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Hundeforum Der Hund
Wilde Meute

Patella Luxation - hat hier noch jemand damit Erfahrung?

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Jaja... alles eine Frage der Relation... (nicht der "Ethik"..... :Oo )

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Polly läuft im Galopp jetzt gerader. Mit dem Hüpfen wechselt sie etwas ab.

Heute war die "schlimme" Seite fast symptomfrei,dafür hüpfte die andere mehr als sonst.

Das is wohl das Problem, sie nehmen eine Schonhaltung ein und bilden somit auch in dem gesunden Knie eine PL aus.

So war es jedenfalls bei Geli und das ging rasend schnell, innerhalb weniger Wochen hatte sie in dem gesunden Knie, durch die Schonhaltung eine PL 2.Grades ausgebildet :(

Alles gute für deinen Wuff :)

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Ja, bei Polly kamen da 2 Sachen zusammen. Die PL am Knie und dazu der Unfall (Verletzung von Sehne,Arterie ect.). Wäre der Unfall und der damit verbundene Muskelverlust nicht gewesen wäre das Problem vielleicht gar nicht in der Form aufgetreten.

Deshalb arbeiten wir jetzt gezielt am Muskelaufbau.

Leni dagegen hat nach wie vor nur eine Seite betroffen. Die ist auch weniger bemuskelt,aber die andere Seite ist nicht betroffen.

Die PL rechts wurde 2012 bei ihr festgestellt.

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Bei Geli wurde die PL mit 7 Jahren festgestellt und mein damaliger TA meinte, da muß man nix machen, also keine OP, eben nur Muskelaufbau und eine Salbe für die Bänder.

Hätte ich die OP eher machen lassen, wäre die nicht so kompliziert gewesen :(

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Wahrscheinlich hast Du mit Deiner verantwortungslosen Fütterung einen schönen Teil dazu beigetragen, dass Dein Hund jetzt schon Arthrose hat, mit gerade mal 3 Jahren :Oo . Soviel zu Deiner Aussage, es gehe dem Hund gut.

Getreideüberschuss lässt grüßen, was diese geundheitlichen Probleme angeht.

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Sie läuft jetzt wesentlich gerader und hat mehr Lebensfreude, allerdings hat sie schon leichte Arthrose in beiden Knien, die auch nicht mehr weggehn wird und bei schlechtem Wetter ist sie nicht so gern draußen bzw will gar nicht gern neben dem Fahrrad laufen. Das lassen wir dann auch.

.

Übers Futter kann man wahnsinnig viel gegen Arthrose machen.

Schade dass das deinem Hund verwehrt bleibt. Denn der Getreidemüll ist bei Arthrose wirklich Gift.

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Update:

Heute gabs wieder Spritzen für die Mädels.

Bei Polly ist der Abtastbefund positiver geworden, die Patella ließ sich nicht mehr "springen". :)

Bei Leni ging es erheblich schwerer,also auch hier eine positive Entwicklung.

Ich hoffe es geht so weiter.

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habt ihr irgendwelche quellen, die das bestätigen bzw erklären warum?

naja abgesehn davon kriegt shinji eh weizenfreies futter.

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Es geht nicht nur um Weizen sondern Getreide generell.

Dein Hund bekommt zudem nichts was seine Gelenke "schmiert", denn das erreicht man über das Futter.Deshalb ist es noch weniger verwunderlich das er unter Atrhose leidet und diese sich nicht bessert,bzw. beschwerdefrei ist.

Ich habe auch ehrlich gesagt keine Lust dir zu erklären warum und wozu, fällt ja eh nicht auf fruchtbaren Boden.

Wenn du es wirklich wissen möchtest frag Tante Google.

Mir ist meine Zeit dafür zu schade auch wenn es mir um den Hund leid tut.

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Ich kann dazu nur für Zwerghunde was beitragen. Bei Zwerghunden unter 5 kg ausgewachsen, je leichter je wahrscheinlicher, die nicht übergewichtig sind, muss keinesfalls immer operiert werden, ein Arthroserisiko besteht entgegen der gängigen TÄ-Meinung hier nicht, das ist in Studien nachgewiesen, es muss also keineswegs vorsorglich operiert werden und es muss auch nicht zwingend jeder Grad über 2 operiert werden. Es bestand kein Unterschied in der Häufigkeit einer Arthrose zwischen operierten oder nicht operierten Hunden, oder anders gesagt, tritt eine Arthrose beim nicht operierten auf, wäre sie genauso auch beim operierten aufgetreten!!!

Die meisten Hunden haben zwar eine lockere Kniescheiben, die gelegentlich sich verhakt und dann hüfen sie ein paar Schritte auf drei Beinen, meist springt die Kniescheibe von selber wieder zurück und die Hunde rennen und toben im Anschluss als wäre nichts gewesen, es ist also keinerlei Dauerschmerz vorhanden! Auch nicht bei Grad 3 oder 4!

