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Hundeforum Der Hund
Mark

30 Tage ... fleischlos - Was für ein Wahnsinn!

Empfohlene Beiträge

Da schoss mir ein Gedanke in den Kopf "was für ein Wahnsinn" ...

Aber zurück zum Anfang. Gestern hatten wir beschlossen Großeinkauf zu machen. Aslo haben wir uns am Abend auf den Weg Richtung Kaufland gemacht. Als wir einen Gang nach dem anderen passiert hatten, mal hier und mal da etwas in den Einkaufswagen legend, gelangten wir auch - na klar - zur Wurst- und Fleischabteilung. Nichtsahnend schaue ich mir diese riesige Regalwandand an, vollgepackt mit Salami, Leberwurst, Fleischwurst, Teewurst, Putenbrustaufschnitt, Mortadella und jede Menge mehr, in allen erdenklichen Variationen, mit Pfefferrand, Käserand, Bärlauch Geschmack, light, schwer und, und, und. Direkt nebenan, die Kühltruhen mit Putenfilet, Minutenschnitzel Schwein, Rinderfilet, Schweinefilet, Gans ... mit Marinaade, ohne Marinade, direkt als Gericht oder nur zum "verarbeiten".

Ja, da schoss mir dieser Gedanke in den Kopf: "Was für ein Wahnsinn". Was sind wir nur für Egoisten - fast allesamt. Völlig gedankenlos greifen wir zu und was zu viel ist, werfen wir einfach weg. Wir töten Tiere und essen sie nicht einmal - vielfach. Wir leben derart im Überfluss, dass es einen schaudert. Wir regen uns über mangelnden Tierschutz und Achtung vor Tieren auf, halten Regierungen für unfähig, verdammen mitunter die Errungenschaften der Neuzeit und machen munter mit. Was sind wir eigentlich für Heuchler? Was bin ich eigentlich selbst für ein Heuchler? Wie in einem Film habe ich mir das Geschehen in der Fleischabteilung angeschaut und war - ich kann es nicht verhelen - plötzlich angewidert. Wer gibt uns eigentlich das Recht derart egoistisch zu agieren? Wir stellen die "orale" Befriedigung über die Interessen von Tieren, die erbärmlich gehalten und getötet werden. Uns ist das alles egal. Das all you can eat Buffett nehmen wir auch noch häufig mit, wohlwissend, dass wir uns mästen und der nicht verbrauchte Rest einfach entsorgt wird.

Wir sorgen uns um unsere Hunde, wollen dass es ihnen gut geht und behandeln andere "Nutztiere" wie Dreck. Wegschauen, Gehirn ausschalten und gedankenlos zu konsumieren macht es auch nicht besser.

Ja, ich esse gerne Fleisch. Aber gestern habe ich beschlossen meinem Verstand Vorfahrt einzuräumen.

[ALIGN=center]30 Tage fleischlos.[/ALIGN]

Vielleicht will ja jemand von Euch mitmachen, der nicht schon fleischlos lebt. Erfahrungen auszutauschen, ob und ggf. zu welchen Zeiten man mit sich zu kämpfen hat, wie die körperliche Verfassung sich mglw. ändert. Auch was man alternativ isst, und wie es schmeckt. Ob einen das saftige Steak irgendwann kalt lässt.

Wenn noch ein paar User mitmachen, könnte man hier ein kleines Tagebuch führen. Seine Erfahrungen einstellen. Vielleicht auch dieses Thema bei Facebook teilen, damit noch ein paar mehr mitmachen.

Ich würde mich freuen!

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Weißt Du was? ich habe momentan ohnehin die Idee im Sinn, ein bisschen besser auf mich und meine Gesundheit zu achten.. und Du hast mir jetzt den entscheidenden Anstoß gegeben. Ich bin dabei :yes:

Es ist schon wahr, es werden Tiere unter erbärmlichen Bedingungen gehalten und geschlachtet, nur damit wir sie im Unverstand essen können. Ich war auch schonmal eine lange Zeit Vegetarier, bis ich irgendwann das Gefühl hatte, das geht nicht mehr. Also kann ich es jetzt mal wieder in Angriff nehmen.

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(bearbeitet)

Ich hatte erst vor kurzem 3 fleischfreie Wochen.......habe das locker ausgehalten...... ;)

Ein Tip für Dich Mark, wenn Du das durchziehen willst, trotzdem aber lecker essen möchtest und neue Speisen kennen lernen magst....

Ich habe 3 Bücher von Attila Hildmann ...

Vegan for Fun

Vegan for Fit

Vegan for Youth

Da sind viele fleischlose "Tips" drin, und eine Menge tolle und interessante Rezepte. So macht die fleischlose Zeit echt Spaß !!

Die 3 Bücher kosten zusammen über 100 Euro....für einen 30 Tage Test zu teuer....

Darum biete ich Dir an , Dir die Bücher auszuleihen....

