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Hundeforum Der Hund
CanisHyaena

Konditionierte Entspannung - Erfahrungen!?

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Hallo ihr Lieben,

Ich beschäftige mich seit einigen Wochen vermehrt mit dem Thema Konditionierte Entspannung.

Darauf gekommen bin ich durch meine bzw. Hyänentiers Hundetrainerin (CaveCani), die das als starken Schwerpunkt für viele Lebenssituationen anwendet / empfiehlt.

In unserem Fall hat sie die Konditionierung auf einen Geruch (Lavendel) sowie auf entspannende Musik empfohlen, um den extremen Stresslevel des Monsters beim Alleinbleiben zu senken und sie zu unterstützen, sich mit den Situationen mit mehr innerer Ruhe auseinander zu setzen.

Die Entspannung auf Geruch haben wir bereits begonnen, Musik soll nach dem Umzug in 2 Wochen ebenfalls angefangen werden.

Also:

Wer hat Entspannung schon konditioniert?

Wie gut hat es funktioniert? Und wie lang gedauert?

Auf welchen Reiz habt ihr Konditioniert?

Und WARUM? In welchen Situationen nutzt ihr es?

Freue mich über Erfahrungen und Tipps :)

Liebe Grüße

Laura & Hyänentier

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Huhu!

Wie konditioniert man denn auf Entspannung? :)

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Ich habe es mit meiner gemacht, weil sie sonst nicht zur Ruhe kam.

Daher musste sie das auf die harte Tour lernen.

Mittlerweile hole ich nur ihre Decke heraus und der Hund pennt.

Wenn ich nicht schnell genug bin, sogar unter der Decke.

Bei uns ist die Decke das Signal.

War für mich wichtig, weil ich öfter über den ganzen Tag unterwegs bin, da einen völlig übermüdeten Hund dabei zu haben, ist wirklich anstrengend.

heute schläft sie in jeder Situation, sobald sie die Decke sieht, will sie drauf.

Darauf darf sie machen, was sie will,nur die Decke nicht verlassen.

Meist pennt sie einfach, oder döst vor sich hin.

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Originalbeitrag

Huhu!

Wie konditioniert man denn auf Entspannung? :)

Eigentlich, wie man alles konditioniert: man wartet ab bis der Hund das gewünschte tut oder führt es aktiv herbei (hier: warten, bis der Hund von selbst entspanntes Verhalten zeigt, oder man entspannt ihn aktiv über streicheln, massieren, kuscheln...) und gibt dann das Signal dazu (hier z.b. Ein Tuch mit einem bestimmten Geruch, eine Kuscheldecke, eine bestimmte Musik...)

Ziel ist, dass man irgendwann, wie bei anderen Kommandos, das Signal gibt und der Hund direkt in entspanntes Verhalten verfällt!

Wenn ich zuhause sehe, dass Shira ganz entspannt ist, lege ich ihr ruhig ein Stoffstück mit verdünntem Lavendelöl hin und lasse sie dann wieder total in Ruhe.

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Von mir ein Bericht der ungewöhnlichen koordinierten Entspannung.

Ich habe immer, wenn meine Katze zu mir kam zu meinem Rüden "Lieb sein" gesagt und beide gestreichelt.

Ich habe selbst versucht Konditionierte Entspannung aufzubauen über "schlafen" und auch über Geruch.

Aber diese Sache mit der Katze was so ganz nebenbei immer ablief ohne Training, Das funktioniert sogar bei anderen Hunden (Leinenaggressionen etc.).

Ich sag jetzt immer "Lieb sein". und mein Stinkstiefel ist lieb.

Beim alleine bleiben allerdings hat sich auch Routine bewährt. Ich sage "Warte" als abschieds Kommando undso und auch ein Halstuch mit Lavendel Duft zeigte Wirkung.

Aber dieses "Lieb sein" klappt am besten und dabei hab ich es gar nicht beigebracht, nur so immer gesagt, ganz entspannt beim Kuscheln der der beiden.

