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Hundeforum Der Hund
Gabyg

Rudelstellungen - Maike Maja Nowak neue Staffel

Empfohlene Beiträge

Mh, ich glaube, dass man dann motiviert und begeistert etwas macht, wenn es dem eigenen Talent entspricht. Dann ist auch die Lust dazu vorhanden.

 

Das kann ich jetzt nicht ganz so unterschreiben. Ob man etwas motiviert und begeistert macht hängt in erster Linie davon ab, mir welcher Gefühlslage man es vor allem zu Beginn erlebt hat. Hat man mit etwas gleich von Anfang an "Erfolg", dann fühlt sich das gut an, man verfolgt das gerne weiter und erwirbt sich auch mit der Zeit eine entsprechende Kompetenz. Hat man zu Beginn vieleicht sogar mehrfach oder sehr deutlich Misserfolg, dann fühlt sich das schlecht an, man geht schon mit einer inneren Blockade an den nächsten Versuch, und schwupp, schon ist die Lernbereitschaft am Boden.

 

Deshalb ist es ja so wichtig, egal ob bei Hunden oder Kindern, den Einstieg möglichst motivierend zu gestalten, um eben eine positive Lernbereitschaft zu schaffen. Und deshalb ist es auch so schwer, später gegen frühe Misserfolge wieder anzuarbeiten. Denn die Grundeinstellung wird quasi gleich mit gelernt. Natürlich bleiben dennoch z.B. anatomische Faktoren, und ja, auch das Gehirn ist ein Organ und nicht bei jedem gleich leistungsfähig. Aber immerhin ist es so ziemlich das plastischste Organ überhaupt, und so ist eine Menge drin. Daher auch die Prozentwerte 30% / 70%, die zumindest bei Hunden nahezu pauschal gelten.

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Ja Silkies, das hatten wir ja schon. Um Talent zu fördern und Kind oder Hund zu motivieren, müssen ja Eltern oder Hundehalter erstmal in der Lage sein, Talent zu erkennen.

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Mir geht es aber gar nicht um das Talent, sondern darum, dass eben die generellen ersten Erfahrungen oft noch viel ausschlaggebender sind als jedes Talent. Ich muss nicht erst gucken, was mein Hund für Talente hat, um das dann motivierend zu fördern, sondern sehe zu, dass ich möglichst alles, was wir anfangen, so gestalte, dass mein Hund Erfolg haben kann. Mit der Zeit mag sich dann gerne herausstellen, woran wir besonders viel Spaß haben oder wofür wir beide ein besonderes Talent mitbringen - das sind dann die Disziplinen, in denen wir wirklich toll werden können. Aber ich bin überzeugt, eine zumindest gute Leistung kann man mit den weitaus meisten Hunden in den weitaus meisten Bereichen erreichen, wenn nur genug Spaß und Erfolg dabei ist. (Und die Anatomie stimmt, klar - den Clip vom Basset im Agi, den ich mal gesehen habe, finde ich etwa mehr als grenzwertig...)

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Hey

 

naja, ich würde ihr das jetzt nicht per se vorwerfen, weil ich der Meinung bin, dass ein guter Trainer sich immer auch woanders nach neuen Ideen und Herangehensweisen umschaut und dann eben für sich mitnimmt, was ihm schlüssig erscheint... was das im Einzelnen ist und ob es tatsächlcih sinnvoll ist? darüber kann man streiten ;)

Nun, wenn es darum ginge, würde es mich nicht tangieren, aber leider macht sie den fatalen Fehler und nennt ihre Methoden „Kommunikation mit dem Hund“, tatsächlich ist es aber dumpfe Konditionierung, meist auch noch über Strafe.

 

Warum lügen sich also so viele HundetrainerInnen, selbst etwas in die Tasche und nennen das Kind nicht bei seinem richtigen Namen?

 

Klar, Strafen sind nicht das, womit Hundehalter gerne ihre Lieblinge erziehen/ausbilden möchten, also muss es verbal kaschiert werden.

 

 

„Die Wahrheit liegt innerhalb eines kleinen bestimmten Kreises, doch der Irrtum ist immens (Henry St. John).“

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Strafen sind nicht das, womit Hundehalter ihre Lieblinge ausbilden wollen???

Man gehe auf eine Hundewiese und zähle, wie oft an Leinen geruckt, dem Hund eine verbraten wird usw.

Positive Bestärkung ist bei Weitem noch nicht so verbreitet, wie es uns die "anti-Wattebauschwerfer" weis machen wollen.

Man muss eben davon ausgehen, dass hier, in einem Forum, in dem sich Menschen versammeln, weil sie den Hund an ihrer Seite als Familienmitglied sehen, immer noch in der Minderzahl sind.

Die Welt da draußen spricht eine ganz andere Sprache.

Wieso sonst hat CM oder auch MMN Fans en masse?!

Weil sie oftmals gar nicht sehen, dass über Strafe gearbeitet wird.

