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Hundeforum Der Hund
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(Dauerhafte) Wesensveränderung durch Epilepsie?

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Ihr Lieben,

daß Jacki an Epilepsie leidet, ist ja allgemein bekannt.

Nun beschäftigt mich allerdings die Frage, ob ich auf Dauer mit einer Wesensveränderung rechnen kann/muß/sollte... Wir haben - Stand heute - 9 leichtere Anfälle innnerhalb von 2 Jahren. Eine echte Gefahr sehe ich aktuell also nicht.

Ich habe das schon öfter gelesen, daß diese auftreten können - welcher Art stand aber nirgends dabei. Immerhin werden mit jedem Anfall Gehirnzellen zerstört, richtig?

Habt ihr irgendwelche Erfahrungen oder Informationsquellen dazu? Ich neige dazu, meinen Feind kennenzulernen, um was dagegen tun zu können - wenn möglich.

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Hilde, ich kann nur von den beiden mir bekannten Hunden schreiben.

Da gab es keine Wesensveränderungen - die Hunde wurden im Alter tüddliger - aber das kann auch einfach mit dem Alter einhergegangen sein.

Ich werde aber meine Freundin gleich nochmal anrufen und sie diesbezüglich fragen Ihr Yorkiemix wurde 14 und ich habe nicht jeden Abschnitt im Leben genau mitbekommen.

edit: gerade Rückmeldung bekommen: der Yorkiemix hatte Epilepsieanfälle von Anfang an (erster Anfall mit 4 Monaten). Und starb an Knochenkrebs. Allerdings nicht mit 14 sondern mit 10 - da habe ich die Hunde verwechselt. Entschuldigung.

Wesensveränderungen gab es allerdings trotzdem keine.

Der Hund hatte bei 7 kg eine Enddosis von 75 mg L.

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Danke für Deine Mühen. :kuss:

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Der Tochterhund hat Epilepsie und bekommt seit vorletztem Jahr Medis. Die Anfälle sind relativ selten, 2-3 im Jahr. Sein Wesen hat sich aber nicht verändert, er ist nach wie vor der Chef der Meute.

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Unsere altdeutsche Schäfehündin hat im Alter epileptische Anfälle bekommen.

Medis waren die Gleichen wie bei Epilepsie.

Ich habe gerade mal übegt wie es bei ihr war..also nach jeden Anfall war sie auf jeden Fall einige Stunden bis zu einem Tag etwas seltsam.Hat uns und die anderen Hunde nicht mehr erkannt und ist auch leicht böse geworden aus Unsicherheit.

Das hat sich aber immer wieder gelegt.

Sie schlimmere Veränderung kam eigentlich durch die Medikamente..daurch war sie nicht mehr die Alte. Platt,unaufmerksam,einfach "neben der Spur" usw.

Leider habe ich erst vor wenigen Monaten erfahren das es auch andere Möglichkeiten als diese Hammermedis gibt :(

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also... Ronja hatte Veränderungen... allerdings waren ihre Anfälle, wie du ja weißt, eine völlig andere Hausnummer :kuss:

nach der ganz großen Serie war sie komplett resettet... sprich, sie wusste gar nichts mehr... nicht wer wir waren, noch wo sie war etc... das war schon echt heftig...

jetzt ganz am Schluß muss auch wieder was gewesen sein... sie wurde einige Zeit lang mistrauisch...

aber das hat sich jedes Mal wieder gelegt :)

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Direkt nach einem Anfall kenne ich die Veränderung bei Jacki auch - aber grundsätzlich (also wenn sie sich wieder erholt hat) ist sie dann wieder die Alte.

Und ja, an Moppe und ihre Anfälle kann ich mich noch erinnern... :kuss:

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bei der Dicken war die Veränderung schon ein paar Tage bis Wochen zu spüren... aber wie gesagt, das lag an den Serien...

wir haben ja auch einige HUnde im Kundenkreis und bei denen ist nix... klar, mal direkt nach dem Anfall Unsicherheit oder auch Aggression, aber nichts bleibendes...

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Das macht ja Mut. Danke.

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Mein "Dicker" hat alle 2 - 3 mehrere Cluster-Epilepsieanfälle (6 - 7 x innerhalb von 2 Tagen) und das schon seit mehreren Monaten.

Dauerhafte neuerologische Einschränkungen, wie z.B. eingeschränkte Sehfähigkeit des rechten Auges, Kontrollschwierigkeiten der rechten Körperseite sind leider vorhanden.

Wesenveränderungen haben wir keine festgestellt (bis jetzt), außer das sein Fresstrieb in den Tagen nach den Anfällen deutlich gestiegen ist.

Ansonsten ist er immer noch der gutmütige "Knuddelbär".

Wir hoffen, daß dies auch noch lange so bleibt...

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