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Hundeforum Der Hund
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(Dauerhafte) Wesensveränderung durch Epilepsie?

Empfohlene Beiträge

Oje, so schwere Anfälle sind ein ganz anderes Kaliber... Alles Gute für euch.

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Mein erster Hund (Beaglemix) hatte ab dem 2. Lebensjahr etwa Epi. Er bekam anfangs morgens und abends je eine halbe Luminal später eine ganze. Er ist auch am Ende daran gestorben "worden", weil er aus einem Anfall nicht mehr wirklich raus kam und wir ihn einschläfern lassen mussten.

Er hatte definitiv Wesensveränderungen trotzdessen, dass er ab dem 4.-5. Jahr gut eingestellt war. Einen Anfall hatte er alle paar Monate mal aber zum Ende hin wurden die wesentlich mehr (Stressfaktor um ihn rum stieg aber durch Kleinkind und weil er eine recht schwierige OP mit ewigem Rattenschwanz hinter sich hatte).

Er wurde knapp 12 Jahre alt dennoch. Er wurde sehr langsam, tüddelig, vergaß manchmal wo er war, wurde ein bisschen wie anteilnahmslos gegenüber seiner Umgebung. Ich empfand das als sehr schlimm, weil er die letzten Jahre bei meiner Schwester wohnte, da ich in die Großstadt ging und ich ihm ansah wie sehr er abbaute, wenn wir mal da waren. Gefreut hat er sich trotzdem wie Bolle, aber zu hause lag er dann nur rum..oder im Garten. Das ging ein paar Jahre so.

Aber ich will dir mal keine Angst machen. Das is ja so unterschiedlich von Tier zu Tier....

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Der Hund meiner Schwägerin hatte auch Epileptische Anfälle. Trotz allem hatte er sich wesensmäßig kaum verändert. Nur gegenüber anderen, fremden Hunden war er sehr misstrauisch. Er konnte sie nach jedem Anfall immer weniger einschätzen.

Sie musste ihn dann im Alter von 7 Jahren einschläfern lassen, weil die Anfälle trotz Medis in immer kürzeren Abständen kamen.

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