;)

EDIT: Oh die eigentliche Antwort habe ich jetzt vergessen :D Ich bin dabei........wann gehts los?

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Mich freut Dein Aufruf sehr, Mark!

Auch wenn ich selbst im Tagebuch nichts beitragen kann, da ich seit meinem 16. Lebensjahr fleischlos lebe.

Ich vermisse hier sehr eine sachliche Behandlung des Themas "artgerechte Nutztierhaltung und Fleischkonsum" - wobei dies gerade bei Hundehaltern eine grosse Priorität haben müsste.

Ich selbst engagiere mich auf verschiedenen Wegen für diese Themen, ohne Menschen vorschreiben zu wollen, auf Fleischkonsum zu verzichten.

Ich bin nebenbei viele Jahre Mittel - und Langstrecken erfolgreich gelaufen, ohne Einbussen durch meine Ernährungsweise gehabt zu haben.

Viel Erfolg Dir (und allen anderen) bei diesem Vorhaben!

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Finde ich klasse, und diese Gedanken ob der riesigen Fleischtheken hatte ich auch schon oft! Ich habe zwar schon meinen Fleischkonsum erheblich eingeschränkt, aber ganz verzichte ich bisher nicht drauf.

Bin gespannt, was du weiter berichtest/ihr berichtet. Vielleicht mach ich mit! :)

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Ich bin nun seit 2 Wochen fleischlos. Es fällt mir nicht schwer, mittags kein Fleisch zu essen, da es mich schon länger anekelt (wegen Gedanken an Massenzucht usw.). Heute aber ertappte ich mich bei der Macht der Gewohnheit. Mein Mann isst weiterhin Fleisch und Wurst. Ich wollte mir ein Brot schmieren, öffnete den Kühlschrank und griff zu - belegte mein Brot mit Schinken. Erst als ich es bereits halb verspeist hatte fiel mir auf, was ich da grade aß. Mein großer Hund hat sich dann gefreut :D

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Ich bin eh schon dabei, im Juni werden es 3 Jahre ohne tierische Produkte für mich.

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(bearbeitet)

Wie wäre es, wenn wir noch ein neues Thema aufmachen.... wo man fleischlose Rezepte vorschlagen kann??

(Oder gibt es ein solches schon?)

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Gute Idee mit den Rezepten.

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Wie wäre es, wenn wir noch ein neues Thema aufmachen.... wo man fleischlose Rezepte vorschlagen kann??

(Oder gibt es ein solches schon?)

Das wäre klasse ... da haben ja gerade diejenigen, die schon länger "dabei" sind sicher einige gute in petto

