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Hundeforum Der Hund
Simone0105

Welpe hatte Würmer, Blasenentzündung, jetzt Giardien

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Liebe Foris,

ich habe mich heute hier angemeldet, da ich Rat suche.

Meine Mischlingshündin Trixi ist 4 Monate alt, und wohnt seit dem 25.11.13

bei mir.

Da war schon einiges. Vor 18 Tagen wurden im Kot Giardien und Salmonellen

fest gestellt. Sie bekam darauf hin 12 Tage Metrodinazol.

Der Kot war gut. Am Dienstag dann, war er breiig bis dünn und orangefarbig.

Die TÄ sagte nochmal 3 Tage sammeln. Habe ich gemacht und heute abgegeben und nochmal das Kotprofil 6 in Auftrag gegeben. Es wird ins Labor gegeben.

Vorhin habe ich im Netz gelesen, von Laboklin, erst 4 Wochen nach Beendigung

der Medikamente erneut testen, da bis zu 4 Wochen nach der Behandlung noch

abgestorbene Teile der Giardien abgehen, und es zu einem falsch positiven Ergebnis kommt. Nun sind ja erst 4 Tage rum. Und wenn das Ergebnis am Montag positiv ist, soll ich weiter behandeln. Was stimmt denn jetzt.?

Ich kann doch die kleine Hündin mit Chemie vollpumpen, zumal sie schon

30 cm lange Spulwürmer hatte, trotz 3-maliger Entwurmung von da wo sie

her kommt. Sie hatte eine Blasenentzündung, auch wieder AB: Wobei die TÄ

jetzt davon ausgeht, das die Würmer das Blasenproblem mit verursachten.

Von Beginn an verträgt sie bis auf wenige Male nur Schonkost.

Sie bekommt von mir auch Kräuterbuttermilch. Ich habe hier auch was zur Darmsanierung, soll ich aber nicht geben, bis ausgeschlossen ist,

das das Giardien sind.

Habt ihr Erfahrung, könnt mir was raten, vor allen Dingen, frage ich mich,

ob ich weiter behandeln soll, wenn am Montag das Ergebnis positiv ist.

Es könnt auch falsch positiv sein.

Entschuldigt das es so lange ist. Und danke fürs lesen.

Grüße

von Simone und Trixi

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Bei der Vorschau sah das anders aus. Die Sätze gehen zum Teil viel

zu weit hinten raus.

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Ich keinen Rat, drücke aber die Daumen für eine gute Besserung und wollte Dir sagen, dass Deine Formatierung vollkommen i.O. ist.

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Ganz wichtig: nicht "rumdoktorn" ohne den Tierarzt… Aber ich denke, das versteht sich von selbst.

Eventuell ziehst du einen zweiten Tierarzt zu Rate, solltest du am aktuellen zweifeln.

Würmer und Co haben einen gewissen Lebenszyklus: Eiablage, schlüpfen, vergnügen, wieder Eier legen.

Es kann wohl sein, dass du erst einen positiven Bescheid bekommst, dass alles weg ist, weil alle lebenden Mieter abgetötet wurden. Und dann kommt ein Rückschlag, weil die Eier nicht abgetötet wurden und nun geschlüpft sind.

Das sind vermutlich diese 4 Wochen-Vorgabe vom Labor.

An die anderen, die da mehr Erfahrung haben als ich: Bitte korrigiert mich, wenn ich Blödsinn schreibe…

Ich fürchte, du wirst weiter mit der chemischen Keule drauf hauen müssen.

Es ist ja "nur" für eine begrenzte Zeit.

Gib deim Hündchen so lange die Schonkost bis ihr da durch seid. Damit der Körper sich nicht noch mit einer weiteren Baustelle "rumärgern" muss.

Frag' am Besten den TA, womit du die Behandlung/Heilung unterstützen kannst.

Ob nun mit Buttermilch oder Joghurt, ...

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Hey Simone,

bin auch aus Nähe Frankfurt und WILLKOMMEN hier erst mal ;-)

Zu Deinen Fragen hätte ich erst auch vorab welche:

wo hast Du den Hund denn her?

war der Stuhlgang ok zu Anfang? Giardien kann sich jeder Hund JEDERZEIT überall einfangen, kann sie also auch bei Dir bekommen haben.

Grad geschwächte Tiere schreien da leider gern mal "hier" ;-(

Dann würde ich derzeit keine Buttermilch geben. Etliche Hunde vertragen so was überhaupt nicht! Auch daher können Verdauungsprobleme herrühren.

Schonkost wäre wichtig.

Wobei natürlich auch alles, was Du fütterst (auch Medikamente) die Stuhlfarbe verändern kann ....

Deine Kleine dürfte auch voll in der Zahnung stehen, da ist alles ziemlich "durcheinander" und auch dies käme als "Ursache" mit in Frage.

Wie gut ist denn Dein TA? Sprich doch lieber noch gründlich mit ihm ... Das oben sind jetzt nur Ideen, ehe gleich wieder mit "scharfen Geschützen" geschossen wird.

vlg und knuddel Deine kleine Hübsche!

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Danke für eure Antworten.

Nicht falsch verstehen, ich würde nie einfach rum doktern.

Ich bin halt unsicher, wenn am Montag das Ergebnis positiv ist,

das es trotzdem negativ ist, weil es die toten Giardien sind.

Dieses Mittel zerschlägt die ganze Darmflora.

