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Hundeforum Der Hund
2013butterfly

Ich bin nur in der Wohnung aktuell

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Hallo.

Mein Problem ist mal wieder der Rückruf...

In der Wohnung hört er wie eine 1, okay wollen wir es nicht übertrauben: wie eine 2+. Aber draußen?!

Er ignoriert mich..Ich lasse ihn frei. Ich ruf, er schaut mich an, kommt er nicht renn ich weg hinter einem Busch oder so. Warte etwa 10 Minuten und was macht er?

Er kuckt mich nicht mal an. Wenn ich zu ihm gehe, dann bleibt er aber stehen..

Werf ich einen Ball oder so, dann rennt er hin, bringt ihn, legt ihn einen Meter vor mir ab. Aber wenn ich ihn nehmen will, dann versucht er ihn zu nehmen und rennt weg.

Ich hab das Spiel dann beendet. Und mach es nun seit längerem nicht mehr.

Ich rufe ihn erst dann, wenn er "aufnahmefähig" ist. Also erst darf er 3 Minuten sich den ersten Übermut abrennen. Wenn er stehen bleibt, pinkelt oder so, dann rufe ich ihn und dann kommt es so, wie es oben steht.. :wall:

(Er weiß was "Hier" heißt)

Ich habe echt das Gefühl, als gäbe es mich nur in der Wohnung.

Allerdings wenn wir gehen, dann schaut er mich öfters beim Nachhausegehen an, dann bekommt er Bestätigung.

Ich hab auch schon versucht ihn bei der letzten Wiese (direkt hinter dem Haus) nach dem Gassi erst rennen zu lassen, aber da war das gleiche Spiel.

Mir wurde jetzt gesagt: Du laberst den Hund einfach voll :kaffee:

Okay, ich kann das wohl nicht verneinen, aber so schlimm bin ich jetzt auch wieder nicht :Oo

Daraufhin wurde mir gesagt: Mach es Non-verbal.

Mein Hund kennt zwar die Handzeichen von Anfang an, aber manchmal schaut er mich an von wegen "hä? was willst du?". Spreche ich das Kommando aus, dann funktioniert es.

Echt, ein Hü-Hot. Läuft das eine gut, dann wird das andere wieder schlechter.

Was rät ihr mir, was ich machen sollte und wie ich den Rückruf nun erfolgreich aufbauen kann?

Vielen Dank schon Mal :)

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Ich habe was vergessen, wegen der Non-Verbalen Erziehung.

Er soll so wohl mich draußen mehr wahrnehmen wenn ich ihn rufe (?)

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Hallo, Martin Rütter macht in einem solchen Fall Apportierspiele. Hund an Schleppleine, Futter in Apportierbeutel, kein Fressen mehr zu Hause, nur noch, wenn er den Beutel bringt. Am Besten zu Hause erst mal ein paar Tage üben, dann draußen. Wichtig ist, kein Fressen, keine Leckerchen, nur Beutel. Klappte bei allen, die er therapiert hat, eigentlich gut, dauerte meist 14 Tage bis 3 Wochen, dann war der Rückruf interessanter als die anderen Umweltreize.

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Was bietest du deinem Hund draussen- macht ihr irgendetwas gemeinsam? Wie alt ist dein Hund?

Wenn der Rückruf noch nicht sitzt, wäre bei mir auch erstmal die Schlepp dran und ich würde da den Rückruf trainieren.

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Vielleicht macht es am meisten Sinn, erst mal drinnen anzufangen. Klare Regeln für alle möglichen Sachen. Grenz Dich mal ab und vor allem sei DU die aktive, die alle Entscheidungen fällt und geh nicht darauf ein, wenn der Hund aktiv etwas möchte. Zuhause würde ich also zuerst mal checken, wie oft der Hund da eigene Entscheidungen fällt. Kannst Du ihn z.B. räumlich eingrenzen, indem Du ihn in sein Körbchen schickst und er bleibt dann da bis Du auflöst? Wenn das nicht klappt, fang da mal an.

Wie hast Du insgesamt den Rückruf aufgebaut? Hast Du diesen unter Ablenkung immer weiter geübt? Wie oft hast Du in einer Situation gerufen, in der kein Erfolg zu erwarten war? Wenn Dein Rückrufwort verbraucht zu sein scheint, nimm ein neues und bau es ordentlich auf. Oder nutz eine Pfeife, auf den Du den Hund konditionierst. Ruf immer nur dann, wenn Du Dir sicher bist, dass Dein Hund kommt. Steigere die Ablenkung langsam. Ein guter Rückruf braucht seine Zeit, bis er in nahezu jeder Situation funktioniert.

