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Hundeforum Der Hund
nearHeaven

Frust, Unsicherheit, Leinenaggression?!

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo Ihr Lieben,

ich weiß dass es immer schwierig ist das Verhalten eines Hundes anhand einer Beschreibung zu deuten. Vielleicht könnt ihr mir aber dennoch Denkanstöße geben.

Er legt nämlich momentan ein Verhalten an den Tag das ich nicht so recht deuten kann und was ich eigentlich einstellen/ vermeiden möchte.

Zu meinem Problem:

Es hat sich mittlerweile so eingeschlichen, das wenn er andere Hunde sieht, fiept und hin will. ( Wird dran gearbeitet)

Momentan häuft es sich aber das es dann bei aufeinander treffen zu „Auseinandersetzungen“? kommt, die wie folgt aussehen:

Situation eins:

Gehen im Rudel spazieren, auf einem Weg kommen hinter uns zwei Hundehalter.

Wir stellen uns an die Seite um diese passieren zu lassen, der Dicke sitz bei mir bei Fuß. Auf gleicher Höhe macht einer der fremden Hunde einen Satz und stürmt auf uns zu und will freudig am Hintern meines Hundes schnüffeln. Da fängt meiner an den anderen Hund zu verbellen.

In dieser Situation hab ich mir nichts bei Gedacht und mein erster Gedanke war, aufgrund der früher mangelnden Sozialkontakte reagiert er aus Unsicherheit so.

Situation zwei:

Wir gehen wieder im Rudel spazieren. Treffen auf ein Rudel aus dem andere Hunde teilweise bekannt sind. Haben jedoch keinen näheren Kontakt an der Leine. Situation ist sehr entspannt. Einer der HH kommt mit seinem nicht bekannten Hund und steht in unsere Nähe, ca. 3 Minuten. Wir wollen weiter und beim Verabschieden kommt es dazu das die Hunde sich näher kommen. Wieder wird von unserer Seite aus verbellt.

Wieso weshalb warum weiß ich nicht, es war kein Grund für mich ersichtlich.

Situation Nummer drei gestern Mittag:

Wir gehen alleine spazieren, baue dann immer gerne ein paar Übungen mit ein.

Wie Fuß laufen, Hund in die Ablage schicken u.s.w.

Wir kommen an einen ziemlich engen Feldweg, uns kommen zwei Herren mit unangeleinten Hunden entgegen. An der breitesten Stelle mache ich den Weg frei damit die Herren in Ruhe an mir vorbei können. Als sie vorbei waren ging ich weiter, hatte aber übersehen das in einiger Entfernung noch ein Hund der Herren angewatschelt kam. Ich lasse meinen Hund vor mir Absitzen. Der fremde Hund kommt zu uns, bleibt stehen, schnüffelt und geht weiter. Von meinem Dicken keine Reaktion, ich glaube er hat noch nicht mal gemerkt das da ein Hund ist, wobei ich auch sagen muss das ich mit den Leckerchen die gesamte Aufmerksamkeit bei mir hatte.

Keine zehn Minuten später:

Wir sind fast zu Hause angekommen und treffen auf einen Herrn, den ich jeden Tag sehe wenn wir draußen sind. Sein Hund ein 16 jähriger Mischling hat meinen anfangs immer verbellt und gezeigt das er keinen Interesse hat. So weit so gut, die treffen liefen dann immer so ab, sein Hund bei ihm, meiner bei mir alles friedlich. Meiner hatte nach den ersten Ansagen die er bekam auch kein Interesse zu dem Hund zu gehen.

Wir standen uns gegenüber und unterhielten uns, die Hunde standen friedlich da. Dann macht meiner einen Schritt auf den anderen Hund zu, schnüffelte an seiner Nase.

Plötzlich fängt er aus heiterem Himmel an den anderen Hund anzubellen, dieser stand völlig unbeeindruckt da und machte einfach nichts!

Dieses „Pöbeln“ passiert nicht bei allen Hundebegegnungen und es ist auch meist nur in direktem Kontakt.

Ich kann es mir aber einfach nicht erklären, weil es immer total unterschiedliche Situationen sind!

Er giftet auch nur und verbellt, ist aber total leicht wieder ansprechbar und zu händeln.

Was könnte das sein?

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Fehlende Führung durch dich. Lass ihn doch nicht ran, bzw. sprich ihn an

und lenke seine Aufmerksamkeit auf dich.

Wenn du nichts tust übernimmt es eben dein Hund die Sache zu regeln.

