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Hundeforum Der Hund
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Ist so eine Hundehaltung schon tierschutzrelevant?

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Das Blöde ist, der Schuss kann auch nach ganz hinten losgehen -so erging es mir mal, als ich einen ähnlichen Fall beim Veterinäramt meldete (Labbi, Garten, keine Hütte, nur ein Körbchen, kein Dach, Schnee, tiefster Winter, ganzen Tag allein)

Die Hündin wurde dann tagsüber im Badezimmer eingesperrt, da konnte sie nichts kaputtfressen und kein Nachbar konnte sich über nicht-artgerechte Gartenhaltung beschweren.

Trotzdem würde ich mich immer wieder kümmern und du hast in diesem Fall das Tierschutzgesetz auf deiner Seite.

Aber zuerst das Gespräch suchen, sehe ich wie meine Vorschreiber, es geht ja nicht drum, jemanden in die Pfanne zu hauen.

Man könnte zB fragen, warum denn der Hund nicht in den angrenzenden Garten darf. Vielleicht fehlt nur ein Stück Zaun. Oder was anderes Banales. Wär ja zu schön.

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Fly, dann solltest Du mich direkt mitanzeigen. Meine wird nämlich auch öfter an der Terasse angebunden. Das auch nur stundenweise, und weil sie es besser findet als im Wohnzimmer.

Weil es zur Zeit keinen Zaun gibt, muss sie an der Schleppleine bleiben.

Soll ich Dir meine Adresse schicken? :kaffee:

Ich würde versuchen, mit den Haltern zu sprechen, meist resultiert so etwas ja aus Problemen mit dem Hund.

Vielleicht sind sie überfordert oder der Hund zerstört drinnen alles?

Da könnte man versuchen, zu helfen.

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Das kann aber auch anders sein, Mara. Meine direkten Nachbarn ließen ihren Hund auch draußen an der Kette 24 Stunden am Tag. Und das als Welpe (Labrador) im Herbst. Mit denen reden bringt meist gar nicht. Ich habe dort schon Katzenwelpen geholt, die sie sonst getötet hätten und auch Meerschweinchen in katastrophalem Zustand, sowie einen Hamster mit angeblichen Tumor (dieser stellte sich als Bauchdeckenriss raus, weil er wahrscheinlich in der Tür eingeklemmt wurde).

Das Veterinäramt ist genau dafür da, um herauszufinden, warum das Tier dort sitzt und ob das rechtens ist. Sollte dort nur wie bei dir ein Zaun fehlen und sollte das bald geändert werden, so werden sie auch nur die Auflage erteilen, dass der Hund dann nicht mehr draußen angebunden sitzen soll. Im Übrigen erkannt man ja, ob da ein zaun ist oder nicht und kann sich denken, dass der Hund wegen einem fehlenden Zaun angebunden ist.

Das scheint hier aber nicht der Fall zu sein.

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Asti, glaub mir, ich habe auch schon genug gesehen.

Trotzdem finde ich es immer besser, ein Gespräch zu suchen, als direkt das Vet-Amt einzuschalten.

Denn die Leute würden sich oft helfen lassen, sind einfach nur selber völlig überfordert.

Und wenn dann das Amt kommt, wird dicht gemacht.

Einmal hingehen und kurz nachzufragen kostet nur etwas ÜBerwindung.

Wenn die dann keine Hilfe wollen und nicht einsichtig sind, dann ist das Vet-Amt die richtige Adresse.

Und als Alternative habe ich hier einen Husky der seit Monaten fast ausschließlich auf dem Balkon gehalten wurde.

Das Vetamt hatte keine Handhabe, da es sich nicht beweisen ließ.

Nun haben sich Nachbarn zusammengetan und der Hund kommt regelmäßig raus.

Dafür darf der nun auch in die Wohnung, den müde macht er nichts mehr kaputt.

Einen Versuch ist es wert.

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Mara, und wenn dein Verhalten nun verboten wäre, dann wäre das aber ok, weil es nach deiner Einschätzung in Ordnung ist?

