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Hundeforum Der Hund
SabineG

Wenn sie im Schlaf weint ...

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Ich wecke sie dann. Weil es sonst zu sehr an meinen Nerven zerrt.

Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es gut ist, so zu träumen.

Wir haben ja auch nicht gerne Alpträume.

Ob das nun pädagogisch wertvoll ist, kann ich nicht sagen, aber wenn sie wach ist, schaut sie mich erst mal verwirrt an.

Und dann leckt sie mir die Hand.

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Bei normalen Träumen, die ja auch relativ häufig vorkommen, wecke ich Ollie nicht. Aber bei diesen offenbar schrecklichen Träumen hole ich sie raus - gar nicht mal weil es mir weh tut, sondern weil ich in erster Linie glaube dass es IHR weh tut.

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Wenn mein Hund wimmert (er weint nicht so schlimm wie ihr es beschreibt) halte ich ihm nur meine Hand vor die Nase, damit er meinen Geruch mit in seinen Traum nimmt.

Ich weiß nicht ob das was bringt, aber er seufzt danach sehr oft und schläft tiefer. Manchmal wacht er auch nur auf :zunge:

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Dann wird es wohl das Richtige sein.

Jule wirkt dann immer völlig verwirrt, als wüsste sie gar nicht, wo sie ist und wer ich bin.

Im zweiten Moment ist sie dann wieder völlig klar.

Allerdings schläft sie selten so tief, dass sie nicht mitbekommt, was ich tue.

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Hm.. Ich bin der Meinung, dass Träume - egal ob normal oder Alptraum - uns was bringen. Das hat nichts mit pädagogisch zutun, sondern wirklich mit verarbeitung. Ich kann mir schon vorstellen, dass das bei Hunden auch so sein könnte. Und wie schon gesagt: Wir können uns nur an Träume erinnern, wenn wir in der Traumphase, also der REM-Phase aufwachen oder geweckt werden. Menschen also aus einem Alptraum zu wecken, ist also eher doof für sie, als wenn sie die Phase komplett durchschlafen. Wenn wir sie nicht geweckt hätten, wären sie im Verarbeitungsprozess vllt weiter gekommen und würden sich nicht an den Traum erinnern, so schon.

Deswegen würde ich Takoda nicht mehr wecken...

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Da mag ich nicht streiten, ich werde es weiter so machen.

Jule wirkt danach eher erleichtert, und keineswegs böse.

Ich denke, das muss jeder nach seinem Gewissen entscheiden.

Hier kommt es ja nicht mehr soo häufig vor.

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Da mag ich nicht streiten, ich werde es weiter so machen.

(...)

Ich denke, das muss jeder nach seinem Gewissen entscheiden.

:kuss: Wollte auch nicht streiten, waren nur die Gedanken, die ich von wissenschaftlicher Seite ein bisschen hatte, aber wissen tuts doch wohl niemand genau.

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Leider. Sonst wäre vieles einfacher.

Wie oft stand ich schon da und dachte, ich würde gerne wissen, was jetzt im Kopf von ihr vorgeht.

Allerdings war ich auch immer froh, wenn mich jemand aus meinen Alpträumen geholt hat.

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Also ich habe von Kindesbeinen an mein Leben lang wirklich miese Albträume gehabt. Wirklich schlimm. Sie sind weg, seit ich mit meinem jetzigen Partner zusammen wohne. Einfach so, von einem Tag auf den anderen.

Deshalb denke ich, dass der Geruch einer vertrauten Person (wobei ich ja in den ersten 40 Jahren meines Lebens auch das Bett mit anderen geteilt habe, ob nun Eltern, Geschwister, Freundinnen, Partner ... das hat leider nicht geholfen) hilft. Aber vielleicht liegt es auch gar nicht am Geruch, denn ich habe auch keine Albträume, wenn mein Mann ein paar Tage weg ist.

Vielleicht hat mein Hirn einfach irgendwas abgeschlossen, was solange präsent war (was auch immer, ich weiß nicht, woher diese Horror-Träume kamen).

In jedem Falle war ich früher sehr froh, wenn mich jemand geweckt hat und ich beruhigt wieder einschlafen konnte, ganz schlimm, alleine aufzuwachen, wenn man gerade in Panik ist. Drum würde ich meinen Hund auch wecken.

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Sabine, ich kann dich sehr gut verstehen und denke du hast richtig gehandelt indem du Olli geweckt hast.

Beverly, die Vorgängerin von Shari, hatte auch einmal einen furchtbaren Alptraum. War mit ihr mittags im Wald spazieren, sie war an der Flexileine (Jagdtrieb). Dann kam uns ein Jäger mit seinem Geländewagen entgegegen, seine Grosse Münsterländer-Hündin lief frei vor dem Auto her.

Sie sah uns und hat sich sofort auf Beverly gestürzt, die sich nur schreiend auf dem Boden lag und sich nicht gewehrt hat. Es hat alles nicht lange gedauert, vielleicht 1/2 Minute bis wir die Münsterländerin von ihr runterbekommen haben, aber die Verletzungen waren enorm. :(

Überall am Körper und im Gesicht kleine und größere Bisswunden, ihre Hinterbeine mussten sogar beide geklammert werden!

Den Abend hat sie total laut gefiept, gejault und gezittert im Schlaf, war echt schlimm. Ich hatte den Eindruck daß sie, nachdem sie sich orientiert hatte, froh war daß ich sie geweckt habe. Sollte es bei Shari oder Cuby mal so kommen, würde ich sie ebenfalls wecken.

LG Elke :)

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