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Hundeforum Der Hund
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Fragen zu Flat Coated Retriever

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Hallo, :winken:

Da wir uns schon länger einen Familientauglichen wünschen, ist uns der Flat Coated Retriever aufgefallen.

Ich hätte dazu ein paar Fragen:

1) Wie viele Stunden sollte man jeden Tag mit einem Flat gehen?

Unsere (machbare) Vorstellung wäre:

In der Früh ca.45 min-1 Stunde, wenn noch Zeit bleibt Ballapportieren; nachmittags 1,5-4 Stunden (Je nach Jahreszeit) mit Dummyarbeit oder Frisbee, Suchspiele und Unterordnung;

abends 30min-1 Stunde spazieren gehen oder Rad fahren (Da eventuell kürzer)

Zuhause wird auch gespielt.

2) Wie lange soll man am Tag mit dem Flat Kopftraining machen?

3) Wie oft in der Woche muss/soll man Dummytraining machen und wie lange?

4) Wie oft in der Woche/Monat soll man mit einem Flat Agility machen und wie lange?

5) Stimmt es, dass Kopftraining den Flat wirklich schneller auslastet als "Körperliche Arbeit"?

6) Sind Hündinnen eher ruhiger als Rüden, oder ist das immer verschieden?

7) Kann der Flat an manchen Tagen 4-6 Stunden alleine Zuhause bleiben?

Da ich erst neu im Forum bin, würde ich mich um nette Antworten freuen. :Oo

LG

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Hallo!

Ich habe eine Flat-Hündin und im nächsten Jahr kommt ein neuer Flat-Welpe dazu :)

Ich versuche mal, ein paar Fragen von Dir zu beantworten:

Zu 1: So lange, wir mit jedem anderen mittelgroßen Hund auch ;)

Zu 2: Am Tag? Oha...wir üben immer mal zwischendurch irgendwas, aber sie muss nicht jeden Tag das totale Spaßprogramm haben.

Zu 3 und/ oder 4:

Ein Flat liebt es, zu lernen und Dinge mit Dir zu machen. Was, ist meiner zumindest total egal. Wenn ihr 1-2x/ Woche ein "Hobby" mit dem Hund betreibt, ist Dir Dein Hund sicher sehr dankbar.

Meine würde auch gern jeden Tag irgendwas machen...aber sie braucht es nicht unbedingt.

Im Gegenteil war mir wichtig, dass mein Hund auch lernt, Ruhe zu halten und zu geben. So gibt es Tage, da machen wir mal gar nicht viel und damit kommt sie bestens klar.

Zu 5: Ja, jeden Hund lastet Kopfarbeit mehr aus als körperliche Bewegung

Zu 6: Nein...das kann man pauschal nicht beantworten...

Zu 7: Ein Flat kann so gut oder schlecht allein bleiben, wie jeder andere Hund

Mit einem Flat brauchst Du Geduld, Humor und eine "weiche Hand". Ein Flat lernt schnell...auch jeden Unsinn ;) ...und sie erkennen, wie alle schnell lernenden Hunde, jede Deiner Schwächen sofort. Natürlich nutzen sie diese auch...nett...aber immer auf ihren Vorteil bedacht. :D

Sie sind sehr spät erwachsen und zeitlebens ziemlich albern. Das muss man mögen...viele Flats neigen zur Nervosität, gerade deshalb ist es so wichtig, ihnen immer mit Ruhe und Konsequenz zu begegnen.

Sie verweigern Dir die "Mitarbeit", wenn Du sie hart ansprichst. Das bedeutet nicht, dass sie immer brav sind, Du musst aber den richtigen Ton treffen...und schnell sein...denn sie sind es ;)

Ich liebe sie, für mich kommt derzeit keine andere Rasse in Frage.

Wenn Du noch Fragen hast, immer her damit

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huhu :)

Erstmal ein gaaanz großes Dankeschön für die schnelle, ausführliche Antwort!:danke

Dürfte ich wissen wie lange du mit deiner Hündin am Tag spazieren gehst?

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Das ist ganz unterschiedlich, manchmal haben wir viel Zeit und sind insgesamt...vielleicht 3 Stunden unterwegs, manchmal ist nicht so viel Zeit und damit kann sie genauso gut leben.

Wir machen Rettungshundearbeit und sie begleitet mich zu meiner Arbeit, so wie eigentlich überall hin.