Momentan würde ich den Hund draußen gar nicht mehr ableinen und an einer Schleppleine den Rückruf üben und IMMER durchsetzen. Also einmal rufen, wenn Hund nicht kommt, zu Dir hin ziehen. Geh Du draußen Deinen Weg, achte nicht so sehr auf den Hund, wechsel mal abrupt die Richtung, mach Dein eigenes Ding, hock Dich hin, guck Dir Blümchen an, was auch immer. Sei mal ignoranter als Dein Hund?

Ach ja, wie alt ist der Hund denn und was für eine Rasse?

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Hallo, Martin Rütter macht in einem solchen Fall Apportierspiele. Hund an Schleppleine, Futter in Apportierbeutel, kein Fressen mehr zu Hause, nur noch, wenn er den Beutel bringt. Am Besten zu Hause erst mal ein paar Tage üben, dann draußen. Wichtig ist, kein Fressen, keine Leckerchen, nur Beutel. Klappte bei allen, die er therapiert hat, eigentlich gut, dauerte meist 14 Tage bis 3 Wochen, dann war der Rückruf interessanter als die anderen Umweltreize.

Apportieren kann er-will er aber nicht :o

Das hatte ich vor dem Ball immer gemacht. Aber irgendwann wollte er nichts mehr aus dem Beutel fressen-auch nicht mehr aus der Hand. Er war nur noch auf den beutel fixierd, dass dieser wieder geworfen wurde. Aber dann fing das Spiel an:

Ablegen, ich greif zu, er schnappt ihn sich und macht sein Spiel draus.

Aber dass, dass er nur noch draußen Futter bekommt ist eine gute Idee.

Das hatte ich vorher nicht gemacht.

Die Zeit werde ich mir nehmen können :)

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Was bietest du deinem Hund draussen- macht ihr irgendetwas gemeinsam? Wie alt ist dein Hund?

Wenn der Rückruf noch nicht sitzt, wäre bei mir auch erstmal die Schlepp dran und ich würde da den Rückruf trainieren.

Er ist nun 1 Jahr und fast 4 Monate alt.

Draußen entdecken wir zur Zeit wieder den neuen kalten Duft an verschiedenen Orten. Üben das "ach heute habe ich mal wieder Lust Pferde und Ziegen anzubellen" und machen kleine Packoure. Dabei geht es durch Gebüsche und über Baunstämme.

Dabei hängt er mit der Nase durchgehend auf dem Boden..

Schleppleine habe ich-er hat sie auch dran wenn er "frei gelassen wird",

aber das stört ihn nicht weiter. Und trete ich drauf, dann bleibt er stehen und wartet wie doof :???

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Schon mal gut, wenn die Schlepp dran ist, aber du könntest mit der Schlepp ja jetzt konkret am Rückruf arbeiten, denn wenn sie nur dran ist, ist es zwar gut, weil er nicht stiften geht, aber am Rückrufproblem ändert sich nichts ;) !

Ich verstehe auch nicht, was du meinst mit dem "neuen kalten Duft" und Ziegen und Pferde anbellen, soll das Beschäftigung sein (da du im selben Satz von Outdoorparcouren schreibst).

Es gibt Phasen, wo ich für meinen Hund (hab aber ein Mädel) auch nicht interessant war, allerdings war sie da etwas jünger. Da hilft nur Beharrlichkeit und etwas bieten draussen, dich interessant machen.

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Vielleicht macht es am meisten Sinn, erst mal drinnen anzufangen. Klare Regeln für alle möglichen Sachen. Grenz Dich mal ab und vor allem sei DU die aktive, die alle Entscheidungen fällt und geh nicht darauf ein, wenn der Hund aktiv etwas möchte. Zuhause würde ich also zuerst mal checken, wie oft der Hund da eigene Entscheidungen fällt. Kannst Du ihn z.B. räumlich eingrenzen, indem Du ihn in sein Körbchen schickst und er bleibt dann da bis Du auflöst? Wenn das nicht klappt, fang da mal an.

