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polar-chat.de  Der Hund
Danca-Maus

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Hund

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Hallo liebe Leute!

Wie viele von euch wissen, ist meine Danca-Maus ja am 21.11.2013 verstorben.

Mir ist total bewusst, dass mir kein Hund die Danca ersetzen kann, oder genau so wird.

Und ich vermisse Danca jeden Tag, meine Wohnung ist mit Bilder geschmückt und Sie hat Ihren Platz bei mir im Herzen, den Sie auch niemals hergeben muss.

Danca war mein erster Hund und darum auch immer etwas Besonderes.

Ich hatte mir Danca immer mit meinen Eltern geteilt. Während meiner Arbeit war Sie bei meinen Eltern und nach der Arbeit und am Wochenende bei mir.

Danca kam mit dieser Regelung immer sehr gut zurecht.

Jetzt habe ich im Internet gestern einen 5 Monate alten Welpen vom Tierschutz gefunden. Optisch ganz anders wie meine Maus und vom Blick her würde ich sagen der Kurzen steht echt der "Schalk" im Nacken.

Ich würde diesem Hund so gerne eine Chance geben, um auch selber für mich eine Lebensaufgabe zu haben. Die Stille in meiner Wohnung ist unerträglich.

Meine Eltern weigern sich total, sich noch einmal auf so eine Bindung einzulassen.

Machen mir Vorwürfe, dass ich Danca so schnell ersetzen möchte.

Aber das möchte ich gar nicht.

Ich habe das ganze Internet durchforscht, und es kommt nur dieser kleine Stöpsel in Frage. (Es passt einfach sagt mein Herz)

Deswegen möchte ich auch nicht sagen, ich warte jetzt einfach mal 6 Monate.

Ich habe gestern mit der Pflegestelle lange telefoniert, es haben sich soviele um die Hündin beworben, aber dann doch keiner genommen.

Ist es verwerflich, sich nach 4 Tagen einen neuen Hund zu holen?

Die Einsamkeit in meiner Wohnung ist für mich unerträglich und das wird sich auch in einem halben Jahr nicht ändern.

Es fällt und steht mit meinen Eltern, wenn Sie sich dagegen entscheiden, muss ich das akzeptieren.

Generell möchte ich auch nur wissen, ob es in Ordnung ist, sich nach so kurzer Zeit einen Hund zu holen um eine 2. Chance zu geben.

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Nur du allein bestimmst den Besten Zeitpunkt. Es gibt kein richtig oder falsch. Die einen brauchen Jahre, den anderen tut schnellst möglich ein neuer Hund gut. Ersetzen lässt sich eh kein Hund, denn jeder ist eine eigene Persönlichkeit.

Deine Eltern trauern einfach anders als du.

Ich verstehe dich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen hole dir die kleine Maus. Vergiss nur nicht, dass sie nicht versteht, dass du trauerst. Hast du denn Zeit für eine Eingewöhnung? Und wer nimmt sie während deiner Arbeit wenn deine Eltern es nicht tun?

Wenn das jetzt vage ist überstürze es nicht um das Haus mit Leben zu füllen, übers Knie brechen darfst du es auch nicht. Auch wenn es schwer fällt.

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Von mir bekommst du ein ganz klares Nein zu hören, es ist absolut nicht verwerflich!

Nach meinem ersten Hund hatte ich 2 Jahre keinen Hund mehr, weil es einfach nicht passte. Ich steckte am Ende der Schule und dann habe ich eine Ausbildung mit Schichtdienst angefangen. Meine Eltern wollten nicht mehr den Hundesitter spielen und allein konnte ich keinem Hund gerecht werden.

Diese Zeit war absolut grauenvoll!

Aber das ist gut 30 Jahre her.

Seitdem hatte ich, als kürzesten Abstand, den nächsten Hund nach 2 Tagen. Es ist ist nie Ersatz, es ist neuer Anfang!

Natürlich ersetzt kein Hund einen anderen und der Schmerz bleibt.

Aber ein neuer Hund bringt Leben in das Haus und fordert seinen Menschen. Man wird gezwungen, sich zusammenzunehmen und die Trauer zwar sehr bewusst, aber eben nur stundenweise zuzulassen. Schließlich hat der junge Fratz keinen Trauerkloß an seiner Seite verdient und möchte die Welt entdecken.

Dein Hund hatte ganz viele Jahre einen wundervollen Platz in deinem Leben, in deinem Herzen wird er immer sein. Und die Maus hat bestimmt nichts dagegen, wenn ein anderer Hund nun auch dieses Glück genießen darf! :kuss:

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Natürlich ist das in Ordnung und ich verstehe sehr gut, dass du es nicht "ohne" aushältst!

Für Danca ist das übrigens ein großes Kompliment! :)

Allerdings empfindet das jeder anders und wenn deine Eltern anders fühlen, dann wird es schwierig, weil ihr euch den Hund ja "teilen" müsst.

Und wenn sie dazu noch nicht wieder bereit sind, würde ich auch nicht um jeden Preis versuchen, sie zu überreden.

Gibt es für dich keine andere Möglichkeit?

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JaneDoe Zitat. Von mir bekommst du ein ganz klares Nein zu hören, es ist absolut nicht verwerflich!

Da schließe ich mich an.

Deine Danca Maus hat für Dich vorgesorgt. Wenn die anderen Umstände stimmig sind

Eltern, Urlaub während der Eingewöhnumgszeit tue es!

