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Hundeforum Der Hund
Ladybug

Warum habt ihr mehr als einen Hund?

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Hallo ihr Lieben :) ,

mich würde mal interessieren warum ihr mehr als einen Hund habt und wie so das Zusammenleben mit euch, eurem Ersthund und eurem Zweithund, Dritthund, Vierthund... funktioniert.

Ich fände es auch schön, wenn ihr die Rassen eurer Hunde dazu schreibt und wie alt euer Ersthund bzw. Zweithund war, als er dazu kam.

Vielleicht habt ihr ja auch noch Lust zu berichten, welche Probleme ihr in der Anfangszeit hattet und wie lange es gedauert hat bis euer Alltag wieder annähernd reibungslos verlief.

viele Grüße

von Steffi mit Phoebe

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Hi,

mein Mann hatte einen Golden-Labbi, ich eine Flat-Hündin...beide haben sich super arrangiert, als wir zusammenzogen.

Im Juni kommt Nr.3 dazu (hoffentlich ;) ), da wir mit den Hunden arbeiten und meine Hündin demnächst 7 Jahre alt wird. So ist es Zeit für Nachwuchs.

Zur "Integration" kann ich Dir dann erst im Juni was sagen ;)

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Wir haben nicht speziell gesucht, es hat sich so ergeben. Das 10 Wochen alte Welpchen sollte abgegeben werden, da ein Welpe Arbeit macht *staun*, entweder zu passenden Leuten oder ins TH. Tochter hat mich dann be(über)redet, Hundi zu adoptieren und so wurde die Kleine 2006 ein Weihnachtsgeschenk meiner Kinder an mich :klatsch: Sie hat sich gleich mit Tommy, dem Ersthund gut arrangiert und so blieb sie für immer!

Tommy, Podenco pequenoMix aus Spanien, 8 Jahre alt

Julchen, Dackel/Brackemix 7jahre alt

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Bei uns ergab sich das halt so...

Wir hatten erst einen Hund - den schon vor längerer Zeit verstorbenen Idefix.

Dann stand eines Tages meine damals 7 Jahre alte Tochter vor der Tür mit einem Welpen im Arm:"Guck mal,Mama,das ist meine Pflegehund - auf den passe ich tagsüber auf,und am Abend bringe ich ihn zurück..."

Nun ja - den ersten Abend habe ich sie tatsächlich zurückgebracht....und seitdem ist sie seit 14 Jahren unser Pflegehund...übrigens ein running gag bei uns in der Familie.

Dann starb unser Idefix - und ein halbes Jahr später zog der Aaron ein - irgendwie waren wir so gewöhnt an zwei Hunde.

Der Aaron war eigentlich angedacht als Wanderkumpan für meinen Mann,der seit einer schweren Krankheit in Frührente ist.

Leider hat er noch ein paar Krankheiten dazubekommen - Spazieren ist nicht mehr.Also ist der Aaron jetzt meiner...

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Bei mir ist der einzige Grund, dass es so viele Hund in Not gibt. Sonst hätte ich nur einen.

Und ich habe nur zwei, weil ich nur zwei Arme und nicht so viel Geld habe. Sonst hätte ich 5.

Meine beiden sind kurz hintereinander eingezogen (1 Woche lag dazwischen). Die erste war auch nur mäßig begeistert, und hat das auch deutlich gezeigt. Aber das hat sich schnell gelegt und funktioniert seitdem problemlos, auch wenn sie sich nicht lieben (müssen sie auch nicht).

Beides sind Italienerinnen, beides Griffons bzw. Mixe daraus. Sie kommen zufälligerweise beide aus Napoli, wenn auch aus unterschiedlichen Tierheimen (eins grausig, eins geht so). Ich weiß nicht, vielleicht sprechen die einfach die gleiche Sprache.

Resa war 10, Ylvi 6, als sie bei uns einzogen. Viele sind ja vorsichtig damit, zwei ältere Hündinnen zusammenzubringen, aber ich hatte bisher keine Probleme damit.

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Ich habe versehentlich durchs Fernsehprogramm gezappt.... Erste, Zweite, Dritte und da guckte Ben mich an. Englisch Setter, passte gut zu unserem Iren :so .

Fünf Tage später zog er bei uns ein. :D:D

Beide verstehen sich gut und sind mittlerweile seit 3 1/2 Jahren ein Team.

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Unsere Melva zog mit ca 3,5 bei uns ein,das war im April 2013 . Da sie sehr Tiefenentspannt ist haben wir uns zu Hund Nr 2 entschlossen. Allerdings kam der schneller als Gedacht. Ich habe hier die Vermittlungsanzeige gelesen und mein Mann und ich konnten da nicht Nein Sagen. Also Verabredet zum Beschnuppern ob alles Klappt. Hier behalten und Fertig. Er ist nun ca 5 Wochen bei uns und er ist ca 9-10 Jahre alt (oder so ähnlich).

