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Hundeforum Der Hund
himbeerdadi

Hund an Baby gewöhnen, wie?

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Meine Frage geht an diejenigen die nach dem Hund ein Baby bekommen haben.

In 4 Wochen bekommen wir unsere erste Tochter und ich hätte gerne ein paar Tipps wie ich meinen Wauzi am besten an die Kleine gewöhne.

Ich mache mir ein bisschen Sorgen, weil meine Aussiehündin schon etwas eifersüchtig ist. Sie versucht jegliche Tiere von mir Fern zu halten. Ich habe das zwar mittlerweile relativ gut im Griff, ist auch schon deutlich besser geworden, aber mache mir da doch Gedanken. Sobald fremde Tiere mir zu nahe kommen, versucht sie sie weg zu schnappen. Hat es sogar schon ein paar Mal bei meinem Pferd probiert. Wir trainieren das relativ gut und sobald ich ihr zuvor komme und es ihr verbiete, unterlässt sie es auch. Aber einmal nicht aufgepasst, schon gibts Ärger.

Jetzt will ich halt vermeiden das sie mein Baby auch als Konkurrenz ansieht. Sie schläft bis jetzt im zukünfitigen Kinderzimmer, möchte das dann aber nicht mehr. Soll ich sie gleich jetzt schon ausquartieren, damit sie das nicht mit dem Baby verbindet ?

Wie stelle ich das am Anfang mit ihr und Baby am besten an ? Hab einerseits mal gehört, ich soll sie einfach nie ans Kind ranlassen und dann auch mal genau das Gegenteil. Ich denke mir halt, das sie vom Kind fernhalten eher kontraproduktiv ist. Wie habt ihr Hund und Baby zusammen gewöhnt ?

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Ich habe zwar noch keine Kinder, aber da es bei uns auch in Planung ist, habe ich mir schon seit längerem Gedanken darüber gemacht und hier in entsprechenden Threads mitgelesen! :D

Ich würde sie im zukünftigen Kinderzimmer nicht mehr schlafen lassen, hätte es wohl mitten in der Schwangerschaft bzw. relativ am Anfang damit beendet, damit der Hund es nicht mit dem Baby in Verbindung setzten kann.

Wenn ihr schon einen Kinderwagen habt, mit Hund und Kinderwagen spazieren gehen, auch wenn es blöd momentan aussieht und du vielleicht auch schon darauf angesprochen würdest. Aber wenn du es erklärst, sehen es viele oft sogar ähnlich wie du. ;)

Ans Kind würde ich sie auch nur vorsichtig lassen und ohne Aufsicht die beiden sowieso nie alleine lassen. Hunde können manchmal etwas grobmotorisch und tapsig sein.

Hast du für den Anfang jemand, den du mit deinem Hund Gassi gehen schicken kannst oder dass ihr auch zusammen geht??? Stelle ich mir für den Anfang angenehmer vor!!!

Viel habe ich dir wohl noch nicht helfen können, aber ich lese hier auf jeden Fall wieder fleißig mit! :D

Und auf jeden Fall die Eifersucht des Hundes weiterhin gegen arbeiten. :kuss:

Was hast du denn in deiner Schwangerschaft anders bisher gemacht als vorher???

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Wenn Du Dir so unsicher bist gewöhne den Hund an einen Maulkorb. So kannst Du den Erstkontakt in Ruhe genießen. Von Cesar Millan gab´s mal eine Folge in der sowas gezeigt wurde.

Kinderzimmer ist ab sofort tabu!

Ist Deine Tochter da könnte man getragene Babysachen für den Hund mitbringen so ist er schon vertraut mit dem Geruch.

Wichtig wäre mir von Anfang an ein konsequentes Verhalten dem Hund gegenüber.

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Vielleicht wäre auch ein geeigneter Hundetrainer gar nicht schlecht mal aufzusuchen!!! Aber ein guter!!! ;)

Der eventuell sogar auch Kinder hat??? :D

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Was ich mal gehört bzw. gelesen habe ist, das man eine volle Babywindel oder auch Kleidung vom Baby aus dem Krankenhaus dem Hund zum schnuppern vor Nase halten soll, damit er den Geruch vom Baby schon mal wahrnehmen kann und er es dann nicht als Eindringling sieht.

Vielleicht hast ja noch eine alte Babypuppe mit Ihr trainieren könnt. So das der hund lernt, das das Baby im Bett, Körbchen bzw. auch evtl. Laufstall und auf dem Boden tabu ist wenn keiner von euch dabei ist.

Bei Martin Rütter gab es auch mal eine Sendung dazu. Fand ich sehr interessant.

Wünsche schon mal alles gute für euch.