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Ich klinke mich mal in das Thema rein, da ich die Thematik gerade bei Enzo habe. Die Kleine kommt sehr schlecht zur Ruhe, sobald mein Hübscher und ich nicht dabei sind. Sie schläft amliebsten im Schlafzimmer, entweder auf unserem Bett oder auf ihrem Platz. Wenn wir aber im Wohnzimmer sind, kommt sie auch völlig übermüdet wieder zu uns und will sich eigentlich hier hinlegen, aber z.B. durch radio/ Fernseher/ ander Geräuschkulissen kann sie nicht schlafen und wird unruhig. Sie tigert dann zwar wieder ins Schlafzimmer  fordert uns dann aber lautstark dazu auf auch zu ihr zu kommen. Würden wir zu ihr ins Schlafzimmer kommen, würde sie kurz mit uns kuscheln und dann einschlafen. Sobald wir wieder gehen will sie wieder mit und das Ganze geht von vorne los.

Irgendwann schläft sie dann im Wohnzimmer, aber nicht tief sondern döst eher, und ist auch sofort wach, sobald wir uns bewegen.

 

Die Tür zum Schlafzimmer ist offen, sie riecht, hört und sieht uns, aber das reicht ihr nicht.

 

Sie hat im Wohnzimmer natürlich ihre Plätze, aber es ist ihr zu unruhig/ laut zum schlafen. Ich möchte aber abends auch mal gerne was im TV schauen oder Musik hören, ohne dass mein Hund dann aufwacht und unruhig wird (böses Frauchen, ich weiß) Daher möchte ich gerne das Schlafen als Kommando antrainieren, damit ich sie im Schlafzimmer ablegen kann und sie dort schläft. Momentan geben wir ihr etwas zum kauen auf ihren Platz im Schlafzimmer zum entspannen. Das Problem: Sie wird dabei echt unruhig, wirft es herum und dreht eher auf als dass sie ruhiger wird :rolleyes: Dasselbe mit Kong und anderem, sie dreht auf und will dann aktiv mit uns spielen anstatt zu schlafen. 

 

Ah ja, natürlich ist sie ausgelastet (Kopf und Körper), wenn sie schlafen gehen soll, ansnsten wäre es ja klar warum sie so "unruhig" ist.

 

Lustigerweise klappt es in der Agentur super: Wir laufen morgens zur U-Bahn und in der Stadt nochmal ein Stück (laufen mit Hundekotnakt, spielen mit Hund, spielen mit mir), sodass sie müde/ ausgelastet in der Agentur ankommt. Dort gibt es Frühstück und dann geht sie auf ihren Platz schlafen. Sie schläft dann wirklich fast bis zur Mittagspause durch, und wacht erholt und munter auf. Das hätte ich auch gerne abends, das sie einfach weiß, sobald sie schlafen will geht sie ins schlafzimmer und schläft dort einfach ein, ohne Theater.

 

Ok nach dem halben Roman nun die Frge: Wie fange ich das am besten an? Welche Einschlafhilfe gibt es noch? Doch einfach die Tür zu machen (dann fiept sie herzzereißend, da sie alleine bleiben noch nicht gelernt hat und ich es ihr so auch nicht beibringen will)?

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Meint Ihr konditionierte Entspannung in diesem Sinne?

Positiv aufgebaut: Konditionierte Entspannung

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Danke, das ist super... hätte ich ja auch mal selbst drauf kommen können :lol: Na ich bin gespannt, ob wir sie wirklich entspannt durch streicheln bekommen, bisher ist sie echt gut im aufsaugen von Streicheln und verlangt immer nach viel mehr :D

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Es muss nicht zwingend Streicheln als Reiz zur Konditionierung sein. Mein Krümel hätte sich anfangs mit Streicheln niemals entspannen können - dazu waren Berührungen und Annäherungen der Hände viel zu negativ belegt.

Er entspannte am besten, wenn er sich unbelästigt nahe, aber mit ausreichend Distanz um sich nicht bedrängt zu fühlen, hinlegen konnte und das habe ich anfangs bestätigt und mit Entspannungssignal belegt. Heißt bei uns "leeeeeeeg Dich".

Also Hund genau beobachten, WAS ihn wirklich zum Entspannen bringt.

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