Es ist an manchen Tagen anstrengend da er Gesundheitlich nicht mehr so Fit ist aber egal, Es ist alles Gut und Perfekt wie es ist.

Und hätten wir mehr Platz ..... mir gehts wie Fusselnase..... Mein Mann ist der Meinung man kann nicht alle Retten- Recht hat er ja!

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Ich hatte früher immer nur 1 Hund (Collie, Dalmatiner, Dobi-Mix) und diese Hunde waren alle extrem auf mich fixiert und duldeten auch kaum andere Lebewesen in meiner Nähe. Ich bin kein Einzelhundemensch, hab einfach zu viel Liebe abzugeben. :D

Dann traf ich Kevin (Bullterrier, knapp 1 Jahr alt). Ich wollte keinen Bullterrier, aber Kevin wollte mich. :zunge: Und da ich ihn auch nicht wieder als Einzelhund halten wollte, kam einige Zeit später Hexe (Bullterrier, 9 Monate) dazu.

Ungefähr ein halbes Jahr später zog "Pflegi" Sandy (Bullterrier, 7 Wochen) bei uns ein und unsere kleine Familie schien komplett.

Von Kevins Züchter erfuhr ich später, dass die kleine Hündin, (in die ich mich nach ihrer Geburt schon verliebt hatte) wegen div. Krankheiten eingeschläfert werden muss. Und so kam Pearly (Bullterrier, 6 Monate) zu uns.

Pearlys und Kevins Züchter tat es so leid, dass Pearly auch in der Folgezeit so krank war und als "Gutmachung" schenkte er mir eine junge Hündin. Rhea - Bullterrier 6 Monate alt.

Eines Tages rief eine Bekannte an und erzählte mir, dass ein Minibullterrier dringend einen guten Platz sucht. Benni (Miniaturbullerrier 2 Jahre) wurde das 5. Rudelmitglied.

Kurze Zeit lebte auch Josephine bei uns. Eine Thai-Ridgeback-Hündin. Sie war 9 Monate alt als sie zu uns kam. Leider war sie total verhaltensgestört und nicht wirklich zu halten. Wir haben erfahren, dass wir bereits der 4. Besitzer sind und sie früher entweder in einem Auto oder Zwinger gehalten wurde. Es sah schon besser aus mit ihren Anwandlungen, da wollte sie ohne Vorwarnung der frisch operierte Pearly die Kehle durchbeißen. Das war zuviel für uns und so kam sie zum Züchter (von dem hatten wir sie aber nicht) zurück. Kurz darauf verstarb sie an einer schweren Erbkrankheit.

Dann gab es zwischendurch Emma (Bullterrier), Tobi (Bullterrier), Perry (Bullterrier) und Wilma (Yorki) als Rudelmitglieder auf Zeit (Pflegis) Da mir 5 eigene Hunde aber wirklich reichten, bekamen sie gute Endplätze.

Im Laufe der Jahre starben einige meiner Lieblinge. Es waren dann nur noch Pearly und Sandy da und ich fiel in tiefe Depressionen. Bis mich Sissi wieder rausholte. Sissi (Engl. Bulldogge, 12 Wochen) der kleine Wirbelwind.

Eines Tages suchte Bubbles (Engl. Bulldogge, 3 Jahre) ein neues Zuhause und wurde bei uns willkommen geheißen.

Sandy starb im Alter von 16 Jahren. Da wurde mein Traumhund zum Verkauf angeboten. Also ein besseres Auto vergessen und Henry (Miniaturbullterrier 2 Jahre) kam.

Meine über alles geliebte Pearly starb mit 14 Jahren, 1 Monat und 1 Tag. Ich werde diesen Verlust niemals überstehen.

Einige Zeit später starb Bubbi im Alter von nur 6 Jahren an schwerer Herzerkrankung. Henry und er waren die besten Kumpels, die man sich vorstellen kann. In der Folgezeit wurde Henry immer trauriger.

Dann kam der Anruf vom Tierheim, ob wir einen ganz armen Bullterrier in Pflege nehmen könnten. Natürlich wollten wir. Urmel (9 Monate), ein geprügelter, misshandelter, ADHS-kranker Bulli kam endlich heim.

Ich weiß nicht, ob es an den Rassen lag. Aber wir hatten nie Probleme, jeder Hund war auch bei den vorhandenen Wuffls sofort willkommen. Manchmal denk ich, dass es wirklich Schicksal ist wenn ein Hund zu uns kam und dass sich meine Hunde deswegen immer so super verstehen.