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Das findet sie super, rennt hin, trägt ihn auch, aber versteckt sich damit dann im Gebüsch, in der Hoffnung, sie kriegt ihn auch selber auf.   Macht es Sinn, das weiter zu verfolgen und zu üben, oder ist das noch zu früh?   4. Die Leckerlies: In meiner naiven Planung hatte ich fest vor, die Trockenfutterrationen (Wolfsblut) zum Spielen, Lernen und Konditionieren zu verwenden. Pustekuchen. Lilli findet Trockenfutter total blöd und es interessiert sie nicht die Bohne, wie viel das gekostet hat. Ich habe immerhin eine hochwertige Nassfuttersorte gefunden, die sie gut findet, so dass ich ihr nicht die Cäsar-Pampe geben muss, die sie aus dem Tierheim gewohnt ist. Aber als Leckerli ist das natürlich eher ungeeignet. Ich habe also im Zoofachgeschäft so ziemlich alle Leckerlies eingepackt, die irgendwie hochwertig und lecker aussahen (verdammt, hab ich viel Geld ausgegeben). Aber abgesehen von der oben angesprochenen Putenwurst zieht einfach gar nix das Interesse auf sich. Zuhause nascht sie aus Höflichkeit mal 1-2 von den gekauften Teilen, aber es ist nicht interessant genug, um mich im Blick zu behalten. Draußen würdigt sie die "Lecker"lies nicht mal eines Blickes. So kann man natürlich gar kein Verhalten ordentlich belohnen. Ich sag immer "Tooooll, Lilli, hier" und halte ihr das Leckerli unter die Nase, und sie: "Äh, nein, danke, lass mal stecken und streichle mich lieber."   Irgendwelche Tipps für wählerische Hunde?    5. Das Spazieren: Lilli ist ein Naturtalent an der Leine. Wir waren viel draußen (besonders viel, weil sie ja noch nicht stubenrein ist), so hat sie sich schnell an die nahen Wege gewöhnt und fühlt sich beim spazieren sichtlich wohl. Ich gebe ihr Zeit, stehen zu bleiben und zu erschnüffeln was gerade interessant ist. Aber schon, wenn sie anfängt Gras, Blätter oder Nüsse zu knabbern, stelle ich fest, dass ich nicht weiß, ob das in Ordnung geht. Ich habe das bisher laufen lassen, aber was ist mit giftigen Pflanzen? Und Nüsse.. ist das ungefährlich? Tja, da merkt man eben direkt mal hautnah, dass man keine Ahnung hat. Und dann sind da die anderen Hunde. Anfangs dachte ich, sie hätte Angst vor ihnen, weil sie aufgeregt reagiert und auch mal bellt. Ich bin den Begegnungen dann aus dem Weg gegangen. Mittlerweile frage ich mich, ob das gut ist.. vielleicht will sie ja gerne mit denen interagieren? Wie erkenne ich den Unterschied und wann und wie kann ich dazwischen gehen, wenn Lilli sich bedrängt fühlt?   4. Das Bellen: Wir haben viele Hunde in der Nachbarschaft. Abends reagiert Lilli darauf offenbar ganz besonders sensibel (auch im TV). Es hatte sich vorgestern schon verhalten angekündigt, gestern Abend ist sie dann richtig abgegangen und hat aufgeregt und laut Richtung Küchenfenster gebellt (in dieser Richtung ist der naheste große Nachbarshund). Ich war gestern richtig ratlos und verzweifelt, weil ich noch gar nicht weiß, wie ich diese Situation auflösen kann. Normalerweise bekomme ich Lillis Aufmerksamkeit, wenn ich mich vor sie stelle - aber keine Chance. Sie ist total fixiert auf das Küchenfenster und will sich auch nicht den Weg abschneiden lassen. Ich weiß dann nicht weiter, denn ich will sie nicht körperlich maßregeln und sie auch nicht einschüchtern. Sie ignoriert mich dann aber und steigert sich immer weiter hinein. Die Gardinen zuziehen hat auch nichts gebracht. Ich habe sie dann durch meine.. ich sag mal.. "körperliche Präsenz" in ihr Körbchen gedrängt. Also mich vor sie gestellt, damit sie mich nicht ignorieren kann und ihr immer wieder den Weg abgeschnitten, wenn sie an mir vorbei zum (bodentiefen) Küchenfenster wollte. Sie wusste letztlich auch ziemlich sicher, dass ich wollte, dass sie ins Körbchen geht, und hat sich dann daneben (!) gesetzt. Ich habe ihr die Decke unter dem Po weg gezogen, dann ging sie erst ins Körbchen. Dort kam sie dann auch langsam zur Ruhe! 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Bis in die Nähe habe ich es mit Lilli schon geschafft, aber die ganze Straße entlang ist für sie noch zu viel. Sie ist noch sehr auf Dinge fixiert, die ihr unheimlich sind und ich kann ihre Aufmerksamkeit nicht wieder einfangen (und ein interessantes Leckerli hab ich ja auch nicht...). Zu Fuß hingehen wird also noch eine Weile dauern, denke ich.  Wir haben außerdem ein heißbeliebtes Lastenfahrrad, in das vorn 4 Kinder hineinpassen. Das langfristige Ziel ist, Lilli mit zwei Kindern darin fahren zu lassen, und der dritte fährt mit seinem eigenen Rad daneben. Das ist aber auch ganz schön viel verlangt. In dem Lastend ruckelt und rubbelt es und die Eindrücke an der vielbefahrenen Straße sind vermutlich auch nicht weniger einschüchternd. Ich habe damit begonnen, sie jeden Tag mal hinein zu setzen und ihr darin Leckerlies zu geben (ha ha ha), damit sie sich dran gewöhnt. Mein Eindruck ist, dass das noch länger dauern wird, als zu Fuß hinzugehen. Ein Auto haben wir auch. Ich fahre total ungern damit, weil Schule und Kita nicht weit sind und ich die Kinder gern an der frischen Luft hab. Morgen kommt der bestellte Anschnallgurt für Lilli an und wir können mit ihr Autofahren. Eine Option wäre also auch, mit dem Auto zur Kita zu fahren. Dann müsste Lilli jedoch im Auto warten, wenn ich die Kinder rein bringe - aber möglicher Weise ist das gar angenehmer als draußen vor der Tür zu warten.  Hach, ich bin ratlos, merke aber auch, dass es meinen Mann arg belastet, den Goodwill seines Arbeitgebers so auf die Probe zu stellen.    Was würdet ihr vorschlagen?   Ich freue mich wirklich sehr über Tipps zu dem einen oder anderen aufgeführten Punkt. Ich versuche, alles richtig zu machen und ich spüre, dass ich mir mit meinem Perfektionismus eine große Last auferlegt habe. Im Umgang mit meinen Kindern wusste ich immer sicher, wie ich reagiere und was ich ihnen vermitteln will - irgendwie dachte ich, das wäre mit Hund auch so. Ich hoffe sehr, ihr könnt mir helfen, Souveränität zu gewinnen.   Danke!

      in Der erste Hund

    • Haustier Hund: Wahnsinn oder Liebe?

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      in Hundefilme / Reportagen & Hundebücher


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