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your dog ...  Der Hund
Mark

Erziehung von Beaglen

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Hallo liebe Hundefreunde,

auf unserem heutigen Waldspaziergang haben wir eine Beagle Hündin ca. 2 Jahre alt getroffen. Die Hündin ist klassisch "abgehauen", im übrigen nicht zum ersten Mal. Ich beobachte die Besitzer schon eine ganze Weile. Dieser Beagle besitzt so gut wie keinen Bezug zu Frauchen und Herrchen und wurde schon des öfteren vermisst.

Was also tun? Martin Rütter hat zu Beaglen ja ganz eigene Thesen - er bezeichnet sie als "asozial", man könne mit Ihnen keine Bindung eingehen. Aber ist dem wirklich so? Hier war also der klassische "Katastrophen-Hund", schlimmer kann es kaum sein. Das hat heute mal meinen Ehrgeiz geweckt und ich habe mir einmal zusammen mit meiner Freundin ganz besondere Mühe gegeben, diesen Hund knapp 2 Stunden zu animieren mit uns einen aufregenden Spaziergang zu erleben, mit tollen Speilsequenzen, viel Körperkontakt, Leckerchen, Zergelspielen usw.

Uns siehe da - oh Wunder: Dieser Hund ist danach fast nur noch "Fuß" gelaufen. Selbst andere Hunde wurden nur kurz wahrgenommen und dann ignoriert.

Das Fazit: Dieser Hund ist innerhalb von wenigen Wochen super erzogen. Ein toller Hund, der überhaupt keine Probleme macht und jetzt schon nach 2 Stunden eine bessere Bindung zu uns hat als zu Herrchen und Frauchen innerhalb von 2 Jahren.

Beagle? Tolle Hunde und auf keinen Fall asozial.

PS.: Nachdem wir dann den Besitzer ausfindig gemacht haben, haben wir ihm den Hund zurück gebracht ... aber er wollte doch lieber bei uns bleiben.

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Tja, Mark, in deinen Händen wird JEDER Hund zu Wachs!

Hast du mit den Besitzern gesprochen und von deiner Erfahrung erzählt?

Was sagten sie?

Berichte mal!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Naja.. die 2 Stunden. Auf dauer würde das vielleicht nicht klappen und der Beagle würde wieder seiner Nase folgen. Immerhin ist es ein selbstständiger Jäger - mit Eigenwillen.

Von Martin Rütter halt ich sowieso nichts - der ist so eingebildet :Oo

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Hallo Mark!Sorry,aber ausnahmsweise muss ich dem Martin da Recht geben!Beagles sind assozial......weil sie sich nur fuer zwei Dinge wirklich interresieren......Jagd und Sex!Die brauchen uns Menschen nicht.

Natuerlich kann und muss man sie erziehen,aber sie bauen zu Menschen keine echte Sozialbeziehung auf!Und hier trifft zu,

:egal was Du einem Beagle fuetterst....er wird bei der erst besten Gelegenheit auf die Jagd gehen!

Und auch ich habe die Erfahrung gemacht,so wie Du,dass da die Bemuehungen fruchten,naemlich so lange es neu ist......

nach kurzer Zeit..............geht der Beagle wieder zur Jagd!

Das meint Ruetter mit assozial!Sonst sind diese Hunde einfach

,,nur lieb",das sind sie aber zu allem und zu jedem,was den Ruetter wiederum bestaetigt! Wimette

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Sicherlich reichen 2 Stunden nicht aus. Aber diese kurze Zeit hat schon einmal gereicht um eine bessere Bindung zu dem Hund zu bekommen als die Besitzer.

Die Besitzer sind leider eher ein hoffnungsloser Fall. Haben etliche Hundeschulen und die Hilfe eines Jägers schon in Anspruch genommen. Alles ohne Erfolg.

Es ist überhaupt kein Problem, dass der Hund zuverlässig hört ... es liegt zu 100% an den Besitzern, die so ziemlich alles falsch machen was man überhaupt in der Hundeerziehung falsch machen kann.

Am Ende des Spaziergangs hieß es einfach nur: Cora komm - und ruckzuck war sie da.

Würde ich nun rufen auf der einen Seite und der Besitzer auf der anderen Seite ... zu wem würde sie wohl laufen? Ich gehe jetzt schon absolut jede Wette ein, dass sie ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken zu mir läuft.

Ach ich bin ganz hin und weg, so ein toller Hund ist das. Soooo unendlich leicht zu erziehen.

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Ich überlege noch, ob ich reagieren soll oder so tue, als ob ich asozial im Bezug auf Beagles übersehen habe.

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Naja.. aber irgendwann ist der Beagle davon gelangweilt und geht seinen eigenen Weg.

Ich frag mich auch wieso sich Leute einen richtigen Jagdhund hohlen obwohl sie mit diesem Hund nicht arbeiten wollen?!

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Das liegt wohl im Zuchtziel begruendet!Der Beagle ist ein Meutenjaeger,und jeder will der erste sein(darum ist wenig

Agression vorhanden)! Wimette

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Hallo wimette,

ich habe ja schon den ein oder anderen Beagle "therapiert". Therapiert ist da eigentlich der falsche Ausdruck, denn das Hauptübel liegt wie immer beim Besitzer. Schaut man sich Beagle Besitzer an, dann wird einem relativ schnell klar, dass vielfach die Optik ausschlaggebend für den Kauf waren und man sich nicht im geringsten darüber im klaren war, dass man mit diesem Hund arbeiten muss.

Ich habe heute, bei dieser unfreiwilligen Lehrstunde schon intuitiv erkannt, dass diese Beagle Hündin eine Bindung zu mir aufgebaut hat. Ich könnte hier problemlos jede Wette eingehen, dass ich die Bindung soweit intensivieren kann - sagen wir mal innerhlab eines Zeitraums von 3 Monaten - dass dieser Hund kaum noch von meiner Seite weicht.

Aber dazu benötigt man leider Gottes auch ein "feeling". Schaue ich mir die Besitzer an, die in der Hundeschule vermittelt bekommen haben dem Hund klare Kommandos zu geben, wie etwa "Cora komm", dann ist das ein Anfang, aber mehr auch nicht. Der ganze Umgang tagein tagaus ist entscheidend. Ich brauche das nicht weiter ausführen, sonst würde es etliche DIN A4 Seiten füllen.

Letztlich gibt es keine einzige wisschenschaftlich belegt Studie, dass Beagle weniger Bindung als der Durschnittshund zum Menschen entwickeln.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Wenn ich es wirklich wollte, dann würde dieser Hund nur noch permanent bei mir FUß laufen ohne sich für irgendetwas in seiner Umwelt zu interessieren.

Man macht es sich da viel zu einfach, indem man es einfach den Genen zuschreibt. Denn in erster Linie ist es ein Hund und dann erst ein Beagle.

Was mich in dem Zusammehang interessiert wimette: Wie viele Beagle hast du versucht zu erziehen und mit Ihnen eine Bindung aufzubauen? Und wenn ja, wie hast du es versucht zu erreichen? ;)

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Mark,ich denke Du hast erfasst was ich meine!

Bei mir waren es im Laufe der Zeit elf(bei Nr.zwoelf bin ich)

und es ist korrekt so wie bei Dir!Ich versuche es ueber,,Jagdersatz"und mit der Angel(Hetzen).Wimette

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