Jetzt wuseln Sissi die EB (8 Jahre), Henry der Minibulli (5 Jahre) und Bullterrier Urmel (3 Jahre) durchs Haus und irgendwann in absehbarer Zeit wird bestimmt noch eine nette Bullterrierdame bei uns einziehen. =)

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Hallo,

ich habe sehr lange über einen Zweithund nachgedacht, um genau zu sein etwa zwei Jahre lang.

Meine Hündin Ollie hat hier wo wir leben sehr wenig Hundekontakt und das tat mir immer leid.

Sehr lange habe ich mich mit dem Gedanken beschäftigt, einen erwachsenen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen. Am Ende habe ich mich dann doch für einen Welpen hier aus der Gegend entschieden. Nachgedacht habe ich sehr sehr viel im Vorfeld...

Warum nun ein Welpe:

- ließ sich bei mir auf der Arbeit besser "verkaufen" weil ich beide Hunde mitnehme

- ist ein Herzenswunsch von mir gewesen, wenn alles gut geht und meine Hunde sehr alt werden, dann werde ich vermutlich auch zu alt sein noch einmal einen Welpen einer größeren Rasse aufzuziehen.

- ich habe Ollie sehr lange im Umgang mit den anderen Hunden im Verein beobachtet, dort fiel mir auf dass sie mit Junghunden sehr gern umging.

Geklappt hat alles wunderbar. Ich hatte zwei Wochen Urlaub und habe im Anschluss daran beide Hunde mit zur Arbeit genommen. Elliot war anfangs noch nicht bei allen Therapien dabei, das haben wir klein angefangen und langsam gesteigert. Er war dann mit Ollie zusammen in einem Raum. Mittlerweile ist er neuneinhalb Monate alt und voll integriert.

Er und Ollie sind schön zusammengewachsen und meine allergrößte Sorge, nämlich die, dass Ollie unter einem Zweithund eher leiden würde, ist nicht wahr geworden. Sie mögen sich gegenseitig wirklich gern. Allerdings war ich am Ende meiner zweijährigen Nachdenkenszeit auch ziemlich überzeugt davon dass es klappen würde.

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Bei unserem ersten Hundepaar war Lucky (kam aus einem deutschen Tierasyl) schon ein Senior (frag mich nicht mehr nach dem Alter, ich habe ein sehr schlechtes Zahlengedächtnis, als Fly aus Rumänien mit 2 Jahren zu uns kam. Da wir Lucky dabei hatten, als wir sie aussuchten, konnten wir auch sofort feststellen, dass die Beiden zueinander passten und respektvoll miteinander umgingen.

Fly kannte nichts, nicht mal einen Napf und so scheute sie sich auch, aus diesem zu fressen. Lucky wiederum ging dann hin, nahm ein paar "Knübelchen" auf aus dem Napf und spuckte diese vor Fly aus. Er fütterte sie!

Das war einer der bewegensten und schönsten Momente, seit ich Hunde habe, der mir zeigte, wie toll Hunde untereinander sein können.

Nachdem Lucky dann irgendwann verstarb, merkte ich an Fly, dass sie nicht für die Einzelhaltung gemacht ist. Sie weigerte sich weiter Gassi zu gehen und versuchte regelrecht uns entgegen kommende Rüden zu animieren. Man hätte fast meinen können, sie sucht wieder nach einem entsprechenden Hundepartner.

Weil für uns feststand, dass wir wieder einen Rüden haben wollten, stolperten wir bei dem Besuch unseres Tierheimes über einen Wurf griechischer Welpen.

Hier suchten wir dann Minos aus, der 5 Monate alt war. Auch hier nahmen wir dann Fly mit, ließen die Beiden sich beschnuppern und Fly war sofort Feuer und Flamme für den Welpen. Sie machte Spielaufforderung und noch mehr "Gedöns" um Minos.

Auch wenn die Beiden durch ihre Größe und das Temperament völlig unterschiedlich sind, hängen sie aneinander. Geht es dem einen mal nicht gut, zeigt der andere das an.

Es ist einfach schön, 2 Hunde zu haben, die aufeinander eingespielt sind. Auch wenn Minos damals mit 5 Monaten noch erzogen werden musste, hatte ich bei Fly nie den Eindruck, dass sie sich zurückgesetzt fühlte.

Einzig das über den Haufen rennen, wenn sie mal an ihm vorbei sprintete, musste ich Minos als er klein war abgewöhnen, aber das hat er recht schnell verstanden.

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