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Hundeforum Der Hund
Natacha

Berner Sennenhund verlässt nicht mehr das Haus, hat Angst vor Gras, Wald, offenen Flächen

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich hoffe, die Rubrik einigermassen richtig ausgewählt zu haben, würde eher zu Verhaltensstörung passen aber sowas habe ich nicht gefunden.

Mein Berner Sennenhund Char ist 5,5 Jahre alt. Seit Dezember letztes Jahres kastriert hat seit 3 Monaten richtige Panik, rauszugehen, das Haus zu verlassen, aufs Gras zu gehen etc.

Die erste Alarmmeldung kam am 12 November: ich war auf Dienstreise, mein MAnn hat mich angerufen: Char wollte am Abend nicht rausgehen...?????

und da fing es an...Als ich wieder zu HAuse war, ging er mit mir raus aber es hat ihm offensichtlich keine Freude mehr bereitet. ER lief mit dem SChwanz nach unten und so als ob er sich klein machen wollte, unbemerkbar, KOpf ganz parallel zum Boden und sprang manchmal vom gras weg als hÄtte ihn jemand gestochen oder wenn ich mit einem Menschen vergleichen würde - wie ein Mensch in Filmen wegläuft wenn auf ihn aus mehreren Ecken geschossen wird...so ein jammerliches Bild machte mein normalerweise ruhiger stolzer Berner. Manchmal sprang er so auf gerade beim MArkieren und so hatte ich den Eindruck, dass das eben mit Pinkeln und MArkieren zu tun hat.

Die ersten Untersuchungen haben nur etwas vergrösserete Prostata gezeigt und da er da schon früher Probleme hatte, wurde es beschlossen, ihnzu kastrieren. Die drei-vier TAge nach der OP waren ganz wie früher, Char war zwar etwas daneben aber nichts von Angst, ging wieder auf Rasen und jagte sogar mal wieder ein TIerchen im Wald. NAch 4 Tagen war es allerdings vorbei und das GAnze hat sich sowas von verschlimmert....

Im JAnuar erledigte er schon seine GeschÄfte im HAus....obwohl die Tür in den GArten ofenstand

Alle Untersuchungen zeigten nichts....Der einzige, der was wohl gefunden hat war Tamme HAnken, der meinte, der HUnd hat Probleme mit Pfoten, Zehen, daher Schmerzen beim Laufen, daher lÄuft er nur auf dem Asphalt und nicht auf dem RAsen oder Feldwegen... Er hat dem Char an diesen Problemzonen alles eingerenkt und meinte, in 2 TAgen haben wir einen neuen Hund. DAs geschah aber nicht. Negativ beurteilen wÜrde ich unseren Besuch trotzdem nicht, weil ich doch das Gefühl habe, dass Char leichter lÄuft, so "federnd" wie früher. Obwohl halopieren und so richtig laufen ist immer noch nicht der FAll, aber es liegt eher an seiner ANgst, weil er nur an der Leine läuft, sonst klebt er fest an meinem Bein wenn ich ihn loslasse.

Wir haben beschlossen CT zu machen und so waren wir letzten Donnerstag in Braunschweig. LAut CT ist wieder nichts was solche Symptome provozieren würde....aber nach der Narkose hatten wir WIEDER 3 TAGE EINEN VÖLLIG NORMALEN HUND! Obwohl diese NArkose gar nicht so intensiv war wie bei OP im Dezember. Also irgendwelche Zentren beeinflusst anscheinend die NArkose bei CHar und blendet diese Angstquellen aus. Jetzt ist die Woche rum und die Probleme sind wieder in voller Grösse da. CHar muss richtig rausgezogen werden, damit er sein GeschÄft (aber wiederum nur auf dem Asphalt) erledigt.

Wer hat schon sowas erlebt? Wie kann man das in den Griff bekommen? Bin für jede Empfehlung, HIlfe und Motivation dankbar.

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Hast Du mal seine Augen untersuchen lassen? Eventuell ist sein Sehvermögen beeinträchtigt.