Damit ist sie offenbar zufrieden..zumindest hat sie sich noch nicht beschwert ;)

Ist allerdings zu lange...also..ein paar Tage lang...wenig Programm, dann merke ich das. Dann ist sie unruhig, bellt relativ viel und sucht sich irgendeine Beschäftigung.

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Okay :)

Würde es einem Flat auch genügen, wenn man am Tag "nur" 2 Stunden Spazieren geht mit Unterordnung und Suchspiele?:think:

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Also ich habe keinen Flat, aber ich bin sicher: auch das sind unter dem Fell nur Hunde :D

Sicherlich etwas arbeitswilliger als der Durchschnitts-Show-Labrador, aber auch "nur" ein Hund. Wenn du zB eine Tätigkeit mit ihm machst, die den Grips anstrengt und/oder die Nase (wie zB Mantrailing oder Rettungshundearbeit), dann wird ihm an normalen Tagen ein Spaziergang von 1 Stunde oder eben auch (wenn es passt) mal länger ausreichen. Also zwei davon dann schon ;)

Und wenn es mal blöd läuft, wird man auch einen Flat mal einen Tag mit weniger Bewegung glücklich machen können.

Es kommt ja auch drauf an, wie die Spaziergänge sich gestalten. Gehst du immer den selben Weg, womöglich noch an einer Straße entlang, wird es irgendwann langweilig. (nicht nur für den Hund ;) )

Abwechslung, gelegentliches Spiel, Dinge/Tiere beobachten, Mäuse buddeln, sich wälzen (vorzugsweise im Gras, aber wir reden ja durchaus von Retrievern hier :D ) und solche Sachen beleben auch eine kurze Runde.

Solange man den Hund nicht von Anfang an auf 20-Stunden/Tag-Bespaßung "trainiert", sondern im Gegenteil eher für Ruhe und Entspannung sorgt wenn man zu Hause ist, solange hat man weniger Probleme.

Junkies bildet man sich heran, indem man sie mit Dingen überreizt (Ball, Frisbee, Bewegung, Arbeit), und selbst die hoch-aktiven und super-spezialisierten Hütehunde (wie zB Border Collies) arbeiten nicht 24/7.

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Schön beschrieben :)

Ein Flat sucht und braucht eine Aufgabe und eine Bezugsperson, die sensibel, ruhig und schnell genug auf den Hund eingehen kann.

Sie lieben Beschäftigung und sollten sie auch bekommen, aber eben auch nicht als Dauerbespaßung.

Dabei ist die Länge und Dauer von Spaziergängen Nebensache...sie sollten mit Aufgaben gefüllt sein.

Ich nehme immer irgendwas mit in den Wald und verstecke es. Wir üben Impulskontrolle mit wegfliegenden Bällen oder machen Unterordnung.

Und manchmal passiert eben auch mal gar nichts ;)

Schön wäre eine "komplexere" Aufgabe...Dummytraining im Verein, Agility o.ä....aber das muss eben auch nicht jeden Tag sein.

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Huhu :)

Danke für die guten Antworten!!!!!!!!!! :danke

Wenn man an einem Tag mal nicht so viel Zeit hat-also das er da nicht gleich nervös wird das hab ich nicht gewusst!

Also sollte man einem Flat-Welpen schon an Ruhe gewöhnen?

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Unbedingt!

Wobei einige Flat wirklich relativ nervös sind...achte auf die Eltern und schau Dir an, wie "entspannt" die Mutter ist. Das macht schon mal was aus :)

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Ich habe 2002 und 2007 jeweils einen Flatrüden als Welpen ins Haus geholt. 2012 ist der ältere an Leukämie gestorben. Mit beiden war/ bin ich ein wenig im DRC aktiv gewesen (BH, Dummy A), hauptsächlich aber in einem DVG-Verein (BH, Turnierhundsport). Das wichtigste für einen Flat ist es, zu lernen, Ruhe zu bewahren, nicht immer im Mittelpunkt zu stehen und nicht ungefragt zu anderen Menschen und Hunden Kontakt aufzunehmen. Flats sind gern distanzlos freundlich, was in der Größe im Alltag nicht unkompliziert ist. Ein Programm in der beschriebenen Weise wird wahrscheinlich aus einem Flat eher ein Nervenbündel machen. Wichtig auch, wenn Dummyarbeit ins Auge gefasst wird, wird Spielzeug im ersten Jahr nur zum Holen abgelegt und versteckt, nicht geschmissen! Flats neigen in der Dummyarbeit sowieso zum Fiepsen und Einspringen.LG und viel Spaß, Bonfire

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