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Hundeforum Der Hund
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Frühkastration im Tierschutz

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WIr haben (hatten) insgesamt 2 (oder 3?) Frühkastrierte Hunde, allerdings Rüden bei allen gab es kene Auffälligkeiten gegenüber unkastrierten Hunden (alles aus dem Tierschutz).

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Was ich hier allerdings oft sehe ist dieses - ich nenne es mal "Bequemlichkeits-Kastrieren", da werden junge Hunde kastriert weil die Besitzer keinen Bock drauf haben auf zu passen, weil Tierärzte oder Hundetrainer zum Teil dazu raten, weil´s entspannter ist. Das sind so Aktionen die ich nicht ok finde, man sollte nicht an einen Lebewesen rum schnippeln nur damit man es selbst vermeintlich leichter hat. Mein Zwiespalt ist, wie ich das eine gutheißen und unterstützen kann und das andere ablehne :think:

Die Beweggründe sind vollkommen unterschiedlich, daher widerspricht sich das nicht!

Aber das Resultat ist das gleiche ;)

Aber ich glaube auch, dass der große und ganze Sinn und Zweck dahinter steht

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Die Krise bekomme ich, wenn Menschen sich ohne Nachzudenken (und manche auch, ohne Nachdenken zu wollen :( ) für eine Kastration entscheiden, weil "die Hündin dann nicht das Sofa dreckig macht, und man überhaupt ja nicht immer auf die Hündin aufpassen will, wenn sie läufig ist" oder "der Rüde dann ruhiger ist und sich leichter erziehen lässt" ...

Richtig, bei sowas geht mir auch regelmäßig der Hut hoch.

Vergessen sollte man allerdings auch nicht, das der Hund, idR nicht nur psychisch ( Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel) sondern, wenn man Pech hat auch physisch unter der Frühkastration leidet. Manchmal sogar sein ganzes Leben lang.

Würde man mir einen jungen Hund nur unter der prämisse Vermitteln, das er noch kastriert wird, ich würde auf ihn verzichten. Genauso würde ich wohl entscheiden, wenn der Hund ein Frühkastrat wäre.

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Mir ist hier auch zur Frühkastration geraten worden, also hier in Spanien, nicht hier im Forum :) Ich habe mich aber letztlich dagegen entschieden, weil ich es auch schlicht und ergreifend nicht übers Herz kriege, Emma grundlos unters Messer zu legen. Sie bleibt also intakt, es sei denn, gesundheitliche Gründe würden eine Kastration nötig machen.

Aber, was den Tierschutz angeht, kann ich die Kastration verstehen. Wir leben jetzt seit über drei Jahren auf dem Land und hier laufen ständig neue Hunde rum. Woher die kommen, weiß der Geier. Die paaren sich, bekommen Junge und dann beobachtet man, wie es immer weniger Welpen werden.

Es ist auch keine Seltenheit, dass Welpen im Múllcontainer entsorgt werden.

Die Tierheime sind randvoll und bei den privaten Orgas sieht es nicht besser aus. Wo sollen sie anfangen? Jetzt ist Jagdsaison-Ende und es werden zahlreiche Galgos und Podencos ausgesetzt, die dann vielleicht, mit Glück, in einer Orga landen. Wenn sich diese Hunde nun noch paaren, wo soll das hinführen? Die Zwinger sind selten nur von einem Hund belegt, dafür sind es einfach zu viele Hunde.

Dann wird ja auch nicht jeder Hund ins Ausland vermittelt. Ja, es gibt schon viele Spanier, die anders denken und handeln. Das ist aber noch nicht der Großteil. Wäre ich Orga, ich würde auch kastrieren, bevor der Hund in ein neues Zuhause kommt.

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Mich würde wirklich mal interessieren, wieso die Hunde, die auch frühkastriert weder psychisch noch gesundheitlich angeschlagen sind, die Ausnahme sein sollen? :???

Ich kenne eine ganze Menge frühkastrierte und würde mal sagen, "Störungen" treten nicht häufiger auf als bei spät oder gar nicht kastrierten.

Bei mir selber lebt eine frühkastrierte Hündin, die nächstes Jahr 16 Jahre alt wird, die hat den Tierarzt nur wegen Spondylose und irgendwelchen Unfällen gesehen, braucht heute noch keine Medikamente, außer ihrem Schmerzmittel.

Auch in ihrem Verhalten war sie immer ein ganz normaler Hund.

Dann sind da noch Sophie und Simon, auch frühkastriert, Sophie ist vollkommen gesund, in sich ruhend und eine eher ernsthafte Hündin, Simon ist vorsichtig und "geräuschängstlich", dem hätte VIELLEICHT etwas mehr Testosteron gut getan, aber wie will man denn beurteilen, wie ein nicht frühkastrierter Hund sich entwickelt hätte ohne Kastration?