LG Katy

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Ich würde sie jetzt schon nicht mehr im zukünftigem Kinderzimmer schlafen lassen.

Meine Schäferhunde durften,nachdem ich mit dem Lütten aus dem Krankenhaus kam,eingehend den Neuzugang beschnuppern.Baby lag im Kinderwagen.Sie durften auch dabei sein,wenn er gestillt oder gewickelt wurde,mussten aber Abstand halten.Habe einfach eine Grenze gesetzt,wieweit sie ran durften.Später durften sie näher ran und wurden auch von mir gestreichelt,während ich das Baby im Arm hatte.Sie mussten sich aber ruhig verhalten und durften nicht am Baby lecken.Hat gut geklappt.Beim Spazierengehen,konnte ich mir keine besseren Beschützer für das Kind vorstellen.Es durfte sich keiner ungefragt dem Kinderwagen nähern.Stand der Kinderwagen im Garten,lag garantiert ein Hund neben dem Wagen und hat aufgepasst.

Das Dein Hund bis jetzt immer noch versucht,andere Tiere von Dir fernzu halten,zeigt eigentlich,das er gewohnt ist zu entscheiden.Wahrscheinlich hast Du es von Anfang an nicht konsequent durchgezogen,ihm diese Entscheidung abzunehmen.

Das bringt natürlich jetzt zusätzliche Probleme.

Das musst Du einfach konsequent durchziehen.

Alles Gute für Euch und LG Brigitte

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Hi,

mein Hund ist nicht eifersüchtig, deshalb weiß ich nicht, ob Dir meine Erfahrungen etwas bringen.

Wir haben das Beistellbett schon ein paar Wochen vor dem Geburtstermin aufgebaut und eine Puppe reingelegt. Das hat Taxi aber nicht interessiert. Ansonsten hat sich nichts geändert, da er weiterhin bei uns im Schlafzimmer schläft, genau wie mein Sohn auch.

Die ersten paar Tage nach der Geburt war Taxi bei meinen Eltern. Sie haben uns aber jeden Tag zusammen besucht. Dabei durfte er am Baby schnuppern, wobei er aber wirklich sehr entspannt war und das Kind kaum beachtete. Erst als es etwas älter war und auch mal auf dem Boden lag, bzw. krabbelte, hat sich Taxis Interesse gesteigert.

Ich denke, dass Hunde wissen, wenn Frauchen schwanger ist. Mein Hund hatte sich zumindest bereits in der Schwangerschaft verändert, war bspw. wachsamer. Und wenn das Kind dann da ist, wissen sie doch auch irgendwie, dass es zur Familie gehört.

Ich würde an deiner Stelle alles so vorbereiten wie du es nach der Geburt haben willst. Also Schlafplatz aus dem Kinderzimmer räumen, Beistellbett/Wiege aufbauen, Und den Hund ganz oft nicht beachten und warten lassen. Das wird ihm nämlich in nächster Zeit sehr oft passieren...

Alles Gute für die Geburt :)

Marty

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Wir haben da gar nicht viel geplant.... Da ich relativ schnell wieder aus dem KRankenhaus kam, haben wir uns keinen Stress damit gemacht, Sachen vom Kind mit Heim zu nehmen.. (Windeln haben wir nie gezeigt, ein gewisser Herr von und zu Cattle kam von ganz allein auf den Trichter, dass die, je nach Inhalt besonders lecker sind :Oo )

Als David uns dann abgeholt hat, bin ich erstmal alleine vor gelaufen und habe den Hunden Hallo gesagt, weil ich mir dachte, dass die bestimmt durchdrehen vor lauter Freude mich endlich wieder zu Hause zu haben... Das war definitiv eine gute Idee :D

Dann kam David mit Nell hinterher und hat sie im Babysafe einfach auf den Boden gestellt.. die Hunde durften schnuppern und wurden von mir nur gebremst, wenn sie zu stürmisch waren oder lecken wollten...

Da Nell die ersten Tage ja sowieso ständig in meiner Nähe war und ich auch noch nicht so wirklich fit und somit im Bett, durften die Hunde wie immer am Fußende liegen :)

Wo man wohl manchmal aufpassen muss, ist, wenn das Baby schreit... manche Hudne reagieren da ziemlich drauf... bei unseren war das kein Drama...

Kinderzimmer wäre bei uns auch tabu (wenn wir denn schon ein fertiges hätten :kaffee: ) da würde ich auch auf jeden Fall jetzt schon mit anfangen... Da bin ich ein großer Fan von Kindergittern oder Laufstall... nicht schön, aber praktisch :D grade wenn man mal eben aufs Klo muss oder es an der Tür klingelt etc.