Eine Bekannte von mir hatte ähnliche Probleme mit ihrem Hund. Nach mehreren TA-Besuchen viel ihr auf, das der Hund nur dort läuft, wo ist langgeht. Auch im Haus hielt er sich permanent dort auf, wo sie war. Eine Untersuchung in einer Augenklinik brachte eine Entzündung am Sehnerv zu Tage. Dadurch hat der Hund schlecht gesehen. Hatte Angst in ein "schwarzes Loch" zu fallen, wenn er mal von ihr wegweicht.

Eventuell könnte auch so etwas bei Deinem Hund vorliegen. Würde das einfach mal abklären lassen.

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MArlies, vielen Dank für die Idee, daran haben wir gar nicht gedacht. Die Augen wurden ganz normal beim Tierarzt untersucht, also nicht intensiv. Habe mir unter "nÄchste SChritte" notiert. LG

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Eine seltsame Geschichte.

Manchmal sprang er so auf gerade beim MArkieren und so hatte ich den Eindruck, dass das eben mit Pinkeln und MArkieren zu tun hat..

Ganz laienhaft: das klingt nach einem stechenden Schmerz, evtl. Wirbelsäule? Beim Beinheben?

Die Assoziation draußen sein /draußen auf Gras pinkeln wollen in Zusammenhang mit Schmerz könnte zu der Aversion und Ängstlichkeit geführt haben?

Was wurde denn mit CT untersucht? Pfoten? Wirbelsäule?

Die "Angstquelle" könnte die Erinnerung in Verbindung mit dem Ort sein, an dem er den Schmerz hatte?

Was geschieht mit ihm, wenn ihr ihn mit dem Auto an einen fremden Ort fahrt, reagiert er dann genauso oder anders?

Nur Ideen, aber mehr als raten können wir hier ja leider nicht :(

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Könnte es vielleicht sein, dass der Hund auf dem Gras gestochen wurde (Wespe, Biene, ect.) er diesen Schmerz falsch verknüpft hat und sich diese Angst durch falsche Signale ausgeweitet hat?

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Habe schon mal von einem Hund (Aussi) gehört, der wohl mal ein traumatisches Erlebnis draußen hatte (was, wussten die Besitzer nicht) und danach total ängstlich war, so dass er eine Zeitlang Psychopharmaca bekommen hat, die dann nach und nach wieder ausgeschlichen wurden.

Vielleicht muss Euer Hund auch mal psychologisch behandelt werden. Nach den Narkosen sind vielleicht auch seine Angstgefühle etwas lahmgelegt gewesen..

Alles meine Ausführungen sind sehr laienhaft, aber vielleicht könnt Ihr mal bei Fachleuten was in der Richtung unternehmen.

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Danke für alle Ideen, wir haben auch gedacht dass er gestorchen wurde oder an was scharfes drangekommen war oder sich da Zehe verrenkt hat aber dann doch irgendwie nicht. Er tritt mit Vorderläufen doch ab und zu drauf um zu beschnuppern, oder eben nach der NArkose geht er gar drauf. Die letzte Woche war eine Erleichterung - er ging 2mal so ziemlich unproblematisch raus, allerdings nur wohin er wollte und erledigte sogar sein Geschäft nicht euf dem Asphalt! aber seit gestern...hatt sich alles dermassen verschlimmert, dass ich ihn gar nicht mehr rausbekomme , er sprang paar mal auf, wo er auf dem Asphalt lief und da war es entgültig aus....irgendwie bin ich mir sicher, dass der Grunde eine SChmerz ist, nur WO KANN DAS sein, wenn schon alles untersucht wurde???

Wir haben jetzt Zylkene bekommen, und Busp hatte er auch schon, es ist leider keine Besserung dadurch zu sehen...

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Ich glaube, Pfoten wurden bei CT nicht untersucht...aber der Arzt meinete, wenn was mit einer Pfote wäre, würde er sie einfach weniger belasten und das würde man sehen...

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Hallo,

sind die Probleme aufgetreten, nachdem in eurem Gebiet ein neuer Hund Gassi geht? Es klingt, als ob euer Hund die Wege als von einem anderen Hund markiertes Revier betrachtet und sie deshalb nicht betreten will. Dazu passt, dass er auf befestigte Flächen treten kann.

Was passiert, wenn ihr mit dem Auto in ein anderes Gebiet fahrt?

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