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Hundeforum Der Hund
Locke

Interessanter Artikel über "Hundeflüsterer"

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Originalbeitrag

Huhu,

Originalbeitrag

Die dünne Leine,hinter den Ohren,kann garnicht auf den Kehlkopf drücken.

Wieso? Meines Wissens sitzt der Kehlkopf sehr wohl an einer Stelle, welche bei einer dünnen Leine hinter den Ohren gequetscht wird. Sollte ich falsch liegen klärt mich bitte auf :)

Meiner Meinung nach wurde der Artikel nicht geschrieben, damit sich die Autorin auf eine höhere Stufe stellen kann und mit dem Finger auf TV-Hundetrainer zeigen kann, sondern vielmehr um aufzuklären, dass eben nicht alles was die TV Helden fabrizieren toll ist. Das nicht alles Gold ist was glänzt. Einerseits gelingt ihr das auch, andererseits verallgemeinert sie m.M.n. zu viel.

Die Autorin spricht sich nicht dagegen aus dem Hund Grenzen aufzuzeigen, sondern auf die Methode der Grenzensetzung kommt es ihr an. Nur weil sie sich gegen Würgen ausspricht, heißt das doch nicht automatisch, dass sie nur Wattepads wirft. Zwischen schwarz und weiß gibt es noch ganz viele Graustufen.

zustimm!!!

Ich weiss nicht wo andere Hunde ihren Kehlkopf haben meinen Hunden würde man mit einer Leine an der Stelle auf den Kehlkopf drücken .

lg BJ

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Interessanter Artikel, habe das Video von der Clara aber nicht gesehen.

Ich finde, es ist generell nicht immer einfach den Mittelweg zu finden. Ich bin auch ein verfechter der pos. Bestärkung etc., aber je nach Hund reicht das nicht immer.

Unsere Bearded Hündin wäre viel zu sensibel für grobe Methoden gewesen, da sind schon beim Nein die Ohren runtergeklappt.

Bei meinem Terriermix muss ich bis heute immer mal ne Ansage machen und das hat unsere Bindung bisher eher aufgebaut, als beschädigt, weil er einfach klare Grenzen braucht.

Rasseldose und Wasser sind bei mir aber eher mal ein Mittel, als dieses (dämliche) Zwicken von Hunden in die Nieren... Tut mir leid, dass wirkt auf mich eher hilflos, als professionell. Einen Hund nen Strick um die Gurgel zu hängen, finde ich auch nicht gerade die feine Art..

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Ich will es mal so formulieren: Ein bißchen nachdenken darf ein Zuschauer schon. Und selbst wenn nicht - das Interesse an Hundeerziehung ist deutlich höher als vor ein paar Jahren würde ich meinen. Wenn nur bei dem einen oder anderen was Ordentliches an Hundeerziehung dabei rauskommr (und sei es "nur" der Impuls z.b. eine Hundeschule aufzusuchen), dann ist das doch ok.

Klar, Kollateralschäden gibt es - leider. :(

Im Pferdebereich gibt es diese Flüsterei ja schon länger - da dachte auch so manch eine/r, daß join up reichen um mit dem Pferd klar zu kommen. Am A*sch die Geige... :D

Fazit: Es gibt Schlimmeres als diese Hundeflüsterei im Fernsehen.

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Dann tastet doch bitte mal,wo der Kehlkopf bei Euren Hunden ist.

Ein normal umgelegtes Halsband drückt nämlich genau auf den Kehlkopf,aber nicht eine dünne Leine unmittelbar hinter den Ohren.

Natürlich kann ich auch damit einem Hund die Luft nehmen und sollte auch nur in Ausnahmefällen gemacht werden.

Die Autorin spricht sich nicht nur gegen Würgen,Klapperbüchsen ect. aus,sondern unterstellt auch den Hundetrainern im TV,das durch Zischlaute,anstupsen,Klapperbüchsen ect.der "WILLEN" des Hundes gebrochen wird und der Hund körperliche Schmerzen erleidet.

Das im TV vieles Zuschauergerecht zugeschnitten wird,weiss wohl Jeder.Es geht mir auch nur um die Meinung der Autorin.

Wissenschaftliche Erkenntnisse und Untersuchungen sind heut zu Tage die Begründung für Alles.

Wissenschaftliche Tests laufen aber nicht unter normalen Alltagsbedingungen ab und erfassen nur einen ausgewählten Teil von Hunden.

Gerade in der heutigen Zeit,wo ein umgänglicher und sozialverträglicher Hund ein muss ist,kann ich nicht die Fehler,die ein HH macht durch schönreden bagatellisieren.

Die Art und Weise,wie heute mit den Hunden umgegangen wird,entfernt sich immer mehr von der Realität.

Die HH rennen von Hundeschule zu Hundeschule,die freuts,weil der Hund nach einem Jahr immer noch nicht leinenführig ist und sich nicht abrufen lässt,oder sein Spieli freiwillig abgibt.Dafür kann der Hund aber schon sitz und platz und wurde tierschutzgerecht erzogen,aber nicht hundgerecht.

Wo liegt da der Sinn drin.Übrigens gibt es für den Hund keine Grautöne,ein Hund kennt nur schwarz oder weiss,das heisst entweder oder und keine Kompromisse.Die Kompromisse kann ich mit ihm später schliessen,wenn das Fundament stimmt.

