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Hundeforum Der Hund
ufi

Ist so eine Hundehaltung schon tierschutzrelevant?

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Wenn es so ist, dass der Hund nicht raus kommt, nur angebunden ist, Tag und Nacht, dann wäre es gegen das TschG.

Aber dafür müsste man halt heraus finden, ob das wirklich so ist.

Denn für eine Haltung in Anbindung müsste der Hund sehr lange an der Leine liegen.

Haltung ist per Definition eine Anbindung für mindestens 12h am Tag und an mehr als 3 Tagen in der Woche.

Sonst ist es "nur" eine vorübergehende Unterbringung, die durchaus erlaubt wäre.

Es ist auch für den Amtsvet sehr schwierig, denn wenn er Kunde bekommt, von Missständen, darf er nicht sagen, es interessiert mich nicht.

Da aber die meisten Panik bekommen, wenn der Amtsvet vor der Tür steht, und dann alles sagen, um nicht das Tier zu verlieren, ist das einfach eine beschissene Situation.

Ohne Beweise, zum Beispiel detaillierte Listen, wann der Hund so gesehen wurde, wer es gesehen hat und und und, kann er nichts tun.

Daher, beobachtet es, und versucht mit den Leuten zu reden.

Vielleicht ist der Hund einfach nicht leicht in der Wohnung zu halten, zerstört dort alles, oder oder oder.

Meine Erfahrung, und das sind mittlerweile fast 20 Jahre im Tierschutz zeigen, dass sich die Menschen oft hilflos fühlen.

Sie wissen nicht mehr, wie sie weiter machen sollen.

Wenn dann jemand mit Hilfsangeboten kommt, reagieren die meisten positiver, als wenn direkt der Amtsvet vor der Tür steht.

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Eben nicht. Auch wenn der Hund nachts drin ist und nur am Tag angebunden wie hier beschriebem ist das schon ein Verstoß

Und doppelt weil der Hund unter 12 Monate ist.

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Mit Dir rede ich doch überhaupt nicht, nützt doch eh nichts.

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Das Bundesministerium für Justiz hat da wohl auch keine Ahnung

§ 2 Allgemeine Anforderungen an das Halten

(1) Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung sowie ausreichend Umgang mit der Person, die den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu gewähren. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes anzupassen.

(2) Wer mehrere Hunde auf demselben Grundstück hält, hat sie grundsätzlich in der Gruppe zu halten, sofern andere Rechtsvorschriften dem nicht entgegenstehen. Von der Gruppenhaltung kann abgesehen werden, wenn dies wegen der Art der Verwendung, dem Verhalten oder dem Gesundheitszustand des Hundes erforderlich ist. Nicht aneinander gewöhnte Hunde dürfen nur unter Aufsicht zusammengeführt werden.

(3) Einem einzeln gehaltenen Hund ist täglich mehrmals die Möglichkeit zum länger dauernden Umgang mit Betreuungspersonen zu gewähren, um das Gemeinschaftsbedürfnis des Hundes zu befriedigen.

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Und Anbindehaltung ist nicht per se verboten, auch wenn sie es gehört.

Generell müsste man sehen, wie lange er an der Leine hängt.

Ufi, ich finde es toll, dass Du Dich kümmerst, wollte ich nur erwähnt haben.

Quelle ist das Bundesministerium für Justiz

§ 7 Anforderungen an die Anbindehaltung

(1) Ein Hund darf in Anbindehaltung nur gehalten werden, wenn die Anforderungen der Absätze 2 bis 5 erfüllt sind.

(2) Die Anbindung muss

1.

an einer Laufvorrichtung, die mindestens sechs Meter lang ist, frei gleiten können,

2.

so bemessen sein, dass sie dem Hund einen seitlichen Bewegungsspielraum von mindestens fünf Metern bietet,

3.

so angebracht sein, dass der Hund ungehindert seine Schutzhütte aufsuchen, liegen und sich umdrehen kann.

(3) Im Laufbereich dürfen keine Gegenstände vorhanden sein, die die Bewegungen des Hundes behindern oder zu Verletzungen führen können. Der Boden muss trittsicher und so beschaffen sein, dass er keine Verletzungen oder Schmerzen verursacht und leicht sauber und trocken zu halten ist.

(4) Es dürfen nur breite, nicht einschneidende Brustgeschirre oder Halsbänder verwendet werden, die so beschaffen sind, dass sie sich nicht zuziehen oder zu Verletzungen führen können.

(5) Es darf nur eine Anbindung verwendet werden, die gegen ein Aufdrehen gesichert ist. Das Anbindematerial muss von geringem Eigengewicht und so beschaffen sein, dass sich der Hund nicht verletzen kann.

(6) Bei Begleitung einer Betreuungsperson während der Tätigkeiten, für die der Hund ausgebildet wurde oder wird, kann er abweichend von Absatz 1 nach Maßgabe der Absätze 4 und 5 an einer mindestens drei Meter langen Anbindung angebunden werden.

