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Hundeforum Der Hund
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Rückfall Leinebeißen ...

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen ;)

Einige haben vil. mitbekommen das ich mit meiner Hündin einige Probleme habe und hatten seit wir bei einem Trainer waren - u.a. gehörte das "in die Leine beissen" dazu.

Das Problem haben wir wegbekommen, seit gestern macht sie es wider, wobei ich Anmerken muss das sie die letzen 4 Wochen nur an der Leine war wegen der Läufigkeit...

Das sieht wei folgt aus:

Wir gehen irgendwo entlang, Pepples wegen Leinenpflicht oder Verkehrsaufkommen an der Leine (ansonsten ist sie viel im Freilauf, hört gut und lässt sich zuverlässig abrufen - Ausnahme wenn uns Leute entgegen kommen, Fremdehunde oder wenn sie Läufig ist.)

Sie läuft brav mit, zieht nicht (nur wenn sie aufs Klo muss :Oo ) und dann plötzlich - ohne ersichtlichen Grund - fängt sie an in die Leine zu beissen. Es gibt dann von mir im gehen ein strenges "nein", was aber dann ignoriert wird und nur dazu führt das sie so heftig zu ziehen oder an mit hochhüpfen anfängt das ich es nicht ignorieren und weitergehen kann, sondern wirklich stehen bleiben muss. Hat sie die Leine dann nicht mehr in der Schnute fängt sie an mich anzubellen, ich versuche sie dann ins Sitz zu bekommen - auf Kommando hört sie in diesen Fällen allerdings eher schlecht, ich muss sie dann schon am Halsband nehmen, und das gefällt ihr ganz und gar nicht - und verlange das sitz, ich selber bleib dabei aber erstaunlich Ruhig und Bestimmt. Das macht sie dann relative zügig und sobald sie im Sitz ist lass ich sie los (nehme also sofort den Druck weg!), warte 3-5 sek. damit sie sich etwas berruhigt und laufe los mit dem Kommando "such" worauf sie am Boden schnüffelt (sinn des ganzen ist das sie durch diesen Einsatz der Nase den Stress abbauen kann) wenns dann doof läuft und ihr Pegel noch zu hoch ist probiert sie das ganze spektakel noch einmal.

Solche "Aktionen" dauern nicht mal ne Minute weil ich es eben gleich Unterbinde, wie schon gesagt, ignorieren allein bringt nix, entweder wirds zerren noch doller oder sie springt vor mir rum das ich aufpassen muss das ich nicht über sie drüber Falle.. ich muss quasi kurz "Druck & Stress" machen damit sie damit Aufhört....

Im Freilauf kein Thema, da ist sie der Feinste und Braveste Hund der Welt und macht jedes Kommando das ich ihr gebe - nur an der Leine ... tja :kaffee: da happerts wiedermal.

Sie ist ausgelastet, wir machen paar mal die Woche UO und Fährten, wir gehen Regelmäßig und genug Spazieren, Spielen zusammen... an dem kanns nicht liegen.. :???

Die einzige Erklärungen die mir für das Verhalten einfallen ist entweder das sie wirklich "nur" Spielen oder Austesten will, nach wie vor was schlechtes mir der Leine verknüpft, oder das sie Schmerzen hat und deshalb so Reagiert. Wobei das letztere am Freitag abgeklärt wird da wir einen Termin beim Tierarzt haben, ich fahr extra ne Stunde zum nächsten Spezialisten, weil sie ab und an nach dem Liegen die Lendenwirbelsäule krümmt und Lahmt, allerdings nie lange, meist ist das nach einem "Strecken" oder ein paar Schritten erledigt...

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Wir gehen irgendwo entlang, Pepples wegen Leinenpflicht oder Verkehrsaufkommen an der Leine (ansonsten ist sie viel im Freilauf, hört gut und lässt sich zuverlässig abrufen - Ausnahme wenn uns Leute entgegen kommen, Fremdehunde oder wenn sie Läufig ist.)

Gemeint damit ist nicht das sie dann nicht hört sondern das sie dann kurz an die Leine kommt bzw. wärend der Läufigkeit ausschließlich an der Leine läuft ;)

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Hallo!

Tja, warum sie das macht, ist für mich von hier nicht ersichtlich. Vielleicht kannst du hingehen und ihr das Material (Leine) "unschmackhaft" machen.

Als mein Rüde klein war, biss er immer dann in die Leine, wenn ihm langweilig war. Traf ich z. B. eine Bekannte und erhielt mich mit ihr, machte er sich an der Leine zu schaffen und schredderte sie, wenn ich nicht aufpasste.