Wie hast Du insgesamt den Rückruf aufgebaut? Hast Du diesen unter Ablenkung immer weiter geübt? Wie oft hast Du in einer Situation gerufen, in der kein Erfolg zu erwarten war? Wenn Dein Rückrufwort verbraucht zu sein scheint, nimm ein neues und bau es ordentlich auf. Oder nutz eine Pfeife, auf den Du den Hund konditionierst. Ruf immer nur dann, wenn Du Dir sicher bist, dass Dein Hund kommt. Steigere die Ablenkung langsam. Ein guter Rückruf braucht seine Zeit, bis er in nahezu jeder Situation funktioniert.

Momentan würde ich den Hund draußen gar nicht mehr ableinen und an einer Schleppleine den Rückruf üben und IMMER durchsetzen. Also einmal rufen, wenn Hund nicht kommt, zu Dir hin ziehen. Geh Du draußen Deinen Weg, achte nicht so sehr auf den Hund, wechsel mal abrupt die Richtung, mach Dein eigenes Ding, hock Dich hin, guck Dir Blümchen an, was auch immer. Sei mal ignoranter als Dein Hund?

Ach ja, wie alt ist der Hund denn und was für eine Rasse?

Drin hört er und beim Rufen auch richtig gut, weil er damit rechnet, dass es raus geht. Klare Regeln gibt es, hier drin wie auch draußen. Anfangs musste ich mit mir kämpfen aber ich bin selbst erstaunt, wie konsequent ich wurde. Er ist jetzt auch in der Wohnung so, dass er mir meinen Freiraum lässt, also er hängt mir nicht an der Sohle. Er hat eine Box (sie ist vorne hab ich die Türe abgemacht). Wenn ich ihn reinschicke, dann geht er auch rein, bleibt liegen und schaut mich aufmerksam an, bis ich ihn wieder zu mir rufe-funktioniert total toll.

Draußen haben wir auch das bleib geübt. Gerade weil er während dem Warten aufmerksam mich anschaut. Rufe ich ihn, dann rennt er zu mir, bis er was interessanteres in die Nase bekommt. Er ist richtig auf Gerüche fixiert.

Den Rückruf hatte ich so aufgebaut, dass er erst mal in der Wohnung auf den Namen reagiert hat. Hat er mich angeschaut, bekam er ein Leckerli und ich hab dann die Distanz vergrößert. Draußen auch so. Ich habe ihn von Anfang an immer ablegen lassen, bevor er rennen durfte-so heute auch noch und es funktioniert auch (meistens). Wenn nicht, dann kommt er an die Leine und wir fangen wieder da an bis es klappt.

Der Rückruf hatte ja auch mal soweit gut funktioniert, dass sogar eine Grundschulklasse in einer Entfernung von ca. 30 Meter vorbei ging und als ich ihn rief, kam er sofort angerannt. Gerufen habe ich ihn Anfangs (da war er ca. 4 Monate jung) leider oft in Situationen, wo er auf Durchzug stand. Aber seit er 6 Monate alt ist habe ich das geändert und rufe ihn nur wenn ich weiß, er hört mich. Macht er auch, sonst würde er mich ja nicht wie doof anschauen :D

Ich kann zu ihm gehen, aber wenn er wieder die Gelegenheit hat, dann ist es das gleiche Spiel.

Ich hab echt das Gefühl, als wäre ich für ihn zu langweilig, dabei hab ich mich schon zum Clown gemacht,dass sogar ein Bauer drüber lachen musste..und Jack sicherliich auch :zunge::Oo

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Apportieren kann er-will er aber nicht :o

Meinen Hunden würde dein Spiel auch nicht gefallen.

Es ist immer das gleiche.

Entweder du machst ein Spiel. Oder du studierst "APPORT" ein.

Es liegt an dir, zu entswcheiden, was du möchtest.

Momentan machst du ein "Ich will deine beute und wenn du sie mir nicht gibst, verbiete ich dir weiterzuspielen mit mir."

Da Hunde sehr anpassungsfähig sind, macht dein Hund genau das, was du ihm beigebracht hast.

Wenn du möchtest, dass dein Hund dir Dinge in die Hand bringt, dann musst du das dem Hund erklären.

Dafür kannst du viele Wege gehen....und es gibt zig Varianten...welche kennst du? Welchen möchtest du ausprobieren?

LG

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