Dann braucht es kein Tierschutzgesetz mehr, denn Tierbesitzer finden es im Allgemeinen völlig ok, was sie tun. ;)

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Klar sit ein Gespräch erstmal besser als gleich drauf loszupoltern. Meine Erfahrungen sind aber (vor allem durch die Arbeit im Tierheim), dass viele Menschen nicht das Gespräch suchen, sondern dann lieber gar nichts machen.

Dann ist es besser, sie melden es dem Vetamt als gar nichts zu machen.

Zudem muss man auch bedenken, dass die Menschen die Haltung (wie bei meinen Nachbarn) völlig ok finden und sich gar nicht belehren lassen wollen. Bei meinen Nachbarn könnte das Gespräch gut dazu führen, dass der Hund anschließend nur noch in der Waschküche gehalten wird. Da sieht den Hund dann keiner mehr. Nach einer Anzeige beim Vetamt wird wenigstens nochmal nach kontrolliert (zumindest meistens), so dass sowas verhindert werden würde.

Ich finde, man muss immer abwägen. Denn beide Wege können richtig und falsch sein. Daher finde ich, sollte die Themenerstellerin machen, was ihr mehr leigt. Entweder das Gespräch suchen oder das Vetamt einschalten.

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Originalbeitrag

Mara, und wenn dein Verhalten nun verboten wäre, dann wäre das aber ok, weil es nach deiner Einschätzung in Ordnung ist?

Dann braucht es kein Tierschutzgesetz mehr, denn Tierbesitzer finden es im Allgemeinen völlig ok, was sie tun. ;)

Weißt Du wie ich das handhabe? Nein.

Denn Du liest nur, was ich dazu schreibe.

Meine Hündin wird zwar angebunden, hat aber 10m zur Verfügung und kann jederzeit herein kommen. Außerdem habe ich sie ständig im Blick.

Dazu kommt, dass ich das nur mache, als Zusatz zu den normalen Gassigängen, die schon über das übliche Maß hinaus gehen.

Soll ich sie lieber drinnen behalten, wo es ihr zu warm ist?

Wo sie dann hechelt und einfach leidet?

Warum ich das schreibe? Weil ich es immer bedenklich finde, mal eben mit Anzeigen zu raten. Niemand von uns kennt die Gründe, die jemand hat.

Niemand von uns war dort, außer der TE.

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Anzeigen ist aber auch nicht so schlimm, wie es sich anhört. Es bedeutet doch erstmal nur, dass man einen Sachverhalt bei der Polizei bekannt macht. Die kann das ja dann prüfen.

Nur, wenn keiner was sagt, kann auch niemand was unternehmen.

Ob Polizei/Vet-Amt dann so aktiv werden wie wir uns das wünschen würden, ist eine andere Frage.

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Ja, ich finde es auch nicht schlimm.

Ganz im Gegenteil. Das Vetamt überprüft ja dann das erzählte.

Es wird oft hier suggeriert, dass das ganz "böse" ist und man das nie machen sollte. Aber es wird nicht berücksichtigt, dass sich diese Menschen vielleicht nicht trauen, einen wildfremden Menschen anzusprechen. Welches Unheil dann das Nichtstun haben kann, zeige ich euch mal. Der Hund war für alle sichtbar. Es hat nur nie jemand was gesagt:

16587634sa.jpg

16587635hk.jpg

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Ich habe ja nicht gesagt, dass man nichts tun soll.

Nur halt, dass ich es besser finde, ein Gespräch zu suchen.

Meine Erfahrung ist, dass die Menschen, die angezeigt werden, dann sehr mißtrauisch wurden.

Und sich dann nicht mehr helfen lassen wollten.

Und meine Erfahrung hat auch gezeigt, dass man oft schon mit kleinerem Aufwand den Zustand verbessern konnte. Natürlich nicht immer.

Und wenn die Leute nicht bereit sind etwas zu ändern, zeige ich sie auch an.

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