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Hundeforum Der Hund
petra0306

Phosphorbedarf

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Hallo,

da mein kleiner Shiba letzthin Struvitkristalle hatte, will ich jetzt eigentlich auf den Phosphorgehalt beim Trockenfutter achten.

In dem Buch von Swanie Simon (Barf) ist eine Tabelle, lt. dieser beträgt der Phosphorbedarf eines Hundes 100 mg pro kg/KM hoch 0,75. Also umgerechnet mein 8 kg-Hund benötigt ca 480 mg Phosphor pro Tag.

100 gr normales Trockenfutter (seine Tagesration) hat z.B. 1,0 % Phosphor. Also 1000 mg Phosphor. Gute Trockenfutters, die ihm schmecken, noch mehr. Nach dieser o.g. Tabelle würde ja jeder Hund regelmässig viel zu viel Phosphor zu sich nehmen.

Mache ich da einen Gedankenfehler?

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Es stimmt, dass viele, wahrscheinlich die meisten Trockenfutters mehr P als die bedarfsdeckende Menge haben -was leider nicht nur für Phosphor gilt.

Und ja, du hast richtig gerechnet, eine andere Faustformel sagt 60mg P/kg KM/Tag.

Es sind aber einige Trockenfutters auf dem Markt, die zB nur 0,6 % P enthalten und natürlich entsprechend gering Ca, du musst dich mal umschauen.

Käme denn Frischfüttern für dich infrage? Dann könntest du das ganz gut steuern.

Edit

sogar 0,5% P: Animals Nature Wellness

http://www.animals-nature.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=278&category_id=32&option=com_virtuemart&Itemid=54

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Lupo natural hat 0,88 % Phosphor. Immer noch nicht wenig, aber deutlich weniger :)

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kaltgepresstes hatten wir vor 2 Jahren schon mal probiert, mochte er überhaupt nicht.

Derzeit mische ich noch das Diätfutter (RC Urinary vom TA) mit Wolfsblut Ente oder Pferd.

Das RC frisst er lieber, sein altes Trockenfutter wird aussortiert. Aber das RC mag ich eigentlich nicht mehr weiterfüttern, wenns alle ist.

Die Struvite hatte er, glaub ich zumindest, hauptsächlich von den vielen, vielen Trockenfleischleckerchen, die er täglich vom Gatten bekam.

Frisch: das letzte Jahr, bevor die Struvite festgestellt wurden, bekam er Mischkost, also 1 Mahlzeit Fleisch + Beilagen wie Suppengemüse, Reis oder Flocken, abends Trockenfutter von Wolfsblut. Ich habe das Fleisch kurz abgebrüht, da er roh nicht ran ist. Erst nach fast 1 Jahr hat er auch rohes Fleisch angenommen.

Seit Mitte Januar bekommt er nun RC Urinary und keine Leckerchen. Mitte Februar waren die Werte schon wieder TOP. Seither mische ich das Trockenfutter und er darf schon wieder 2 kleine Hühnerstreifchen pro Tag futtern. Nächste Woche muss ich nochmal Urin abgeben.

Das animals-nature hört sich recht gut an, vielleicht kann ich da mal Proben bekommen.

Weiterhin aber nur Trockenfutter gefällt mir eigentlich nicht, Mischkost erschien mir eigentlich ziemlich vernünftig.

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Gute Trockenfutters, die ihm schmecken, noch mehr. Nach dieser o.g. Tabelle würde ja jeder Hund regelmässig viel zu viel Phosphor zu sich nehmen.

Mache ich da einen Gedankenfehler?

Du machst keinen Gedankenfehler. Das ist die traurige Wahrheit. Insbesondere die im Internet als gute Sorten bekannten Futtersorten, haben einen erschreckend hohen Anteil an Phosphor (und auch an Calcium). Für mich übrigens ein Grund, keine dieser Sorten zu füttern.

Allerdings kann man auch nicht sagen: Futter x hat 0,7% und ist deswegen besser als Futter y mit 1%, weil man den Phosphorgehalt immer erst auf die Trockensubstanz umrechnen muss.

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Ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist und ob man das über einen längeren Zeitraum geben darf, aber es gibt doch Phosphatbinder, die man ins Futter tun kann.

Praktisch als Alternative zum Diätfutter vom Tierarzt. Wäre das nichts für euch?

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