(7) Die Anbindung ist verboten bei

1.

einem Hund bis zu einem Alter von zwölf Monaten,

2.

einer tragenden Hündin im letzten Drittel der Trächtigkeit,

3.

einer säugenden Hündin,

4.

einem kranken Hund, wenn ihm dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt würden.

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Originalbeitrag

Mit Dir rede ich doch überhaupt nicht, nützt doch eh nichts.

Das finde ich echt unverschämt. Egal, wie man zu dem Thema steht, beleidigend muss man nicht werden.

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Und ich finde es unverschämt, dass sie mich jedes Mal nur anschnauzt. Interessiert aber auch niemanden.

Ich muss damit leben?

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Nein, das finde ich auch nicht Ok.

Ihr habt beide unterschiedliche Vorstellungen, wie der beste Weg ist. Ich glaube, da gibt es kein Richtig und kein Falsch. Für den Einen ist es angenehmer die Menschen darauf anzusprchen, die anderen melden es lieber beim Amt.

Wichtig ist doch dabei rein, dass dem Tier geholfen wird (wobei das jetzt nicht heißen soll, dass man den Mensch außer Acht lassen soll).

Ich bin selber schon so viele Jahre im Tierschutz aktiv, dass ich echt viel gesehen habe. In den meisten Fällen haben die Menschen kein Unrechtsbewusstsein gehabt.

Da vegetierten Hunde bei einem Züchter mit Hundeschule in Zwingern herum, waren unterernährt und kamen nie raus. Alle Besucher des Hundeplatzes haben es gesehen. Nicht einer hat eingegriffen

Da verrotteten tote und lebende Kaninchen nebeneinander her bei einem Vorsitzenden des Kleintierszuchtvereins. Niemand will was bemerkt haben.

Da horten zwei alte Frauen über 50 Katzen in ihrem Messiehaus. Die Katzen sah man am Fenster. Die Frauen sahen entsprechend ungepflegt aus. Aber niemand hat was unternommen.

Da stehen völlig abgemagerte Pferde auf einer Koppel. Täglich gehen viele Spaziergänger vorbei und auch täglich finden Ausritte entlang der Koppel statt. Niemand hat es gesehen.

Ich bin überzeugt, dass die Menschen, die ein Tier so halten, das Bewusstsein für die Haltung verloren haben. Die wenigsten machen das, weil sie ein Problem mit dem Tier haben (dann holen sie sich eher Hilfe oder versuchen das anders zu regeln z.B. Zerstörungswut -> Box, Tierheim...). Die meisten Menschen haben kein schlechtes Gewissen. Und das finde ich nicht mal verwerflich. Je nachdem wie und wo der Mensch aufgewachsen ist, kennt er es nicht anders. In Tschechien habe ich viele Kettenhunde gesehen. Und auch bei uns ist es nach wie nicht gerade selten.

Genau hier gab es vor 1/2 Jahr den Fall, dass zwei Hütehunde ausschließlich an der Kette gehalten wurden. Gespräche brachten nichts, denn sie würden es nicht anders kennen. Nun laufen sie frei auf dem Hof und sind ihre Ketten los (und nein, ich war nicht die Anzeigende).

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Asti, ich habe von Anfang an gesagt, dass man Handeln soll.

Das wie und wann, klar, da haben wir verschiedene Ansichten.

Ich gehöre zu denen, die seit Jahren immer wieder hingehen und reden. Die sich unbeliebt machen, weil Missstände aufzeigt.

Das nicht erst seit gestern sondern seit 20 Jahren.

Daher spreche ich halt auch aus Erfahrungen, die ich gemacht habe.

Dabei habe ich auch schon Tiere eingesammelt, die von den Besitzern mißhandelt wurden.

Unter anderem einen Westie, der alleine in der 2. Wohnung lebte, nur alle paar Tage mal Futter bekam und gar nicht raus durfte.

Den habe ich direkt wo anders untergebracht, da die Halterin überhaupt nicht einsichtig war. Sie war schwer psychisch krank und eifersüchtig.

Der Hund war völlig eingekotet, stank bestialisch und war völlig unterernährt. Das mit 1 Jahr.

Glaub mir, ich habe schon sehr viel gesehen, was sich manche nicht mal in Alpträumen vorstellen können.

Zu dem Beitrag, den Du angemerkt hast.

Mir geht es auch nur um diese eine Person, die mich immer wieder angeht.

Egal, wann ich in einem Fred schreibe, greift sie mich an.

Das nervt mich mittlerweile und daher rede ich mit ihr nicht mehr.

Dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade, dass ich mich dann ärger.

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Ärgern sollt du dich nicht und wenn das wirklich so ist, dann will ich nichts gesagt haben.

Ja, unsere Vorgehensweise ist eine andere. Ich bewundere dich, dass du immer wieder redest und nicht aufgibst.

Leider bin ich für solche Gespräche meist zu unsicher und ich habe einfach zu wenig Zeit, mich auch darum zu kümmern. Das kann ich vereinzelt tun (z.B. bei meinen Nachbarn), aber das kostet einfach viel Zeit.

Da ich komplett ausgelastet bin mit Arbeit (Beruf und Ehrenamt), überlasse ich meist denen die Arbeit, die dafür bezahlt werden.

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