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Hundeforum Der Hund
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Wofür sind Welpenspielgruppen da?

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Ich finde es auch schade, dass sich die Hundehalter so wenig für ihre Hunde interessieren während der Freilaufphase. Sie verhalten sich oft passiv, warten einfach nur drauf, ob der Trainer eingreift oder nicht und fragen auch nicht, warum eine Situation abgebrochen wurde.

Das Ausdrucksverhalten interessiert wenig, leider. Dabei kann man bei Welpen schon so viele Ansätze sehen und gerade auch rassetypisches Verhalten erkennen und erklären, worauf es zu achten gilt.

Hysterisch werden viele nur, wenn der eigene Welpe mal knurrt, da sind dann alle aufgeschreckt und haben Angst, dass ihr Hund womöglich aggressiv werden könnte. Heftige und laute Welpenbalgereien sehen dann zwar vielleicht erschreckend aus, sind aber oft unproblematischer als andere, viel problematischere Situationen.

Das gleiche Verhalten sehe ich übrigens auch, wenn ich meine Hundetrainer-Studenten zur Freilaufbeobachtung hier haben. Die wollen richtig was sehen, am besten richtig krasses Verhalten und viel Energie in der Gruppe. Dass die kleinen Details viel interessanter sind - dafür fehlt vielen leider das Auge.

Wir haben bisher aber auch noch nicht raus gefunden, wie man Hundehaltern das Ausdrucksverhalten näher bringen kann. Immer wieder erklären und hoffen, dass man mal auf offene Ohren stößt. Meistens kommt das Interesse erst ab Pubertätsalter, wenn die Hunde mal rüpeln oder heftiger werden. DA sind dann viele schnell erschüttert und wollen dann genau wissen, wie eine Situation zustande kam. Vermutlich würde es Sinn machen, mal zu filmen und die Filmsequenzen nachher in Ruhe ohne die Hunde zu besprechen.

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Ich war hier genau einmal in einer Welpengruppe - da wurde ein Stunde lang herumgemobbt, die Halter haben Kaffee getrunken, danach sollten sie dann irgendwelche Suchspiele machen - Buca war da schon lange auf meinem Arm eingeschlafen. - er hatte sich nicht wohl gefühlt.

Danach habe ich mir andere Hundebesitzer mich gleichaltrigen Hunden gesucht und mit denen wurde sich mehrfach in der Woche getroffen.

Davon hatten sie einfach mehr

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Originalbeitrag

Hysterisch werden viele nur, wenn der eigene Welpe mal knurrt, da sind dann alle aufgeschreckt und haben Angst, dass ihr Hund womöglich aggressiv werden könnte. Heftige und laute Welpenbalgereien sehen dann zwar vielleicht erschreckend aus, sind aber oft unproblematischer als andere, viel problematischere Situationen.

Bei meinen war es eher anders rum...

Ein Golden Retriever Welpe kam beim Ableinen immer zu Magic gerannt und pöpelte sie an. Mag war immer noch einen Moment länger an der Leine, weil ich erst Thommylein abgeleint habe. Klar, dass es bei einem Retriever nur liep und nett gemeint ist.... :Oo

War Mag dann frei und hat das Pöpeln kommentiert, ist der Retriever kreischend geflohen (OHNE, dass irgendwas passiert wäre!!!) und es hieß sofort "Naja, Cattles sind eben aggressiv....."

Nach dem 2. oder 3. Mal habe ich dankend verzichtet und bin der Hundeschule von da an fern geblieben.

Auch mit meinem nächsten Welpen werde ich keine Hundeschule besuchen, wenn dann später für Mantrailen oder Flächensuche. Aber niemals wieder für Welpengruppen oder Erziehungsgrundkurse.....

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...ich finde diese Generalisierungen schade und unangebracht.

Eine Schule doof, alle doof?

...denk mal drüber nach...

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ich hab mir 3 angeschaut - alle 3 waren nicht mein Fall

Doof wenn man im Kopf eine sehr weit entfernte Hundeschule hat, und die versucht in einer anderen Stadt wieder zu finden.