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Hallo,

ich sehe es wie Sabine und würde versuchen in diesen Situationen die Aufmerksamkeit Deines Hundes zu bekommen.

Wie verhält sich Dein Hund denn, wenn Du ihn nicht bei Dir hast, also im Freilauf?

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Huhu,

danke schon mal ihr zwei.

Also im Freilauf interessiert er sich gar nicht/ kaum für andere Hunde.

Da geht er lieber seines Weges und schnüffelt, spielt und guckt für sich alleine.

Es kommt ganz selten mal vor das er sich zum spielen animieren lässt oder selber auffordert.

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Hi,

seit wann hast du deinen Hund?

Er ist 9 Jahre alt (habe ich aus deinem Vorstellungsfred :) ), leider konnte ich nirgends entdecken, ob du ihn schon seit Welpenalter hast oder erst seit Kurzem :think:

Zu den Leinenbegegnungen an sich: Die Leine ist immer eine Einschränkung für den Hund in seinem Kommunikationsrepertoire - dein Hund z. B. würde ohne Leine dem anderen Hund ganz klar signalisieren, dass er kein Interesse an ihm hat (also auch keine Gefahr für ihn ist ;) ); an der Leine kann er das nicht, da er nicht wegkommt.

Ich vermute, dass sich (auch schon in der ersten Situation) "Irritationen" bei dir selber breit gemacht haben (ein Grumbeln im Bauch etwa ;) ), für die unsere Fellnasen eine sehr feine Antenne haben - auch das könnte mit dazu beitragen, dass dein Hund jetzt so reagiert, wie er reagiert.

Wichtig wäre hierbei, wie du bisher Leinenbegegnungen geregelt hast und ob dies über einen längeren Zeitraum (siehe meine erste Frage oben) oder aber erst seit recht kurzer Zeit geklappt hat ... bis sich die von dir beschriebenen Situationen erstmals zeigten.

Hat dein Hund schon körperliche Symptome durch die CES? Auch hier könnte eine Ursache liegen :think:

Darf dein Hund frei laufen (das bezieht sich auf den speziellen Mix ;) ) - da er dies problemlos kann anhand deiner Beschreibung wäre dies eine Möglichkeit, die du bei der Korrektur deines "Problems" nutzen könntest :)

Lieber Gruß

Moni

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(bearbeitet)

Hallo marcolino,

er ist jetzt seit 1 1/2 Jahren beim mir.

Evtl wichtig auch noch zu erwähnen, er wurde von dem Vorbesitzer illegal gehalten und daher fielen Spaziergänge und sozialkontakte sehr mau aus. Morgens im Dunkeln kurz raus und wieder zurück in die Wohnung, Abends/ Nachts das selbe nochmal.

Nach der Übernahme habe ich versucht ihm die Möglichkeit zu geben so viele Hundekontakt wie möglich zu haben. Auch an der Leine. Vielleicht war das schon mein Fehler?! Denn anfangs kam es ein, zweimal vor das er von anderen Hunden angebellt und weggebissen wurde.

Daher stellte ich das ein und ließ ihn vorerst nur im Rudel einer Freundin mitlaufen und das klappt super. Es gab nicht einmal auch nur die kleinste Auseinandersetzung.

Und wenn ich ehrlich bin, ja mir ist etwas mulmig wenn es zu Leinenbegegnungen kommt und daher versuche ich sie von meiner Seite weitesgehend zu vermeiden.

Ausser in dem Rudel der Freundin, mit dem er sonst auch frei gelaufen istoder aber wenn es sich von meiner Seite aus nicht vermeiden lässt wie gestern Mittag.

Da laufen wir an einer Hausecke vorbei und aus dem Nichts steht auf einmal ein Herr mit seinem Mini Bulli neben mir fängt direkt ein Gespräch mit mit mir an.

Er fragt mich ob meiner Verträglich ist und noch bevor ich antworten konnte lässt er seine Leine lang. Und was passierte?....Nichts!

Kein gepöbel, kein gerangel, einfach nichts.

Und genau das ist es was mich so verunsichert, weil die Situation so wahllos sind!

Ich kann keine genaues Muster erkennen. Es kann/ könnte 100 mal gut gehen und beim nächsten mal knallt es :???

Ja er hat schon durch das CES schon Einschränkungen, er bekommt Tabletten und einmal in der Woche Physiotherapie und momentan läuft er wieder super, aber wir müssen ihn doch schon einschränken.

Er dürfte frei laufen, aber auf anraten der Tierärzte und der Physio vermeiden wir das im Rudel, da die Gefahr besteht das er doch mal beim toben durch andere umgepölt wird, ihm jemand auf dem Rücken springt oder sonst was passiert das dem Rücken enorm Schaden könnte.

