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Hundeforum Der Hund
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Familienhunde

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Hi,

es gibt kein Säugetier das keinerlei Aggressionen hat

Aber es gibt Hunderassen, die ein höheres Aggressionspotential haben, z.B. Terrier. Den Pudel meiner Freundin kann ich mir nun sehr schlecht bei der Wildschweinjagd vorstellen. Und das nicht, weil er so schlapp wäre (ist er nicht, aber er würde bei der ersten Gegenwehr die Sau Sau sein lassen).

Wobei "Aggression" jetzt nicht menschlich bewertet werden kann.

Ein Familienhund ist nach meinem Verständnis ein Hund, der eher so neben her mitläuft (oder mitlaufen kann). Der also keine hohen oder besonderen Ansprüche weder in der Erziehung noch in der Auslastung hat.

Hier unterscheide ich zwischen Gebrauchshunden (z.B. Jagd-, Hüte- oder Zughunde) und Gesellschaftshunden.

Gruß

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Ein Hund der schon vorher da ist und das Kind wird reingebohrten ist eine ganz andere Situation (war bei uns auch so), da ist die Situation aber eine ganz andere. Ich habe hier Zeit den Hund ran zu führen, in der Regel dauert eine Schwangerschaft ja neun Monate ;)

Danach ist das Kind auch erstmal uninteressant, es macht ja nichts, wieder Zeit für den Hund mit der Situation klar zu kommen.

Ändert man schon vorher (Geburt) einige Regel assoziiert der Hund sie auch nicht mit dem Kind. Allerdings hat der Hund keine Wahl mehr als sich arrangieren und in der Regel tun sie das auch, denn Hunde sind anpassungsfähig wenn man ihnen dabei hilft und ihnen die Zeit gibt.

Habe ich aber gerade kleine Kinder und hole mir dann einen Hund dazu, weil man als richtige Familie nun mal einen Hund hat und dann am Besten im Kleinstkindalter, dann ist es für einen Hund wie ins kalte Wasser geworfen zu werfen.

Wer sucht denn nach den "Familienfreundlichen" Hund? Niemand der schon ewig Hund hält oder seine Rasse gefunden hat. Eher letztere Gruppe von Menschen und die haben in der Regel eben nicht Lust/ Zeit/ Fähigkeiten den Hund großartig zu arbeiten.

Der Hund muss mitlaufen und ein toller Kumpel sein ohne groß Probleme zu machen, mehr nicht.

Wenn ich seit Jahren Hundesport mache ist das einfach ein anderer Blickwinkel.

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Überlest bitte die Fehler, mein Handy macht immer komische Dinge beim Tippen.

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naja, aber da stellt sich doch mal wieder die Frage nach der Definition des Familienhundes, oder?

In meinen Augen ist ein Familienhund einer, der in einer Familie lebt und als solcher mit Kindern Umgang hat. Nicht mehr und nicht weniger :)

in "NursodaHund" ist was völlig anderes, egal ob mit Kindern oder ohne!

Deswegen sagte ich ja, dass der Hund zuallererst zu dem passen muss, der ihn sich hält!

In meinem Beispiel ändert sich ja nicht plötzlich alles, nur weil ein Kind dazu kommt! oder eben ein neuer Hund dazu...

Möchte ich meinen Sport weiter betreiben, dann werde ich mir einen Hund suchen, der in die Richtung veranlagt ist und der lebt dann eben zusätzlich bei uns in der Familie...

Wenn ich sowieso nur in Ruhe Spazieren gehen mag, dann suche ich mir einen Hund dem das liegt...

Persönlich erwarte ich aber auch nicht, dass meine Hunde sich vom Kind alles gefallen lassen müssen! Es fällt in meine Verantwortung dafür zu sorgen, dass sie sich nicht selber wehren müssen!

Vielleicht oder vielmehr wahrscheinlich ist mein Blickwinkel tatsächlich anders als der von Menschen, die erst eine Familie haben und dann Hunde dazu kommen... Ich gehe schlicht nicht davon aus, dass Hunde als Familienhunde geboren werden :) Sie werden dazu "gemacht"

Helena

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Ein Familienhund ist nach meinem Verständnis ein Hund' der eher so neben her mitläuft (oder mitlaufen kann). Der also keine hohen oder besonderen Ansprüche weder in der Erziehung noch in der Auslastung hat.

:D

Meine Definition/Vorstellung ist eine andere :D

Ich sehe es eher so wie Helena/Neeroa, dass es "passen" sollte - wobei ich auch da denke, dass sich eben nicht der Hund "auf Biegen und Brechen" anpassen sollte, sondern ein beiderseitiges "Annhähern" für eine Gemeinschaft notwendig ist (das ist aber meine persönliche Einstellung dazu).