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Der Kehlkopf eines Hundes ist hier rot markiert: [/url]

Legt man nun eine dünne Leine direkt hinter die Ohren und zieht daran nach oben, sie sieht man, wie die Leine auf den Kehlkopf drückt. Zu sehen hier:

Durch Zischlaute erleidet kein Hund körperliche Schmerzen. Die Autorin unterstellt dies auch nicht, sie erklärt wie der Schmerz durch das Rucken an der Leine auf den Zischlaut konditioniert wird. Der Hund lernt dabei, dass das Zischen den Schmerz ankündigt und reagiert entsprechend.

Wie müsste sie denn deiner Meinung nach aussehen?

Schließt eine tierschutzgerechte Erziehung einen hundegerechten Umgang etwa aus?

Zu den Hundeschulen: Das passiert, wenn besagte HH nicht selbstkritisch ihr Handeln und das des Hundetrainers hinterfragen. Das ist aber nicht die Schuld irgendwelcher wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Erzieht der Hund sich selbst oder ist dies Job des Menschen? Ein Mensch kann sich auf das Individuum Hund einlassen und die für beide bestmögliche Methode heraussuchen. Weiter oben wurde es schon von irgendjemanden geschrieben, dass die eine Erziehungsmethode bei einem Hund klappt und beim Nächsten schon wieder zu viel oder zu lasch ist. Das ist mit den Graustufen gemeint. Man kann nicht alle Hunde nach Schema F erziehen.

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Originalbeitrag

Dann tastet doch bitte mal,wo der Kehlkopf bei Euren Hunden ist.

Ein normal umgelegtes Halsband drückt nämlich genau auf den Kehlkopf,aber nicht eine dünne Leine unmittelbar hinter den Ohren.

anatomisch nicht korrekt, der Kehlkopf liegt GENAU hinterm Unterkiefer ("Kinn"), ein normal umgelegtes Halsband drückt auf die Luftröhre (bzw auf die darüber liegenden Muskeln)

Natürlich kann ich auch damit einem Hund die Luft nehmen und sollte auch nur in Ausnahmefällen gemacht werden.

Die Autorin spricht sich nicht nur gegen Würgen,Klapperbüchsen ect. aus,sondern unterstellt auch den Hundetrainern im TV,das durch Zischlaute,anstupsen,Klapperbüchsen ect.der "WILLEN" des Hundes gebrochen wird und der Hund körperliche Schmerzen erleidet.

Ich denke, ein (nicht real schmerzhaftes) unterstreichen einer Ansage schadet NICHT grundsätzlich! Abhängig natürlich von der Sensibilität und des Nervenkostüms des jeweiligen Hundes

Die HH rennen von Hundeschule zu Hundeschule,die freuts,weil der Hund nach einem Jahr immer noch nicht leinenführig ist und sich nicht abrufen lässt,oder sein Spieli freiwillig abgibt.Dafür kann der Hund aber schon sitz und platz und wurde tierschutzgerecht erzogen,aber nicht hundgerecht.

Es gibt auch andere Hundeschulen, nämlich solche, wo Hund und Mensch Spaß miteinanderhaben und LERNEN. :)

Wo liegt da der Sinn drin.Übrigens gibt es für den Hund keine Grautöne,ein Hund kennt nur schwarz oder weiss,das heisst entweder oder und keine Kompromisse.Die Kompromisse kann ich mit ihm später schliessen,wenn das Fundament stimmt.

Echt?

Naja, ich kann nur von meinen reden, aber die kennen Kompromisse und wissen, dass mal Dinge verboten sind, die sonst erlaubt waren und umgekehrt.... :) Sie haben ein hübsch farbiges Leben :)

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Gähn , wieder ein Artikel der vor emotionalem Gefasel trieft, keine Argumente oder Fakten liefert und eine Ideologie propagiert. Kennen wir doch alles schon.

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Aber es gibt so "Nicht-wisser" die es spannend finden (wie mich) ,damit muss man wohl leben auch wenn man es uniterresant findet .

Meine Hunde sind im übrigen weder schwarz noch weiss erzogen ,trotzdem ist alles gut.

lg BJ

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Nun ,

sämtliche Hunde -Flüsterer / -Versteher / - Whisperer und

Schießmichtot - Was-sonst-noch ....hauen in jene Lücke ,

welche sich Ihnen nach den Regeln der freien Marktwirtschaft öffnet .

Statt sich über Menschen aufzuregen , welche damit leben können

das Geld nunmal nicht stinkt , kann ein JEDER mal schauen

wo und inwieweit er Bestandteil der o.g. Lücke ist..... :kaffee:

Beispiel : Einschaltquoten ;)

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Guter Artikel, der meinen Nerv trifft.

Die Fans gewisser "Hundeflüsterer" werden sich davon leider kaum umstimmen lassen, fürchte ich. Schnelle Methoden mit schnellem Erfolg und ohne Berücksichtigung moderner Lerntheorien verkaufen sich bei manch einem Hundeführer gut. Da spielt es dann auch keine Rolle ob der Hund anschließend lediglich Meideverhalten zeigt - Hauptsache, er funktioniert jetzt.

Für alle die sich für optimale Lernprozesse interessieren, empfehle ich das Buch

"Die Welt in seinem Kopf - über das Lernverhalten von Hunden" von Dorothée Schneider.

Ps. und ich kann übrigens, wenn nötig, auch SEHR deutliche Ansagen an meine Hunde machen.

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