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Hundeforum Der Hund
TrudeKloppstock

Kann mir das einer erklären?

Empfohlene Beiträge

Ahoi,

Ich habe aber kein Verständnis, wenn ich mich freue und sie rufe und sie kommt und macht kurz vor mir einen Bogen, nur weil sie wahrscheinlich einfach spielen möchte.

die meisten Hunde laufen nicht direkt frontal aufeinander zu. Das ist eher unhöflich.

Und versuche, nicht alles so ernst und persönlich zu nehmen- weder "Angriffe" hier noch das Verhalten deines Hundekindes noch die Hunde auf der Wiese (würde ich dann ggf nicht mehr hingehen..).

Und lernen/ "training" findet natürlich bei jedem Mensch- Hund- Team vom ersten Tag an statt, rund um die Uhr. Ich würde mich nur nicht so sehr in dieser Anfangsphase auf "Gehorsam" versteifen, sondern auf Beziehung, Bindung,...

Und es gibt denke ich wirklich sehr, sehr selten Situationen, in denen Hunde mit ihrem Verhalten den Menschen "ärgern" wollen oder das "absichtlich" so machen. (bzw absichtlich schon, weil es eben in der speziellen Situation aus Hundesicht Sinn macht...)

Und bitte bedenke auch immer- Hunde sind nicht so gut im Verallgemeinern beim Lernen. Was an einem Ort/ bei Sonnenschein/ in roter Jacke klappt, muss man eventuell noch zig mal bei Regen, an einem anderen Ort, mit grüner Jacke üben...

In diesem Link weiter Hunden gibts auch was zum Bogenlaufen..

http://www.spass-mit-hund.de/mehr-wissen/beschwichtigungssignale-calming-signals/

Ansonsten such eventuell mal bei youtube nach kikopup- Videos, dort findest du gute Sachen für Welpen"training"...(bzw gemeinsames Lernen)

LG

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Originalbeitrag
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Du könntest so schön den Folgetrieb nutzen um ein freudiges Herankommen zu üben. Für jetzt und für die Zukunft!

Ruf sie heran, lobe sie und lass sie wieder laufen. Geh mit ihr über eine Wiese, sucht gemeinsam nach Leckerchen, lass unbemerkt ein paar Leckerchen auf den Boden fallen um dann ganz freudig-überrascht dem Hund mitzuteilen was du da tolles gefunden hast.

Es ist eine so dankbare Aufgabe das mit einem Welpen zu üben! Und es lohnt sich auf jeden Fall für spätere Zeiten!

Denkst du, ich quäle sie? :-P

Ich versuche beim rufen zu 100 % fröhlich zu sein. Gestalte unseren Alltag abwechslungsreich und spannend. Ich bin nur böse, wenn sie zu grob zu den Katzen ist.

Schön, der Thread ist wieder offen, so kann ich antworten. Nein, ich glaube nicht dass du sie quälst. Ich habe nur den Eindruck dass du alles vielleicht ein wenig zu streng siehst.

Du versuchst beim rufen fröhlich zu sein. SEI fröhlich, hab Spaß mit dem Hund! Jemand schrieb hier schon etwas von Bindung, das wäre für mich das allererste Ziel im Zusammenleben mit meinem Hund, denn wenn die Bindung stimmt klappt auch alles andere viel leichter.

Ich hab hier mal einen interessanten Auszug aus dem sehr empfehlenswerten Buch "Die Welt in seinem Kopf" von Dorothée Schneider:

".....unter beiden Geschlechtern gab es Individuen, welche die durchschnittliche Lernleistung ihrer Geschlechtsgenossen weit übertrafen. Die männlichen und auch die weiblichen Genies unter den Versuchshunden zeichnete dabei jeweils eine besonders hohe und vertrauensvolle Bindung an den Menschen aus."....

Wie gesagt, nur ein kleiner Auszug aus dem Buch, vielleicht magst du es ja einmal ganz lesen, für mich hat es sich sehr gelohnt!

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Was SabineG schreibt, kann ich nur unterstreichen. Die Bindung ist das A und O.

Und auch der Tipp, fröhlich zu SEIN ist wichtig. Dein Hund spürt, wenn du eher genervt bist, obwohl du die Fröhliche spielst.

Nimm es mehr mit Humor. Üben ist natürlich wichtig. Aaaber: Die Welpen- und Junghundzeit ist so kurz, genieße sie einfach, gemeinsam mit deinem Hund :)

Ich finde, von der Fröhlichkeit der Hunde färbt jede Menge auf uns Halter ab - wenn wir es zulassen. Dann macht auch das Training Spaß, weil wir mit guter Laune rangehen.

