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Hundeforum Der Hund
Kretafan

Die ganze Nacht mehrmals erbrochen, nun ist er schlapp

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Hallo, liebe Forengemeinde

Ich habe mich gerade angemeldet, weil mir euer Forum gefällt.

Ich bin weiblich, 54 Jahre, verheiratet und habe einen Mischlingsrüden

von 12 Jahren.

Ich muss leider etwas ausholen, bevor ich zum eigentlichen Problem komme.

Bisher war er sehr robust, er ist seinem Alter entsprechend, wie man

so sagt.

Letzten Samstag waren wir mit ihm in der Tierklinik, weil er sich nicht

mehr hinlegen konnte.

Er drehte sich zigmal im Kreis, ging ein paar Schritte, wieder zigmal im Kreis

gedreht, bis er sich dann endlich einigermassen hinlegen konnte.

Dasselbe hatte er schon mal vor einem Jahr, wir dachten, es wäre wieder

wegen einer Prostataentzündung.

Letzten Samstag wurde er dann untersucht, ein Ultraschall von der Prostata

gemacht, ohne Befund.Herz abgehört, kein Befund.

Bauch abgetastet, kein Befund.

Zähne und Zahnfleisch okay. Ohren, alles okay.

Es sei der Rücken, meinte der TA.

Er bekam schmerzstillende Spritzen und Tabletten für 5 Tage.

Die Spritzen haben nicht geholfen, auch nach 5 Stunden nicht,

er konnte sich weiterhin nicht legen.

Daraufhin gab ich ihm dann am Sonntag vor lauter Verzweiflung die erste Tablette,

die er eigentlich erst ab Montag bekommen sollte.

Eine halbe Stunde später konnte er sich entspannen, alles wieder gut.

Am Montag gab ich ihm die nochmal.

Ab gestern dann keine mehr, weil ich meinte, dass ich den alten Herrn nicht

unnötig mit Tabletten quälen muss.

Alles gut, bis gestern Abend.

Ich ging mit ihm die letzte Gassirunde, 40 Minuten waren wir in Ruhe unterwegs.

Er war nicht auffällig.

Als ich dann mit ihm fast zu Hause war, ich wollte gerade eine Strasse überqueren, blieb er mitten auf der Strasse stehen und wollte auch nicht weiter gehen.

Ich musste ziehen und gut zureden, nix.

Es kam dann auch ein Auto, was einen Bogen um uns fahren musste.

Eine Stunde später hat er dann sein halbes Essen erbrochen.

Ich dachte, dass er mal wieder zu schnell geschlungen hatte

und dass er vielleicht den Pansen nicht vertragen hatte.

Er kann in letzter Zeit nicht mehr alles vertragen, das war vor einem Jahr noch nicht so.

In der Nacht hat er dann noch 3x stark erbrochen, immer schön auf die

Teppichbrücken.

Heute Morgen mustet ich ihn sehr überreden, dass er mit raus geht.

Er war sehr sehr schlapp. Kei Wunder, nach der Brecherei...

Mitten auf der Strasse blieb er wieder stocksteif stehen.

Ich dachte, dass er sicher Durchfall hat und deshalb stehen bleibt.

Ich konnte ihn überreden weiter zu gehen und eine halbe Minute später setzte er

im Wald ganz normalen Stuhl ab und pinkelte sehr viel, d.h. er markierte nicht,

sondern ließ einfach alles auf einmal raus.

Ich wollte noch eine kleine Runde mit ihm weitergehen, aber er versteckte sich

in einem Busch und ich konnte ihm nur gut zureden, dass er da rauskam.

Nach Hause ging er sehr mühsam, er muss 5 Stufen hochgehen, das schaffte er fast nicht.

Dann legte er sich wieder auf seine Decke und machte einen sehr schlechten Eindruck.

Ich geriet leicht in Panik und dachte, er stirbt mir gleich so weg.

Er atmete zunächst sehr flach, das normalisierte sich aber nach ein paar Minuten.

Ich bin die ganze Zeit bei ihm geblieben und habe ihn beobachtet.

Getrunken hat er auch ein paar Mal, bis jetzt hat noch nicht wieder erbochen.

Ich gebe ihm erstmal nichts zu fressen.

Er hechelt zwischendurch, wollte bis jetzt nicht wieder raus und ist die meiste Zet wach.

Er sieht ziemlich fertig aus, aber besser, als heute Morgen.

Und er speichelt zwischendurch.

Ich denke, dass es ihm wegen der Brecherei letzte Nacht schlecht geht und

er das aufgrund seines Alters nicht mal eben so wegsteckt, wie früher.

Habe ihn gerade mitlocken wollen, mit dem Zauberwort "Leckerchen",

aber er will nicht und das heißt bei ihm schon was, so verrückt er auf die sonst ist.

Was meint ihr dazu?

Was soll ich tun?

An eine Vergiftung denke ich nicht, eher an einen Mageninfekt.

Darm wohl eher nicht, dann hätte er ja Durchfall.

Einfach mal weiter beobachten?

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In die Tierklinik fahren, Blut untersuchen lassen....

Zumindest ich würde das tun.

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Warum meinst du dass das nötig ist?

Was ist dein Verdacht?

Das Problem ist, dass er so schlapp ist und er garantiert nicht ins Auto steigen kann.

Er ist so groß wie ein Schäferhund und wiegt 34 Kilo.

Ich hatte eine Schulter-OP und schaffe das nicht alleine.

Mein Mann kommt allerdings gegen halb 6 nach Hause.

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Ich habe lediglich den Verdacht, dass es Deinem Hund saudreckig geht.

Und wenn es meiner wäre, würde ich es abklären lassen!

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Auf jeden Fall nochmal zum Tierarzt, sobald Dein Mann zu Hause ist. Mehr kann ich Dir leider auch nicht raten, Gute Besserung :kuss:

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Ich schrieb ja schon, dass er heute über Tag nicht mehr erbrochen hat.

Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass es uns Menschen auch nicht gerade

toll geht, wenn wir in der Nacht mehrmals erbrochen haben.

Natürlich fahre ich zum Tierarzt, wenn es ihm nicht gut geht,

aber ich möchte eigentlich noch bis morgen abwarten, denn aus Erfahrung dauert

so ein Infekt nicht mehr als einen Tag.

Und er ist, wie gesagt nicht mehr jung, sondern über 12 Jahre alt.

Kann das nicht damit zusammenhängen?

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Na ja, gerade weil das Teil nicht mehr so jung ist, würde i c h jedenfalls nicht bis morgen abwarten, denn dann kann es evtl. auch genau 1 Tag zu spät sein.

Adiba

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Oh mein Gott, soll natürlich heißen *** weil das T I E R nicht mehr so jung ist, entschuldige bitte - Adiba

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Doch, dass kann auch mit dem Alter zusammenhängen. Vom Computer aus kann das niemand wirklich beurteilen, mein Gefühl sagt mir nur das ich lieber heute nochmal hinfahren würde.

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Das Teil....ist ein Hund....

den ich sehr liebe, werde also heute Abend zum Tierarzt fahren, wenn es ihm bis dahin nicht deutlich besser geht.

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