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Hundeforum Der Hund
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Wie Regeln konsequent durchsetzen???

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Hallo an alle :)

Seit knapp 3 Wochen sind wir um ein Familienmitglied reicher und arbeiten ständig an der Erziehung. Unsere Kleine ist jetzt 11 Wochen und ein ziemlicher Wildfang.

Wenn sie nicht gerade zu aufgedreht ist und Ruhe im Haus herrscht, befolgt sie so ziemlich die bisher aufgstellten Regeln bzw. Kommandos. Also zum Bsp. Hier, Sitz und Nein. Zu viel möchte ich am Anfang nicht machen sie soll sich erst mal eingewöhnen.

Jedenfalls klappt es in der Wohnung immer recht gut. Sind wir aber draußen hört sie zu 50% nicht. Sprich wenn die Ablenkung zu groß ist, wird bei einem "Hier" nur mal kurz hergeschielt und dann weiter am Grasbüschel oder Dreckberg gekaut.

Oder wenn sie an der Leine (kann hier leider nicht ohne laufen) zieht und ich stehen bleibe geht es 2-3 mal gut und sie lässt locker beim 4. Mal setzt sie sich einfach hin und geht keinen Meter vor oder beißt in die Leine und fängt an zu bellen.

Überall liest man, man soll konsequent erziehen. Wie mache ich das in dem Fall? Wenn ich sie 2 Mal rufe und sie kommt nicht, nehme ich sie einfach aus der Situation ein paar Meter weiter und setze sie wieder ab, dass sie merkt sie hat ihren Willen nicht bekommen?

Ich fühle mich teilweise wirklich überfordert wenn ich lese, ja einfach konsequent weitergehen - wie, wenn der Hund sitzen bleibt und sich kein Stück bewegt? Oder wenn sie stundenlang (ok ist übertrieben) am Gras rupft und auf kein rufen reagiert :???:???

Habt ihr vielleicht Tipps für mich wie ich etwas konsequent durchsetze, wenn der Hund nicht mitspielt? Die einzige Lösung für mich momentan ist, den Hund aus der Situation rausnehmen und nach ein paar Meter wieder absetzen.

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Hallo,

mach Dich locker und geniesse die Zeit mit Deinem Hundebaby.

Die Erziehung kannst Du getrost hintenan stellen.

Die Kleine ist gerade mal 11 Wochen auf der Welt. Es ist für sie wichtig, dass sie alles erkundet, die verschiedenen Dinge, wie Grasbüschel, Erde, Wasser usw. kennenlernt.

Dafür zerpflückt sie alles. Hunde erkunden die Welt mit den Zähnen.

Sie braucht noch kein Sitz und Hier zu kennen.

Du solltest erstmal eine gute Bindung aufbauen. Welpen kommen eigentlich immer von alleine, wenn sie eine gute Bindung haben.

Du ersetzt nun ihre Hundemutter, alleine darum wird sie darauf achten, Dich nicht zu verlieren. Sie würde in dem Alter ohne Bezugsperson nicht überleben.

Das Wichtigste in dem Alter ist viel Körperkontakt, viel Spiel und Spaß, die Stubenreinheit lernen, die Welt erkunden und ein paar wenige Grenzen setzen im Zusammenleben.

Oder wenn sie an der Leine (kann hier leider nicht ohne laufen) zieht und ich stehen bleibe geht es 2-3 mal gut und sie lässt locker beim 4. Mal setzt sie sich einfach hin und geht keinen Meter vor oder beißt in die Leine und fängt an zu bellen.

Ein Welpe wird ohne Leine und Halsband geboren. Natürlich findet sie es komisch, daran festgebunden zu sein und in ihrer Bewegung eingeschränkt zu werden.

Ich würde noch keine großen Spaziergänge an der Leine machen.

Gehe lieber mit ihr auf eine Wiese, einen Feldweg und lass sie ohne Leine flitzen und die Welt erkunden.

Da kannst Du Dir prima den Folgetrieb zunutze machen.

Habt ihr vielleicht Tipps für mich wie ich etwas konsequent durchsetze, wenn der Hund nicht mitspielt? Die einzige Lösung für mich momentan ist, den Hund aus der Situation rausnehmen und nach ein paar Meter wieder absetzen.

Das ist ein Baby, da musst Du Dich nicht konsequent durchsetzen, bei Dingen, für die sie noch viel zu jung ist.

Hab einfach Spaß mit ihr. Wie gesagt, eine gute Bindung ist jetzt das Wichtigste und vereinfacht die Erziehung später ungemein.