Gruß Hannah

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Gibt es für dich keine andere Möglichkeit?

Möglichkeiten gibt es viele! Meine Nachbarin mit Ihren 2 11-Jährigen Mädels wollen es natürlich auch. Dann wäre der Hund von 9 bis ca. 13 Uhr allein.

Für mich ist das aber keine Lösung. Jedes Kind freut sich über einen Welpen. Aber das das Hündchen in der Kernzeit bei den Kindern wäre. Halte ich das für die Erziehung nicht für sinnvoll.

Und auch die Kinder werden älter. Und interessieren sich vielleicht nach ein paar Wochen nicht mehr für den Hund. Dann ist Regen, Schnee, minus Grade etc. im Sommer geht jeder gern nach draußen.

Auf meine Elter kann ich mich immer verlassen. Sie kennen meine Erziehungsansprüche an meinen Hund. Z.b nicht betteln am Tisch. Nicht aufs Sofa oder Bett springen. Danca ist mit mir und meine Eltern so geworden wie ich Sie gerne gesehen habe.

Immer für ein Späßchen bereit, auch mal Blödsinn gebaut, und sich natürlich in mein Bett geschlichen, wenn ich mal nicht aufgepasst war.

Aber wenn es darauf ankam, z.b. in Notsituationen, viel befahrenen Straßen, konnte ich mich bis auf einmal zu 100 % auf Sie verlassen.

Das ist aber auch nur möglich, wenn der Hund nach einem strickten Muster erzogen wird. Es gibt halt Regeln.

Ich hoffe, dass habe ich jetzt vernünftig ausgedrückt.

Kurz gesagt, 2 11-Jährige Mädels könnnen meinen Hund nicht erziehen.

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Wie findet Ihr sie

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Ich finde es absolut in Ordnung, dass du einen neuen Hund so schnell wie möglich wieder in dein Haus holen willst.

Aber eben auch, dass deine Eltern trauern und es nicht so schnell möchten.

Sprich noch einmal an einem Tag mit ihnen, der locker und entspannt beginnt, vielleicht beim Kaffee oder so. Erkläre ihnen, dass du diese Stille im Haus einfach nciht so gut verkraftest, dass du nicht Danca ersetzen willst, aber dass du einen Hund möchtest der Leben bringt und dich ablenkt von der Trauer.

Ob es nun dieser Welpe wird - hm, ich glaube da spielt viel "Ersatzdenken" bei dir mit, wenn du beschreibst dass sie dich an Danca erinnert. Klar, man entwickelt einen bestimmten Sinn für einen gewissen Typ Hund - ich entdeckt ständig Hunde die in ihren Blicken so schauen wie Lemmy - aber ganz selten sind sie optisch so wie Lemmy. Außer, dass ich jetzt mehr auf schwarze Hunde gucke als früher :D

Vielleicht ist DIESER Welpe noch zu früh, aber EIN Hund - nein, das ist nicht zu früh. "Zu früh" ist ein Zeitpunkt, den nur du alleine bestimmen kannst.

Ich habe Jahre auf den ersten Hund gewartet, dann lange lange Zeit keinen (eigenen) gehabt, bis es wirklich beruflich passte. Obwohl mir die Vorstellung, eines Morgens ohne Lemmy aufzuwachen die Tränen in die Augen schießen lässt, schau ich auch jetzt immer mal ganz unverbindlich nach "Nachfolgern". DIE werden es eh nie werden, denn es wäre unfair, sie noch Jahre (mindestens!) warten zu lassen :zunge:

Aber gucken ist auf jeden Fall erlaubt.

edit:

Oh, ein wirklich hübscher Hund! Hei, ich verstehe dass da das Herz schneller schlägt ;)

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Hallo

Deine Dana wird Dir nie ein anderer Hund ersetzen, sie wird immer Dein Seelen Hund bleiben.

Als mein Micky nach 16 Jahren gehen musste hat es 10 Tage gedauert bis Charly bei mir einzog.Das war für mich die richtige Entscheidung, brauchte allerding auch niemanden fragen.

Lass Deinen Eltern ein bisschen Zeit, dann denken sie vlt. anders über einen neuen Hund.

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Generell möchte ich auch nur wissen, ob es in Ordnung ist, sich nach so kurzer Zeit einen Hund zu holen um eine 2. Chance zu geben.

Ja, sicher, warum nicht?

Ich habe Alma schon ausgewählt, da hat Fricka noch gelebt. Ich lass doch keinen Hund im Tierheim verrotten, nur weil ich in Ruhe trauern will.

Wenn jemand mehr Zeit braucht, ist das aber auch völlig O.K.! :)

Letztendlich ist eine derartige Zurückhaltung in der Trauerphase doch aus zwei Gründen erwünscht: Einmal aus Respekt vor dem Verstorbenen - und ganz ehrlich: Das muss man bei einem Hund nicht so eng sehen, finde ich.

Zum anderen aus Rücksichtnahme auf andere, die vielleicht mehr Zeit brauchen. Und wie du schon geschrieben hast, da musst du dich natürlich nach deinen Eltern richten. Aber für dich selbst brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben. Wem gegenüber denn?

Vielleicht kannst du gegenüber deinen Eltern so argumentieren, dass der Kleine ein Zuhause braucht, und dass das die Triebfeder ist, ihn aufzunehmen. Sie brauchen ja nicht so eine enge Bindunge mit ihm eingehen. (Machen sie dann vielleicht trotzdem, aber das schadet ja nix :D ).

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