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Hundeforum Der Hund
csteinmueller

Verhalten während der Hundeschule

Empfohlene Beiträge

Originalbeitrag

Nun meine Frage, auf die mir die Hundetrainerin spontan auch keinen Rat geben konnte (außer dass er erregt sei) : Wie bekomme ich solche Situationen in den Griff? Wobei die Frage: was ist die Ursache? wahrscheinlich noch besser wäre.

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Vielen Dank schonmal

Christian

Sorry...das ich das so einfach formuliere...such dir einen "Hundetrainer" der sich mit dem Sozialverhalten von Hunden auskennt!!

@ Hansgeorg....wie recht duch hast!

"Der Hund ist das Spiegelbild von seinem Besitzer!!"

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ganz einfach: auf den Platz gehen, den Hund anleinen, Decke mitnehmen

Hinsetzen - Ruhe bewahren - wieder heimfahren.

Wenn's ganz schlimm ist

1. auf dem leeren Platz, also ausßerhalb der Übungszeit

2. auf dem Platz auf dem ein Hund konzentriert arbeitet

erst wenn das klappt in der Übungsstunde

Die ersten drei Stunden "Junghundegruppe" für Räuber liefen ziemlich so.

Hat sich für uns bewährt

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Bevor es noch ausufernder wird noch ein paar Hintergrundinfos:

Balou ist, wenn man es von ihm verlangt, sehr gelassen. Sicher nicht immer und in jeder Situation, aber es ist ihm nicht gänzlich unbekannt. Wenn ich zu ihm in den Garten komme um zu arbeiten, und nicht um zu spielen, gibt es ein kurzes Signal und die Sache ist gegessen. Er legt sich dann zu seiner Hütte und macht Siesta.

Ebenso im Haus. Rambazamba gibt es da nur sehr selten wenn ihn die Katzen wieder ärgern oder eben eine der beiden mit Vollgas durch die Bude flitzt. Ein "AUS" und er kommt wieder runter (bzw. dreht gar nicht erst so hoch)

Auch da haben wir geübt: Ich renne ruckartig aus dem Wohnzimmer und meine Frau gab "BLEIB" Kommandos.

Und natürlich fehlen auch Infos zum Welpen- und Junghundekurs. Es wurden durchaus sich wiederholende Übungen zur Impulskontrolle gemacht (nachgespielte Begegnungen zweier Hundehalter (sitzend, stehend, laufend) und zwischen den Übungen war Ruhe. Keine absolute, aber er kam zur Ruhe.

Dass die Hundetrainerin mir keine Tipps mitgeben konnte, lag daran dass zum Ende der Einheit bereits die nächste Gruppe gewartet hat.

Gruß Christian

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Hm, ohne jegliche Theorien nun verfolgen zu wollen, ist dieser Satz von dir für mich wesentlich:

Er war seit der Junghundegruppe schon immer sehr aufgeregt wenn wir in die Nähe des Hundeschulplatzes kame. In dem Moment als wir in Richtung Hundeplatz gingen habe ich seine Aufmerksamkeit nicht mehr bekommen.

Da hätte aus meiner Sicht bereits konsequent gehandelt werden müssen. Aber oft läuft dies bei Hunden mit ausgeprägter "Leistungsbereitschaft" falsch. So freudige aktive Welpen/Junghunde machen ja Spass und sind lustig. Die sind ja jung, die sind ja temperamentvoll.

Statt aber den Welpen/Junghund nun Ruhe, Entspannung und Bezogenheit zu festigen, wird er freudig unterstützt im Hochdrehen und verstärkt dieses zum Teil auch noch mit Trainingseinheiten, die das zusätzlich pushen und trägt auch noch unwissentlich dazu bei, dass er es auch noch direkt mit dem Hundeplatz verknüpft.

Für mich ist (deiner Beschreibung nach) die Waage der Auslastung/Förderung des Junghundes in eine " Überforderung" gekippt, die leider nicht der gesamten Entwicklung dienlich ist. Schade, dass deine Trainerin dich da nicht beraten hat.

Zur Korrektur dieses "Missverständnisses" würde ich momentan keinerlei Training auf diesem Platz machen, das den Hund pusht, bevor ich diese Aufmerksamkeit vom Hund habe und auch behalten kann.

Das heisst, zurück zur Basis. Entspannung, Ruhe und Bezogenheit gezielt fördern, darauf aufbauend die Leistungsbereitschaft des Hundes in kleinen Schritten fördern, immer nur soviel, wie du den Hund wieder zur Ruhe bringen kannst. Da würde ich konsequent dranbleiben, ohne wenn und aber.

Ganz kleine saubere Einheiten und aufhören bevor es überkippt.

So würde ich es nun machen soweit man überhaupt "raten" kann, ohne die Beteiligten zu sehen.

Gruss Eva

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Na das Zuhause etc. klingt ja schon ganz anders. Dann ist offenbar hauptsächlich der Hundeplatz derart krass verknüpft worden.

Dennoch bleibe ich bei meinem Fern-Urteil über das Fachwissen und den Aufbau der Arbeitseinheiten von Welpen an.

Zoefs Tipp ist super!

LG Anja

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Originalbeitrag

Er war seit der Junghundegruppe schon immer sehr aufgeregt ....

Und da geht das Problem los: wäre er nicht 15-20 Minuten im Auto gewesen, um sich abzuregen, hätte er 90 Minuten durchgejault, gebellt und Radau gemacht.