Was die Eifersucht angeht, da wäre ich ziemlich ungnädig! Geht gar nicht! also generell :D

Grundsätzlich kann ich dir sagen, dass wir die Erfahrung gemacht haben, dass wir uns alles planen und grübeln schlußendlich hätten sparen können :D :D :D Die Tante Kendra hatte einfach recht: Die Hunde wissen einfach, dass das Familie ist ;)

Aber falls du dir unsicher bist, dann würde ich wirklich einen Trainer drauf schauen lassen! sicher ist sicher! und ja, manchmal klappt es eben auch nicht mit Hund und Kind...

Helena

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Hallo Karin.

Ich mag dir da eigentlich zu gar nichts raten, da ich euch und euren Hund nicht kenne.

Da du ja schon recht lang mit der "Eifersucht" deiner Hündin kämpfst, würde ich mal einen vertrauenswürdigen Trainer ins Haus kommen lassen.

Mit Erfahrung in Sachen Kids.

Der kann euch auf einfache Art zeigen, was ihr anders machen könnt/müsst und steht dann hoffentlich auch mit Rat und Tat zur Seite, wenns Baby da ist.

Das zukünftige Kinderzimmer würd ich jetzt schon sperren und auch weitere Tabus (ungefragt aufs Sofa/ins Bett) schon mal üben.

Wir haben Duman 3 Wochen nach der Geburt vom Töchterchen geholt (vorher ging es wohnlich nicht).

Er war Babys nicht gewöhnt, Erziehung war nicht vorhanden. Geht auch, mit dem Baby gab es (und gibt es) keine Probleme.

Er durfte von Anfang an zur Kleinen, aber halt nicht in hibbeliger Stimmung.

Bei uns sind auch die Kinderzimmer nicht Tabu, aber er darf nur mit mir (oder meinem Mann) rein. Ein Ein- und Ausbruchssicherer Laufstall und Kindergitter sind absolut empfehlenswert :)

Lass die Kleine nie unbeobachtet liegen, wenn der Hund ran könnte!

Nimm dir vor allem am Anfang auch bewusst Zeit für deine Hündin. Gerade am Anfang, wenn die Babys noch viel schlafen, kann man gut Zeit mit beiden zusammen verbringen. Und den Hund dran gewöhnen, dass er nicht 1. Geige ist, wenns grad nicht passt :)

Ich glaube nicht, dass man da viel planen kann. Sei einfach aufmerksam.

Bei uns galt: Mögen muss der Hund die Kinder nicht, aber akzeptieren.

Rückzugsorte für alle! Plätze, wo die Kinder Ruhe vorm Hund haben und ein Platz, wo der Hund kompromisslos Ruhe vor den Kindern hat.

Wenn die Kleine weint, dann habe ich mich zB nicht unbedingt beim Hund aufgehalten. Wenn er mitkam - gut, aber dort aufhalten, wo Hund grad schläft muss mit heulendem Baby auch nicht sein.

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Also zuerst würde ich ( und habe ich auch bei meinen) wie die anderen, den Hund jetzt schon aus dem Kinderzimmer verbannen. Und zwar damit er die Einschränkung nicht mit dem Baby verknüpft.

Windeln mitbringen aus dem KH haben wir nicht gemacht. Hunde riechen auch so den neuen Erdenbürger wenn Papa das Kind auf dem Arm hatte und dann nach Hause zum Hund kommt.

Alles was sich durch das Kind ändert für den Hund, habe ich vorher eingeführt.

Als ich aus dem KH kam habe ich mich so verhalten wie auch sonst, kein großes Begrüssungsgewese. Dann, nachdem Ruhe eingekehrt ist dürften die Hunde mal schnüffeln. Mehr erstmal nicht. Sie dürften weiter im Schlafzimmer schlafen, ins Bett dürften sie vorher schon nicht.

Ich habe ein Anstellbett das klappte wunderbar (nur nen bisschen eng :D )

In der Nähe des Babys wird nicht getobt und es ist meins. Da dulde ich keine Eifersüchteleien. Wenn Hund zu sehr drängelt Schick ich ihn weg.

Allerdings lege ich meine Kids nicht auf Decken auf den Boden das ist mir zu gefährlich, auch wenn es nur Neugier der Hunde ist.

Ich hatte / habe (mein Kleiner ist ja auch erst wenige Monate alt) anfangs ein Gitterbett/ Stubenwagen oder ich trage ihn.

Danach kommt der Laufstall zum Einsatz. Spielen und toben tun wir im Kinderzimmer.

Schwierig wird es dann aber wenn die Kids richtig mobil werden mit der Trennung, da muss man dann wohl ein Stückweit auch den Hunden Vertrauen.

Meine Hunde gehen im Zweifel zu einem Rückzugsort der Kinderfrei ist.

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