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Hundeforum Der Hund
Juline

Desensibilisierung Silvester

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Hallo Foris,

hab das gerade zufällig bei YouTube gefunden:

Ich habe keinerlei Erfahrung mit Desensibilisierung durch Geräusch-CDs und Ähnlichem.

Unterscheiden die Hunde zwischen "echt" und aus dem Lautsprecher? Es kommen ja in "echt" auch der Schwefelgeruch, die Lichter am Himmel, das Gejohle und die ganzen anderen erlernten Mit-Angstauslöser hinzu.

Hat jemand Erfahrung mit so etwas?

LG Antonia

P.S. was mir aber auffiel ist dass das Tschuli deutliche Zeichen von Verunsicherung gezeigt hat, als sie eben um die Ecke kam und es hier aus meinem Läppi geballert hat.

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bei uns haben Geräusche aus Radio, Laptop usw. nichts genützt, unsere Madame unterscheidet.

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Jule interessiert es eher nicht. Erst mal ja, weil sonst der Ton am Laptop aus ist, aber mehr auch nicht.

Meiner Meinung nach reicht der Ton alleine nicht.

Das wäre ja einfach. Dann müsste man nur regelmäßig die CD laufen lassen und schon wäre es erledigt.

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Meine hat zu Silvester auch Angst.

Ich hab das Video abgespielt - sie liegt genau neben mir - interessiert sie überhaupt nicht.

Sie ist eigentlich auch nicht geräuschempfindlich. Wenn es mal knallt, guckt sie normal kurz und das wars.

Ich denke, bei ihr ist es eher der Geruch und die allgemeine Anspannung, die zu Silvester in der Luft liegt.

So wie es zu Weihnachten draußen immer besonders ruhig ist, so kommt es mir zu Silvester vor, als würde man eine Sprungfeder so eng wie möglich zusammen drücken, um sie um Mitternacht loszulassen.

Und zumindest Finya reagiert auf Anspannung sehr sensibel.

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Es gibt noch eine Seite, die diese speziellen Geräusche führt:

Tonarchiv

Ich glaube, der Geruch spielt keine Rolle - wenn ein Hund sowieso schon Angst gezeigt hat, dann bleibt er ja im Haus und hört dementsprechend zwar die Knallgeräusche, aber umsichtige Menschen haben die Rollos heruntergelassen und die Fenster zu, so würde ich es zumindest machen.

Soll heißen, die Lichter und der Schwefelgeruch entfallen.

Ergo geht es eher nur um die Geräusche und ich setze meine Hoffnung darauf, ihn ( Joss ;) ) dadurch soweit es geht zu desensibilisieren .

Einen Versuch ist es wert :)

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Ich versuche das auch derzeit, habe aber kein gutes Gefühl dabei. Pötyi reagiert schon sehr darauf, alleine dieses Geräusch, wenn die Knaller hochgehen (dieses Pfeifen).

Momentan kann ich noch keine Fortschritte feststellen

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@Silvi und Zombina

Wie macht ihr es? Einfach nur immer wieder abspielen? Oder mit positiver Verknüpfung? Oder immer lauter werdend?

Gibt ja verschiedene Vorgehensweisen. Bei der klassischen Desensibilisierung wird der Reiz ja gesteigert, aber so dass er immer unter der Schwelle des Angstauslösens bleibt.

Ich kann`s mir eigentlich nicht recht vorstellen, dass das so klappt. Für so einfach gestrickt halte ich Hunde nicht.

Obwohl :think: ...sie sabbern ja auch, wenn man mit dem Futternapf klappert :)

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Ich habs aufgegeben mit Ollie an der Desensibilisierung zu arbeiten. Wüsste gar nicht wo ich da anfangen soll, weil jeder absichtlich herbeigeführter Knall dazu führt dass sie sich der Situation entzieht. Knallplättchen einer Kinderpistole oder geplatzte Luftballons sind schon zuviel.

Silvestergeräuche im Fernsehen machen ihr gar nichts aus.

Aber, jetzt im Dezember, reagiert sie wieder extrem auf Knallgeräusche. Tatsächlich werden im Ort schon alle zwei, drei Abende wieder einzelne Böller gezündet, es reicht aber auch wenn jemand draußen eine Tür laut zuschlägt oder so. Wenn Ollie schläft reicht es gelegentlich sogar schon wenn ich mein Glas auf den Tisch stelle.

Dieses Jahr jetzt im Dezember beobachte ich, dass sie extrem sensibilisiert auf Geräuche ist.... :Oo

Aber mit dem Versuch aktiv etwas zu unternehmen habe ich die Angst glaube ich leider noch verstärkt.

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Noch versuche ich es leider gar nicht, Antonia, weil meine TÄ mir geraten hat, damit zu warten, bis er wieder vollkommen ruhig ist.

Das ist er seit ein paar Tagen und er ist auch wieder relaxanfrei zur Zeit, aber jetzt ist der Zeitfaktor zu kurz und ich möchte mir nicht eventuelle Fortschritte kaputt machen.

Ich fange also mit der Geräusche - Sensibilisierung erst nächstes Jahr an und werde dann aber gerne berichten können.

Auf Anraten meiner TÄ werde ich folgendermaßen vorgehen:

Erst leise und kurze Sequenzen abspielen, während er völlig entspannt ist und aufhören, bevor er sich verspannt. Dann nach und nach in ganz langsamen Schritten steigern.

Ich soll nichts belohnen, kein Lecker, kein nichts, er soll einfach völlig entspannt sein und genau das damit verknüpfen und nicht irgendeine künstlich herbeigeführte Ablenkung :)

Was werde ich dieses Jahr machen?

Ich starte zwischen dem 20. und dem 22. mit Relaxan und werde dann zwischen dem 26. und dem 28. mit dem Alprazolam weitermachen, außerdem Rollos runter, Fenster zu, Musik laut :D

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So wie Silvi es beschrieben hat, mache ich es auch. Allerdings habe ich versucht wenn sie entspannt war, oder versucht wenn sie gerade mege happy war (dabei toben, Ballspielen, etc)

Das Problem das ich dabei habe: Ich finde erst garnicht die Lautstärke bei der sie noch keine Panik bekommt....und es ist bei jeder Wiederholung das gleiche. Ich mache die allerkleinste Lautstärke die geht (ich kann es nichtmal wirklich hören) und Pötyi ist schon nichtmehr ansprechbar....

Wo soll der der Lernerfolg kommen...ich habe momentan das Gefühl ich mache es nur noch schlimmer.

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