Vielleicht bin ich auch mit sowas einfach nicht kompatibel - soll es ja auch geben

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Hier in der Gegend ist nur diese eine :)

Gut, so ein paar selbsternannte Hundetrainer, die sich einen halben Hektar Koppel gepachtet haben und sich dann als Hundetrainer verkaufen, hat´s hier auch.....

Aber da versuche ich mich gar nicht erst......

und 50 km einfache Strecke ist einfach nicht drin bei mir aus beruflichen Gründen ;)

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Ja, sehe ich ein.

Es ist ja auch verständlich, zu sagen, ich gehe in keinen Welpenkurs, weil in der Nähe einfach nichts vernünftiges angeboten wird, so meinst Du es ja auch.

Das darf halt nur nicht als Pauschalaussage wirken, denn es existieren hier und da ja auch gute... :-)).

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Mit Chicco habe ich auch eine Weilpengruppe besucht. Aber in dieser Gruppe kam es nicht darauf an, das die Hunde nur miteinander spielen.

Die Welpen lernten viel von Alltags- und Umwelteinflüssen. In meiner Gruppe waren sogar Welpen von Züchtern dabei, die nichts anderes kannten als das Welpenzimmer. Die bekamen dann Panik, wenn z. B. ein Motorrad oder eine Schubkarre auf dem Platz stand. Oder aber auch ein Fahrrad.

Der Unterricht in der Gruppe war dann auch sehr abwechslungsreich. Und die Hunde lernten auch Grundkommandos.

Die Welpen, die nur ihr Welpenzimmer kannten orientierten sich dann an den anderen Welpen und wurden mutig auch mal die "kommischen Dinge" die auf dem Platz standen zu untersuchen.

Ach so - das Motorrad wurde auch mal gestartet und die Schubkarre hat sich auch mal "bewegt".

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@Bärenkind: Ja, die Begrüßungssituation kann man beliebig variieren, später geht es dann auch, dass die Kunden sich untereinander mit Hund an der Leine begrüßen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es Sinn macht, Rituale einzuführen, die in jeder Stunde gleich sind. Nicht nur für die Hunde, sondern auch für die Kunden, denn das gibt ihnen Sicherheit, zu wissen, was als nächstes passiert.

Auch das Ende der Stunde ist immer ähnlich und endet mit einer Rückruf-Übung in verschiedenen Variationen. Mal soll sich ein einzelner Hundehalter einfach aus der Gruppe Richtung Tor entfernen, es wird der Zeitpunkt abgepasst, wo der Welpe seinen Menschen sucht und dann wird gerufen.

Oder Welpe wird festgehalten, Mensch läuft Richtung Tor, Hund wird abgerufen. Oder durch eine Gasse rufen, oder durch die anderen Hunde und Menschen durch, die in Bewegung sind.

Klappt bisher immer recht gut.

So machen vor allem uns Trainern die Stunden auch Spaß, wenn kein Chaos ist, die Leute zuhören können, man individuell betreuen kann und auch Zeit für Fragen und Antworten einplant.

Ich denke, in so kleinen Gruppen haben alle was davon, auch wenn es dadurch nur ein kleines Zubrot ist und das ganze letztendlich eher der Kundenbindung dient, als das man da besonders gut dran verdienen kann.

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Bei uns in der Welpengrupe haben immer freie Phasen mit "Arbeitsphasen" abgewechselt. Dabei ging es nicht um Platz und Sitz üben, sondern um gemeinsames erleben spannender Dinge (Vertrauen und Bindung fördern), Abruf, ...

Es gab Informationen für die Halter, da mußten die Hunde dann eben auch mal warten, es gab immer neue Reize, gemeinsame Ausflüge, es gab keinen Kaffee und kein Getratsche, in der freien Phase wurde erklärt was da gerade passiert...

Mir hats gefallen. Und Aragorn hats nicht geschadet, denk ich.

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