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Hundeforum Der Hund
Gabyg

Rudelstellungen - Maike Maja Nowak neue Staffel

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In den auf klargestellt erschienenen Interviews, z.B. mit Hrn Bloch, gibts bezüglich vererbten "Talents" und erlernten "Talents" eine grobe prozentuale Angabe... Es muß also nicht wild vermutet und spekuliert werden, sondern es gibt schon gewisse auf empirischen Untersuchung basierende Werte.

 

In meinem Job als Mathelehrer z.B kann ich durchaus festhalten, daß es eigentlich nicht wirklich eine Frage gegebenen Talents ist, mathematisch zu denken. Es ist vielmehr eine Frage, wie man junge Menschen motiviert, ihnen den Spaß an der Sache erhält und sie für ungewöhnliche Denkwege begeistert. (Mathematik ist nicht nur das nervtötende Kopfrechnen.)

Es gibt sicherlich Unterschiede in der Geschwindigkeit, aber hier sind innerhalb der Jahre in der Schule auch sehr unterschiedliche Phasen.

 

so weit

Maico

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Also könnten wir alle hier die besten Zeichner werden, wenn wir motiviert und gefördert werden? Wir alle könnten Marathons gewinnen? Oder gibt es nicht doch Unterschiede die darin liegen, wer welche Talente (Veranlagungen) mit auf den Weg bekommen hat? Aber gut, die Diskussion wird endlos.

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Nochmal, die prozentuale Verteilung zwischen angeborenem und erlerntem Talent bei Hunden kann man nachlesen. 

 

Dein Vergleich mit Marathonläufern ist insofern etwas schwierig, weil es hier auch um anatomische Aspekte geht. Nicht ohne Grund sind oft Erithräer und Äthiopier sehr gute Langstreckenläufer, während sie im Boxkampf gegen Klitschko.. nun ja... dafür rennt der nicht so gut.  :lol:

 

Mathematik (mein Beispiel) ist ein rein geistiges Vergnügen, und das Gehirn ist ein sehr flexibles, beeindruckendes und leistungsfähiges Organ. Da spielen andere körperliche Faktoren keine Rolle, siehe Stephen Hawking.

 

Auf Hunde bezogen: Eine englische Bulldogge und ein Whippet werden auf einer Hunderennbahn auch beim besten Training nie Gleichstand erreichen. Das hat aber nix mit Verhalten zu tun, sondern mit Anatomie. 

Allerdings ist hierzu Ray und Larna Coppinger sehr lesenswert, die in "Hunde" erläutern, daß auch die Anatomie des Hundes einen Einfluß auf dessen Gehirnstruktur hat. Coppingers zeigen, dass z.B. an einem Beispiel mit dem Sichtfeld eines Hundes, welches bei einem Collie anders ist als bei einem Mops. Daraus entwickeln sich auch andere Strukturen im Hirn, was Sehfunktionalität angeht.

 

Inwiefern das Einfluß aufs Verhalten hat, vermutlich eben auch wie die anderen prädestinierten Faktoren. Etwa 30% (nachzulesen in den Interviews auf unsrem Blog.)

 

so weit

Maico

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Nimm 5 Collies und vergleiche die mal. Ich denke du wirst feststellen, dass alle 5 Hunde ihren ganz eigenen Charakter und verschiedene Verhaltensweisen zeigen. 

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Angenommen du wärst in einer Sportlerfamilie  grossgeworden hättest Intersse ,gute körperlich Vorraussetzungen dann wärst du sicher eine gute Läuferin geworden.

 

Die Beste ? Wahrscheinlich nicht oder Doch ?

Wer weiss ,wenn man aber nicht in der Lage ist sich auch ausserhalb dieseR genetischen Vorteils zu bewegen wird es eng .

Ich denke wir sind eine Kombination aus vielem aber ein Talent eint uns ,unser freier Wille.(Jetzt wirds philosophisch).

 

Ich war eine ganz talentierte Reiterin (behaupt ich jetzt mal ) dank der Hirnblutung liegt die betonung auf WAR.Und jetzt ?

Ich muss neue Wege für mich finden und kann es auch ,weil wir eben nicht nur auf "Talente" festgelegt sind.

Das ist auch sicher kein Hund auch wenn es  "veranlagungen " gibt .

 

 

lg BJ

 

So eine Festlegung auch ein Riesennachteil in der Arterhaltung bringen

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Sportlerfamilienbeispiel: Nu kommt da ein Kind auf die Welt mit ganz anderen Talenten. Und ja, das gibts und gar nicht selten. Das Kind soll aber auch zum tollen Sportler werden, weil die Eltern glauben: Unsere Kinder haben die besten Voraussetzungen dafür. Dann wird dieses Kind ganz schön beschissen dran sein und bestimmt kein guter Sportler werden.

 

So, nu klinke ich mich hier aber aus. Erstens muss ich arbeiten und zweitens bringt die Diskussion nicht viel, weil da zwei Ansichten aufeinander prallen -  so wie beim Thema RS. 

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In der Pädagokik /Psychologie wird seid vielen Jahren darüber disskutiert.

Was macht uns aus ?

Warum wird Obama Prasident andere mit seinem Hintergrund landen in der Gosse ?Es gibt soviele Bsp. negative wie positive .

 

Ein Hund /Mensch.... wird vielleicht mit Fähigkeiten geboren aber dann kommt Umwelt/Umfeld/Förderung usw. ins Spiel und die machen sicher den grösseren Teil aus .

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Nimm 5 Collies und vergleiche die mal. Ich denke du wirst feststellen, dass alle 5 Hunde ihren ganz eigenen Charakter und verschiedene Verhaltensweisen zeigen. 

 

Das ist vollkommen richtig. Wenn ich z.B. über all meine Hunde nachdenke, die einst waren und nun sind - die waren alle sehr eigen, hatten Marotten, Vorlieben, Stärken, Schwächen. Lustigerweise haben manche auch innerhalb ihres Lebens hier ihre sozialen Rollen verändert usw. Nie war einer irgendwie wie ein anderer. 

 

Z.B. kann man innerhalb der Welpenzeit durch interessante Spiele, Abwechslung, taktilkineastische Reize usw. bei Hunden ein gutes Nervenkostüm fördern, während man (die grausigen Experimente sind hinlänglich durchgeführt worden) bei Reizentzug einen deprivierten Hund bekommt, der zeitlebens mit seinem Leben nur schwer klarkommen wird.

 

so weit

Maico

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Ich sage ja nicht, dass Umwelt, Erfahrung usw. keine Rolle spielen. Grade deshalb ist es aber doch wichtig zu erkennen, welche Ressourcen der Hund mitbringt (und auch der Mensch, der ja den Hund irgendwie "führen" will).

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Wir sind vermutlich gar nicht weit auseinander. Ich sehe die Ressourcen primär im anatomischen Bereich. Natürlich gibts auch doofe Hunde, wo irgendwie sämtliche synaptischen Verbindungen nur mit unerträglichen Verzögerungen arbeiten...  :lol:

 

(Ich soll da immer Bobo erwähnen. Das war der Lieblingsfeind meines Leonids.. ;) )

 

so weit

Maico

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