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Hundeforum Der Hund
fuzzi

Aggressiv beim Hundetraining

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Hallo zuerst an alle!!

Ich bin neu im Forum und auch Forum unerfahren. Bitte habt Geduld mit mir!!!!

Es geht um meine Boxer-Mix Hündin.

Eigentlich klappt mit ihr alles sehr gut. Sie ist manchmal etwas überdreht und hibbelig. Wir machen seit Jahren Hundesport und Unterordnung. Die Begleithundeprüfung haben wir auch.

Ich arbeite täglich mit ihr (spielerich / clicker / Kopfarbeit). Sie ist immer total begeistert.

Sie ist bei Spaziergängen aufmerksam und gut abrufbar. Nur ihr Verhalten gegenüber anderen Hunden macht mir immer wieder Sorgen.

Spielen lassen kann ich sie nur mit einigen wenigen Hunden. Bei Hundebegegnungen leine ich sie grundsätzlich an. Meist dreht sie dann an der Leine total durch.

Das ist schon besser geworden, aber noch nicht weg.

Seit kurzem gehen wir zum Agility Training.

Wir finden es klasse. Es findet im Moment in einer kleinen Halle statt. Also ziemlich enge Verhältnisse.

Nun ist das Problem, dass sie während des Trainings so hoch dreht. Ist sie dran, meint sie erstmal wilde Sau spielen zu müssen. Sie rennt wie angestochen durch die ganze Halle und ist in dem Moment auch nicht abrufbar. Nach 2-3 Runden kommt sie dann doch und wir können normal trainieren. Mit den anwesenden Hunden war das bis jetzt auch kein Problem. Kleine Kabbeleien, aber nichts ernstes.

Nun waren neue da. Sie dreht also wieder durch uns stürzt sich plötzlich auf diesen Hund. Es ist nichts ernstes passiert. Nur ein paar Kratzer. Wir konnten die Hunde früh genug trennen. Aber es ist nicht wegzudiskutieren, dass sie eine Beißerei angefangen hat.

Nun habe ich Angst, das wir vom Training ausgeschlossen werden. Habt ihr ähnliche Probleme und diese vielleicht bewältigt. Um jede Hilfe wäre ich dankbar!!!!!!

Ich muss noch dazu sagen. Meine Süsse ist sonst ein Lamm. Total anhänglich und kuschelig!!!

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Hi,

für Euch eine komplexe Lösung zu erarbeiten ist im Forum sicherlich nicht möglich - schon gar nicht, ohne Euch gesehen zu haben.

Was ich aber pauschal sagen würde:

Dein Hund muss Ruhe lernen.

Bei einem Hund, der sich so wenig unter Kontrolle hat, ist ein Agility-Training für meine Begriffe zunächst gänzlich ungeeignet.

Ich würde zunächst meinen Focus komplett auf Impulskontrolle und Leinenführigkeit richten, da gabt ihr Arbeit und Auslastung genug.

Agility käme erst dann in Frage, wenn ich mit dem Hund halbwegs ruhig und kontrolliert in die Halle marschieren könnte und ein Warten möglich wäre, bis man dran ist.

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Kleiner Zusatz:

Scheinbar ist sie in der engen Halle sichtlich gestresst.

Erspare ihr das lieber - wenn sie an der Leine anderen Hunden gegenüber aggressiv resgiert, wird sie die Atmosphäre der Halle wie einen schrecklich schlimmen Molloch empfinden.

Also mein Tip: Impulskontrolle, Leinenführigkeit, Ertragen von Nähe zu anderen Hunden trainieren und nicht ihr Stresssystem mit dem trainieren in der engen Halle überlasten.

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Was meinst du mit Impulskontrolle?

Du wirst recht haben, dass sie in der Halle gestresst ist. Aber auf der anderen Seite ist sie bei dem Training auch freudig dabei.

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Hi und erstmal herzlich Willkommen hier :)

Du hast ein grundsätzliches Problem mit ihr, wenn ihr auf andere Hunde trefft - ich denke, DAS solltest du grundsätzlich angehen.

Deine Hündin mag (derzeit) nur zu "ausgewählten" Hunden Kontakt - das solltest du akzeptieren, ihr aber gleichzeitig auch "erklären", wie ein Kontakt zu anderen Hunden vermieden wird, ohne dass sie sich aufregt.

Probates Mittel hierbei ist, mit ihr gemeinsam geduldig und ruhig diesen unerwünschten Kontakten weiträumig aus dem Weg zu gehen.