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Also den Rückruf würde ich schon von Anfang an üben. Aber das Hundekind nur dann rufen, wenn es eh gerade zu dir schaut oder schon in deine Richtung läuft. Dann: Rufen und loooben, dass sie so toll gekommen ist :)

Alles andere sehe ich wie Bubuka: Sitz, Platz, Handstand und Radschlag (ok, das ist nun übertrieben *grins) hat Zeit und ist nicht so wichtig.

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Ach so, zum Thema Konsequenz: Wenn du jeden Tag spìelerisch mit dem Hund übst, ist das konsequent. Ich habe das immer in die Spaziergänge eingebaut und auch nicht zu oft gerufen.

Du schaffst das :)

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Sehe ich anders. Erziehung beginnt sofort mit dem Einzug.

Verlange aber noch nicht zuviel von dem Zwerg. Und bedenke, dass

sie sich noch gar nicht lange auf irgendwas konzentrieren kann. Wenn

du merkst, dass sie abgelenkt ist, dann rufe gar nicht erst. Tu das nur

wenn du sicher bist, dass sie auch kommen kann.

Wenn sie sich hinsetzt kannst du versuche sie weiter zu locken, gehe dazu

in die hocke, dann wirkst du freundlicher.

Vergiss nicht zu loben wenn sie etwas gut gemacht hat. Und lass es dann

gut sein.

Du wirst sehen, dass sie dich oft anschaut. Das solltest du auf jeden Fall

loben, sie soll gleich wissen, dass sich das lohnt.

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Ja, hatte ich auch geschrieben: Rückruf von Anfang an.

Vieles ergibt sich auch schon im Alltag. Z.B. das "Nein" (oder welches Wort du auch immer nimmst, wenn Hund etwas nicht tun soll). Das ist später für alle möglichen Situationen einsetzbar, wenn Hund etwas nicht tun soll.

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das mit der Erziehung seh ich ähnlich wie Sabine. Erziehung beginnt mit den Hausregeln und die stehen mit Einzug des Hundes. Auch Welpen brauchen klare Strukturen und nicht heute die und morgen eine andere Regel..

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Die Erziehung beginnt mit der Geburt des Welpen....und es ist Wissenschaftlich belegt das zwischen der Woche 4 und 12 die wichtigen Grundsteine der Erziehung gelegt werden sollen.

Was nun Erziehung heißt muss jeder Hundhalter für sich selbst festlegen.

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Also den Rückruf würde ich schon von Anfang an üben. Aber das Hundekind nur dann rufen, wenn es eh gerade zu dir schaut oder schon in deine Richtung läuft. Dann: Rufen und loooben, dass sie so toll gekommen ist :)

.

Ich habe in 40 Jahren noch nie den Rückruf geübt, weder mit Welpen, noch mit erwachsenen Hunden. Hunde kommen auch einfach so, wenn sie eine gute Bindung haben.

Gerade bei Welpen ist das so einfach. Meine kleinen Stöpsel haben im Garten immer ihr Spiel unterbrochen, wenn ich aufgetaucht bin. Einmal, weil man mehrmals am Tag mit der Futterschüssel kommt, weil der Mensch irgendwann statt der Mutterhündin Bezugsperson ist, weil Welpen neugierig sind und sich über jede neue Ablenkung freuen, weil sie Geborgenheit brauchen, um zu überleben.

Meine Welpen sind von klein auf an gekommen, bevor sie ihre Namen kannten. Einfach pfeifen, Hundis rufen, in die Hände klatschen und die ganze Meute ist angeflitzt gekommen.

Natürlich habe ich sie dann auch mal geknuddelt und mit ihnen gespielt, weil es Spaß macht, aber nicht, um den Rückruf zu trainieren.

Beziehung ist Spiel, Spaß und Freude.

Erziehung ist müselig und meistens langwierig.

Das ist der Unterschied.

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Hallo,

mach Dich locker und geniesse die Zeit mit Deinem Hundebaby.

Die Erziehung kannst Du getrost hintenan stellen.

Die Kleine ist gerade mal 11 Wochen auf der Welt. Es ist für sie wichtig, dass sie alles erkundet, die verschiedenen Dinge, wie Grasbüschel, Erde, Wasser usw. kennenlernt.

Dafür zerpflückt sie alles. Hunde erkunden die Welt mit den Zähnen.

Sie braucht noch kein Sitz und Hier zu kennen.

Du solltest erstmal eine gute Bindung aufbauen. Welpen kommen eigentlich immer von alleine, wenn sie eine gute Bindung haben.

Wenn ich solche Ratschläge lese weiß ich nun warum soviele Hundbesitzer mit ihren Wauzies Probleme haben!!!

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