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Hundeforum Der Hund
SabineG

Wenn sie im Schlaf weint ...

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.... dann bin ich total erschüttert.

Ollie ist jetzt sechseinhalb Jahre alt und bisher kam es dreimal in ihrem Leben vor, dass sie im Schlaf richtig richtig herzzerreißend weinte.

Ein furchtbar klagender, langgezogener Laut, Wimmern wäre noch total untertrieben.

Gestern kam das allein drei Mal vor! Einmal am späten Nachmittag, sie schlief erst ganz ruhig und plötzlich dieser Laut... mir treibt es echt die Tränen in die Augen, es hört sich an als würde in ihr irgendein Trauma wieder aufleben. Es ist überhaupt nicht das Fiepsen oder leise angedeutete Bellen das man so aus Hundeträumen kennt, es ist wirklich schlimm wie sich das anhört.

Da kann ich dann nicht anders als sie vorsichtig zu wecken.

Und abends machte sie es dann noch einmal. Wieder weckte ich sie ganz behutsam auf, und da weinte sie noch weiter als sie schon wach war.

Und mitten in der Nacht noch einmal.

Ihr könnt mich gerne für total bekloppt erklären, aber ich habe irgendwie das Gefühl dass es was mit einer ihrer früheren Operationen zu hat. Sie hat ja ansonsten niemals etwas erlebt was sie hätte traumatisieren können...

Ich finde es wirklich schlimm und zum Glück kommt es ja nur ganz selten vor. Und wenn, dann möchte ihr einfach gern zeigen dass sie in Sicherheit ist...

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Nö, für bekloppt halte ich dich nicht.

Wenn ich überlege, was für furchtbare Laute mein Hund in den ersten Wochen und Monaten im Schlaf von sich gegeben hat... Ich lag teilweise mit Tränen im Bett...

Er hatte von seinem Flug von Griechenland nach D wohl sehr viel mitbekommen...

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Auch ich kann dich und deine Gefühle sehr gut verstehen, Sabine :knuddel

Blaze hat auch die ersten Monate im Schlaf viel geweint... herzzerreißend.

Ich habe ihn dann auch immer leise angesprochen, und wenn er wach wurde, sanft gestreichelt oder ihn nur gehalten, im Nähe angeboten.

Er hat dann manchmal geguckt, als müßte er sich erst orientieren und als könnte er es kaum glauben, nun "daheim", sicher und wohlbehütet zu sein. Beim Vorbesitzer ging's ihm nicht immer gut... :(

Du kennst deine Olli, gib ihr Nähe, Zärtlichkeit und strahle Ruhe und Sicherheit aus. Auch wenn das in dem Moment vor lauter Mitgefühl schwer fällt.

Oder - wenn du jemanden kennst, der das kann - laß eine individuelle Bachblütenmischung für sie anfertigen.

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Ich halte dich auch nicht für bekloppt.

Gerade am Anfang (jetzt nur noch selten) bin ich nachts wach geworden, weil Hannah nachts immer schrie. Sie hat wirklich geschrien. Das war schrecklich. Anfangs, wenn ich sie geweckt habe, hat sie um sich geschnappt. Heute scheint sie erleichtert wenn ich sie wecke und kuschelt sich ganz nah an mich ran.

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Hier auch, Jule war in den ersten Monaten immer wieder nachts wimmernd von mir geweckt worden.

Sie weinte, knurrte und bellte im Schlaf.

Irgendwann hat sich das gelegt.

Da sie ansonsten eigentlich ein sehr stiller Hund ist, war es besonders denkwürdig.

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Dass ihr das auch so kennt..... dann könnt ihr es auf jeden Fall gut nachvollziehen. Ja, bei Ollie hatte ich gestern auch einmal das Gefühl sie müsse sich erstmal orientieren oder so.. ich hab sie in den Arm genommen um ihr ein bisschen Halt zu geben und ihr gesagt dass sie in Sicherheit ist. Ich hatte auch den Eindruck dass ihr das gut tat.

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das hat meine 1 mal gemacht,ich weiß welchen Laut Du meinst,ich hab sie dann gestreichelt,sie ist davon dann auch wach geworden und war totall aufgeregt,nach beruhigenen worten und streicheln hat sie sich dann wieder hingelegt und weiter geschlafen,bekloppt bist Du allso garnicht.

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Ich kann dich gut verstehen... Takoda hat die ersten Tage immer geträumt, wenn er irgendwie geschlafen hat. Hat geweint, gefiebst, sehr lange... Mittlerweile hab ich auch mal eine Nacht, in der er nicht weint, aber es ist immer noch häufig. Anfangs habe ich ihn geweckt, später dachte ich mir dann: Wenn es wie bei Menschen ist, dann erinnert man sich an Träume nur, wenn man in der REM-Phase geweckt wird und dann wäre es ja gerade doof, wenn man einen träumenden in genau der Phase weckt - weil sie sich sonst gar nicht mehr an den Traum erinnern würden. Daher mache ich es bei Takoda auch nicht mehr.

Ich denke auch, dass die Tierheimzeit nicht leicht war, die Zeit auf der Straße und dann der Flug, alles neu. Viele Ängste... Aber es wird besser.

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Wow, gleich mehrere von euch, die diese Erfahrung bereits gemacht haben...

Ich habe so etwas noch nie erlebt, aber nur beim lesen fließen bei mir auch die Tränen... :(

Ich glaube, das muss man einfach erlebt haben, um es sich vorzustellen zu können... :(

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Ich bin immer hin- und hergerissen, ob ich unserern Hund wecken soll, wenn er träumt (fiept, knurrt und bellt leise). Es heißt doch bei uns Menschen, dass man im Traum Sachen verarbeitet, und diese Verarbeitung zu unterbrechen verhindert vielleicht dann die Verarbeitung?

Ob das bei Hunden auch so ist?

Wenn mein Hund aber wie bei Dir, Sabine, so doll weinen würde, wie Du es beschreibst, würde ich ihn sicherlich auch sanft streicheln und wecken, um ihn zu trösten.

Wünsche Euch schöne Träume!

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