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Benutzt du den Futterbeutel, um mit das heran kommen zu üben?

Wenn ja, finde das völlig falsch, weil du 2 Dinge miteinander mischst:

- kommen

-apportieren.

Das sind für mich 2 komplett voneinander zu trennende Dinge. Du wirfst den Beutel und bringst Bewegung in die falsche Richtung.

Kommen habe ich geübt, indem der Hund uin einer gewissen Entfernung von mir saß, ich ihn gerufen habe, dabei zurück gegangen bin und zusätzlich mit den Armen eine entsprechende Bewegung gemacht habe. Und das funktioniert, weil ich dem Hund körpersprachlich signalisiert habe, was ich von ihm möchte.

Wenn du körpersprachlich deutlich bist, funktioniert das recht schnell.

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In diesem zarten Alter kannst du keinen Gehorsam verlangen. Liegt einfach daran das Gehorsam ja erlerntes, also konditioniertes Verhalten darstellt. Man sagt das ein Hund so nach 500 richtigen Wiederholungen (ohne Fehler zwischendurch) das geforderte Beherrscht und hierbei ist wiederum zu beachten dass er es dann auch nur unter genau den Bedingungen kann unter denen geübt wurde. Kann der Hund also zum Beispiel Sitz im Wohnzimmer heißt es nicht dass er Sitz auf einer bespielten Hundewiese kann. Hunde lernen auch sehr viel Situationsbezogen. Das bedeutet das man das Sitz dann nach und nach schwerer machen muss und die Ablenkung nach und nach steigert.

Also lass dir Zeit, freu dich an dem kleinen Ding und schraub deine Ansprüche zurück. Es ist ein Baby und wenn was toll klappt ist es schön aber eigentlich nur ein Zufall, der Rest kommt sehr viel später und ist mit viel üben verbunden. Aber noch mehr einfach mit gegenseitigem Vertrauen und Spaß am gemeinsamen Tun.

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Meine Meinung: Der Welpe tut das, weil es (altersgemäß!!!) ein lustiges Spiel für ihn ist.

Ihm Deine regeln sorgfältig und liebevoll verständlich zu machen, liegt alleine bei Dir, nur wird der Spieltrieb in diesem Alter immer mal wieder die Oberhand gewinnen.

Um Welpen auf zu ziehen braucht es auch eine ganze Menge Humor, also mach Dich mal ein bisschen locker und geh nicht gleich davon aus, dass alles schief läuft oder dass der Welp Dich ärgern will. Er ist nur lustig und intelligent :)

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Genau, Skita, in diesem Alter kann man keine Wunder erwarten. ;)

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Den Vorschreibern kann ich mich anschließen.

Natürlich kann man von einem so kleinen Hund noch keine Wunder erwarten.

Dennoch kann man langsam und ohne Druck anfangen das Herankommen zu üben.

Sinnvoll wäre es evtl deine Körpersprache zu überprüfen. Vielleicht hast du deine Achse leicht nach vorne gebeugt, der Oberkörper ging nach vorne,…?

Du kannst als Experiment mal einen Spiegel auf den Boden stellen und so kippen, dass du im aufrechten Zustand dich selber siehst. Da hast du ca. die Perspektive von einem kleinen Hund. Da kannst du experimentieren, wie eine Haltung unten an kommt. Oder jemand filmt dich von unten nach oben (ca. auf Augenhöhe des Hundes).

Einladende Gesten sind solche, die leicht nach hinten weg gehen (bis hin zum Wegdrehen).

Deine Körperspannung ist ebenfalls so ein "Problem" mit dem der Hund umgehen lernen muss. Du stehst aufrecht, was schon eine ganze Menge mehr an Körperspannung benötigt als wenn man auf vier Füßen stehen würde.

Diese Spannung kannst du mindern, indem du entweder die Hüfte abwinkelst (dich in den Kontrapost stellst) oder ganz in die Hocke gehst und dich leicht weg drehst.

Weiter würde ich vorschlagen die Übung dahin verändern, dass du erst in einer ruhigen Umgebung ganz kurze Einheiten übst. Dabei würde ich den kleinen Fratz an die Leine nehmen. So verhinderst du, dass er falsche Antwort gibt und sich verdünnisiert.

Der Hund wird an der Leine aber nicht heran gezogen. Die Leine soll nur verhindern, dass er sich davon macht.

Erst wenn es in der ruhigen Umgebung (z.B. Wohnzimmer) gut klappt, dann langsam die Ablenkung erhöhen. Immer in kleinen Schritten. Das kann auch bedeuten, dass du im Wohnzimmer nur das Fenster öffnest oder den Fernseher an machst.

:)

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