Aufgrunde der ja doch noch recht früh einsetztenden Dunkelheit gibts dann am Wochenende freilauf, da fahre ich in den Wald und lasse ihn ohne Leine laufen.

Da brauche ich keine Angst um seinen Rücken haben und wenn er dann von sich aus anfängt sich auszutoben kann ich bevor er zu wild wird ihn ganz einfach wieder ausbremsen.

Daher auch die Vermutung das es Frust sein könnte, weil er ja unter der Woche nur an der Leine läuft?

Nicht genug körperlich ausgelastet?

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Hm ... also was dein Hund DENKT, weiß ich nicht :Oo

Ich sehe aber deinen Frust, deine Ängste, deine Bedenken und auch deine Unsicherheit - und auch wenn sich das jetzt dramatischer liest, als ich es meine ;) , so bin ich davon überzeugt, dass du genau an diesem Punkt, nämlich bei dir, ansetzen solltest.

- Begegnungen an der Leine sind tabu, gebe deinem Hund dazu eine ganz klare "Anweisung" (ich formuliere das gerne als "Bitte/Wunsch", weil ich dadurch nicht noch unnötigen Druck gegenüber meinem Hund aufbaue); anderen HuHa gegenüber setze ich diesen Wunsch nach Nicht-Kontakt durch, indem ich meinen Körper zwischen deren Hund und meinen bringe und ausweiche/Abstand halte.

- ärgere dich nicht, wenn sich jemand ignoranterweise oder aber auch durch Zufall über diese Bitte hinwegsetzt; hier bleibst du deinem Hund gegenüber freundlich und machst entweder dein Ding mit ihm weiter, ohne den anderen Menschen und dessen Hund zu beachten, oder aber du steckst es weg wenn die Hunde gut klarkommen und lässt den Kontakt OHNE LEINE zu.

- halte genug Abstand, sodass der andere Hund gar nicht erst an deinen Hund ran gelangt, bleibe dabei deinem Hund zugewandt, signalisiere Desinteresse an dem anderen HuHa-Gespann, dieses kannst du auch aus den Augenwinkeln beachten.

Das musst du für dich selber üben, es braucht eine Zeit, bis du aus deiner jetzigen Erwartungshaltung rauskommst.

Ich sehe bei deinem Hund zumindest aus deinen Beschreibungen heraus keinen aggressiven Hund :) , Bellen gehört zur normalen Kommunikation; schau lieber darauf, was für dich und deinen Hund an Lebensqualität möglich ist, seit er bei dir ist, das finde ich enorm viel:)

Ich würde ihm so oft es geht leinenlose Kontakte ermöglichen, da wo es geht; in Kombination mit der oben beschriebenen Vorgehensweise lernt dein Hund, dass du erst mal "checkst", ob ein Kontakt möglich ist, und er dann selber den Umgang mit dem anderen Hund entscheiden kann, sobald du durch Ableinen das OK dazu gibst.

Habe ein bisschen mehr Mut zur "Unhöflichkeit" anderen Menschen gegenüber :) , du MUSST niemandem erklären, warum du keinen Kontakt an der Leine haben willst.

Viel Erfolg!

Lieber Gruß

Moni

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Danke für deine Tipps und Anregungen,

ich werde direkt versuchen es umzusetzten :)

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    • Unsicherheit in gewissen Situationen / Büro

      Hallo Zusammen,

      nachdem ich nun eine Weile mitlese, musste ich mir doch einmal selbst einen Account machen und um euren Rat fragen.
      Ich hoffe es wird ist nich zu lange, möchte jedoch das ganze recht genau beschreiben.

      Mein Rüde Coop, etwas über ein Jahr alt und ein Labrador, ist in gewissen Situationen unsicher und versucht dann mit Bellen und leiserem Knurren irgendwie aus der Situation zu kommen. Auf der Straße/Wiese etc. interessieren ihn Menschen recht wenig und zeigt das Verhalten auch überhaupt nicht. Wenn wir uns mit fremden Leuten unterhalten, ignoriert er diese erstmal aber danach geht er dann doch meistens hin und hat gerne Aufmerksamkeit und kurze Streicheleinheiten aber dann reicht es ihm auch. Bei bekannten Leuten ist er sofort dabei holt sich seine Streichler ab und geht dann wieder die Umgebung erkunden oder sitzt neben uns. Ansonsten geht er sehr selbstbewusst durch den Alltag. Laute Geräusche, Ungewohntes und fremde Hunde alles kein Problem und keine Unsicherheiten, haben da recht viel Arbeit in der Welpenzeit reingesteckt und er war auch von Natur aus recht unbeeindruckt von vielem.

