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Hundeforum Der Hund
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Krise nach 3 1/2 Wochen Hundemama sein

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Hallo an alle in diesem Forum!

Ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen, beim Googlen.

Muss mir meinen Kummer von der Seele schreiben der leider nicht nur mit Trauern sondern auch mit Zweifeln zu tun hat ...

Mein Mann ist mit Hunden groß geworden und hätte seit wir zusammen sind (fast 18 Jahre) gerne einen gehabt. Doch ich habe mich ewig dagegen gewehrt und hätte mir das auch ehrlich gesagt mit zwei Kindern im Kleinkindalter nie zugetraut. Auch wenn ich nicht berufstätig bin.

Im Laufe des letzten Jahres habe ich mir erst mal für mich selbst viele Gedanken gemacht, ob ich mir ein Leben mit Hund vorstellen kann, welche Veränderungen es mit sich bringen würde, ob es der Familie gut tun würde, ist der richtige Zeitpunkt?, die Kinder sind groß (12 und 14) ... und und und.

Als ich mir sicher war, dass ein Hund als weiteres Familienmitglied überwiegend Positives bewirken kann teilte ich dies meiner Familie mit. In einem weiteren Prozess haben wir uns dann alle täglich überlegt und vorzustellen versucht wie es denn mit einem Hund in jeder Situation wäre ... einfach so, nicht negativ, aber um auch den Kindern klar zu machen, dass ein Hund zu haben was anderes bedeutet als die beiden Kaninchen im Garten.

Das gelang uns sehr gut. Mein Mann war auf Schäferhunde "fixiert" denn nur die lernte er in seinem Leben in der Familie kennen. Die Kinder und ich waren für einen Labrador. Mein Mann und ich fuhren erst mal alleine zu einem Züchter unserer Wahl um zu sehen, ob mein Mann überhaupt Zugang zu dieser Rasse finden kann oder so gar nicht. Dort angekommen war es sofort klar - JA, dieser Hund passt zu uns! Wir haben uns dann mit den Kindern bei einem weiteren Besuch für eine süße schwarze Labradorhündin entschieden die wir dann bis wir sie abholten auch noch besuchten. Totale Euphorie, Freude, Vorfreude, Anschaffung aller nötigen Dinge, Zählen der Tage bis zum Abholen etc.

Am 30.11. holten wir Feli ab. Ein Wochenende zu fünft, montags gingen meine drei zur Arbeit und und die Schule. Die erste Woche "alleine" mit der 10 Wochen alten Feli. Es war eine große Umstellung, rückblickend hatte ich es unterschätzt, das muss ich ehrlich zugeben. Aber es lief recht gut. Dann musste mein Mann leider vor Weihnachten auf eine zweiwöchige Geschäftsreise, ich war mit den Kindern alleine. Und wenn ich es heute reflektiere muss ich sagen, dass das für mich keine guten "seelischen Bedingungen" waren. Das klingt nun sehr hart und "gefühlskalt", aber mich überrollte die Überforderung, ich war dauermüde, ich litt unter Appetitlosigkeit, ich entwickelte nur noch Frust und Verzweiflung. Ich erschrak über mich selbst. Obwohl ich Feli über alles liebte. Versteht das jemand? Ich fühlte mich auch "angekettet und unflexibel" was ich ja mit dem Älterwerden der Kinder ablegen konnte. Und jetzt war es wie mit einem dritten Kind/Säugling. So empfand ich es, innerlich haderte ich ständig, wieso ich mich so fühle, wieso ich das Hundemamasein nicht genießen kann, Freude empfinden kann ... HEUTE vergleiche ich es gerne mit einer "Wochenbettdepression" die man beim eigenen Baby eventuell entwickeln kann (was bei meinem ersten Kind leider der Fall war ...). Jedenfalls kam der Gedanke in mir hoch (ich erschrecke jetzt noch), dass ich meiner Familie beibringen muss, dass ich Feli wieder abgeben möchte. Ich war so unglücklich in der Situation und mein Mann nicht da mit dem ich hätte sprechen können - aber mir ging nur durch den Kopf ".. was tue ich meiner Familie an, welche Katastrophe bringe ich über uns ..." - aus heutiger Sicht total bescheuert und ich schäme mich auch dafür. Aber damals in DER Situation WAREN die Gedanken da. Mein Mann kam von der Dienstreise, er merkte schon, dass ich schlecht drauf war, aber wenn er mich fragte und ich ihm sagte, dass ich mit der Situation unglücklich bin, tat er es ab mit ".... das wird schon, die Babyzeit ist halt anstrengend, das gibt sich bald ... bei unserem ersten Kind hast du es auch geschafft ..." - was mir so gar nicht half. Obwohl er ja recht hatte ...