......

Er war kurzzeitig zu beruhigen .... aber im Großen und Ganzen war es sehr anstrengend.

.....

Angeleint mit mir an seiner Seite hat er dann bis zum Ende weitergejault und gefiept.

......

Wie bekomme ich solche Situationen in den Griff? Wobei die Frage: was ist die Ursache? wahrscheinlich noch besser wäre.

Schau mal , ob du dich mit der Vorstellung anfreunden kannst , das es Hunde

gibt , welche derartig-hochqualitativen Hundeschulen-Klamauk so nötig haben ,

wie du `nen Pickel am Ars**.

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Naja, als Klamauk würde ich das jetzt nicht ohne weiteres bezeichnen. Wenn die Trainerin damit keine Erfahrung hat, naja. Vielleicht hätte man im Ansatz bereits einschreiten müssen. Das ist nicht immer einfach. Es gibt Hunde, die mit dem Platz eine enorme Erwartungshaltung verbinden. Sei es, weil sie nirgendwo anders gearbeitet werden (können), mangels Geräten, Ausbildern etc. - oder eben dort auf dem Platz die Interaktion mit Hunden stattfindet, auf die sie seit klein auf konditioniert sind.

Interessant wäre, wie sich der Hund auf einem anderen Platz verhält. Ich habe das mit unserer Kleinen getestet: Wenn sie keine Agigeräte sieht, läuft sie einigermaßen ruhig und kann sich in der UO konzentrieren.

Wäre evtl. mal ein Ansatz, und Versuch macht kluch.

Gruß Gaby

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Originalbeitrag

Naja, als Klamauk würde ich das jetzt nicht ohne weiteres bezeichnen.

Hast du Recht .

Wenn derartiges Verhalten :

wäre er nicht 15-20 Minuten im Auto gewesen, um sich abzuregen, hätte er 90 Minuten durchgejault, gebellt und Radau gemacht.

..............

.Angeleint mit mir an seiner Seite hat er dann bis zum Ende weitergejault und gefiept.

...einen anwesenden Hundetrainer nicht zum Handeln bewegt , hat das mit Klamauk

nichts mehr zu tun.

:(

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Originalbeitrag

Nun meine Frage, auf die mir die Hundetrainerin spontan auch keinen Rat geben konnte (außer dass er erregt sei) : Wie bekomme ich solche Situationen in den Griff? Wobei die Frage: was ist die Ursache? wahrscheinlich noch besser wäre.

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Vielen Dank schonmal

Christian

Ein triebiger, unausgeglichener Hund ohne klare Erziehung. Keine klaren Regeln, keine Autorität. Und dann fragst du zum "Warum"?

Der Hund macht was er will.

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Balou ist' wenn man es von ihm verlangt, sehr gelassen.

Hi erstmal :winken: und Eines vorab: Du hast einen 11 Monate alten Jungspund - der kann schon recht viel, aber Nichts ist sicher abrufbar - dazu ist er (alterentsprechend) noch viel zu "durchgeschüttelt" von allen möglichen Dingen (Entwicklung, Pubertät, Sich-Ausprobieren, Dinge kennenlernen ...etc. ).

Nichts von dem was er tut, macht er aus irgendwelchen "Machtansprüchen" heraus oder um dich zu ärgern - er KANN einfach nicht anders ... und es liegt an dir ihn zu lehren, wie er etwas besser machen kann.

Der von mir zitierte Satz oben verursacht bei mir aber ein Grumbeln im Bauch - woher weißt du, dass dein Hund auf VERLANGEN sehr gelassen ist?

Eigentlich wollte dein Hund ja etwas Anderes und gibt nur auf Kommando (Verlangen) hin Ruhe - das hat erst mal nichts mit Gelassenheit zu tun.

Gelassenheit kommt aber aus Erfahrungen, die einem helfen zu unterscheiden, wann Aktion gefordert ist - und wann eben nicht.

Mit 11 Monaten kann dein Hund noch nicht über ausreichend Erfahrung zum richtigen Einschätzen haben - und bei deinen Informationen kommt schon recht deutlich rüber, dass die Erfahrungen zumindest auf dem Hundeplatz für vielerlei Dinge gegeben wurden ... aber nicht mit Hauptaugenmerk auf Gelassenheit.

Konkret für den Hundeplatz hätte ich folgende Idee:

Dein Hund verbindet mit dem Hundeplatz Aktion mit anderen Hunden, du selber erwartest aber von ihm Konzentration in Verbindung mit "Arbeit".

Woher soll dein Hund dies wissen? Zumal: Er pusht ja schon angesichts des Hundeplatzes sehr auf, hat also schon eine Erwartungshaltung, die dich von deinem ins Auge gefassten Ziel noch mehr weg bringt :(

Vielleicht kannst du den Hundeplatz ja anders verknüpfen, indem du mit ihm alleine dort kurze Übungen machst, die du auch außerhalb des Platzes mit ihm übst :think:

Ähnlich - wenn auch ein völlig anderes Umfeld - wären meine Gedanken im häuslichen Umgang/außerhalb des Hundeplatzes: Zu Lernen, WARUM er den Katzen nicht hinterherjagen soll, auch wenn sie gerade dabei sind, die "Bude auf den Kopf zu stellen" wäre mir wichtiger, als den Hund in einer solchen Situation mit einem Fingerschnipp "zur Ruhe" zu bringen.

Nur mal so als Anregung ;)

Lieber Gruß

Moni

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