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Hundeforum Der Hund
Jua

Nach Kastration scheinträchtig

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Hallo zusammen,

bin relativ neu hier, möchte mich aber einfach erkundigen, wie so eure Erfahrungen

zu meinem Problem sind.

Ich habe eine 2,5 Jahre alte Hündin ( Bernersennenmischling).

28,5 kg schwer und ca 55cm Schulterhöhe.

Sie war im letzten November das 3. mal läufig. Letzte Woche Di. wurde sie kastriert.

Bei der OP stellte sich raus das die Gebärmutter defomiert war und stark vergrößert,

sowie Zysten und eine leichte Entzündung vorlag.

Also kamen die Eierstöcke und die Gebärmutter raus.

Sie bekam 4 Tage Antibiotika und Schmerzmittel.

Ich stellte fest das die Zitzen angeschwollen war und ging erneut zum Tierarzt.

Er gab ihr eine Hormonspritze und stellte beim abdrücken einer Zitze fest, das

Milch rauskommt.

Er gab mir " Contralac2mg" mit das aber Nebenwirkungen hat.

Sie versucht sich immer ein Nest zu bauen, kratzt auf jedem Teppich und zieht sich gerne zurück.

Spielzeug wurde entfernt, Futter um ein Drittel gekürzt.

Desweiteren laufe ich mehr mit ihr und verwöhne sie nicht insbesondere verhätscheln.

Habe im Forum gelesen das "Retterspitz" Umschläge gut sind.

desweiteren habe ich mir heute " Pulsatilla D6" geholt um die Laktion zu verringern.

Kann ich das Contralac einfach absetzen?

Wie oft soll ich die Umschläge mit " Retterspitz" anwenden?

Wer hat da Erfahrung denn es ist schon komisch das mein Hund scheinbar scheinträchtig kastriert wurde und der Tierarzt nix gesagt hat??????.. :???

Danke für eure Hilfe im voraus

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Alle Hündinnen werden ca. 60 Tage nach der Läufigkeit scheinträchtig. Die Kastration ändert daran für dieses Mal auch nichts...die Hormone sind ja noch vorhanden.

Spielzeug wegräumen, viel ablenken und durchhalten. Das geht von selbst wieder vorbei. Alle medizinischen Fragen am sichersten an den TA.

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danke mal, was denkst du/ihr wie lange das noch dauert?? :kaffee:

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Dein Hund wurde eindeutug zum falschen Zeitpunkt kastriert. Normalerweise macht man den Eingriff zwischen 2 Läufigkeiten.

Ich würde ihr das Contralac so geben, wie der Tierarzt es verordnet hat. Wenn du es absetzen möchtest, solltest du das mit deinem Tierarzt besprechen.

Solltest du homöopathische Mittel geben wollen, würde ich das mit einem THP absprechen und den Hund dort vorstellen, damit man die Mittel auf den Hund abstimmen kann. Einfach mal so etwas geben nur weil du es irgendwo gelesen hast, davon rate ich ab.

Alles Gute.

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Ich denke anders und finde das auch nicht als normal. Ich würde den Hund durch einen zweiten Tierarzt untersuchen lassen.

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ok ich habe das nicht irgendwo gelesen, sondern auch hier im Forum und bei vielen anderen.

Da Contralac Nebenwirkungen, wie Unruhe und winseln hat, wollte ich halt fragen was ihr für Erfahrungen habt.

Und ich bat den Tierarzt sie untersuchen, was ja eigentlich vor einer OP normal ist, er aber sofort mit der Narkose begann.

Deshalb schreibe ich hier um weitere Erfahrungen zu sammeln.

Sie ist nicht meine Jua so wie ich sie kenne und wünsche mir das sie wieder die "Alte wird.

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Originalbeitrag

ok ich habe das nicht irgendwo gelesen, sondern auch hier im Forum und bei vielen anderen.

Das zählt für mich zu, irgendwo. ;)

Wenn du sicher gehen willst, dann such dir einen guten THP, da wird dir geholfen. Hier kann dir niemand wirklich helfen, da wir deinen Hund gar nicht kennen.

Da du mit deiner Hündin ja eh nochmal zum Tierarzt musst, frag ihn alles was du wissen möchtest.

Solltest du deinem Tierarzt nicht mehr vertrauen, dann geh mit deinem Hund nochmal zu einem anderen.

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Fuer mich hoert sich das so an, als ob sie innerhalb der Scheintraechtigkeit kastriert wurde ( was ein Tierarzt so nur in lebensgefaehrlichen Ausnahmefaellen machen sollte :kaffee: )

Dadurch, dass ihr jetzt die weiblichen Geschlechtsorgane fehlen, der Hormonspiegel aber trotzdem noch eine Weile stabil bleibt bis die Reste sich abgebaut haben tanzt ihr Koerper und ihre Psyche Tango.

Ich hab mit Contralac keine Erfahrung, aber wenn bei meiner Huendin dadurch eine Verschlechterung egal ob koerperlich oder psychisch so extrem auftritt hing ich am naechsten Telefon und wuerd den behandelnden Tierarzt um Rat fragen. :)

Mit seiner RUECKSPRACHE auch absetzen, weil der Koerper eh schon im Hormonchaos ist und man meiner Meinung nach nicht weiter reinpfuschen sollte.

Es laeuft jetzt wie es laeuft und es wird nachlassen, wenn sich alles eingependelt hat und die Resthormone abgebaut sind.

Wie lange das dauert weiss die Natur ;)

Den THP wuerd ich auf jeden Fall dazu nehmen, weil es dort sicher Hilfe gibt, die deine Huendin entlasten kann.

Wenn du dem Tierarzt nicht mehr vertraust hol dir andere Meinungen ein.

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Achja, noch was.

Rechne dir aus, wann sie normalerweise das nächste Mal wieder läufig geworden wäre, wenn du sie nicht kastriert lassen hättest. Denn da werden Rüden, manchmal auch die Hündinnen, sie sehr interessant finden.

Also wunder dich nicht.

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Originalbeitrag

Bei der OP stellte sich raus das die Gebärmutter defomiert war und stark vergrößert,

sowie Zysten und eine leichte Entzündung vorlag.

Ich geh mal davon aus, das das eher "Zufallsbefunde" waren und dem Tierarzt nicht vorher bakannt.

Gab es im Vorfeld einen triftigen Grund für die OP? Das ist kein Angriff! Nur wirkliches Intresse.

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