In den meisten Fällen lässt sich die Patella durch

1. Muskelaufbau stabilisieren, möglichst angeleint, nicht zu schnell bergauf laufen oder/und Physiotherapie/Wassertherapie, man kann auch ersatzweise in der Badewanne oder Pool Wassertreten lassen. Wer rastet, der rostet! In der Regel genügt es, wenn die Hunde insgesamt am Tag mindestens 2 Stunden bewegt werden, Welpen natürlich nicht am Stück, sondern verteilt auf die Gassigänge, die beim Welpen naturgemäß ja mindestens doppelt so oft anstehen, somit kommt man bei kurzen Spaziergängen auf die gleiche Gesamtzeit. Wer seinen Chi nur 3 x am Tag 10 Minuten um den Block führt, muss sich nicht wundern, wenn er PL bekommt!

2. Zusätzlich noch Nahrungsergänzungsmittel, die den Knorpel optimal ernähren (Ernährung ist natürlich auch sehr wichtig, gerade im Wachstum) und das Bindegewebe kräftigen, Chondroitin, Glukosamin, MSM, Kieselgur (insbes. in Läufigkeit und Scheinträchtigkeit), Hyaluron etc. es gibt da sehr viele Produkte, die man probieren kann. Kein Getreide füttern, ausgewogen natürlich ernähren!!!!!

Mit diesen 2 Dingen sind die allermeisten Hunde nach 2-3 Monaten deutlich besser gelaufen und haben kaum bis keine Probleme mehr.

Wichtig ist auch, dass die Welpen/Junghunde ausreichend Auslauf bekommen, aber nicht übertrieben sportlich bewegt werden, also nicht mitjoggen, am Radlaufen, Flyball/Frisbee oder Agility etc. weder Über- noch Unterforderung, Spielkumpel sollten der Körpergröße und Kraft angemessen sein! Rutschige Böden, auf denen gesprungen wird etc. meiden! Man sollte sich einigermaßen an die Minutenregel halten, wenn die Hunde angeleint zügig mitgeführt werden. Im Freilauf auf der Wiese dürfen sie sich den ganzen Tag draußen aufhalten, also gemütlich rumschnüffeln, zwischendurch mal rumtoben mit Gleichkalibrigen etc.

Man sollte an den Beinen nicht vor dem 12. noch besser nicht vor dem 18. Lebensmonat herumtasten (PL-Untersuchung!) und schon gar nicht während Läufigkeiten/Scheinträchtigkeiten, da bei noch unausgereiften Gelenken, die Bänder sehr schnell überdehnen (daher auch keine sportlichen Sprünge!).

PL-OPs sind sehr oft nicht erfolgreich, viele Chis, die ich kennen, hatten oft ein zwei Jahre nach der OP mehr Probleme als je zuvor und auch im Winter bei Kälte haben die operierten Hunde arge Probleme, außerdem ist es verdammt schwer, junge Hunde nach der OP so ruhig zu halten, dass nicht der OP-Erfolg durch Fehlbelastungen in Frage gestellt wird.

Ein nur gelegentliches kurzfristiges Beinchen hochziehen ist kein Grund, einen Chihuahua zu operieren, schon gar nicht wegen Arthrosegefahr.

Einen noch nicht ausgewachsenen Chi sollte man nach Möglichkeit gar nicht PL-operieren. OP wäre nur dann eine Option, wenn trotz mehrwöchiger konservativer Maßnahmen keine Besserung eintritt UND der Hund zugleich deutlich unter Schmerzen leidet, das wäre z.B. der Fall, wenn er ständig deutlich berührungsempfindlich ist oder jegliches Rennen und Toben meidet. Der Grad der PL ist kein Maßstab dafür, ob operiert werden muss oder nicht!!!! Entscheidend ist der Leidensgrad allein, z.B. wenn das Bein gar nicht mehr belastet wird, dann ist offensichtlich, dass starke Schmerzen da sind, wenn sich dass trotz konservativer Behandlung nicht bessert, dann operieren.

Umgekehrt kenne ich sehr viele Chihuahuas, die trotz PL Grad 3 und 4 unoperiert nicht humpeln und flott unterwegs sind bis ins hohe Alter, die herumtoben und auch rauf und runterspringen auf Couch oder Bett etc ohne Probleme.

Übergewicht sollte man tunlichst meiden (insbesondere auch beim Welpen/Junghund, aber eigentlich grundsätzlich!) und natürlich macht man mit solchen Hunden kein Frisbee/Flyball oder Tempo-Agility etc. also alles was Sprung- und Richtungswechsel unter Tempo beinhaltet birgt die Gefahr eines Kreuzbandrisses! Falls der auftritt, muss auch nicht zwingend operiert werden, mehrere Wochen Schonung, Schritttempo und dann wieder Muskelaufbau und etwas Geduld reichen meist aus!

Für alle schweren Hunderassen wie Bullterrier, Möpse und alle großen Rassen etc. ist in der Tat aber ein größeres Arthroserisiko zu erwarten und eine OP durchaus zur Vorsorge sinnvoll.

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