Es gibt doch genauso viele Hunde, die psychische und gesundheitliche Probleme haben und die NICHT kastriert sind.

Ich bin kein Befürworter einer Frühkastration, denn im Normalfall sollte das nicht nötig sein, bei Hunden aus dem Auslandstierschutz sehe ich die Notwendigkeit aber durchaus.

Mich macht es aber immer ärgerlich, wenn es so dargestellt wird, als hätten die allermeisten früh oder sogar die überhaupt Kastrierten, ihr Leben lang darunter zu leiden, als wären das die reinen Neutren, fett, ohne Muskulatur, mit Babyfell, psychisch gestört und womöglich gesundheitlich unstabil.

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Mich macht es aber immer ärgerlich, wenn es so dargestellt wird, als hätten die allermeisten früh oder sogar die überhaupt Kastrierten, ihr Leben lang darunter zu leiden, als wären das die reinen Neutren, fett, ohne Muskulatur, mit Babyfell, psychisch gestört und womöglich gesundheitlich unstabil.

Hast du dich schon ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt? Ich schon.

Mich macht es eben einfach ärgerlich wenn man, ohne Sinn und Verstand, drauflos kastriert.

Schau mal hier, ein kleiner Auszug aus Gansloßers Buch, das ich übrigens sehr empfehlen kann.

http://hasenhirsch.bplaced.com/bouv/images/M_images/kastration.pdf

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Ich bin kein Befürworter einer Frühkastration, denn im Normalfall sollte das nicht nötig sein, bei Hunden aus dem Auslandstierschutz sehe ich die Notwendigkeit aber durchaus.

Mich macht es aber immer ärgerlich, wenn es so dargestellt wird, als hätten die allermeisten früh oder sogar die überhaupt Kastrierten, ihr Leben lang darunter zu leiden, als wären das die reinen Neutren, fett, ohne Muskulatur, mit Babyfell, psychisch gestört und womöglich gesundheitlich unstabil.

Genauso sehe ich das auch.

Ich hatte einen kastrierten Rüden aus dem TS, der war superschlank,

wurde weder von anderen Rüden bestiegen, hatte wunderschönes Fell -

verträglich mit anderen Hunden -

im großen und Ganzen sehe ich im Verhalten oder Aussehen keinen Unterschied zu

meinem jetztigen, unkastrierter Rüden.

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Muck, deas Link ist mal eines von der besseren, seriösen Seite. Ich bin zwar nicht mit allem einverstanden (hinweis auf die gesetzliche Lage hält nicht stand) Es wird genau so seriöse Puplikationen geben die anderer Ansicht sind, das Gegenteil 8in Maßen9 vertreten

aber wie gesagt, guter Artikel, lesenswert.

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Das kommt auch drauf an, was man als normal ansieht. In unserer

Agi-Gruppe wurde letztens ein Jungrüde kastriert, weil er anfing mal etwas

rumzuprollen, nicht mehr welpenhaft rumzutollen mit jedem Hund, mehr

zu schnüffeln und oft das Bein zu heben.

Dieses, für mich völlig normale Verhalten, fand der Besitzer unnormal. Auch

dass ihm mehrere Rüdenhalter bestätigt haben, dass sich das nach der Pubertät

einspielt, bzw. eine Erziehungssache ist hat nichts gebracht.

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Das kommt auch drauf an, was man als normal ansieht. In unserer

Agi-Gruppe wurde letztens ein Jungrüde kastriert, weil er anfing mal etwas

rumzuprollen, nicht mehr welpenhaft rumzutollen mit jedem Hund, mehr

zu schnüffeln und oft das Bein zu heben.

Dieses, für mich völlig normale Verhalten, fand der Besitzer unnormal. Auch

dass ihm mehrere Rüdenhalter bestätigt haben, dass sich das nach der Pubertät

einspielt, bzw. eine Erziehungssache ist hat nichts gebracht.

Ich glaube nicht, daß das irgendein "normaler" Hundehalter als normal ansieht!

Es wird immer Leute geben, die aus reiner Bequemlichkeit oder Unwissenheit kastrieren - aber darum geht es hier eigentlich nicht.

Ich finde halt, es gibt mehr als genug Hunde überall - in jedem TH, auf vielen Strassen, in jedem Land

und ich glaube, es kann einem Hund oder Hündin schlimmeres passieren, als kastriert zu werden.

Bei Katzen und Pferden regt sich ja auch niemand auf - gibt es bei denen eigentlich keine physischen und psychischen Probleme?

Ist eine ernstgemeinte Frage -ist mir gerade eingefallen.

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