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Hundeforum Der Hund
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Distanzverringerung durch ständigen Rückruf?

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(bearbeitet)

Am Sonntag sind wir zu mehreren HH spazierengegangen, u.a. war auch ein Pärchen dabei mit einer 5jährigen Ridgeback-Hündin. Diese Hündin hat 3 Jahre lang mit einem Ridgeback-Rüden auf einem sehr großen Grundstück gelebt (mit Haus- und Zwingerzugang). Es ging ihnen nicht schlecht, aber es gab halt keinen Spaziergang.

Vor 2 Jahren wurde die Hündin dann von dem Pärchen übernommen. Sie hört super, ließ sich in allen Situationen super abrufen, entfernte sich nie weit von ihren Besitzern (ca. 10-15 Meter). Ab und zu guckte sie interessiert in den Wald, aber ein Pfiff oder Ruf und sie war wieder bei ihren Besitzern. Sie erzählten mir daß die Hündin am Anfang beim Freilauf immer eine sehr große Distanz zu ihnen hatte, 50 Meter und mehr. Dieses haben sie wohl in den Griff bekommen indem sie die Hündin immer und immer wieder zurückgerufen haben wenn sie sich zu weit entfernt hat.

Nun zu Cuby: Auch sie läuft recht weit vor, nimmt zwar immer mal wieder Blickkontakt zu mir auf, kommt sofort wenn ich mich in eine andere Richtung bewege oder vom Weg z.B. auf eine Wiese gehe, kommt auch (sogar vom Mäuseln :) ) sofort auf Zuruf. Der Rückpfiff klappt auch sehr gut. Monika und Anja können das bestätigen (Junkersfrau und beowoelfchen).

Nun zum großen Aaaaber :Oo : Cuby bleibt bei mir wenn sie einen anderen Hund sieht, aber nur wenn sie in meinem Einwirkungsbereich ist, so etwa 10 Meter oder auch etwas mehr. Läuft sie jedoch 30 Meter oder mehr vor ist da nichts mehr zu machen, dann startet sie durch. Klar, nun könnte ich wieder mit der Schleppleine arbeiten, aber da man hier im Dorf oft nur 1x die Woche auf einen anderen Hund trifft kann ich mich da nicht so wirklich mit anfreunden.

Was haltet ihr von der oben beschriebenen Methode: Immer wieder, wenn sie eine bestimmte Distanz erreicht hat, zurückrufen. Mache ich mir damit nicht den Rückruf (der bei uns nur der Name ist) kaputt da ich zunächst sicherlich ständig rufen muß? Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen daß es gut funktioniert, aber vielleicht gibt es hier doch schon ein paar positive Erfahrungen damit.

LG Elke :)

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Huhu Elke,

genau das Problem hatte ich mit Minos auch, dass wenn er über eine/diese unsichtbare Linie war, mein Kommando nicht mehr galt.

Immer wieder zurückzurufen, war mir dann aber auch irgendwie lästig, weil ich auch dachte, ich "lutsche" das Kommando dann irgendwie aus.

Ich habe ihm dann ein "Halt" und ein "Langsam" beigebracht; Minos ist viel im Trab unterwegs und die Nase klebt dann am Boden. Letzteres (Kommando langsam) war allerdings ... puh, boah ... meine Nerven, bis das saß. ;) Das zu vermitteln fand ich echt schwierig wenn keine Leine dran ist und der Hund offline vor einem.

Geübt haben wir das erst an der Leine. Ich habe dann meinen Schritt verlangsamt und bin mit dem Körper in Rückenlage gegangen.

Dann später am Fahrrad, indem ich ihm da die Kommandos "Langsam (Schritt würde auch gehen) und Trab + Gallop beigebracht habe.

So bleibt er jetzt ziemlich in meinem Dunstkreis und ich habe weiter Zugriff auf ihn. :)

Falls er dann doch mal auf stur stellt, was ja bei sehr interessanten Spuren schon mal vorkommt, muss er auch mal eine Zeit lang hinter mir laufen.

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Ich habe zur "Distanzeinhaltung" ein anderes Kommando als das für Rückruf genommen.

Das hat zum einen den Grund, dass ich den Rückruf (wie bei Minos) nicht auslutschen wollte.

Zum anderen möchte ich ja auch gar nicht, dass sie zu mir kommt, sondern dass sie sich frei bewegen kann in einem bestimmten Radius.

Es ist mir also sozus. egal, wo sie nach dem Kommando hinläuft, solange sie nicht weiter weg geht.

Ob das für Euch Sinn macht, weiss ich nicht :) - bei Toscha klappt das ganz gut und sie hat es recht schnell begriffen. Bei uns heisst es "nicht so weit"...bisschen doof, aber hatte sich so ergeben, weil wir es genau dafür anfangs immer automatisch benutzt haben :D .

