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Hundeforum Der Hund
Zombina

Frühkastration im Tierschutz

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Bei Katzen und Pferden gibt es eher Probleme wenn die nicht kastriert sind.

Hengste sind in der Regel nicht zu vergesellschaften und führen ein nicht

wirklich schönes Pferdeleben in Einzelhaft.

Kater sind, wenn sie markieren, ein echtes Geruchsproblem. Und die meisten

unkastrierten Kater fangen irgendwann an zu markieren.

Kätzinnen neigen zur Dauerrolligkeit, da der Eisprung erst durch den Deckakt des

Katers ausgelöst wird.

Das kann man also nicht mit Hunden vergleichen.

Was ich eigentlich sagen wollte, was oft als unerwünschte Nebenwirkung beschrieben wird empfindet mancher als angenehm. Man möchte z.B. gar

keinen erwachsenen Hund sondern möchte das kindliche Verhalten erhalten.

Gewichtsprobleme und Fellveränderungen können, müssen aber nicht auftreten

und mancher findet ein plüschiges Welpenfell durchaus niedlich.

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Na ich denke gerade bei "Freigänger-Katzen" ist es auch schon sinnvoll zu kastrieren - auch hiervon leben ja nun leider auch hier mehr als genug auf der Straße. Von Pferden habe ich noch weniger Ahnung :D

Kommt man zu den Grenzfällen, wo Hunden möglichst viel Freiheit gewährt wird, wo sie sich frei und unbeaufsichtigt auf Höfen rumtreiben und gut und gerne mal zum Nachbarn wandern... so ähnlich wie so manche Katze - in so einem Fall würde ich glaube ich auch lieber kastrieren und dem Hund seine Bewegungsfreiheit gewähren, auf jeden Fall besser als ungeplante Nachkommen in die Welt zu setzten.

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Jule kommt aus einem großen Tierheim in Ungarn.

Die haben 700 Tiere und nicht die Möglichkeit, ständig die Hunde im Auge zu haben, oder zu trennen.

Da wird früh kastriert, um ungewünschten Nachwuchs zu vermeiden und eben einfach, damit es nicht ständig zu Streitereien und Prügeleien unter den Hunden gibt.

Jule geht es gut damit, sie weiß es ja nicht.

Die Narbe ist winzig und erwachsen wird sie auch langsam.

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Ich kann mich Mara in allen Punkten anschliessen, Amira kommt ja auch aus Ungarn.

Ausser dass Amira ein lange Bauchnarbe hatte.

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Hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber ich habe ja auch so eine *Kandidatin* hier sitzen. Cuby kam zu mir mit etwa 8 Monaten, da war sie schon kastriert. Denke daß sie kastriert wurde als sie in das slowakische Tierheim gekommen ist.

Im Ausland ist das nicht anders möglich, da muß das so früh sein ansonsten würde es noch `zigmal so viele Hunde geben.

Keine Ahnung ob sie anders wäre wenn sie noch intakt wäre.

LG Elke :)

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Ich denke das Pötyi auch zu früh kastriert wurde in Ungarn,

sie hat ja starke Probleme mit ihren Ängsten aber natürlich kann ich nicht beurteilen wie es ohne die Kastra gewesen wäre!

Sie hat leider eine unschöne große Narbe, hätte ich es aussuchen können, hätte ich sie später oder garnicht kastriert.

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Ganz ehrlich, solche Gedanken spuken mir auch immer mal wieder durch den Kopf, aber ehrlich?

Es ist wie es ist, ich habe die Kröte ohne Gebärmutter übernommen und egal was da kommt, wir müssen damit leben.

Jule hat lange gebraucht, bis sie wirklich anfing erwachsen zu werden.

Die letzten Wochen holt sie einiges nach.

Aber ob das an der Kastration oder an den Bedingungen gelegen hat, kann niemand sagen.

Klar, hätte man vieles anders machen können, wenn man den Hund schon früher gehabt hätte.

In meinem Fall hätte Jule sogar schon 2,5 Monate früher zu mir kommen können, wenn ich mich 2 Tage früher entschieden hätte.

Das wusste ich damals nicht und will mich damit nicht verrückt machen.

Wir haben schon verdammt viel erreicht und aus einem unsicheren Hundekind ist eine selbstsichere, freche junge Dame geworden.

Vielleicht hätten wir mehr erreicht, wenn ich halt schneller entschieden hätte...

Aber wer weiß das schon?

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Nun, mein Hund ist nicht kastriert, ich habe ihn mit einem Jahr übernommen und er war die ersten Jahre sowas von ängstlich! :Oo

Also kann es nicht nur an einer Kastration liegen.

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Sagt ja auch keiner, Davinia....

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Trotzdem macht man sich ja Gedanken, ob es etwas geändert hätte, wenn man nicht kastriert hätte.

Oder oder oder.

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