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Hundeforum Der Hund
Cora86

Appenzeller Sennenhund oder Ridgeback

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Ok, ich denke das beide Rassen dann wirklich nicht so passen. Man laß schon vieles in den Rasse Beschreibungen, aber das ist noch mal ne andere Seite die man nicht so zu lesen bekommen hat.

Also als erstes wollten wir diese Rassen (vorwiegend aber mein Partner träumt vom Appenzeller), da sie uns optisch sehr ansprachen.

Ich möchte gerne einen Hund der wie gesagt eher in sich ruht, Fremden gegenüber zurückhaltend ist. Unser Labrador ist zwar auch ein ruhigerer, aber er neigt auch teils etwas zur Hibbeligkeit, daher wollte ich als 2. Hund gerne einen haben der es nicht ist.

Mein Traum wäre eine Bordeaux Dogge. Aber aufgrund der Größe niemals machbar.

Lg Cora

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Naja man sucht seinen neuen Mitbewohner ja nicht Augrund seiner Optik aus. Zumindest sollte das nicht im Vordergrund stehen.

Noch mal die frage. Was möchtest du mit dem Hund machen. Wie auslasten? Und was soll der neue Hund außer nicht überfreundlich zu fremden sein bzw hibbelig mitbringen?

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Nein das aussehen steht auch nicht im Vordergrund aber spielt auch eine kleine Rolle.

Auslastung sieht bei uns so aus:

1 - 1 1/2 Stunden spazieren gehen (mehr geht leider aufgrund HD bei unserem Hundi nicht)

Suchspiele (vorwiegend Dummytraining) ca. 10Min. Je nachdem meist ist er dann schon total platt.

Er geht dann auch noch mal für 1 - 1 1/2 Stunden in den Garten.

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Ach ja mehr muss er eigentlich nicht mitbringen.

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Hmm wenn 1 bis 1 1/2 h jetzt schon max sind, habt ihr denn im Notfall zeit zwei mal zu gehen? Ansonsten sucht doch lieber nach einem Erwachsenen Hund der etwas älter ist oder auch mit Handicap.

Der Vorteil ist, dass ihr dann Gemüt schon kennt.

Mit nem Junghund/ Welpen solltet ihr auf jeden Fall zwischendrin extra gehen, auch könnte es sein dass der besonders bei diesen Rassen zu Wild mit eurem Labbi tobt.

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Könnte der Entlebucher eine Alternative für euch sein?

Ich habe selbst seit 15 Jahren Entlebucher und in dieser Zeit auch bei Sennenhundveranstaltungen viele Appenzeller kennengelernt.

Es gibt immer Ausnahmen- aber grundsätzlich empfinde ich die Entlebucher als deutlich unproblematischer und leichter zu führen, alltagstauglicher.

Konsequente Erziehung brauchen sie auch.... aber die braucht eigentlich jeder Hund.

Labrador und Entlebucher, das kann sehr harmonisch sein- langjähriger Begleiter meiner Mädels war ein Labradorrüde. Das passte wunderbar- aber ist wohl auch eine Frage der einzelnen Charaktere.

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Swissmountaindog

sind das auf deinem Bild auch Entlebucher?

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Na dann melde ich mich mal :winken:

Ich habe einen Rhodesian Ridgeback, unkastrierter Rüde, wird im Februar 5 Jahre alt, namens Simba ;)

Wir haben ihn als Welpen bekommen, ausgesucht bei einer Züchterin in unserer Nähe.

Ich beschreibe jetzt mal, wie unser Leben mit ihm ist, was natürlich keine objektive Einschätzung für oder gegen den Ridgeback ist...

Tja, also die ersten drei Jahre waren erziehungstechnisch die Hölle für mich :Oo

War ich vorher doch die Rasse Whippet gewohnt, die wahrlich am kleinen Finger zu führen waren ( wir hatten zwei Rüden) , und dachte nun, er erzieht sich auch so nebenbei...

Bis er mit ca 8 Monaten in die Pubertät kam, und da wurde ich schlagartig eines Besseren belehrt. Er fing an Jagdtrieb zu entwickeln, kein Rückruf funktionierte mehr, er prollte bei anderen Hunden rum...

Gleichzeitig entwickelte er Ängste, wollte keine Treppen mehr laufen, ging auf keinen Laminatboden und nicht auf glatten Fliesen.

Ich habe einen Hundetrainer zu Hilfe holen müssen, und er hat mir wirklich viel beigebracht :)

Danach begannen wir, an allen Baustellen zu arbeiten, und es ging fast wöchentlich einen Schritt vor und zwei zurück. :so

Was aber das Wichtigste für meinen Hund war, ich lernte ihn zu lesen. Ich sah , dass er nicht aggro ist, sondern unsicher.

Seitdem ich das wußte, habe ich an meiner eigenen Stärke gearbeitet, diesen Hund zu führen.

Inzwischen laufen wir an jedem Hund angeleint vorbei, in dem Bogen den Simba braucht, oder er nimmt dankbar Hilfen von mir an, indem ich ihn absitzen lasse, und er mit mir Blickkontakt aufnimmt.

Das Jagen will ich nicht ausschließen. Hasen schaut er wohl hinterher, aber auf ein lockeres Nein von mir konzentriert er sich auf mich - und das Leckerchen. :D

Im Waldgebiet, wo ich weiß es sind Rehe unterwegs, leine ich ihn natürlich an.

An Fahrrädern oder Joggern war er aber noch nie interessiert, die ignoriert er total.

Auslasten tue ich ihn, indem wir morgens eine große Runde mit Bekannten und deren Hunden laufen, nachmittags bin ich meist alleine zu Fuß unterwegs. Ich radel auch viel mit ihm, aber nie mehr als 10-15 km. Wie meine Zeit es hält zu läßt.

Kleine Suchspiele im Garten, Futterbeutel werfen ( das ist echt das Einzige was er apportiert) , ansonsten liegt er viel rum und schläft.

Vom Charakter ist er sehr gutmütig, neigt aber auch dazu schnell nervös zu werden.

Eine gewisse Unsicherheit ist auch immer vorhanden.

Im Haus ein Traum, brummt kurz wenn es schellt, geht dann auf seinen Platz und jeder noch so Fremde darf hereinkommen.

Er kuschelt gerne, liegt am liebsten an, auf, um, mittendrin bei uns :D

Wir haben auch noch 2 Katzen, und das Katerchen wäscht den Hund immer mit einer Hingabe, was er sich viel zu gerne antut ;)

Und mit unserem Sohn, inzwischen fast 12, ist er ja groß geworden.

Und je älter er wird, um so toller wird es mit ihm ;)

Wir sind einfach aneinander gewachsen und stärker geworden

:)

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Die beiden Appis, die hier aus unterschiedlicher Zucht seit Welpenbeinen rumlaufen, haben beide ein deutlich territoriales VH, was allerdings durch die Besitzer ganz gut gemanagt wird.

Ich würde mich nicht auf eine Rasse festlegen, sondern einen Hund suchen.

Habe nur Deinen Eingangspost gelesen und darauf geantwortet.

LG

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@Miralinde: Ja :) Meine fast 8 Jahre alte Rica aus unserem A-Wurf und die kleine Lucie, auf dem Foto noch ein Zwerg, gerade ein Jahr alt geworden.

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