Da ihr dieses Problem ja schon seit längerem habt, wäre hier wohl Trainerhilfe angebracht.

Zum Agility: Macht es deinem Hund Spass - oder ist vielleicht der Stresslevel so hoch, dass der Spass auf der Strecke bleibt? Das ist für uns Menschen manchmal nicht so eindeutig zu unterscheiden...

Deine Hündin puscht beim Training viel zu hoch - hier solltest du Ruhe reinbringen; vielleicht kannst du mal einige Einzelstunden nehmen, in denen nicht noch der zusätzliche Stress durch andere Hunde dazukommt.

Deinen Beschreibungen nach finde ich es absolut nachvollziehbar, dass es in der Situation eskaliert ist - dein sowieso schon aufgeputschter Hund kann mit diesem hohen Hormonlevel "Fremdhundebegegnungen" noch weniger "normal" begegnen, als es ihr sonst schon möglich ist.

Ich finde, du bringst deine Hündin damit in Situationen, die weder du noch sie kontrollieren können.

Ein Hund KANN lernen, unerwünschten Kontakten unaggressiv aus dem Weg zu gehen - aber nur, wenn dessen Mensch ihn dabei aktiv unterstützt.

Lieber Gruß

Moni

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Impulskontrolle ist die Eigenschaft, einem Reiz nicht impulsiv und unüberlegt reflektorisch zu entsprechen, sondern zunächst abzuwägen, abzuwarten, oder dem Hundeführer die Entscheidung zu überlassen, wie reagiert werden könnte.

...ist nicht wissenschaftlich und hab ich mir gerade aus dem Ärmel geschüttelt.

Ich hoffe, Du weisst was ich meine.

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Danke Moni, für deine schnelle Antwort.

Also grundsätzlich hat meine Hündin großen Spass an solchen Aktivitäten wie Agility.

Meinst du, wenn ich versuche speziell dies in der Halle mit ihr allein zu trainieren, würde sie ein besseres Hallengefühl bekommen?

Ich hoffe, ich drücke mich nicht zu verwirrend aus. Und wie kann ich sie aktiv unterstützen, unaggressiv zu reagieren.

Meinst du es macht Sinn erst allein in die Halle zu gehen und später einen Hund dazu zu nehmen.

Denke bitte nicht, ich wäre total auf Agility fixiert. Ich arbeite viel und täglich mit ihr. Immer spielerich und mit positiver Bestärkung. Meiner Meinung nach hat sie abwechslungsreiche Beschäftigung mit langen Spaziergängen und zusätzlicher Kopfarbeit.

Mir ist also nicht bewusst, welche Fehler ich mache.

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Ich denke auch das ihr die Halle plus die anderen Hunde einfach zu eng und somit zu stressig sind

Hast du keine Trainer dabei die dir vor Ort Tipps geben können damit ihr effektiv arbeiten könnt ?

Ich würde auch eher schauen das ich mit einem so hibbeligen Hund ( Boxer neigen ja eh dazu ) nicht so Sachen machen würde wo sie so aufdrehen kann wenn sie dann nicht mehr gut zu kontrollieren ist

Hast du mal ihre Blutwerte checken lassen, Schilddrüse ?

Lg Birgit

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Hm ,

Originalbeitrag

.

Ich arbeite täglich mit ihr .....Sie ist immer total begeistert.

Wenn ich mal davon ausgehe , das die Begeisterung deines Hundes nicht auf

einer "Fehlinterpretation" basiert , ist es umso wichtiger dem Hund auch den Wert

von Ruhe zu vermitteln.

Versuch`doch mal 1 Tag / Woche absolut garnix mit ihr zu arbeiten.

"Nur " Spaziergänge im Schlendergang .

Definitiv wird Sie zunächst um "Arbeit" betteln.

Vertröste Sie auf Morgen... ;)

Und schau am Abend, wie`s ihr damit geht... ;)

Bei Hundebegegnungen leine ich sie grundsätzlich an. Meist dreht sie dann an der Leine total durch.

Hundebegegnungen an der Leine erachte ich als NO-GO .

Ist ableinen nicht möglich , gibt es eben keine Hundebegegnungen - fertig.

jörg

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Spazierengehen im Schlendergang ist nicht so einfach. Die ersten zehn Minuten rennt, läuft und schnüffelt sie ausgiebig. Ist aber sofort abrufbar. Aber dann ist es so wie Jörg sagt. Sie bettelt förmlich um "Arbeit"!!! Soll ich das total ignorieren? Sie hört z.B. nicht auf total korrekt Fuss zu laufen, wie in der besten Begleithundeprüfung.