Weihnachten rückte näher, ich haderte nur noch mit mir selbst, gebe ich zu schnell auf, ich will nicht, dass es mir so schlecht geht, was mache ich??!?!

Und dann kam am 25.12. der schreckliche Morgen: ich war mit Feli 3.30/4.00 Uhr noch im Garten, alles okay, sie ging wieder in ihre Box, ich ins Bett und um 7 Uhr fand ich sie tot in ihrer Box. Völlig entspannte Seitenlage, Augen geschlossen ...

ES WAR SCHRECKLICH! Ich hatte Gedanken wie "... meine Entscheidung hat sich erledigt" und gleichzeitig ".. nein!! ich hab sie doch lieb und will sie in unserer Familie behalten" ... es war grausam für meine Seele.

Mein Mann wollte SOFORT einen neuen Welpe holen, doch ich konnte einfach noch nicht. Mir gingen so viele abstruse und irrationale Gedanken durch den Kopf, ich musste erst mal sortieren. Meine ablehnende Reaktion hat ihn gekränkt, er verstand es nicht. Wie auch, er hat die Situationen als er nicht daheim war gar nicht erlebt und wir hatten kaum über meine Gedanken gesprochen. Es folgten schwere Tage der Trauer, des Schweigens, allmählich fanden wir wieder das Gespräch miteinander, ich holte mir und uns auch Hilfe aus dem Freundeskreis, diese offenen Gespräche über Wahrnehmung, Verstehen wollen, Analyse dessen was vorfiel und was wir fühlen, waren sehr wichtig und haben uns weiter geholfen. Mir ging es auch gesundheitlich schlechter, letzte Woche brach ich morgens kreislauftechnisch zusammen worüber mein Mann sehr erschrak.

Mittlerweile hatten wir alle vier Zeit zum Trauern, zum Reflektieren, zum Verarbeiten des Geschehenen. Vier Tage nach Felis Tod starb auch noch das Kaninchen unserer Tochter. ICH bin auf dem Weg der Besserung und ich habe den Mut gefasst und bin auch überzeugt, dass die einzig richtige Entscheidung ist, es noch einmal mit einem Welpe zu versuchen. Unser Züchter wird im April/Mai einen schwarzen Wurf bekommen. Ich habe ihn angerufen und ihn gebeten, uns einzuplanen. Die letzten Tage spüre ich intensiv wie sehr ich Feli vermisse, ich sehe hin wo ihre Näpfe standen, ihre Box, ihr Kissen ... und denke und fühle: es war eine große Bereicherung und hat unser Familienleben so positiv beeinflusst und der Seele gut getan.

Natürlich beschleichen mich auch Gedanken wie "... was, wenn ich es wieder nicht schaffe?" - doch mein Gesprächsumfeld und besonders meine Familie sagen, dass bei mir einfach zu viele negative Faktoren zusammen kamen, vor allem das Alleinsein wenn mein Mann weg ist ist für mich immer schwer auszuhalten. Und sicher, die Anfangszeit IST anstrengend, ich hatte noch nie einen Hund immer nur Katzen (bevor ich mit meinem Mann zusammen kam), ich bin immer noch absoluter Laie und habe es sicher unterschätzt. Die Kinder haben sich zwar supertoll eingebracht und mich unterstützt, aber das ist doch was anderes als wenn der Partner abends da ist und auch Aufgaben übernimmt oder mal nachts aufsteht. Aber die Zeit geht vorbei und das im Zeitraffer gegenüber einem Menschenbaby .. viel viel schneller.

Stand ist nun, dass wir hoffen, dass der Züchter mit seiner Hündin erfolgreich sein wird. Kleine Schritte in die richtige Richtung ... und ich freue mich sehr darauf, mit gemischten Gefühlen aber das ist doch nach den Ereignissen verständlich, oder? Wenn ich unsere Hundefotos heute anschaue fange ich an zu heulen ... ich schäme mich regelrecht für mein Verhalten, meine Gedanken und für all das was ich meinem Mann an den Kopf geknallt habe. Mir sind die Nerven durch gegangen und ich hatte nur diesen negativen Tunnelblick ...