Zumindest waren bei der letzten Kotuntersuchung keine Eier und

Würmer mehr nachweisbar. Wir haben nochmal die grosse gemacht,

und hoffe das zumindest keine Würmer- oder Eier da sind.

Und ich bete auch, das die Giardien negativ sind. Und nicht positiv und es

sind gar keine mehr da. Ich teste natürlich in 2-3 Wochen nochmal.

Ich will dann auch diese Untersuchung im Kot auf die Bauchspeicheldrüse

haben.

Trixi war unter dem Medikament matt und hat nur geschlafen.

Sie kommt von einen kleinen Bauernhof in Thüringen. Aber es wurde ordentlich

gemacht. Sie hat ein Welpenpass, ist gechipt, Kot wurde kurz vor der Abgabe

untersucht. Stellt es da drin, unterschrieben vom Tierarzt mit Stempel. Ich hoffe, das

es stimmt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, das ein deutscher Tierarzt unwahre

Angaben macht.

Ich muss ehrlich gestehen, in einem anderen Forum hat man auf mich drauf geschlagen ,weil ich Chemie gegeben habe. Sowas würde man mit Kräuterbuttermilch lösen. Sogar eine THP hier ein Ort weiter hat mir geschrieben,

man kann das auch Chemie lösen.

Die TÄ ist gut und sehr gut besucht.

Aber mal schauen, vielleicht gibt es auch noch ein besseren TA.

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Also am ersten Abend war der Kot noch normal.

Ab dem 2. nicht mehr. Und er war die ganzen 9 Wochen jetzt,

bis vielleicht auf 1 Woche immer breiig. Ausser in der Behandlung

mit Metronidazol. Da war er zu 80% vom Aussehen her gut.

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Huhu,

bin ebenfalls aus FFM und angehende THP, und ich sage, Giardien kriegt man nicht mit einer Wattebauchmethode los, dafür sind sie zu hartnäckig, zu überlebensfähig etc ;)

Aber man muss sagen, dass es mittlerweile viele Giardienstämme gibt, die Resistenzen gegen Metronidazol und Panacur entwickelt haben...habe hier gerade 4 Frettchen und einen Welpen als Patienten mit genau dem Problem.

Da hilft meist nur noch eine Medikamentenaklternative (will nur keine Werbung hier machen)

Andererseits muss man während der Behandlung auch auf extreme Hygiene achten, alles am besten auskochen bzw mit Dampfreiniger behandeln, Giardien sterben nicht von normalen Desinfektionsmitteln, nachgewiesen wurde es zb bei Disifin Animal, welches ich auch selbst nutze.

Zudem ist es eine Zoonose, dh auch auf Menschen übertragbar.

Du musst dem Hündchen nach jedem Geschäfft den Hintern putzen, den Kot wegräumen, am besten für einen Zeitraum einen neuen Gassiweg benutzen, auf Tagungen wird sogar empfohlen, den befallenen Hund regelmäßig zu baden, weil Giardien einfach überall sitzen können und 10 Zysten zur Neuinfektion reichen...da muss ein hartes Programm durchgezogen werden, sonst bringt leider die beste Behandlung nix.

Bei weiteren Fragen, schick ich dir gern mal meine Mail per PN

LG :winken:

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Kn mich INU nur anschliessen. Und vergiss das mit der Buttermilch. Das belastet zuviel.

Gib in der nächsten Zeit etwas Schonkost. Entweder ein fertiges Diätfutter oder gut abgekochten Reis mit gekochtem Huhn. Etwas Salz dazu und auch etwas Salz ins Trinkwasser. Trinkwasser die erste Zeit nur abgekocht.

Die Umgebung peinlich sauber halten. Decken usw. Kochen. Zum Wohle der anderen HH nicht überall spazieren gehen. Falls dem Zwerg Energieträger fehlen kannst du mit z.B. Calopet o.ä. bei helfen.

Achtung: Giardien übertragen sich auch auf Menschen.

Wenn der Hund weiter Durchfall hat, kannst du auch den Hintern mit EM ( Effektive Mikroorganismen ) abwaschen. Das sterilisiert und fördert Wundheilung. Damit kannst du auch Decken usw. behandeln. Bekommt man eigentlich über jeden Reitstall für kleines Geld.

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Danke für die Antwort.

Also baden möchte ich sie ungern. Da kalt draussen und das Immunsystem

sicher schon ziemlich runtergefahren ist.

Mit dem was jetzt alles war.

Ich bin mal gespannt, was am Montag rauskommt. Meine TÄ meinte

mit 12 Metronidazol hat sie sie immer weggebracht.

Da bei Panacur meist nichts weg war. Vorgegeben sind ja 5-7 Tage.

Bei hartnäckigen Fällen 10.

Deshalb gleich 12. Nur, bin ich jetzt wieder an dem Punkt. Ein positives

Ergebnis, gerade mal 4 Tage nach Beendigung der Behandlung, ist

laut einem Labor gegeben, obwohl die Viecher tot sind. Ich kann doch

nicht wieder diese Hämmer geben, wenn es ein falsch positives Ergebnis

ist.

Die wollten sogar während der Behandlung Kot ins Labor geben. Das ist ja

eigentlich völlig daneben, denn die werden tot ausgeschieden.

Überall steht, frühstens nach 2-3Wochen testen. Aber das müsste ja ein Tierarzt

auch wissen.

Im Grunde bringt mir diese Testung gar nix. Auch wenn es positiv ist.

Ja, gerne Du kannst mir Deine Mailadresse mal geben.

Liebe Grüße

Simone und Trixi

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