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polar-chat.de  Der Hund
Cattlephant

Dominanz/Unsicherheit/Vertrauen?

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Hallo liebe Forengemeinde,

seit langer Zeit bin ich ein stiller Mitleser und habe mir hier jede menge Informationen vorab eingeholt,nun ist es an der Zeit,auch einige passende Fragen zu stellen.

Ich hatte den klaren Entschluss gefasst und auch umgesetzt,mir einen Hund aus dem Tierheim zu nehmen.Ein Cattledog-Mix,4 Jahre alt.

Zu meinem Charly,

Gassigänge sind überhaupt kein Thema,dort verhält sich der Hund jederzeit,wie ich es verlange,führt die Kommandos durch,löst allerdings teilweise selbst auf.Ansonsten macht er sich aus anderen Hunden nichts,eigtl. blendet er ja schon fast seine Umgebung aus.Große Runde gehen,rum tollen,dort ist er in seinem Element.

Aber in der Wohnung scheint mir,das er vorerst das Szepter hält/es austestet.Er ist jetzt auch erst den zweiten Tag hier,weshalb ich erstmal einordnen muss,in wie weit er die Dinge denn Überhaupt aus dem täglichen Leben kennt.

2 Jahre verbrachte bis jetzt im Tierheim,eine an sich zu lange Zeit.

Nun stellt sich folgendes verhalten gerade in der Wohnung da:

Er führt Kommandos nur "0815" aus,sprich es klappt 50/50.Bei Lärm vom Nachbarn,der gerade die Musik etwas zu laut gestellt hat,ist er weitestgehend relaxt,spielt scheinbar keine Rolle.Bellen tut er auch nicht.Lediglich als vorhint jemand die Tür zugeknallt hatte,kam ein kurzes Knurren.

Am ersten Abend,auf Grund der enormen Aufregung,begann er sogar zu besteigen,heute keine Spur davon.Wahrscheinlich der Stress.

Um auf sich Aufmerksam zu machen,jault er kurz,verzieht sich aber,wenn es keine Wirkung zeigt.Er arbeit auch enorm viel mit seinen Pfoten,allerdings sowohl spielerisch,als auch Auffordernd.

Knochen weg nehmen wurde dann getestet,aber eher aus einem reinen Interesse,ob es als Ressource zum Verteidigen ansieht.Knurren erfolgt.

Die Nacht wollte er auch unbedingt in meinem Bett verbringen,fiepste jede Menge,aber wie gesagt,frisch aus dem Tierheim.

Rundum,legt sich das ganze,weil er sich erst einleben muss?Für mich ist das ein Drahtseilakt,da Charly und ich auch erst ein gewisses Vertrauen aufbauen müssen.Die vielen Spaziergänge haben einiges gefestigt,aber das ist eben eine ganz andere,ganz neue Situation.

Tips,Anregungen,alles gerne Gesehen.

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Warum nimmst Du ihm den Knochen weg?

Da ist doch Ärger vorprogrammiert.

Gib ihm lieber etwas zu kauen und störe dabei nicht.

Damit er Dich an sein Futter lässt, muss er Vertrauen haben.

Das dauert aber und muss wachsen.

Habe Geduld mit ihm und gib ihm Zeit.

Nach 2 Jahren im Tierheim ist der Umzug in die Wohnung einfach nur Streß.

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Aber in der Wohnung scheint mir,das er vorerst das Szepter hält/es austestet.

Ein Ratschlag: geh nicht davon aus, dass der Hund dir was Böses oder ein Zepter in der Pfote haben will :)

Er ist fremd, er kennt weder dich noch sein neues Leben, er ist wahrscheinlich völlig durcheinander.

Erwarte bitte nicht, dass er sofort "funktioniert" --lass ihn ankommen in deinem Leben, lernt euch kennen, seid achtsam und respektvoll.

Dann entstehen viele Probleme erst gar nicht, die aus Dominanz-etc.-Missverständnissen in den Hund interpretiert werden.

Das allerdings hast du echt gut beobachtet:

Am ersten Abend,auf Grund der enormen Aufregung,begann er sogar zu besteigen,heute keine Spur davon.Wahrscheinlich der Stress.