Nun würde mich wirklich sehr freuen, wenn ich ein paar Rückmeldungen bekäme - das hilft unheimlich, egal ob positiv oder negativ. Ich setze mich sehr damit auseinander (vielleicht auch etwas ZU viel wie ich schon gesagt bekommen habe?), doch ich möchte mich nicht nur immer alleine damit auseinander setzen und "Außenstehende" geben doch oft Impulse.

Ich will wieder Freude empfinden und mich gesund und fit fühlen, mit und FÜR meine Familie - und für mich selbst natürlich!

Allen Dankeschön die das hier gelesen haben und mir vielleicht zurückschreiben werden ...

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Ersteinmal mein Beileid zu dem Verlust! Was hatte Feli denn??

Das Thema Welpenblues hatte ich auch durch und es war furchtbar. Ich wollte immer einen Goldie Welpen und als sie dann da war, war ich restlos überfordert. Ich habe oft und viel geweint, mein Mann hat echt schon überlegt unsere Maus zurückzugeben... das schlimmste war, dass sie einfach immer in die Wohnung gemacht hat, selbst wenn man gerade draussen war.

Ich dachte, die wird NIE stubenrein! Im nachhinein war sie es aber schon mit 5 Monaten, von Freudenpipi und vor der 1. Läufigkeit mal abgesehen.

Hätte ich nicht in der Hundeschule jemanden kennengelernt, der es genauso ging, die selbst überlegt hat ihren Traumhund zurückzugeben, hätte ich gedacht, ich bin vom anderen Stern.

Beim nächsten Mal weisst du, was auf dich zukommt, versuche es entspannter zu sehen, bzw. frage dich erst einmal, was hat dich am meisten gestört, dir am meisten zu schaffen gemacht. Klar ist es ein Gesammtpaket, aber manchmal ist es ein Punkt, der herraussticht.

Ich dachte auch, erzogen krieg ich die nie, ob wohl ein Kläffer aus ihr wird... ach, was ist mir alles durch den Kopf gegangen. Mit 5 Monaten ( also nach knapp 3 Monaten bei uns) war alles schon wieder vergessen und ich konnte mich voll meinem pubertierendem Hund widmen ;) !

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Erstmal einfach nur :kuss::kuss::kuss: und :knuddel :knuddel :knuddel

Seit ich deinen Text gelesen habe, habe ich Traenen in den Augen und einen Kloss im Hals....

Ich weiss gar nicht richtig, was ich dazu sagen soll, weil es so unfassbar ist, aber ich finde es ganz toll, dass du dich hier an das Forum gewandt hast. Hier sind so viele liebe Menschen, die dich sicher auffangen werden.

Das, was dich in der Anfangszeit so als Schock/Ueberforderung erlebt hast ist ganz normal. :)

Das ist der "Welpenblues". Die permanente Aufmerksamkeit fuer deinen Hund, die schlechte Nachtruhe, das Stubenrein-Ueben, das wieder jemanden in sein Herz/Leben/Freiheit lassen ist nicht gerade einfach und so mir nichts dir nichts zu leisten.

Vor allem, wenn du unter Druck stehst, wenn dein Mann mal nicht da ist und du auch noch Haushalt und Kinder um dich herum hast.

Das Gute am Welpenblues ist, dass er schneller vorbei ist, als du es bei Menschenkindern gewoehnt bist.

Das sind nicht Jahre, wie bei einem Kind, sondern Wochen und Monate. :kuss:

Ich selber hatte einen extremen Welpenblues, viel aber auch deshalb ausgeloest, weil ich einen hyperaktiven, sensiblen und draufgaengerischen Welpen erwischt habe. Da hab ich gedacht, ich pack das nicht mehr und wieso all die Welpenbuecher luegen :Oo

Es war nicht sooo sehr, dass sie sich so eng an mich bindet und mich erstmal fuer sich beansprucht, sondern ihr Meckern,Hyperaktivitaet, Austesten und Provozieren. Dazu noch Schlafmangel und permanent aufmerksam sein hat mich schon an die Grenzen gebracht.

Heute, 1 1/2 Jahre spaeter sehe ich, was aus ihr geworden ist, was Hartnaeckigkeit meinerseits bewirken kann und dass sich die Arbeit gelohnt hat. :)

Ich geb sie nicht mehr her und ich moechte sie nicht mehr missen!