Nur liegt eben auf der Hand, dass hier der Mensch und sein Verstand gefordert sind, denn nicht der Hund sucht sich seinen Menschen aus, sondern der Mensch den Hund.

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Jetzt mal ein völlig unqualifizierter Einwurf: Es gibt doch Rassebeschreibungen, die ja nicht zuletzt auf der Erfahrung vieler Hundehalter dieser Rasse beruhen (nehme ich an). Bei manchen Rassen steht "kinderlieb". Dass das nicht auf jedes Individuum zutrifft, ist klar, und das will ich jetzt mal außen vor lassen. Es geht ja jetzt nur um Tendenzen.

Ich kenne das z. B. von vielen Jagdhunden. Beispiel Spinone. Der wird als ausgesprochener Kinderfreund beschrieben, und viele Spinonehalter konnten mir das inzwischen bestätigen. In einer englischen Rassebeschreibung stand: "Der Spinone braucht zwingend Kinder zum Glücklichsein, gibt es in der eigenen Familie keine, sucht er sich welche im Dorf zusammen".

Ich selbst hatte zwar nur einen Spinone-Mix, aber auf Alma traf das 100%ig zu. Zudem möchte der Spinone immer dabei sein und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen.

Er ist eben ein Jagdhund, und darauf muss man sich einlassen wollen. Aber wenn man das tut, dann ist er glaube ich ein perfekter Familienhund.

Es muss doch also rassetypische Unterschiede geben, also Rassen, unter denen man das eher findet und solche, bei denen das seltener vorkommt.

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na klar! ich denke schon auch, dass es rassebedingte Tendenzen gibt!

Natürlich kommt es nochmal auf das Individuum an!

für mich wäre ein Spinone einfach nix :D da können die so kinderlieb sein wie sie wollen :kaffee:

Wir wohnen hier am Arsch der Ella, um uns rum nur Wälder voller Wild... ich würde wahnsinnig werden mit einem Hund, der da der Nase nach geht! (dabei verstehe ich aber auch, dass andere mit meinen Hunden wahnsinnig werden würden ;) fragt mal Anja, was die sagen würde, wenn ich meinen Cattle bei ihr vor der Tür aussetzen würde :D :D :D )

Es gibt einfach Hundetypen, die generell Spaß an Kindern haben und es gibt Hundetypen, die bei Hektik schnell hoch fahren und dann doofe Sachen machen... und dann gibt es dazwischen noch jede Menge Abstufungen... durch die Zucht von Rassemerkmalen kann man schon sagen, dass der eine Typ eher in der Rasse zu finden ist und der andere da...

Eine Garantie gibt es nie! das ist ja wohl klar :) es wird sicher auch Spinones geben, die Kinder doof finden... :kaffee: vielleicht müsste man ein bisschen suchen, aber ich bin mir sicher es gibt sie :D

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Ich hatte gestern wieder das vermeintliche Glück zu sehen wer sich so einen Familienhund holt.

Hund, 3 Jahre aus 2. Hand, woher weiss ich nicht genau wahrscheinlich Tierschutz, weiblich kastriert. DSH Mix.

Der Hund soll am besten alles kennen und total lieb sein. gemacht wird nix extra. Hund ist seit 4 Tagen da und wurde gleich mal mit auf nen Kindergeburtstag geschleppt (meine hatte ich zum Glück nicht bei, das währe echt zu viel gewesen).

Der Hund wurde die ganze zeit. Nur angemault, weil der ja einfach in alle Zimmer ging. Die Kinder fingen dann an ihm am Geschirr durch die Gegend zu zerren, nach kurzer Zeit Sresshecheln, aber der Hund wirkte eher lethargisch, machte (noch) keine Anstalten zu Schnappen.

Wenn das so weiter geht weiß ich wo der nächste Vorfall in der Presse steht. Den letzten Hund hatte die Familie schon schön versaut, der biss ordentlich. dieser ist ja jetzt "nett".

Und ich denke genau so unbedarft gehen die meisten an den Familienhund.

Meine Hunde müssen sich im Notfall alles gefallen lassen, zumindest arbeite ich darauf hin (nein ich Teste es nicht aus). Denn ich habe eingesehen, dass ich es niemals nicht schaffe Hundeund Kinder 100% zu trennen oder zu kontrollieren.

Entweder der Hund lebt im Zwinger, das Kind ist ein ungewöhnlich Folgsames Exemplar oder Kind und Hund werden immer auch aufeinander Treffen ohne, dass man sofort schafft einzugreifen.

Daher sichere ich von allen Seiten, Kind bekommt eingetrichtert Hunde vernünftig zu behandeln, Hunde müssen sich im Notfall ne Menge gefallen lassen, bzw. Möchte ich dass sie dann gehen und allen voran versuche ich alles zu überwachen.

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