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Doch, für mich macht das was du beschreibst absolut Sinn und Toscha zeigt es dir ja auch, dass es funktioniert. :)

Minos soll das vom Prinzip her genauso halten wie Toscha. Wir haben ja auch noch Fly dabei und die drümmelt öfters mal hinter mir rum. Da will ich dann einfach nicht, dass wir alle so auseinander laufen.

Manchmal, wenn ich Minos das Kommando "langsam" gebe, bleibt er mittlerweile auch mal stehen. Ich sage ihm dann immer "guck mal wo Fly ist" und dann steckt er die Nase irgendwo ins Gebüsch und liest halt die Zeitung nochmal, bis Fly auch angekommen ist. ;)

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Ah, ok, Astrid - Minos soll dann bei "langsam" auch einfach nur langsam machen (u. automatisch damit die Aufmerksamkeit eher nach rückwärts verlegen), bis Ihr wieder aufgeschlossen habt?!

DAS wäre bei Tosch schwieriger...die ist eher digital - entweder 0 oder 1, entweder laufen oder stoppen ;) .

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Genau, Gundi, er soll sein Tempo deutlich runter nehmen, sprich als Beispiel vom Trab in den Schritt fallen, so dass wir aufschließen. :)

Das mit der Aufmerksamkeit wäre dann das Bonbon, aber das gibt er mir auch nicht immer.

Oft drosselt er erst das Tempo, verfällt dann aber nach ein paar Metern wieder in den Trab. Dann muss ich ihn noch mal runterdrosseln und dann, beim zweiten Mal langsam bleibt er entweder im Schritt, oder er steht dann und wartet. :)

Gallopieren tut Minos seltener, das ist dann der Vorteil bei ihm, dass er im Trab bleibt, denn er will schon wissen, was auf seiner Spur genau geschrieben steht. ;)

Das ist dann natürlich einfacher, als du das bei Toscha (0 auf 1) beschreibst.

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Den Rueckruf an sich nutze ich auch nicht, um den Abstand zu mir wieder zu verringern.

Wenn ich Holly rueckrufe, muss sie direkt ZU MIR an meine Seite kommen.

Ich hab sie frueher beim Lernen immer an der Schlepp ausgebremst, sobald sie fast das Ende erreicht hat.

Dazu hab ich "fast Ende" gesagt und die Schlepp leicht angenommen. Sie hat dann ihr Tempo gedrosselt, damit ich aufschliessen konnte. :)

Ich hab auch Tempowechsel eingeuebt, "Langsam" zum Drosseln, "Schneller" zum Beschleunigen und "Go" zum Anziehen oder Sprinten.

Zum Stehenbleiben hab ich erst mit der normalen Leine, dann mit der Schlepp "Stop" eingeuebt.

D.h. sofort stehenbleiben, bis ich neben ihr bin.

Das "Stop" nutz ich, wenn ich etwas vor ihr entdecke oder ihre Anspannung wegen irgendwas ansteigt.

Wenn sie grad sprinten will ist ein boeses scharfes "Nein" am besten.

Sie hat sich inzwischen meinen Wohlfuehlradius eingepraegt und bleibt fast automatisch innerhalb dessen.

Wenn etwas ganz wichtig fuer sie ist (Hundebegegnung, Entdeckung am Wegesrand, Geruchsspur etc.) kommt sie inzwischen zu mir, nimmt Blickkontakt auf und "fragt" um Erlaubnis, etwas zu tun.

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Lilli kennt die Hörzeichen *langsam*,*steh* usw. vom Longieren. :)

Das übernimmt Lilli auch total im Freilauf :kuss:

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Elke, was kennt Cuby mittlerweile? Vielleicht kannst Du Neues mit dem Vorhandenen verknüpfen!

@ Astrid: nein nein, das ist nicht schwieriger mit Tosch :) - sie stoppt entweder (kann sie), oder dreht ne Runde und bleibt in Bewegung - deshalb fällt es ihr nicht schwer.

@ Judith: seufz - so ´ne Nachfrage bei interessierenden Dingen draussen fände ich auch mal Klasse :) ...das habt Ihr toll hingekriegt!

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Das ist trotzdem Klasse mit Tosch! :)

Ich finde die anderen, sprich Judith und Anke aber auch toll, wie sie das "Problem" des Wegdriftens händeln.

Da kann man mal sehen, wieviel doch auch im Freilauf mit Hunden geht. :)

Nachfragen würde ein Minos übrigens nie.

Dafür ist er viel zu überzeugt von dem was er tut und vor hat. :D

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