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Hundeforum Der Hund
caronna

Jagdgesetze und Haushund

Empfohlene Beiträge

Originalbeitrag

Das hundehalter sich benehmen müssen... klar

Nichts anderes hab ich mit meinem Post gesagt :kaffee:

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Ich bin der Meinung, dass das mindestens so in alle Jagdverordnungen hineingehört, es geht ja wie es an diesem Beispiel zu sehen ist. Auch Katzen dürften nicht so einfach abgeschossen werden, welcher Jäger erkennt denn schon eine unter strengstem Schutz stehende Wildkatze?

Beides ist wichtig, da es hier keine deutlich zu erkennende Grenze zwischen Haustieren und Wildtieren hier gibt.

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Beides wird immer und immer wieder vorkommen. Der Jäger der mal eben im Vorbeilaufen einen freilaufenden (nicht jagenden) Hund erschießt und auch der Hundehalter der einfach beratungsresistent ist und seinen Hund hetzen lässt. Daran wird mit Sicherheit auch kein Gesetz was ändern. Ändern muss sich die jeweilige Einstellung, das ist eine ganz andere Baustelle.

Ich kenne beide Sichtweisen. Meine Tante ging vor etlichen Jahren mit ihrem Pudel an der 2 m Leine durch den Wald, auf einmal machte es "Peng" und der Hund fiel tot um.

Dann gab es einen Besitzer von 3 Huskys, deren Zwinger (eingezäuntes Grundstück) eben nicht ausbruchsicher war. Eigentlich ja schon, wenn er in der einen Ecke nicht angefangen hätte sein Brennholz zu lagern. Die 3 Hunde machten regelmäßig über den Zaun und wilderten. Nicht nur Hetzen und so, nein sie machten Beute. (bei 3 Huskys im Rudel verständlich) Von oben bis unten blutverschmiert waren sie in ihrem Zwinger und noch immer meinte der Halter, nee kann nicht sein, die kommen da nicht raus. Selbst bei einem Foto meinte er, "das müssen 3 andere Hunde sein".

Ein Gesetz wird nichts ändern. Es wird auch nicht eventuelle Wölfe beschützen, denn wenn sich jemand in den Kopf gesetzt hat einen Wolf zu schießen glaube ich nicht dass er durch ein Gesetz angehalten wird.

Diebstahl, Einbruch, Körperverletzung etc. sind auch durch Gesetze verboten, trotzdem findet so etwas immer wieder statt.

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Ein Gesetz wird nichts ändern. Es wird auch nicht eventuelle Wölfe beschützen, denn wenn sich jemand in den Kopf gesetzt hat einen Wolf zu schießen glaube ich nicht dass er durch ein Gesetz angehalten wird.

Aber dann hat er auch keine Ausrede, wenn er erwischt wird.

Das ist ja das Problem bei den Wölfen, dass Menschen die den Wolf einfach nicht haben wollen mit den Worten "Das sah aber nach wilderndem Schäferhund aus!" aus der Patsche kommen.

Gerade in einem Land mit vielen sesshaften Wölfen ist so ein Gesetz sehr richtig, und finde das schon ziemlich gut.

Es sollte irgendwie möglich sein, den Hundeleuten anders beizukommen, denn ein Freibrief sollte es nun auch nicht werden.

Andererseits... vielleicht hilft es, wenn man mal erwähnt dass Wölfe durchaus nen Hund töten können... :D

(Wahrscheinlich nicht ;) )

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Wo steht den das sie wildern dürfen??

Da steht doch nur das man sie nicht einfach abknallen darf und das sollte in jeder Hundehalter sinne sein.

Dem Besitzer ne Ordentliche Geldbuße aufbrummen find ich sehr gut. was kann der Hund für dumme Halter?

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Originalbeitrag

Ein Gesetz wird nichts ändern. Es wird auch nicht eventuelle Wölfe beschützen, denn wenn sich jemand in den Kopf gesetzt hat einen Wolf zu schießen glaube ich nicht dass er durch ein Gesetz angehalten wird.

Aber dann hat er auch keine Ausrede, wenn er erwischt wird.

Dann wird er in Zukunft eben für einen Fuchs gehalten......

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Originalbeitrag

Aber dann hat er auch keine Ausrede, wenn er erwischt wird.

Was nützt es? Das Tier ist tot. Ein Gesetz birgt lediglich die Möglichkeit jemanden nach solch einer Tat entsprechend zu bestrafen.

Also nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen das Gesetz, im Gegenteil, ich baue nur nicht so auf den erwünschten Erfolg.

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In vielen (fast allen ) LJG ist der Abschuss weiterhin erlaubt, wird jedoch nur im seltensten Fall angewendet !

Allerdings sind die Geldstrafen saftig und hier wird oft durchgegriffen.

Warum ?

Ein Beispiel aus der Praxis:

Sonntag, 23.02.14

In meinem Ausbildungsrevier hat ein RR ein Stück Rehwild aufgebracht. Die Flucht des Rehwildes endete auf einer angrenzenden Landstrasse. Das Reh lief frontal in ein Fahrzeug, der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt.

Dadurch das die Flucht "schlagartig" beendet wurde, kam der RR zu seiner "Beute" und wurde vom Fahrzeugführer festgehalten.

Was erwartet nun den Hundehalter ? Verstoß gegen das LJG NRW , gefährlichem Eingriff in den Strassenverkehr und Körperverletzung.

Ein Eigentor hat sich der Hundehalter auch noch geschossen. Seine Aussage war: Mein Hund muss doch auch mal rennen und sich austoben dürfen. Nun ist es für die Haftpflichtversicherung auch noch grob fahrlässiges Verhalten und Regressansprüche werden wohl noch folgen.

Wir versuchen immer die Hundeführer anzusprechen, klären sie auf und appellieren an ihre Vernunft. Hilft es nichts wird die Sache zur Anzeige gebracht.

In über 30 Jahren wurde hier im Revier kein Hund abgeschossen !

Was viele halt auch nicht wissen:

Selbst Dummy-Übungen, künstliche Spuren arbeiten oder Mantrailing im Revier sind verboten. Es spricht jedoch nichts dagegen , den Reviereigentümer bzw Jagdpächter zu fragen ! Wir haben 2 Bereiche, die wurden fremden Hundeführern zur Ausbildung / Beschäftigung zugewiesen. So ist doch allen geholfen und Konflikte entstehen erst gar nicht.

Ich möchte auch nicht, das z.B. fremde Hunde über die Schweissfährte rennen, die für die Ausbildung am nächsten Tag gelegt wurde.

Vom Hetzen des Wildes mal ganz abgesehen.

Etwas Rücksichtnahme gegenseitig und schon klappt es ohne Gesetze zu ändern.

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Etwas Rücksichtnahme gegenseitig und schon klappt es ohne Gesetze zu ändern.

:yes: :yes: :yes:

Jupp! Das sollte auch "nachhaltiger" wirken als Gesetze :yes:

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Das ist aber leider Wunschdenken.

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