Das ist zwar eine andere Ausgangssituation, weil kein Übersprung, aber bei ihm bin ich dann hingegangen und habe mir eine Leine aus Metall (Griff aus Leder und dann kamen Kettenglieder bis zum Karabinerhaken) gekauft.

Das Gefühl, da reinzubeißen, mochte er überhaupt nicht ;) und nach einiger Zeit konnte ich wieder auf eine "normale" Leine umsteigen.

Vielleicht wäre das noch ein Weg für euch, um Pepples diese Unart abzugewöhnen.

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Das warum ist für mich auch nicht genau ersichtlich wenn ich ehrlich bin, vil. überseh ich in dem "geschehen" aber auch was Entscheidendes.

Ne Leine Kaputt gemacht hat sie bissher nie, da ist sie "Vorsichtig" genug.

Das mit der Kettenleine ist mir vorhin auch eingefallen, kann ich ja am Freitag ggf. besorgen nach dem Tierarzt Termin, da in der nähe ist ein rießiger Mega-Zoo, die führen sowas bestimmt...

Absolut nervig diese "Angewohnheit" oder "Austesterei". Wenigstens bin ich schon geübt genug das ich mich nicht aus der Ruhe bringen lasse :zunge:

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Hilft Dir vermutlich gar nicht, aber meine macht das eigentlich immer, wenn sie denkt, ich hätte etwas übersehen, oder wäre falsch abgebogen.

Damit will sie mich darauf aufmerksam machen.

Sage ich dann, ist in Ordnung, ich habe es verstanden, ist alles vorbei.

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Hilft Dir vermutlich gar nicht, aber meine macht das eigentlich immer, wenn sie denkt, ich hätte etwas übersehen, oder wäre falsch abgebogen.

Damit will sie mich darauf aufmerksam machen.

Sage ich dann, ist in Ordnung, ich habe es verstanden, ist alles vorbei.

Hm.. das ist mal ein etwas anderer Ansatz aber sehr interessant.. Ausschließen würd ich auch sowas nicht... jetzt muss ich mal Nachdenken/Beobachten WO genau sie das immer macht ;D

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Gute Idee, denn dann weißt Du auch eher, wo Du ansetzen musst.

Weil grundlos wird sie das ja nicht machen.

Auch wenn ihr Grund für uns irrelevant ist. ;)

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Ausschließen tu ich eigentlich fast nix, vil. geb ich ich unbewusst nen Impuls dazu... nur um irgendwo Ansetzen zu können muss ich ja erstmal wissen wo die Ursache liegt...

Ich denke allerdings nicht das es an dem liegt das sie mich nicht ernst nimmt oder das es wegen "Dominanzproblemen" kommt, wäre das der Fall würd sie ja auch auf meine Komandos pfeiffen wenn sie im Freilauf ist.. :kaffee:

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Ich würde denken, irgendwas regt sie auf (z.B. die Erwartung dass jetzt was gaaaaanz tolles kommt, auch "positiver Stress ist letztendlich Stress ;) ) und reagiert sich auf diese Art und Weise ab.

Die Leine "unschmackhaft zu machen, würde in diesem Fall dann bedeuten, das Symptom zu "behandeln", wenn das der Grund sein könnte, würde ich eher versuchen, Ruhe reinzu bekommen, für Entspannung sorgen, Impulskontrolle aufbauen.....)

Skita macht es (die wenigen Male, die sie an der Leine läuft) auch gerne am Anfang des Spazierganges. Vor Aufregung.

Ich laß sie 2 - 3 mal zergeln und dann ist sie wieder entspannt und alles ist gut :)

Ein anderer Weg wäre vielleicht (bei Skita) immer erst dann los zu gehen, wenn sie ruhig ist, aber wir haben uns auf diesen Weg "geeinigt" :)

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Hat sie die Leine dann nicht mehr in der Schnute fängt sie an mich anzubellen, ich versuche sie dann ins Sitz zu bekommen - auf Kommando hört sie in diesen Fällen allerdings eher schlecht, ich muss sie dann schon am Halsband nehmen, und das gefällt ihr ganz und gar nicht - und verlange das sitz, ich selber bleib dabei aber erstaunlich Ruhig und Bestimmt. Das macht sie dann relative zügig und sobald sie im Sitz ist lass ich sie los

Meine Idee wäre, statt Druck&Stress als Reaktion auf ihr Verhalten gleich und ohne Umwege für Entspannung und Stressabau zu sorgen.

Wie sowas genau aussieht, kommt auf den Hund an -und auf dich :)

Andererseits wäre es schon gut zu wissen, warum sie das tut. Denk nochmal über die Situationen nach oder beobachte es mal aufmerksamer.

Frustabbau, zB weil sie zu einem Hund nicht hin darf?

Übersprungshandlung wegen irgendwelcher inneren Konflikte?

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