund aus dem Tierheim, waren dort und dann wurde uns gesagt, an Familien mit kleineren Kindern vermittlen sie keine Hunde, weil sie Angst haben, dass etwas passieren könnte. Ich war zu der Zeit ganztags zu Hause und die Kinder waren 4,5 u. 3 Jahre alt.

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Bei uns war es auch positiv und so wie von caronna beschrieben.

Wir hatten allerdings bei beiden Hunden eine Nachkontrolle, die aber auch wiederum positiv ausgefallen ist. :)

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Das lief bei mir ganz ähnlich wie bei dir Susanne.

Der erste war mein Kater. Ich fuhr ins Tierheim um zu gucken, da war er. Und strich mir gleich um die Beine. Die TH-Mitarbeiterin bemerkte dass er das noch nie bei jemandem gemacht habe und schon hatte er mich im Sack. Ich durfte ihn auf der Stelle mitnehmen, kaufte auf dem Weg nach Hause noch das Wichtigste und es gab nie eine Nachkontrolle.

Beim Hund (aber anderes Tierheim) fast genauso. Nach einer ersten Kontaktaufnahme ließ man mich allein mit ihm spazierengehen und ich traf meine Entscheidung ihn mit nach Hause zu nehmen. Ich bekam ihn direkt mit (die Frage nach der Arbeit stellte sich allerdings nicht weil ich selbständig war und den Hund mit zur Arbeit nehmen wollte).

Einige Wochen später gab es eine unangemeldete Nachkontrolle, alles gut.

Ich habe aber auch durchaus schon von Tierheimen gehört die beispielsweise vor Katzen aus allen Nähten platzen und trotzdem die Abgabekriterien so unrealistisch gestalten dass sich kaum ein Abnehmer findet.

Auch bei einigen bekannten Orgas ist es wohl unmöglich einen Hund zu bekommen wenn man so wie ich arbeiten geht und weder Haus noch Garten hat. Ganz übel finde ich die Verpflichtung, den Hund innerhalb eines Jahres kastrieren zu lassen, auch wenn es ein Welpe ist.

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Als wir nach unserem 1. Hund gesucht haben sind wir auch an vielen Tierheimen abgeblitzt. Meinem Mann hätten sie den Hund vermittelt, da er aber im Trennungsfall zu mir sollte war das dann nicht möglich. Ich war zu jung, an Studenten vermitteln sie nicht und ich sei ja dick, würde also mit dem Hund nicht genügend raus gehen...

Nun denn im 3. Tierheim war der kleine Barney. Ihn haben wir nach VK auch mitnehmen dürfen. Wir und das Tierheim haben es keine Sekunde bereut.

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Bei uns war es der örtliche TS Verein, der meinte ich bräuchte erst wieder anzurufen, wenn wir unser Grundstück vom Haus 2m hoch eingzäunt hätten! :Oo

Nach dem Telefonat bin ich direkt ins TH nach München gefahren(zum gucken :) ) und habe sofort unseren Moritz mitnehmen dürfen. :klatsch:

Wir haben bis heute keinen 2m hohen Zaun :D

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