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Hundeforum Der Hund
Miralinde

Aktive Arbeit im Tierschutz

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich schau ja schon eine Weile nach verschiedenen Hunderassen. Die Arbeit im Tierschutz ist aber immer noch Präsent. Leider hatte ich noch nicht das glück wirklich Aktiv in einem sein zu dürfen.

Früher bin ich im Tierheim im Hunden spazieren gegangen was nun mit meiner eigenen Hündin nicht mehr möglich ist (da sie nicht mit kommen darf)

Ist jemand von euch im Auslandstierschutz aktiv?

Sehr gerne würde ich in einigen Jahren im Ausland einen Hund aus einer Tötungsstation Adoptieren. Ich habe allerdings gelesen das man als "normaler" Mensch überhaupt nicht rein kommt.

Ich würde schon gerne persönlich hin fahren um dann für eine Organisation auch mehrere Hunde nach Deutschland mitnehmen wenn so etwas natürlich möglich ist.

Ich stelle mir das so vor das ich dann "Urlaub" mache und Spenden mit runter nehme sowie anderen Tierschützern bei der Pflege etc. behilflich zu sein.

Danke schon mal für Antworten.

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In der Nähe von Budapest gibt es ein tolles Tierheim, das Hunde aus Tötungsstationen holt, sie päppelt und vermittelt, wenn möglich.

Sonst werden die Tiere behalten und ihnen ein würdiges Leben gegeben.

http://www.noeallatotthon.hu/index.php?lang=de

Aus dem Tierheim kommt meine und ich würde gerne mal hinfahren und helfen.

In Italien, Sardinien arbeitet Streunerherzen mit dem Tierheim LIDA in Olbia zusammen, die ähnlich arbeiten.

http://www.streunerherzen.com/

Beides tolle Projekte, die absoluten Respekt verdient haben

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Hallo Miralinde,

wir sind mit unseren Verein Parenas Pfotenhilfe CH in Spanien aktiv und bauen gerade dort ein eigenes Refugio auf. Bei uns ist es z.B. auch möglich ein paar Tage zu verbringen und mitzuarbeiten.

Grundsätzlich ist es so, dass Du, wenn Du einen Hund aus einem ausländischen Tierheim adoptierst ja auch einem geholfen hast, der aus einer Tötungsstation kommt oder auf der Strasse aufgelesen wurde.

Eine direkte Adoption direkt aus der Tötung ist grundsätzlich auch möglich, kann ich Dir aber nicht empfehlen. Die Tierheim vor Ort bleiben auf den bereits geretteten Tieren und den Kosten diese zu Versorgung sitzen, da durch Facebook und Co. der Trend dahin geht, dass die Leute direkt selbst aus der Tötung retten wollen. Ich verstehe, dass das Gefühl intensiver ist, weil man quasi von Anfang an dabei ist. Aber auch das Risiko ist viel grösser. Man weiss dann nichts über den Hund, manchmal noch nicht mal das Geschlecht. Geschweige denn über den Charakter, evt. Krankheiten, das Alter etc.

Dafür sind ja die Tierheime vor Ort da. Dort bekommst Du dann den Hund, der zu Dir passt und den Du Dir wünschst. Und Du hilfst gleich zweien, dem einen, der den Platz im Tierheim räumt und dem, der aus einer Tötung nachrücken darf.

Lieber Gruss - Tine

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Hallo Miralinde,

Du stellst Dir das ein wenig zu einfach vor. Natürlich kommt man da rein - wie Du "so schön" sagst. Aber es muss organisiert sein. Denn Hunde mitbringen... dazu gehören Genehmigungen, bestimmte Transportbedingungen und natürlich Abnehmer, zumindest Pflegestellen, hier in Deutschland. Außerdem gibt es Gesetze (z.B. Welpenausfuhr), die einzuhalten sind.

Ich arbeite mit über 20 Vermittlungsorganisationen zusammen. Auf jeden Fall kann ich Dich da irgendwo integrieren. Das müssten wir genauer absprechen. Auch, ob Du das einmalig oder wiederholt machen möchtest. Ob das allerdings so ablaufen kann, wie Du es Dir vorstellst: Hinfahren, mithelfen, Hunde mitnehmen... müssen wir mal sehen.

In Deinem Profil sehe ich leider nicht, wo Du her kommst.

Dass eine solche Arbeit pures Glück sein kann (bei all dem Leid, das man dann allerdings auch sieht), zeigt Euch das folgende Beispiel. Für mich sind solche Ereignisse richtige Glücksspritzen.

Ah ja, ich plane - falls meine Auslastung es zulässt - dieses Jahr irgendwo organisiert nach Spanien zu fahren und dort als Trainer bei schwierigen Fällen aushelfen. Vielleicht können wir das ja gemeinsam kombinieren.

Nette Grüße

Irek

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Hallo Miralinde,

wir sind mit unseren Verein Parenas Pfotenhilfe CH in Spanien aktiv und bauen gerade dort ein eigenes Refugio auf. Bei uns ist es z.B. auch möglich ein paar Tage zu verbringen und mitzuarbeiten.

Grundsätzlich ist es so, dass Du, wenn Du einen Hund aus einem ausländischen Tierheim adoptierst ja auch einem geholfen hast, der aus einer Tötungsstation kommt oder auf der Strasse aufgelesen wurde.

Lieber Gruss - Tine

Da muss ich dir grundsätzlich recht geben.

Das Problem bei den Tierheim die Hunde aus der Tötung holen ist einfach, dass sie immer schauen müssen das sie die Hunde weitervermittelt bekommen, somit werden meistens Junge und erwachsene hunde aus den Tötungsstationen geholt selten aber alte oder gar behinderte.

Das Problem ist denke ich, dass es für mich keinen Untschied darstellt ob der Hund aus einem Ausländischen Tierheim stammt oder aus einem Inländischen. Dem Hund geht es gleich "gut" sozusagen.

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