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Hundeforum Der Hund
Cemarea

5 Jahre alter Welpe

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@Märzhase,

nein sie hat keine Ambition zur Dominanz oder das sie beisst, das denke ich, wird nie das Problem bei ihr sein. Die Beisser die ich hatte in meinem Leben waren anders unsicher, nicht so sanft, so gutmütig. Selbst als unser Rüde sie letzte Woche mal gestellt hat und sie leider auch geknapst hat (nicht gebissen) hat sie ihm klar signalisiert.. DU BIST DER BOSS, seither (komischerweise) sind die 2 sowas von entspannt miteinander. Davor lag zwischen ihnen manchmal eine Spannung - Phoebe (wer sonst) hat den Schrank mal wieder aufbekommen und sich ein Garnröllchen erbeutet und genau das Röllchen war Anlass das die 2 aneinander geraten sind, wobei Toffee der Rüpel war, sie wollte nur hingehen und schauen, er hat die Beute/Resource von Phoebe verteidigt. Es war auch nur kurz und bis ich bei ihnen war, war schon alles wieder gut, seither gibts Küsschen von Toffee an sie. Sie reagiert da sehr souverän. Meine April und Tamina waren Beisser aus Unsicherheit aber die hatten ein völlig anderes Verhalten als Mion

@Muck

ich glaube die Welpen würden sie noch überfrachten, gerade weil es immer mal ein paar Rüpel gibt und ihr zuviele Hunde im Moment nicht guttun.

Sie orientiert sich an Amélie und an Toffee, Toffee ist ihr Held draußen und Amélie draußen und drinnen. Phoebe und sie mögen sich aber iwi liebt sie Amélie und umgedreht. Sie kuscheln zusammen, sie raufen zusammen, sie schlafen zusammen und man findet sie nur im Doppelpack. Phoebe geht nicht mit dieser unverblümten Art der Zuneigung auf sie zu wie Amélie. Die ist der Meinung alle Hunde müssten geknutscht werden aber vom ersten Moment waren die 2 iwi zusammen. Als hätte die eine auf die andere nur gewartet :)

Würde ich sie nun in eine Welpenstunde mitnehmen, mit all dem Gewusel hätten wir Sorge, das es zuviel wird. Ggf. irgendwann mal aber dann ist sie vielleicht soweit, das wir sie in die Mobility-Gruppe stecken können (die startet im April wieder) und da sind auch ältere und ruhigere Hunde mit bei. Ausserdem ist es für Mion ja so, das sie durch das Rudel soziale Kontakte hat..

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Mir treibt deine Beschreibung auch die Traenen in die Augen.

2 grundlegende Dinge dafuer sind einmal die Isolation, in der Mion aufwuchs/gehalten wurde und zum anderen, dass sie bei dir genau an der richtigen Stelle gelandet ist. :)

Ich kann nicht verstehen und nachvollziehen, dass Hunde heute noch so voellig isoliert und sich selbst ueberlassen gehalten werden.

Damit meine ich nicht die Rudelhaltung/Zwingerhaltung an sich, sondern dieses absolut abgeschirmte Leben als Maschine/Gegenstand fuer was auch immer.

Dieses Sich-selbst-ueberlassen-sein, um dann abzuschieben weil sie doch offensichtlich was Besseres verdient hat.... Aber bitteschoen erst nach getaner Zweckerfuellung.... :(

Sowas macht mich wuetend und trauig zugleich.

Sie ist bei dir genau an der richtigen Stelle. :kuss: Du hast selber das Gefuehl fuer sie und am besten find ich noch, dass du so ne gute Trainerin an deiner Seite hast. Du wirst diesen 60-Monats-Welpen hinkriegen, weil sie vom Denken/Verstand schon ausgereift ist, mitarbeiten moechte und sehr bemueht ist.

Welpen sind da doch noch unbestaendiger. :)

Ich wuerd auch nur bekannte, kurze Strecken nehmen und daran arbeiten, dass sie eine Ecke im Garten als Loeseplatz annimmt.