Wird schon. Gib euch Zeit.

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Hausstandsregeln müssen sein, klar. Aber Spielchen wie was weg nehmen haben noch viel Zeit. Auch ist es viel zu früh, zu erwarten, dass er Komandos immer sofort ausführt. Sieh es mal aus seiner Sicht: warum?? Gib deinem Hund Zeit, sein neues Leben kennen zu lernen

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Ich habe ja bereits,wie beim Knochen erwähnt,das es auch darum geht,zu testen,wie weit der Hund geht,wie weit er das durch und händelt.Ich lasse ihn ja auch an meiner Umwelt teil nehmen,sprich ich muss ihn kennen.

Die Dinge sind auch weit aus weniger Problematisch,bis jetzt.Es geht darum,den Moment zu finden,wo man konsequent intervenieren kann und auch muss.Das Hunde keine Moral/Ethik/Weltherrschaftsszenarien in ihren Köpfen zelebrieren,ist mir durch aus klar.

Das Timing,wann eine Erziehung in der Wohnung sinnvoll ist,wenn er sich halt dementsprechend eingewöhnt hat ist mir wichtig.

Probleme entstehen ja bekanntlich,wenn man nicht die Vorzeichen beachtet,um das geht es mir im Prinzip hier.

Lg

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Keine Ahnung,wie das mit Doppelpost hier gehalten wird,ich verweise aber vorsorglich darauf hin,das ich ihn ebenso kennenlernen will und ich einfach nur grobe Charakterzüge feststellen möchte.

Fakt ist halt,das er ausserhalb der Wohnung hört,fast als wären wir immer ein Team gewesen,aber innerhalb,da stellt er erstmal ab.

Um diesen Umstand geht es mir.Der Hund wird die nächsten Tage keinen Druck erfahren,ich möchte lediglich mit euch einfach mal aus tauschen,was wann zu tun wäre.

Dafür seit ihr doch da =)

Lg

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Aus Streß handelt aber auch ein Hund anders, als wenn er sich sicher fühlt.

Da kommt es schon mal zu Überreaktionen.

Gib ihm erst einmal Sicherheit, dann wird er Dir die Baustellen, die es gibt schon zeigen.

Solange er nicht die Küche plündert, würde ich nur die nötigsten Regeln einfordern.

Der Rest kommt nach und nach dazu.

Seine Welt wurde komplett auf den Kopf gestellt, der versteht nicht, dass Du es gut meinst.

Sondern denkt eher, was ein Arsch, reißt der mich aus meinem Zuhause raus.

Ist überspitzt gesagt, aber er wusste ja nicht, dass das Tierheim nicht gut ist.

Für ihn war das 2 Jahre lang sein Zuhause.

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Woran mangelt es denn in der Wohnung ?

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Ich verstehe nicht so recht warum du ausgerechnet jetzt am Anfang und in der Wohnung austesten möchtest wie weit der Hund geht. Du provozierst ihn und möchtest gleichzeitig Vertrauen aufbauen. Für mich ist das ein Widerspruch. Lass ihn doch erstmal ankommen.

Als ich meinen ersten Hund aus dem Tierheim geholt hatte bekam er zunächst mal Zeit die Wohnung, die Struktur und den Tagesablauf kennenzulernen, und die Menschen und die Katze die in der Wohnung lebten.

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Woran sollte es mangeln?Verstehe die frage nicht einmal.Platz hat er,zum Fressen,wie zum Schlafen.Die Umgebung ist Ideal,trotz Stadtlage.See zum Schwimmen,mit schöner Runde.Er fühlt sich auch Pudelwohl,will Streicheleinheiten,spielen,alles was zum Hund halt gehört.Dabei benimmt er sich halt wie oben beschrieben mit gewissen Charakterzügen/Umstellungsproblemen.

Was ich vergessen hatte,hat der Teufel nach dem Fressen gleich daneben markiert gehabt,konnte ihn zwar noch mit einem Nein signalisieren,das es unerwünscht ist,aber mal schauen,ob das ein Wiederholungstäter wird.

Hier noch ein Bild vom Ganoven:

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