Trau dich an den 2. Welpen ran, wenn du es nochmal machen moechtest. Es kann aehnlich laufen, aber auch ganz anders, weil es wieder eine andere Persoenlichkeit/Beziehung ist.

Der Welpenblues kann kommen oder auch nicht, vielleicht weniger. Aber wenn er kommt sei froh, denn sobald er auf der Bildflaeche erscheint sind seine Tage gezaehlt :party: Er kommt auch nur 1mal im Hundeleben ;)

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Dein Verlust tut mir sehr, sehr leid :kuss: :kuss: :kuss: :kuss: Ich musste bisher einen Hund gehen lassen, aber im hohen Alter, wie schrecklich muss es sein, wenn es noch ein Welpe ist.

Sehe Dich selber bitte nicht als schlecht an, Du hast Feli doch geliebt :kuss: Vom Welpenblues habe ich schon öfter gehört, dass ist keine Seltenheit und man kommt deswegen nicht von einem anderen Stern :)

Für die kommende Welpenzeit wünsche ich Dir und Deiner Familie alles erdenklich gute, genießt es, denn die Welpenzeit geht tatsächlich rasend schnell vorbei :)

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Auch mein Beileid , das ist immer furchtbar.

Ansonsten kenne ich auch eine Überforderung mit einem Welpen.

Bei uns war Blümchen schon der 3. Welpe und vorher war alles prima mit den anderen Mäusen.

Blümchen war als kleiner Welpe eine " Rampensau " und ich hatte überall blaue Flecke.

1x war ich so am Ende, dass mein Mann meine Freundin anrief.

Sie hat selbst Hunde und ist sehr ruhig.

Ich liess meine ganzen Ängste und Überforderung raus und fing ganz gezielt von vorn an.

D.h. Hundeschule und intensivstes Beschäftigen mit dem Verhalten meines Border-Mixes.

Es war Arbeit, Arbeit, Arbeit und wurde immer mehr zur Freude =)

Glaube mir, ich habe es geschafft und habe heute ein 2,5 Jahre junges Bordermädchen, das absolut der Hit ist.

Wir sind ein Herz und eine Seele und verstehen uns blind :kuss:

Sie ist mein Seelenhund geworden und auch Du kannst das schaffen.

Ich drücke fest die Daumen. :)

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Hallo und herzlich willkommen!

Zuerst einmal finde ich es toll, dass Du alle Deine Gedanken hier so gut sortiert aufgeschrieben hast und auch den Mut hast, so offen zu schreiben.

Dass Euer Welpe so früh gehen musste, ist sehr tragisch - mein Beileid.

Es gibt viele Aspekte, die man in Deinem /Eurem Fall beleuchten kann und meine erste Antwort würde sehr lange werden.

Daher fasse ich nur zwei Aspekte ins Auge:

Beim Lesen kam mir als erster Gedanke, dass es ein wenig klingt, als ob Du durch die Aufnahme eines Hundes den anderen Familienmitgliedern, v.A. Deinem Mann, etwas Gutes tun möchtest. Bist Du nun aber hauptsächlich mit dem Hund und dessen Erziehung betraut, weil Dein Mann arbeitet, könnte die Belastung für Dich einfach zu viel sein.

- Frage hierzu: wieviel Zeit kann Dein Mann mit dem Hund täglich verbringen?

Dann wäre noch der Punkt Welpe. Ein Welpe ist in der ersten Lebenszeit zeitintensiv und braucht auch in der laufenden Junghundentwicklung viel Führung und Auseinandersetzung. Wenn für all das Du zuständig sein sollst, obwohl der Wunsch nach einem Hund ursprünglich von Deinem Partner ausgeht, wäre es auch eine sehr hohe Anforderung an Dich. Da das Training und die Fürsorge mit Leidenschaft und Freude erfolgen soll, ist es nicht sicher, ob Du das darstellen könntest und wolltest.

- Frage: würde ein bereits älterer und gut erzogener Hund für Dich eine Entlastung darstellen?

Natürlich ist man durch Hund in einigen Dingen eingeschränkt und "angehängt". Deshalb müssen beide Partner das wollen (die Kinder nat. auch) und dann empfindet man das Leben mit Hund auch nicht als eingeschränkt, sondern plant die meisten Aktivitäten mit Hund - und da gibt es sehr viel, was möglich ist.

Ich kann Dir nicht raten und Dir auch die Entscheidung nicht abnehmen, sondern lediglich grosses Verständnis für Deine Gedanken haben und ein bisschen dazu schreiben.