Bei der Fuetterung evt. ne laengere Hausleine dranmachen, so dass du auf Abstand stehen kannst und sie danach aber sofort einsammelst und ab in den Garten gehst.

Die 3 anderen, hmmmmm.

Koenntest du dich bei der Fuetterung nur auf Mion beziehen und erst wenn sie alles erledigt hat die anderen fuettern? Solange die anderen irgendwo im Haus parken?

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@Cemarema

Ich glaube Du musst mit Mion bei 0 anfangen. Füttern - rausgehen. Wie bei einem kleinen Welpen. Bis das mit der Stubenreinheit geklappt hat (ihr habt ja einen Garten :winken: ) würde ich mit ihr entweder nur ganz kleine Runden Gassi gehen. Die Runden kannst Du dann ja alle 14 Tage immer ein Stückchen vergrößern.

Leider ist es bei einigen Züchtern immer noch der Fall, das die Zuchthündinnen isoliert aufwachsen. Reize, Erziehung und Stubenreinheit = 0. Sie sollen ja nur ihren Zweck erfüllen, sonst gar nichts. Mion hatte das große Glück Dich zu treffen. Nur hast Du jetzt ein ganzes Stück harte Arbeit vor Dir. :Oo

Ein Bekannter von mir hatte sich auch so eine Hündin von einem Züchter geholt. Nach gut 1 Jahr harter Arbeit hatte er dann den Traumhund, den er gesucht hatte. Ich beneide ihn heute noch darum. Die Hündin liebt ihn abgöttisch. Einziger Unterschied zu Dir - er hatte keine weiteren Hunde.

Kopf hoch - Du schaffst das schon. Wie heißt der schöne Spruch noch einmal: Mit Geduld und Spucke .....

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... habt ihr noch Tipps für mich wie ich mich da vorsichtig rantasten kann? Sie stellt mich nämlich trotz meiner Erfahrung echt vor eine Herausforderung.

Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen, kleinen Tricks und Kniffen, wirst du zum Ziel kommen.

Deine Trainerin hat völlig recht, das wird dauern. Macht aber auch Spaß. Gerade wenn sie anfängt dir zu Vertrauen und sich öffnet :)

Du hast den Vorteil das du noch andere Hunde hast. Die werden sie auch unterstützen.

Spezielle Tipps hab ich keine, da ich den Hund nicht seh und somit nicht beurteilen und einschätzen kann, möchte ich nichts falsches raten.

Aber ich werde hier weiter mitlesen.

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Einen Tip hätte ich vielleicht noch: Mion wirklich als Welpen betrachten und somit die Erwartung runterschrauben, die man an einen erwachsenen Hund hat/hätte. Du tust das ja in gewisser Weise schon (siehe Überschrift)... :kuss:;)

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Einen Tip hätte ich vielleicht noch: Mion wirklich als Welpen betrachten und somit die Erwartung runterschrauben, die man an einen erwachsenen Hund hat/hätte. Du tust das ja in gewisser Weise schon (siehe Überschrift)... :kuss:;)

ja das sagte meine HT gestern auch, ich solle alle Ansprüche vergessen und Mion auf die Stufe von einem 8 Wochen alten Welpen setzen und genau da ansetzen..

Das mach ich ja, selbst mein Mann sieht das auch so und hat keine Erwartung und freut sich wie doof, wenn sie kleine Dinge annimmt. Ich bin ja auch stolz auf sie, dass sie trotzdem so lieb ist und so willig.

Ihr Ex-Dosi fragt immer noch nach ihr, wie es ihr geht und freut sich tierisch für Mion, ich glaube trotz allem hat sie ein Herz für sie gehabt.. auch wenn man nur den Kopf schütteln kann und eigentlich traurig und wütend zugleich ist

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Schaut nicht zurück sondern in das Jetzt

Bei einigen Schilderungen erkenne ich meine Hündin wieder, sie konnte nichts, sie kannte nichts und war mit allem völlig überfordert

Dafür war sie stubenrein

Finde den Tipp aber gut beim fressen dabei zu bleiben und direkt danach raus zu gehen

Mit viel Ruhe, Konsequenz und Geduld bekommt ihr das hin.