Man kommuniziert [emoji57]

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Hey

ja, schon klar... aber all die Theorie nutzt ja nun nix, wenns an der Umsetzung hapert, oder? und die kann definitiv unterschiedlich sein, auch wenn sie auf den gleichen Erkenntnissen basiert... Timing, genaues Handling etc. lernt man eben nicht aus Büchern ;)  und Weiterbildung bei Kollegen hat noch keinem geschadet ;) es sei denn man wurde schon mit der ultimativen Weisheit geboren, dann hat man es natürlich nicht nötig seine Bibliothek zu verlassen :kaffee:

Man könnte dir in einer Hinsicht ja sogar zustimmen, nur berücksichtigst du etwas sehr Elementares nicht.

 

a) Genauso wie es gute HundetrainerInnen gibt, gibt es auch schlechte HundetrainerInnen.

 

B) Genauso wie es Gute HundehalterschülerInnen gibt, gibt es schlechte HundehalterschülerInnen.

 

c) Genauso wie es HundehalterInnen gibt, die aus der Theorie etwas ableiten können, gibt es HundehalterInnen denen die Theorie abgeht.

 

d) Genauso wie es HundehalterInnen gibt die lerne durch Versuch und Irrtum mit ihrem Hund, gibt es HundehalterInnen, die das nicht hinbekommen.

 

Nicht nur die Hunde, sondern auch Menschen sind Individuen mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten, die etwas fertigbringen oder auch nicht, da hilft es nichts, alle in einen Topf werfen zu wollen.

Wir Menschen sind nun mal keine uniformierte gleich getaktete Einheitsmaße, die alles nur auf eine Art und Weise tun.

 

Hundeerziehung und Hundeausbildung sollte etwas sehr Individuelles sein, wobei die Wahl der Methode ein gutes Gespür und eine noch bessere Einstellung braucht.

 

 

„Der wahre Egoist kooperiert.“

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Hey

Strafen sind nicht das, womit Hundehalter ihre Lieblinge ausbilden wollen???

Man gehe auf eine Hundewiese und zähle, wie oft an Leinen geruckt, dem Hund eine verbraten wird usw.

Positive Bestärkung ist bei Weitem noch nicht so verbreitet, wie es uns die "anti-Wattebauschwerfer" weis machen wollen.

Man muss eben davon ausgehen, dass hier, in einem Forum, in dem sich Menschen versammeln, weil sie den Hund an ihrer Seite als Familienmitglied sehen, immer noch in der Minderzahl sind.
Die Welt da draußen spricht eine ganz andere Sprache.

Wieso sonst hat CM oder auch MMN Fans en masse?!
Weil sie oftmals gar nicht sehen, dass über Strafe gearbeitet wird.
Man kommuniziert [emoji57]

 

Wenn ich verallgemeinere, sprich, „Strafen sind nicht das, womit Hundehalter ihre Lieblinge erziehen und ausbilden wollen“, meine ich genau diese Hundehalter/innen

 

Und mit Sicherheit nicht die, die CM oder MMN Fans sind und  daher auch nicht über deren Methoden nachdenken.

 

 

„Alles sollte so einfach wie möglich, aber auch nicht einfacher sein. (A. Einstein).“

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Das ist auch das Problem, das die Redeweisen aufwerfen: "Berührungen", "Kommunikation" etc. klingt so nett und harmlos, und dann erzählen die schlauen Leute im Fernsehen ja auch, wieso das dem Hund überhaupt nicht schadet - also ist es doch in Ordnung, an der Leine zu rucken, den Hund zu erschrecken etc.? Ist doch gar nix schlimmes?

 

In wie weit die Leute das selbst glauben, einfach nicht hinsehen (wollen), oder aus lauter Hilflosigkeit keinen anderen Weg sehen - wer weiß es schon? Dem Hund jedenfalls ist es egal, ob er nun durch eine "Einwirkung", eine "Körperhilfe", eine "Berührung" oder was auch immer drangsaliert wird - er weiß nur, dass es ihn erschreckt und manchmal sogar noch weh tut...

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mariehundi schrieb am 26 Sept 2014 - 08:12:snapback.png

Gestern als Barbara über ihren Vater geschrieben hat der in d er Wildnis allein gelebt hat und Wölfe getroffen hat. Sie hat Fernsehen geguckt und hat ihr Wolfswissen von ihrem Vater und aus dem Fernsehen. Der Vater allein in der Natur.

 

Soso.

Diese Lesart ist mir neu :)

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Kennt jemand den VDU, den MMN in ihrem Resümee erwähnt?

http://www.mensch-fuehrt-hund.de/VdU/vdu.html

 

So, wie sich das liest, ist das in meinen Augen eine AvN - "Ansammlung von Nowakfans" - die sich, anstatt mit fachlich korrekten kynologischen Erkenntnissen, lieber mit Halbwissen und Esoterik befasst, um dem Hund eine Rolle zuordnen zu können, die das dominierende Führen des Hundes legitimisiert.

 

Verbund Verbund der unabhängigen Wegbereiter für Mensch-Hund-r unabhängigen Wegbereiter für Mensch-Hund-Kommunikatiion

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