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Ambivalentes Verhalten?

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Hey Ihr!

Mich interessiert, wie man Folgendes interpretieren kann/soll?

Unser Kleiner ist heute 19 Wochen alt. Er zeigt seit Neuestem große Angst vor fremden Hunden.Er versucht sich in eine Ecke zu verkriechen und wenn die Hunde ihm dann zu Nahe kommen (leider gibt es hier ein paar Hunde die auf offener Straße völlig frei laufen, sie tun nix, aber kommen halt an zum Schnuppern)fühlt er sich bedrängt und verbellt den anderen Hund. Auf der anderen Seite spielt er mit seinen Freunden sehr dominant und sobald wir in der Gruppe unterwegs sind, läuft er vor als wenn er der Anführer überhaupt wäre XD

Ich habe gelesen, dass es bei Jungunden eine Art Fremdelphasen, ähnlich wie bei Kindern gibt. Stimmt das?

Danke und einem schönen Abend!

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Zwischen der 8. und 16. Woche machen viele Welpen die erste Angstphase durch. Das ist normal und dient ihrem Schutz -ein zu forscher Welpe ist evtl. gefährdet bei seinen ersten Ausflügen.

Seine Kumpels kennt er, da weiß er, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht.

Sehr schöne Beschreibung der Welpen- und Junghundentwicklung findest du hier:

klick

unter Sachthemen, dann links auf der Seite: Entwicklungsphasen

Auch für andere Themen eine klasse Seite :)

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Moinsen,

Jepp, gibt es, Fluchtinstinktperiode vom 4 - 8 Monat.

Das alleine sagt aber nichts darüber aus warum und wieso dein Hund das Verhalten zeigt.

Bei mir gibt es allerdings einen Grundsatz. Keinen Kontakt zu anderen Hunden an der Leine.

Auch wenn der andere Frei läuft.

Zum einen sind Hunde durch die Leine in der Kommunikation eingeschränkt und sie können der Situation nicht ausweichen. Dies empfinde ich als unfair den Hunden gegenüber.

Zum anderen kann es auch passieren das Hunde es als aufregend empfinden an der Leine andere Hunde zu begrüssen.

Dies führt allgemein zu einem erhöhten Erregungslevel bei den Hunden an der Leine bei Sichtkontakt mit anderen Hunden. Durch Erregung und /oder Frustration hast den besten Nährboden für einen astreinen Leinenpöbler.

Gruss else

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Danke für eure Antworten! Die Seite schau ich mir gleich direkt an! :-)

Und wie verhindert man den Hundekontakt wenn der andere Hund einfach angelaufen kommt? Sollte man den anderen Hund dann versuchen weg zu halten? Die jeweiligen Besitzer haben ihre Hunde leider einfach laufen lassen, obwohl ich schon versucht habe ihmen deutlich zu machen, dass ich nicht will, dass ihr Hund an meinen geht (sie waren allerdings in beiden Fällen auch weit weg).

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Fremde Hunde lassen sich in der Regel durch einen Körpersprachlichen Block auf Distanz halten. Bedeutet das du ich zwischen dich zwischen fremden und eigenen Hund stellst und alleine durch Körpersprache definierst, du kommst mir besser nicht näher. Dabei aber ruhig bleiben und keine Hektischen Bewegungen. Fremde Hunde haben auch Zähne.

Am entscheidensten ist die innere Einstellung, wenn du nicht willst das der Hund zu euch kommt, drückt das auch dein Körper aus. Wenn du unsicher bist, sagt das dein Körper auch.

Am besten wäre ein praktisches Training, aber das ist ja ansonsten vielleicht noch ne Option.

Augen fixieren, Köperfront zeigt zum fremden Hund. Bauch rein, Schultern zurück und nicht die Aggression den Rücksichtslosen Hundehaltern gegenüber an dem Hund auslassen. Der ausgestreckte Arm kann die Körpersprache noch unterstützen.

Üben, üben, üben. Und aus Fehlern und Erfahrungen lernen.

Hilfreich kann noch eine Wasserflasche sein (Aktive O2 hat die grösste Öffnung) und den zu blockenden Hund im Zweifesfall nassspritzen. Als Notbremse.

Dann hast du nur noch das Problem mit den anderen Hundehaltern, das du ihren Hund belästigst oder Gewalt antust.

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