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      Nun stell ich mir Fragen wie, soll einfach jeder der Eintritt draußen ein Leckerli mit reinbringen und ihm zuschmeissen, oder ihn lieber komplett ignorieren und er darf nicht hin (und muss auf seinen Platz) oder ignorieren, er darf aber hin?
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      Hallo Lieber User,   da ich Heute mal wieder beim Tierarzt war und wie immer gefragt wurde was sie denn zu fressen bekommt ( Barf )...  wurde mir mal wieder wie von jedem Arzt mitgeteilt das das mit Vorsicht zu genießen sei und vor allem bei einem Hund im Wachstum. Da ich ja jetzt schon bei 4 oder 5 verschiedenen Ärzten war ( 1. und dann gewechselt in eine Klinik, dort bekommt man ja immer mal wen anderes ) ...   Ich Frage mich warum Tierärzte so gegen das Barfen sind? Haben sie Angst das es dann keine Patienten mehr gibt? 🤔 Die Argumentation bezüglich des Wachtums kann ich ja verstehen, dass man das genau berechnen muss und auch alle 4 Wochen neu.... abgestimmt auf die Rasse, Größe Aktivität usw...und ich lieber meinen Plan aus dem Barfshop mal gegenprüfen lassen soll, weil die Leute aus dem Barfshop meistens nach Profit den Plan erstellen um Ihre Sachen zu verkaufen. Aber ganz ehrlich? Wenn ich Trockenfutter oder Nassfutter füttere rechnet mir das doch auch keiner Extra aus und gebe einfach die Portion die auf der Packung steht, egal welche Rasse es ist und muss mit dem Leben was es für Inhaltsstoffe gibt. Es gibt ja nicht für den Welpen/junghund ein extra angepasstes Trockenfutter/Dosenfutter. Ich verstehe die Argumentation nicht.   Allerdings beschäftigt mich jetzt die Aussage das da viel mehr berechnet werden muss ein wenig. Wirklich viel berechnet oder viele Fragen gestellt hat unsere Dame aus dem Barfshop bisher nie. Wir bekommen alle 4 Wochen einen neuen Plan, auch mal eine Änderung als sie eine Blasenentzündung hatte. Aber richtig Närstoff oder Mineralien wurden nie ausgerechnet.   Sie bekamt am Anfang halt die 6% Ration mittlerweile mit 8 Monaten 5% Ration. Quasi 70% tierisch und 30%pflanzlich.   Derzeit bekommt sie 375g Fleisch und 75g Gemüse bei einem Gewicht von 10kg. ( Cocker-Mix es weiß keiner was noch drin steckt ) Sie ist draußen sehr agil und rennt viel rum.   Das wird auf 2 Mahlzeiten am Tag mittlerweile aufgeteilt.   Mittlerweile gebe ich folgende Fleischsorten und sie verträgt alle: Rind, Lamm, Hähnchen, Fisch - Reichen die 4 Sorten? ( Alle gewolft und abgepackt) Gemüsesorten: Möhren, Fenchel, rote Beete, Zucchini ( wollt evtl noch Chinakohl jetzt anfangen ) - Alles gekocht und püriert. Nur klein gehäkselt mag sie irgendwie an manchen Tagen nicht so gerne. Obst gebe ich eigentlich gar nicht. Ab und zu mal eine Kartoffel   Dann gebe ich noch einen halben Teelöffel Öl von CDvet hinzu und 3 Meßlöffel von den Mineralpulver CDvet am Tag.   Dann bekommt sie noch zwischendrin 2-3 Esslöffel CDvet Fit Crock als Leckerli am Tag.   Die Fleischsorten gebe ich nach meinem persönlichen Gefühl immer im Wechsel... z.B.  Montags: Rind mit Pansen Dienstags: ganzes Hähnchen gewolft MIttwoch: Rindmuskelfleisch Donnerstag: Lamm mit Innereien Freitags: Fisch.... usw.   Ist da jetzt irgendwie richtig ihr Mineralbedarf ausgerechnet oder ist das zu oberflächig?   Bin am überlegen mir jetzt noch eine Zweitmeinung von einen Institut oder Ernährungsberater einzuholen und sie mal gegenüberprüfen zu lassen, habt ihr da eine Empfehlung für mich? ich würde es mir einfach nie verzeihen wenn sie wegen mir Probleme bekommen würde, obwohl ich es nur gut meine.  

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