Und es gibt keine Hundebegegnungen ist auch nicht so einfach. Auf Spaziergängen begegnet man immer Hunden. Ich nehm sie dann früh genung an die Leine, weil ich Angst habe, dass sie die anderen Hunde anfallen würde.

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      Hallo, ich habe mir meinen Labrador Mischling Rüden mit dem Alter von 9 Monaten (heute ist er 1 Jahr 2 Monate) aus dem Tierheim geholt. Grundsätzlich ist er ein toller Hund, gäbe es da nicht diese 2 Probleme... Einerseits ist er ein sehr ängstlicher Hund. Dies äußert sich z.B. wenn sich irgendetwas bewegt, zum Beispiel hatte er anfangs total Angst vor dem Grill, da sich die Abdeckplane bei Wind bewegte. Da hat er sich eine Zeit nicht mehr auf die Terrasse getraut (das haben wir nun soweit im Griff). Er ist auch ängstlich gegenüber fremden Menschen. 
      Haben wir Besuch, klären wir diesen erst mal auf, er solle den Hund nicht direkt anschauen bzw. ihn gleich angreifen oder streicheln. Unser Hund tritt dann auf die Person zu und wir beobachten wie er sich verhält. Sieht alles gut aus darf der Besuch ihn dann auch gerne streicheln, was er auch sehr genießt. 
      Ist ihm der Mensch nicht sympathisch, schicken wir den Hund auf seinen Platz, dann haben wir auch meistens ruhe. So funktioniert es daheim ganz gut. Nur draußen siehts schon wieder anders aus. 
      Mein Hund ist generell gegenüber fremden misstrauisch, mit ausreichend Abstand können wir in 9 von 10 Fällen an anderen Menschen normal an kurzer Leine vorbei gehen. Manchmal hat er jedoch wieder einen Ausreißer und er bellt und knurrt die Person an. Oft versucht er diese dabei auch anzuspringen. Wir warnen deshalb auch jeden vor, das der Hund es nicht mag wenn er angegriffen wird, jedoch ists heute in unserem Wohnhaus trotzdem passiert. 
      Eine Nachbarin hat ohne zu fragen ihm einfach auf den Kopf gegriffen, bevor ich überhaupt reagieren konnte hatte mein Hund schon nach ihr geschnappt. 
      Zum Glück ist nicht viel passiert, eine Wunde war nicht da, aber ich fürchte ein blauer Fleck wird es trotzdem. Ich schätze die Situation auch so ein, das sich mein Hund bedroht gefühlt hat.
      Mich hat das natürlich total geschreckt. Ich passe immer gut auf, aber eine solche Situation kann trotzdem wieder passieren, was mir ehrlich gesagt angst macht.   Ein weiteres Problem, mein Hund reagiert auf gewisse andere Hunde, im speziellen auf Rüden oft sehr aggressiv.
      In der Nachbarschaft gibt es ein paar, die er garnicht leiden kann. Sobald er diese sieht und nur noch eine gewisse Distanz zwischen ihnen ist, rennt er gegen die Leine und beginnt richtig zu knurren. 
      Er macht das nicht bei jedem Hund, meistens wissen wir sehr schnell ob er nun gleich wieder das Verhalten zeigt oder nicht. 
      Mit Weibchen haben wir ihn bereits zusammen gelassen, da hatten wir kein Problem.
      Mit unserem Trainer haben wir auch schon versucht das Problem anzugehen, Augen zu und durch ists bei ihm nicht. Das einzige mit dem wir da bisher erfolg hatten, war mit einer großzügigen Distanz stehen bleiben und ihn sitzen lassen. Je nach Distanz bleibt er dann brav sitzen und macht nichts, das belohnen wir natürlich. Es ist aber nicht immer möglich beim Gassi gehen so viel Abstand zu halten (aktuell gehen wir ca. 10 Meter zur Seite). Uns haben auch schon viele angesprochen, das sie ähnliche Probleme mit ihrem Rüden hatten, als dieser noch so jung war. Ich glaube nur vor nichts kommt nichts. Einfach so wird sich das auch nicht im Alter geben. Dazu möchte ich auch noch sagen, mein Hund wurde nicht kastriert und wir habe es auch nicht vor. Ich denke eine Kastration löst keine Probleme.   Mich würden dazu einfach eure Meinungen und Erfahrungen interessieren.    

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