P.S.: Ist die Todesursache Eurer Kleinen geklärt worden? Habt Ihr den selben Züchter ins Auge gefasst und wenn ja, welche Stellungnahme hat er zu dem schlimmen Fall gegeben?

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Ja, diese "Welpenkrise" macht wohl jeder durch. Hundewelpen sind viel anstrengender als Babys! Schon darum weil man ja fast stündlich auch nachts raus muss und das bei jedem Wetter! Ich hab' bei meinem zweiten Welpen auch gedacht "Na ja, dass kenn ich ja schon" aber trotzdem hatte ich dann doch wieder diese Krise - auch heute denke ich oft "nie wieder einen Welpen" aber wer weiß, am Ende wird es doch wieder ein Welpe und du machst dasselbe wieder durch. Ich kann mir vorstellen, dass fast jedem so geht. Nur mit der Zeit steckt man diese "Krise" leichter weg.

Mach Dir keinen Kopf deswegen und schämen musst Du Dich wegen Deiner Emotionen schon gar nicht!

LG

Idou und Angelika

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Hmmm ....

WARUM muss es unbedingt ein Welpe sein?

Es gibt so unglaublich viele - nun mal schon vorhandene - Hunde, die zum Großteil ohne eigene "Schuld" ihr Zuhause verloren haben ...

Da könntet Ihr viel besser schauen, wer zu Euch passt! In der Regel sind die Stubenrein und man muss "nur" noch zusammenwachsen, ohne den Welpen-Stress ... Dazu kommt, dass man mit einem Erwachsenen sofort die schönen Seiten des Hundehalter-Daseins erleben darf, gemeinsam Wandern, Spaß, Hundeschule etc.

Ich persönlich finde diese kurze Welpenphase völligst über-bewertet ... Aber das ist natürlich extrem individuell.

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Hallo,

ja ich würde vielleicht auch nicht gleich mit einem Welpen erneut anfange, klar kann man das machen, muss man aber nicht. Es gibt auch gut sozialisierte Hunde die schon ein klein wenig älter sind, auch tolle Labbis die ein Heim suchen. Guck mal bei Retriever in Not (ist nur eine Idee).

sonst, japp Welpen sind eine völlig andere Hausnummer. An mir ging zwar so ein Welpenblues vorbei, ich hatte den absolut nicht aber ich hatte das auch nicht bei meinem Kind, ggf. fühle ich mich nicht eingekettet :) denn meine Hunde sind viel dabei und durch das kleine Rudel können die auch prima mal alleine bleiben und wir haben nen freien Abend :)

sonst, willkommen :winken:

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Zunächst erst einmal mein tiefstes Beileid, dass Ihr Eure Feli verloren habt.

Interessant zu wissen wäre, woran sie gestorben ist, um auszuschließen, dass sie bereits eine Krankheit mitgebracht hat. Wollt Ihr einen Welpen von dem gleichen Züchter? Dann wäre umso wichtiger die Todesursache zu wissen. Sicherlich weißt Du dann auch, ob er Hunde für Shows oder zur Arbeit züchtet, ein Labbi kann ja auch sehr anstrengend sein. "Familienhund" klingt immer gut, aber wenn nur Du Dich mit ihm beschäftigst, kannst Du schnell überfordert sein. Es gibt nicht nur den "Welpenblues", generell verändert sich das Leben mit der Anschaffung eines Hundes. Unser Ali war 8 Monate, als wir ihn zu uns holten, er war nicht stubenrein

und ich habe 4 Monate gebraucht, um mit ihm klarzukommen. Du müßtest nicht nur den Welpen aufziehen, sondern ihn auch noch durch die Pubertät bringen.

Vielleicht ist es für Anfänger nicht schlecht, sich nach einem erwachsenen Hund umzusehen, da kennt man den Charakter und die Erziehung ist einfacher. Es gibt auch Züchter, die erwachsene Labradore abgeben, reinrassige sitzen in Tierheimen,

es gibt "Labradore in Not". Du weißt doch gar nicht, ob Dich bei der Anschaffung eines weiteren Welpen nicht vielleicht doch das bereits gehabte Problem ereilt.

Viele hier im Forum, die sich Welpen angeschafft haben, schrieben über ihre Probleme. Überleg Dir alles gut und beziehe Deine Familie mit ein, sonst hast Du

mit einem Hund generell ein Problem - ob Welpe oder älter.

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