Schau das sie ruhige souveräne Hunde um sich hat an denen sie sich orientieren kann und dann fängst du bei null an

Stimmt, du wolltest einen Welpen und jetzt hast du einen erwachsen

Ihr schafft das

Lg Birgit

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Puh, das ist eine harte Sache.

Die arme Maus.

ich würde Dir gerne das Angsthundeforum nahe legen, dort kennt man sich gut aus.

Und nimm sie, wie sie ist, habe seeeeehhr viel Geduld und noch mal Ruhe.

Da kann noch viel werden, wenn man ihr die Chance gibt.

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vorweg vielen Dank für die Tipps und die vielen Zusprüche. Ich will auch nicht jammern oder so.

Mion ist Mion, fertig. Ich nehme sie wie sie ist, denn sie muss mich/uns auch nehmen wie wir sind. Sie hat mit uns keine Wahl.

Ich habe heute Mittag 3 Runden gedreht, je eine Kleine mit den Kleinen und dann eine für das gesamte Rudel. Große aber bekannte Strecke.

Mion habe ich als erstes mit raus genommen, da sie schon arg hippelig war als ich Heim kam, ab an die Schleppleine, Leckerlies eingepackt.. aber vorweg. Ich nehme das Geschirr und schon saust sie auf mich zu und.. macht SITZ vor mir, statt wie sonst rumzuhampeln vor Aufregung. Hat sich brav das Geschirr anlegen lassen - naja dann war es mit ihrer Geduld vorbei und sie war ganz unruhig und hat gequasselt wie ein Wasserfall.

Draußen war sie erst hektisch, dann wurde sie ruhiger, ich habe sie immer mal versucht so halb ins Fuß zu nehmen weil sie immer fast rückwärts läuft nur um mich zu sehen, das "nebeneinander" kennst sie so überhaupt nicht, egal in was.

Bei Fuß war das nicht aber sie hat auf mich geachtet, ist nicht losgedüst und hat sich beruhigt und auch draußen ein großes Geschäft erledigt. Dabei war sie so ängstlich und hat mich so panisch angeschaut als würde sie was Falsches tun, wisse es und könne es jetzt nicht ändern... sie hat mich ganz doof angesehen, als ich sie dafür geknuddelt, gelobt und belohnt habe.

Parallel habe ich die Hundepfeife mitgenommen und wollte mal testen wie sie auf den Rückruf reagiert wenn sie weiter weg ist. Eigentlich bleibt sie immer bei mir aber an der Schleppe (10m) ist sie dann doch ein Stückchen vorgetappert und als ich gepfiffen habe, hat sie sofort zu mir gesehen und als ich sie gerufen habe, kam sie ohne Zögern und hat dann vor mir Sitz gemacht .. Sitz überhaupt das Wichtigste im Moment um Ruhe zu bewahren.. einfach mal PoPo runter und kurz ausharren. Mit einfach Schnüffeln war ich vielleicht 10min alleine mit ihr draußen, habe dann Amélie geholt und Mion bei den anderen 2 gelassen und als Amélie durch war sind wir alle zusammen gelaufen. OHNE Training & Co. einfach Schnüffeln, Laufen und den Kopf frei machen.

jetzt schläft sie schon wieder platt im Körbchen. Ich werde es nachher mal so machen, das ich gucke das ich erst sie füttere und dann den Rest, mit Ammelchen wird das haarig, die ist ja so ein Futterneider, die anderen sind da gechillt, die muss man nicht mal wegsperren aber Amélie muss ich dann rausbuxieren. Ich teste es mal und werde berichten :winken::)

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Wow, du gibst wirklich alles fuer sie. :)

Da geht einem echt das Herz auf!

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